{"id":2142,"date":"2006-03-30T08:05:44","date_gmt":"2006-03-30T08:05:44","guid":{"rendered":"http:\/\/testserver\/wordpress\/?p=2042"},"modified":"2006-03-30T08:05:44","modified_gmt":"2006-03-30T08:05:44","slug":"lbecks_kulturelle_seite_nicht_nur_fr_touristen_attraktiv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/lbecks_kulturelle_seite_nicht_nur_fr_touristen_attraktiv\/","title":{"rendered":"L\u00fcbecks kulturelle Seite: Nicht nur f\u00fcr Touristen attraktiv"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"Buddenbr0306\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/Buddenbr0306.jpg\" alt=\"Buddenbr0306\" \/><br \/>\nF\u00fcr alle Interessierten, die L\u00fcbecks kulturelle Seite kennen lernen m\u00f6chten, bieten die Museen und H\u00e4user der Hansestadt L\u00fcbeck auch in der kommenden Woche wieder interessante F\u00fchrungen, Spazierg\u00e4nge und eine literarische Fahrradtour an: &#8222;Von Thomas Mann zu G\u00fcnter Grass&#8220; lautet das Thema einer F\u00fchrung, die das Buddenbrookhaus am Mittwoch, 5. April 2006, 14 Uhr, anbietet. Zun\u00e4chst f\u00fchrt ein Rundgang durch das Buddenbrookhaus, anschlie\u00dfend werden die Teilnehmer zu einem Kurzbesuch in das G\u00fcnter Grass-Haus gef\u00fchrt. Die Teilnahme kostet acht Euro.<!--more-->Eine F\u00fchrung durch die beiden Dauerausstellungen bietet das Buddenbrookhaus, Mengstra\u00dfe 4, am Sonnabend, 8. April, an. Die F\u00fchrung beginnt um 14 Uhr. Die Teilnahme kostet inklusive Eintritt acht Euro. &#8222;Die Manns &#8211; eine Schriftstellerfamilie&#8220; spiegelt die Geschichte der Familie Mann wider. Ausgehend von den ungleichen Schriftstellerbr\u00fcdern Heinrich und Thomas Mann, ihren Vorfahren, Geschwistern und Lebenspartnern spannt die Ausstellung in sechs Stationen einen Bogen \u00fcber ihre Zeitgenossen bis hin zu ihren Nachfahren. Die zweite Ausstellung &#8222;Die &#8218;Buddenbrooks&#8216; &#8211; ein Jahrhundertroman&#8220; schildert die Entstehung, Handlung und Wirkung von Thomas Manns nobelpreisgekr\u00f6nten Roman. Dabei wurde eine Literaturausstellung neuen Typs entwickelt. Au\u00dferdem ist auch die Sonderausstellung &#8222;SportsGeist &#8211; Dichter in Bewegung&#8220; bis zum 25. Juni 2006 zu sehen. Die Ausstellung versammelt im Jahr der Fu\u00dfball-WM Dokumente dieser Leidenschaft und der intellektuellen Auseinandersetzung mit dem Sport im 20. Jahrhundert. Viele Literaten waren selbst begeisterte Sportler. Im Zentrum stehen Fotografien von Schriftstellerinnen und Schriftstellern beim Sport.<br \/>\nWer sich f\u00fcr die Geschichte des Burgklosters, Hinter der Burg 2 &#8211; 6, interessiert, kann am Sonnabend, 8. April, um 11.30 Uhr an einer F\u00fchrung durch das ehemalige Dominikanerkloster teilnehmen. Die Teilnahme kostet vier Euro plus zwei Euro f\u00fcr die F\u00fchrung zugunsten des F\u00f6rdervereins Museum Burgkloster zu L\u00fcbeck e. V.. Zum Dank f\u00fcr ihre Hilfe in der Schlacht von Bornh\u00f6ved 1227 haben die L\u00fcbecker der heiligen Maria Magdalena ein Kloster gewidmet. Erbaut wurde das &#8222;Maria-Magdalenen-Kloster&#8220;, so der eigentliche Name, 1229 auf dem Gel\u00e4nde der 1225\/26 geschleiften stadtherrlichen Burg und bis ins 14. und 15. Jahrhundert erweitert. Es geh\u00f6rt mit Kreuzgang und angrenzenden Klausurr\u00e4umen zu den Hauptleistungen der Backsteingotik in Norddeutschland. <br \/>\nIm Seitenfl\u00fcgel des Burgklosters liegt das Museum f\u00fcr Arch\u00e4ologie, in dem am Sonnabend, 8. April, um 11 Uhr eine F\u00fchrung stattfindet. Der Eintritt kostet vier, erm\u00e4\u00dfigt zwei beziehungsweise ein Euro plus zwei Euro Geb\u00fchr f\u00fcr die F\u00fchrung. Zus\u00e4tzliche F\u00fchrungen k\u00f6nnen beim Bereich Arch\u00e4ologie der Hansestadt L\u00fcbeck unter der Rufnummer (0451) 122-71 54, per Fax an 122-13 94 oder per E-Mail an archaeologie@luebeck.de vereinbart werden. Im sogenannten Beichthaus des ehemaligen L\u00fcbecker Dominikanerklosters sind auf drei Ebenen die Ergebnisse der L\u00fcbecker Arch\u00e4ologie zu sehen, durch die die Besucher einen guten Eindruck vom Alltag des mittelalterlichen L\u00fcbeckers bekommen. Neben dem Mittelalter, in dem L\u00fcbeck als K\u00f6nigin der Hanse auf dem H\u00f6hepunkt seiner Macht war, werden dem Besucher aber auch fr\u00fchere Epochen wie die Stein- oder Bronzezeit pr\u00e4sentiert. <br \/>\nAuch das Museum Holstentor bietet am Sonnabend, 8. April, 15 Uhr, eine F\u00fchrung an. Die Teilnahme kostet f\u00fcnf, erm\u00e4\u00dfigt drei Euro inklusive Eintritt. Das m\u00e4chtige Holstentor ist das stolze Symbol der Geschichte L\u00fcbecks als reichsfreier Stadt und seiner Vormachtstellung im Ostseeraum. In den Gesch\u00fctzkammern befindet sich heute hinter bis zu 3,50 Meter dicken Mauern ein spannendes Museum, das nicht nur von der Geschichte des Tores als Wehrbau erz\u00e4hlt. Auch die umfangreiche Ausstellung &#8222;Die Macht des Handels&#8220; wird hier gezeigt &#8211; denn auf dem Erfolg des L\u00fcbecker Kaufmanns gr\u00fcndete die Bedeutung der mittelalterlichen Stadt.<br \/>\nInteressierte haben die M\u00f6glichkeit, im Rahmen einer F\u00fchrung durch das Grass-Haus einen Einblick in &#8222;Atelier und Schreibwerkstatt von G\u00fcnter Grass&#8220; zu bekommen. Die Ausstellung zeigt den K\u00fcnstler als Romanautor und Lyriker, Grafiker, Maler und Bildhauer. Im Obergeschoss des Hauses wird auch die Sonderausstellung &#8222;Meereslust &#8211; Maritime Bilder und Plastiken von G\u00fcnter Grass&#8220; gezeigt. Die Schau zeigt Grass vielgestaltige bildk\u00fcnstlerische Besch\u00e4ftigung mit der See. Dabei sind Fische wohl das h\u00e4ufigste Motiv. Darstellungen, wie &#8222;Fischk\u00fcsse&#8220;, stehen im direkten Bezug zu literarischen Werken wie dem Roman &#8222;Der Butt&#8220;. Die F\u00fchrung findet am Sonnabend, 8. April, um 15.30 Uhr im Grass-Haus, Glockengie\u00dferstra\u00dfe 21, (mindestens f\u00fcnf Teilnehmer) und dauert etwa eine Stunde. Die Teilnahme kostet sieben Euro.<br \/>\nZu einem literarischen Spaziergang l\u00e4dt das Buddenbrookhaus am Sonntag, 9. April, ein. Auf den Spuren von Heinrich und Thomas Mann k\u00f6nnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch L\u00fcbecks Altstadt wandeln. Treffpunkt ist um 11 Uhr das Buddenbrookhaus, Mengstra\u00dfe 4. Die Teilnahme kostet acht Euro pro Person.<br \/>\nAm Sonnabend, 8. April, um 15 Uhr, bietet der K\u00fcnstler und P\u00e4dagoge Heinz-Joachim Draeger eine F\u00fchrung im Kulturforum Burgkloster, Hinter der Burg 2 &#8211; 6, mit Lichtbildern zum Thema &#8222;Leben im Mittelalter&#8220; an. Der K\u00fcnstler ist vielen L\u00fcbeckerinnen und L\u00fcbeckern bekannt durch seine faszinierenden B\u00fccher &#8222;Die Torstra\u00dfe&#8220;, &#8222;Koggen und Kaufleute&#8220; und &#8222;L\u00fcbeck anschaulich&#8220;, in denen er mit eigenen Zeichnungen ein farbiges Bild der (L\u00fcbecker) Stadtgeschichte gibt. Ebenso faszinierend erz\u00e4hlt Heinz-Joachim Draeger, wie sich das Leben im Mittelalter in einer Stadt wie L\u00fcbeck abspielte.<br \/>\nDie Overbeck-Gesellschaft, der Kunstverein in L\u00fcbeck, bietet w\u00e4hrend der laufenden Ausstellungen jeweils sonntags um 15 Uhr F\u00fchrungen im Pavillon, K\u00f6nigstra\u00dfe 11, Behnhausgarten, an. Zur Zeit werden Arbeiten von Raimer Jochims ausgestellt: Malerei im Pavillon der Overbeck-Gesellschaft und Skulpturen auf der Diele des Behnhauses. Die Ausstellung l\u00e4uft bis zum Sonntag, 9. April 2006, die F\u00fchrung an diesem Sonntag dauert ebenfalls etwa eine Stunde. Die Teilnahme kostet 1,50 Euro. Zu sehen sind etwa 50 Arbeiten &#8211; \u00d6lmalerei, Papierarbeiten, Zeichnungen und  Skulpturen. Die Vielschichtigkeit der sinnlichen Wahrnehmung von Farbe ist das  vorherrschende Thema seiner Kunst. Erg\u00e4nzt wird die Ausstellung durch eine Reihe von  Steinskulpturen auf der Diele des Museums Behnhaus\/Dr\u00e4gerhaus. <br \/>\nWer sich f\u00fcr die historischen S\u00e4le in der Stadtbibliothek, Hundestra\u00dfe 5 &#8211; 17, interessiert, kann am Mittwoch, 5. April, um 17.30 Uhr an einer F\u00fchrung teilnehmen. <br \/>\nDas Museum f\u00fcr Natur und Umwelt, Musterbahn 8, zeigt bis zum 25. Juni 2006 die Sonderausstellung &#8222;Neobiota &#8211; Aliens im Vorgarten&#8220;. Eine F\u00fchrung durch diese interessante Schau bietet das Haus am Sonntag, 9. April, 11 Uhr, an. Die Teilnahme kostet vier Euro, Kinder und Jugendliche zahlen einen Euro. Neobiota nennt man Pflanzen- und Tierarten, die durch Menschen in  fremde, neue Lebensr\u00e4ume gebracht worden sind. Die gro\u00dfe Wanderausstellung, konzipiert vom Museum am Sch\u00f6lerberg, Osnabr\u00fcck, und dem Lehrstuhl f\u00fcr \u00d6kosystembiologie der Universit\u00e4t Bielefeld, f\u00fchrt in die Welt der Neub\u00fcrger ein und bringt Spannendes \u00fcber Marderhund, Herkulesstaude, Wollhandkrabbe und weitere Arten. <br \/>\nAuch in der Kunsthalle St. Annen haben Interessierte die M\u00f6glichkeit, an einer F\u00fchrung teilzunehmen. Am Sonntag, 9. April, f\u00fchrt Dr. Hildegard Vogeler durch das Programm der geschlossenen Alt\u00e4re. Treffpunkt ist 11.30 Uhr im Eingangsbereich der Kunsthalle, St.-Annen-Stra\u00dfe 15. Der Eintritt kostet vier, erm\u00e4\u00dfigt drei Euro. Gruppenf\u00fchrungen k\u00f6nnen unter der Adresse des Museums oder der Telefonnummer (0451) 122-41 44 oder -41 37 oder per eMail mkk@luebeck.de vereinbart werden.<br \/>\nDas Museum Behnhaus\/Dr\u00e4gerhaus, K\u00f6nigstra\u00dfe 9 &#8211; 11, bietet jeden Sonntag eine thematische F\u00fchrung an. Die F\u00fchrung am 9. April, 11 Uhr, befasst sich mit dem Thema &#8222;Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts&#8220;. Die Teilnahme kostet f\u00fcnf, erm\u00e4\u00dfigt vier Euro inklusive Eintritt. Das Museum ist ein Ensemble aus zwei miteinander verbundenen Kaufmannsh\u00e4usern des 18. Jahrhunderts. Das Behnhaus ist das eindrucksvollste Beispiel gro\u00dfb\u00fcrgerlicher Wohnkultur um 1800 in Norddeutschland und spiegelt den Repr\u00e4sentationswillen des L\u00fcbecker Kaufmanns wider. Das Dr\u00e4gerhaus besitzt die einzige erhaltene L\u00fcbecker Festraumfolge des 18 Jahrhunderts und beherbergt heute eine reiche Gem\u00e4ldesammlung. Zu sehen sind in beiden H\u00e4usern Werke des 19. und 20. Jahrhunderts von Overbeck und Caspar David Friedrich, Liebermann und Kuehl, Slevogt und Pechstein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr alle Interessierten, die L\u00fcbecks kulturelle Seite kennen lernen m\u00f6chten, bieten die Museen und H\u00e4user der Hansestadt L\u00fcbeck auch in<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[14],"tags":[],"class_list":["post-2142","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-tipps-informationen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2142","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2142"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2142\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2142"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2142"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2142"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}