{"id":2178,"date":"2006-07-21T09:07:09","date_gmt":"2006-07-21T09:07:09","guid":{"rendered":"http:\/\/testserver\/wordpress\/?p=2078"},"modified":"2006-07-21T09:07:09","modified_gmt":"2006-07-21T09:07:09","slug":"neubau_der_kronsforder_alleebrcke_so_wird_gebaut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/neubau_der_kronsforder_alleebrcke_so_wird_gebaut\/","title":{"rendered":"Neubau der Kronsforder Allee-Br\u00fccke: So wird gebaut"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"Baust_Logo\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/Baust_Logo.jpg\" alt=\"Baust_Logo\" \/><br \/>\nIn den vergangenen Tagen hat es diverse Nachfragen zum Neubauvorhaben der Kronsforder Allee-Br\u00fccke an der Einm\u00fcndung zur Vorrader Stra\u00dfe seitens der Anwohner, der Gewerbetreibenden und der Medien gegeben. Um alle von der Bauma\u00dfnahme Betroffenen gleichzeitig und gleichberechtigt \u00fcber den aktuellen Stand zu unterrichten, hat die Bauverwaltung der Hansestadt L\u00fcbeck folgende Informationen zusammengestellt:<!--more-->Es gab eine Besprechung am Mittwoch, 19. Juli 2006, bei der insbesondere die aktuelle Verkehrsf\u00fchrung behandelt wurde. Eine Bauingenieurin der Bauverwaltung hat dabei auf Veranlassung des Bereiches Verkehr erneut &#8211; jedoch unter Ber\u00fccksichtigung der jetzigen tats\u00e4chlichen Verkehrssituation &#8211; \u00fcber die Verkehrsf\u00fchrung informiert, nachdem hierzu mehrfach Beschwerden von Mitb\u00fcrgern (insbesondere von Vertretern einer Interessengemeinschaft) bei der Bauverwaltung eingegangen sind.<br \/>\nIm Einzelnen wurden folgende alternativen Verkehrsf\u00fchrungen erneut diskutiert:<br \/>\nA) Einrichtung einer Baustellensignalanlage zur Nutzung der Stra\u00dfenbehelfsbr\u00fccke in beide Richtungen<br \/>\nB) F\u00fchrung des Verkehrs stadteinw\u00e4rts am Vormittag und stadtausw\u00e4rts ab nachmittags<br \/>\nzu A): Br\u00fcckenbau: Aus Sicht des Br\u00fcckenbaus spricht grunds\u00e4tzlich gegen diese L\u00f6sung, dass die jetzige Verkehrsf\u00fchrung fester Vertragsbestandteil des Bauauftrages ist. Auch die Terminierung und die Verkehrsf\u00fchrung w\u00e4hrend der einzelnen Bauphasen zur bereits begonnenen parallelen Stra\u00dfenumgestaltung im Umfeld der Br\u00fccke sind auf den Ein-Richtungsverkehr stadteinw\u00e4rts ausgelegt und vertraglich verankert.<br \/>\nEine \u00c4nderung der Verkehrsf\u00fchrung h\u00e4tte eine komplette Umplanung der Baustellenlogistik und des Bauablaufes mit unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigen Auswirkungen hinsichtlich Bauzeit und Baukosten zur Folge. Dar\u00fcber hinaus w\u00e4re dann die zur Entlastung der Verkehrsteilnehmer geplante B\u00fcndelung bzw. Koordinierung der Br\u00fcckenbauma\u00dfnahme mit den Sielbauarbeiten (Verlegung eines Kanals) der Entsorgungsbetriebe L\u00fcbeck (EBL) und dem Stra\u00dfenausbau zwischen Berliner Stra\u00dfe und der Br\u00fccke nicht umsetzbar.<br \/>\nDie Folge w\u00e4ren eine Bauzeitverl\u00e4ngerung und h\u00f6here Baukosten aufgrund der \u00c4nderungen des Vertrages.<br \/>\nDie EBL tragen vor, dass die voraussichtlich im August beginnenden Sielbauarbeiten sich  grunds\u00e4tzlich nur dann realisieren lassen, wenn der Verkehr nur in eine Richtung flie\u00dft, wobei es unerheblich ist, welche Richtung befahrbar ist. M\u00fcssten jedoch beide Fahrtrichtungen durch eine Baustellenampel aufrechterhalten bleiben, w\u00fcrden die entsprechende Aufstellbereiche (also die Stra\u00dfenabschnitte, in denen sich die Autos stauen) der jeweils wartenden Verkehrsteilnehmer bis in die Bereiche der EBL-Baustelle hineinragen.<br \/>\nDer Werksausschuss der EBL hat der Vergabe der Leistungen bereits zugestimmt, so dass bei einer \u00c4nderung der Verkehrsf\u00fchrung \u00e4hnliche vertragliche Probleme wie beim Br\u00fcckenbau auftauchen w\u00fcrden und der Fertigstellungstermin (Juli 2007 &#8211; also im Schatten des Br\u00fcckenbaus) nicht zu halten w\u00e4re. Auch dort w\u00e4ren die Folgen eine Verl\u00e4ngerung der Bauzeit und Erh\u00f6hung der Baukosten.<br \/>\nVertreter der Stra\u00dfenverkehrsbeh\u00f6rde \/ Verkehrssicherung \/ Verkehrsplanung machen w\u00e4hrenddessen deutlich, dass die Standorte der Baustellenampel erfordern, dass auch die Vorrader Stra\u00dfe eine weitere mobile Baustellen-Ampelschaltung erhalten m\u00fcsste und somit der mittels dieser Ampelschaltung zu \u00fcberbr\u00fcckende Bereich eine L\u00e4nge von mindestens 150 Metern erreicht. Hieraus w\u00fcrden unzumutbare Umlaufzeiten von mehr als 3 Minuten resultieren, die wiederum eine Abwicklung des in der Zeit an der Stelle entstehenden R\u00fcckstaus unm\u00f6glich machen. Dar\u00fcber hinaus stellen die Unterbrechungen des Verkehrsflusses durch die sowieso vorhandene (zum Teil bereits umgestellte) Fu\u00dfg\u00e4ngerampel und die per Transponder gesteuerte Ampel f\u00fcr den Busverkehr (\u00d6PNV) w\u00e4hrend der ersten beiden Stra\u00dfenausbauphasen (Juli bis Ende September 2006) weitere St\u00f6rfaktoren dar, die zu einer weiteren Verschlechterung der oben genannten Umlauf- und R\u00e4umzeiten (der Staus) f\u00fchren. Somit sind R\u00fcckstaus in allen Fahrtrichtungen zu erwarten.<br \/>\nVertreter der Polizei und der Feuerwehr informieren w\u00e4hrend der Besprechung dar\u00fcber, dass eine Baustellenampel zur Aufrechterhaltung des Zwei-Richtungsverkehrs von ihnen als sehr kritisch betrachtet werden. Denn aufgrund des erheblichen R\u00fcckstaus, verbunden mit den aus Sicht von Polizei und Feuerwehr nicht akzeptablen R\u00e4umzeiten, kann ein Durchkommen der Rettungsfahrzeuge nicht gew\u00e4hrleistet werden.<br \/>\nZum Stra\u00dfenneubau: Da der Stra\u00dfenneubau zwischen der Berliner Stra\u00dfe und der Br\u00fccke im unmittelbaren Anschluss zum Bau des EBL-Kanals laufen soll (also ebenfalls im Schatten des Br\u00fcckenbaus), ist auch dieser auf den Ein-Richtungsverkehr aus Richtung der Br\u00fccke angewiesen. Lediglich die Anwohner des Quartiers verursachen dann innerhalb des besagten Streckenabschnittes einen Begegnungsverkehr, der jedoch bei der gew\u00e4hlten Bauabschnittsl\u00e4nge mittels Blickkontakt abgewickelt werden kann. Die Ausf\u00fchrungsplanung, die die jetzige Art der Verkehrsf\u00fchrung ber\u00fccksichtigt, ist zudem fertig gestellt.<br \/>\nzu B) Br\u00fcckenbau: Die Argumente gegen diese Verkehrsl\u00f6sung decken sich mit den unter A) genannten.<br \/>\nDie EBL merken zudem an, dass wie bereits unter A) dargestellt, es f\u00fcr die EBL-Ma\u00dfnahme unerheblich ist, welche Richtung zu befahren ist. Diese L\u00f6sung h\u00e4tte jedoch &#8211; wie auch beim Br\u00fcckenbau &#8211; zur Folge, dass die Baustellenbeschilderung, f\u00fcr die die Baufirmen w\u00e4hrend der Bauma\u00dfnahme verantwortlich sind, mehrmals t\u00e4glich entsprechend anzupassen bzw. umzustellen ist. Diese Leistungen sind nicht vertraglich vereinbart.<br \/>\nDie Vertreter von Stra\u00dfenverkehrsbeh\u00f6rde \/ Verkehrssicherung \/ Verkehrsplanung \/ Stra\u00dfenneubau informieren zu diesem Punkt: Die Regelung w\u00fcrde nicht zu einem geordneten Verkehrsfluss beitragen, da \u00c4nderungen immer Irritationen bei nicht informierten Kraftfahrern hervorrufen, wie es auch bei Beginn der Einbahnstra\u00dfenregelung der Fall war. Falschfahrer w\u00fcrden also mehrfach t\u00e4glich beispielsweise durch Wendeman\u00f6ver Behinderungen und Verkehrsgef\u00e4hrdungen verursachen. Der Aufwand zur Einrichtung dieser Art der Verkehrsf\u00fchrung wird von allen Beteiligten erfahrungsgem\u00e4\u00df als finanziell und organisatorisch im Vergleich zum Umfang der Bauma\u00dfnahme als unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig angesehen. (Anmerkung: Detaillierte Angaben zu den finanziellen und organisatorischen Auswirkungen k\u00f6nnen bei Bedarf jederzeit aufgestellt werden).<br \/>\nHinzu kommt die Tatsache, dass der gew\u00fcnschte Nutzen aufgrund des hohen organisatorischen Aufwandes (Baustellenbeschilderung und Vorwegweisung) nicht kurzfristig zu zielen w\u00e4re. Es wird dar\u00fcber hinaus vermutet, dass diese L\u00f6sung erhebliche Probleme beim \u00d6PNV (den Buslinien der Stadtverkehr L\u00fcbeck GmbH) verursachen w\u00fcrde, da eine konsequente, kontinuierliche Anfahrt der Bushaltestellen nicht m\u00f6glich w\u00e4re.<br \/>\nPolizei und Feuerwehr schlie\u00dfen sich den oben genannten Ausf\u00fchrungen an, so dass die Wechself\u00fchrung auch aus deren Sicht als nicht realisierbar anerkannt wird.<br \/>\nWeiterhin wird die Anregung eines Anwohners angesprochen, wonach eine Verkehrsf\u00fchrung stadtausw\u00e4rts \u00fcber die Berliner Allee \/ Erich-Klann-Stra\u00dfe \/ Johannes &#8211; Stellingstra\u00dfe \/ Vorrader Stra\u00dfe m\u00f6glich sei. Diese Idee kann jedoch nach Aussagen der Stra\u00dfenverkehrsbeh\u00f6rde und der Verkehrsplanung nicht umgesetzt werden, da der Bahn\u00fcbergang Rosa-Luxemburg-Stra\u00dfe lediglich f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger und Radfahrer zugelassen ist.<br \/>\nAls weitere alternative Verkehrsf\u00fchrung zur Entlastung der stadtausw\u00e4rts f\u00fchrenden Umleitungsstrecke wird von Seiten der Polizei angeregt, die Oslostra\u00dfe zur Durchfahrt freizugeben. Hiergegen sprechen jedoch baurechtliche Gr\u00fcnde, da dies gem\u00e4\u00df amtlichem Bebauungsplan ausgeschlossen ist und auch nicht innerhalb der Bauzeit bis 2007 ge\u00e4ndert werden kann.<br \/>\nMitarbeiter des Bereiches Verkehr bitten die Polizei, wenn m\u00f6glich, verst\u00e4rkt Kontrollen im Bereich der Behelfsbr\u00fccken vorzunehmen, da vermehrt Hinweise von Anwohnern \u00fcber unberechtigte Nutzungen (wie Motorradfahrer \u00fcber Gehwegbehelfsbr\u00fccke) eingehen.<br \/>\nFazit: Alle Beteiligten haben sich f\u00fcr die Beibehaltung der jetzigen bestehenden Regelung der Verkehrsf\u00fchrung im Hinblick auf die Verkehrssicherheit und Leistungsf\u00e4higkeit des Stra\u00dfenbaus ausgesprochen. Jede andere Verkehrsf\u00fchrung f\u00fchrt unweigerlich zu erheblichen R\u00fcckstaus in alle Richtungen und damit nicht zur Verbesserung des Verkehrsflusses. <br \/>\nHinterfragt worden ist zudem, wieso die Arbeiten an der Baustelle Kronsforder Allee-Br\u00fccke vermeintlich ruhten beziehungsweise keine Bauarbeiter zu sehen waren. Dazu teilt die Bauverwaltung mit, dass der Plan, der letzte Woche noch nicht statisch gepr\u00fcft vorlag, ein so genannter Bohrpfahlplan (Schnitte \/ Schalung \/ Bewehrung) ist. Der Plan ist, nachdem die technische Pr\u00fcfung abgeschlossen war, beim Bereich Statikpr\u00fcfung der Hansestadt L\u00fcbeck am 27. Juni 2006 eingegangen. Vertraglich vereinbart ist eine Pr\u00fcfzeit von f\u00fcnf Wochen, entsprechend 25 Arbeitstagen.<br \/>\nSeit Ende vergangener Woche (28. KW) liegt jedoch bereits das m\u00fcndliche &#8222;Okay&#8220; von der Pr\u00fcfstatik vor. Der st\u00e4dtische Bereich Pr\u00fcfstatik war demnach schneller als vereinbart. Die den Bau ausf\u00fchrende Firma konnte somit die Bestellung des Bohrger\u00e4tes und der Bewehrung vornehmen. Am 31. Juli 2006 werden somit die Br\u00fcckenbauarbeiten wieder aufgenommen.<br \/>\nDennoch ist es nicht so, dass vor Ort nichts geschieht. Sehr wohl laufen termingerecht die parallel laufenden Stra\u00dfenbauarbeiten im Bereich der Einm\u00fcndung Vorrader Stra\u00dfe, Kronsforder Allee. Wie bereits berichtet, wird der Endfertigstellungstermin der Br\u00fcckenbauma\u00dfnahme durch diese Unterbrechung nicht verschoben! Die Firma ist in der Pflicht, den zeitlichen Verzug einzuholen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den vergangenen Tagen hat es diverse Nachfragen zum Neubauvorhaben der Kronsforder Allee-Br\u00fccke an der Einm\u00fcndung zur Vorrader Stra\u00dfe seitens<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[10],"tags":[],"class_list":["post-2178","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lubeck-lupe"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2178","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2178"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2178\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2178"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2178"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2178"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}