{"id":224942,"date":"2017-02-08T11:38:28","date_gmt":"2017-02-08T11:38:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/besondere-neuigkeiten\/pol-se-boenningstedt-ellerbek-polizei-warnt-vor-falschen-polizisten-am-telefon\/"},"modified":"2017-02-08T11:38:28","modified_gmt":"2017-02-08T11:38:28","slug":"pol-se-boenningstedt-ellerbek-polizei-warnt-vor-falschen-polizisten-am-telefon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/pol-se-boenningstedt-ellerbek-polizei-warnt-vor-falschen-polizisten-am-telefon\/","title":{"rendered":"POL-SE: B\u00f6nningstedt \/ Ellerbek &#8211; Polizei warnt vor falschen Polizisten am Telefon"},"content":{"rendered":"<p>Bad Segeberg (ots) &#8211; Seit gestern Nachmittag gehen bei der Polizei vermehrt Hinweise von besorgten B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern ein, wonach  sich &#8222;falsche Polizeibeamte&#8220; am Telefon melden und merkw\u00fcrdige Fragen stellen. Die echte Polizei warnt ausdr\u00fccklich davor, derartig  entgegengenommene Telefonate fortzuf\u00fchren oder gar private  Informationen am Telefon preiszugeben.<!--more-->     In den aktuellen F\u00e4llen lassen die falschen Polizisten ihrer  Fantasie am Telefon erneut freien Lauf. So gab sich gestern Abend  eine m\u00e4nnliche Stimme am Telefon als Polizist der Polizeistation  B\u00f6nningstedt aus, erkundigte sich vor dem Hintergrund angeblicher  Einbrecherbanden in der Umgebung nach den finanziellen Verh\u00e4ltnissen  der Auskunftsperson und fragte nach Bargeldbetr\u00e4gen sowie  Wertgegenst\u00e4nden im Haus. Der angerufene Mann aus Ellerbek reagierte  vorbildlich, gab keine pers\u00f6nlichen Informationen preis und  verst\u00e4ndigte die Polizei.     In B\u00f6nningstedt wollte ein Anrufer als angeblicher Kriminalbeamter in Erfahrung bringen, ob Name und Anschrift der kontaktierten Dame  noch richtig seien und begr\u00fcndete seine Anfrage mit einem erfundenen  Einbruch in der Nachbarschaft und den damit einhergehenden  Ermittlungen.     Ebenfalls in B\u00f6nningstedt gab sich ein Anrufer als ein Beamter des Bundeskriminalamtes aus und berichtete am Telefon von betr\u00fcgerischen  Kontoabhebungen. Im Display der angerufenen Frau erschien sogar die  Nummer des Notrufs 110.     In allen bekanntgewordenen F\u00e4llen weckte der eher ungew\u00f6hnliche  Verlauf des Gespr\u00e4chs das Misstrauen der angerufenen Personen. Sie  verst\u00e4ndigten allesamt die Polizei, wodurch es bisher  gl\u00fccklicherweise zu keinen vollendeten Taten gekommen ist.     Warnhinweis     Achtung! Es handelt sich bei derartigen Anrufen niemals um einen  echten Polizisten!     Kriminelle versuchen \u00fcber diesen Weg, potentielle Opfer ausfindig  zu machen. Sofern die angerufenen Personen am Telefon \u00fcber ihre  Wertgegenst\u00e4nde und deren Aufbewahrung sowie \u00fcber ihre Gewohnheiten  und regelm\u00e4\u00dfigen Abwesenheiten Auskunft erteilen, wissen die T\u00e4ter,  wo und wann sich beispielsweise ein Einbruch lohnen k\u00f6nnte.     Die Polizei r\u00e4t, am Telefon grunds\u00e4tzlich keine Ausk\u00fcnfte \u00fcber  Wertsachen, Sicherungseinrichtungen, Abwesenheiten, Anzahl der  Bewohner, eventuelle Hunde, Bankverbindungen oder sonstige  personenbezogene Daten preiszugeben. Falls die M\u00f6glichkeit besteht,  sollte die Rufnummer des Anrufers notiert und umgehend die \u00f6rtliche  &#8222;echte&#8220; Polizei informiert werden.     Vor dem aktuellen Hintergrund warnt die Polizei dar\u00fcber hinaus vor einer \u00e4hnlich gelagerten Betrugsmasche, dem sogenannten &#8222;Spoofing&#8220;  per Telefon. Dieses Ph\u00e4nomen reiht sich ein in den Bereich des  Enkeltrickdiebstahls und stellt somit lediglich eine Variante des  Betrugs per Telefon dar. Den T\u00e4tern gelingt es technisch und auf  illegale Weise, ihre ausgew\u00e4hlten Opfer mit einer frei gew\u00e4hlten  Telefonnummer anzurufen, um ihre Forderungen mit Hilfe der falschen  &#8222;Identit\u00e4ten&#8220; real wirken zu lassen und den Druck somit zu erh\u00f6hen.     Dabei wird bei einer Rufnummernanzeige des angerufenen Telefons  anstelle der Originalrufnummer des Anrufers eine frei w\u00e4hlbare  Identifikationsinformation angezeigt, wie beispielsweise in dem Fall  in B\u00f6nningstedt die Telefonnummer des Polizeinotrufs 110. Hierdurch  verschleiert der Anrufer seine wahre Identit\u00e4t und t\u00e4uscht eine  falsche Identit\u00e4t vor. Die zumeist vorget\u00e4uschten Namen des Anrufers  sind in der Regel frei erfunden und entspringen der Phantasie der  Betr\u00fcger.     Diese Art von &#8222;Spoofing&#8220; per Telefon, genannt &#8222;Call ID Spoofing&#8220;  ist ein bundesweites Ph\u00e4nomen, das oftmals durch \u00fcber\u00f6rtliche T\u00e4ter  begangen wird. Insbesondere falsche &#8222;Polizisten&#8220;, &#8222;Staatsanw\u00e4lte&#8220; und &#8222;Mitarbeiter von Gerichten&#8220; versuchen immer wieder mittels  verschiedener Maschen in unterschiedlichen Formen und Auspr\u00e4gungen an Geld zu kommen. Der Fantasie der Betr\u00fcger sind hierbei keine Grenzen  gesetzt. Nicht selten drohen sie am Telefon und bauen durch ihre  Redegewandtheit zus\u00e4tzlichen Druck auf. Die Zielrichtung ist dabei  immer dieselbe. Den potentiellen Opfern soll eine Situation  vorgegaukelt werden, die sie dazu bewegt, beispielsweise eine  \u00dcberweisung zu t\u00e4tigen oder vertrauliche Informationen preiszugeben.  Die Polizei ruft insbesondere \u00e4ltere Menschen dazu auf, bei  derartigen Anrufen hellh\u00f6rig zu werden, das Gespr\u00e4ch zu beenden und  umgehend die Polizei zu verst\u00e4ndigen. Rufen Sie die Betr\u00fcger nicht  zur\u00fcck und veranlassen Sie unter keinen Umst\u00e4nden eine derartige  \u00dcberweisung oder gar einen Geldtransfer ins Ausland.     Besorgte B\u00fcrger k\u00f6nnen sich bei bestehender Unsicherheit im Umgang mit derartigen Situationen an die Polizei wenden. Dort erhalten  vermeintliche Opfer entsprechende Verhaltenshinweise.     Polizeidirektion Bad Segeberg &#8211; Pressestelle &#8211; Dorfstr. 16-18 23795 Bad Segeberg  Nico M\u00f6ller Telefon: 04551-884-2022 Handy: 0160-3619378 E-Mail: Nico.Moeller@polizei.landsh.de  Original-Content von: Polizeidirektion Bad Segeberg, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/19027\/3555398\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bad Segeberg (ots) &#8211; Seit gestern Nachmittag gehen bei der Polizei vermehrt Hinweise von besorgten B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern ein, wonach<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"class_list":["post-224942","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-besondere-neuigkeiten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/224942","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=224942"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/224942\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=224942"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=224942"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=224942"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}