{"id":2257,"date":"2006-05-02T09:11:26","date_gmt":"2006-05-02T09:11:26","guid":{"rendered":"http:\/\/testserver\/wordpress\/?p=2157"},"modified":"2006-05-02T09:11:26","modified_gmt":"2006-05-02T09:11:26","slug":"ministerprsident_berbringt_bewilligungsbescheid","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/ministerprsident_berbringt_bewilligungsbescheid\/","title":{"rendered":"Ministerpr\u00e4sident \u00fcberbringt Bewilligungsbescheid"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"NordelKirche0506\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/NordelKirche0506.jpg\" alt=\"NordelKirche0506\" \/><br \/>\n Land f\u00f6rdert Restaurierung sp\u00e4tgotischer Altarmalereien in Enge-Sande<\/p>\n<p>Enge-Sande (lsh\/nek). F\u00fcr die Restaurierung sp\u00e4tgotischer Altarmalereien in der Katharinenkirche in Enge-Sande im Kreis Nordfriesland steuert das Land 5.000 Euro bei. Ministerpr\u00e4sident Peter Harry Carstensen \u00fcbergab heute (1. Mai) den Bewilligungsbescheid an die Pastorin der Kirchengemeinde, Anja Nickelsen-Reimers. Mit den Mitteln der Denkmalpflege werden sp\u00e4tgotische Malereien sichtbar gemacht, die seit 1779 verborgen waren.<!--more-->Bei der \u00dcbergabe am Vormittag, bei der Bischof Dr. Hans Christian Knuth, Vorsitzender der Kirchenleitung der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche und die Pr\u00e4sidentin des Nordelbischen Kirchenamtes, Dr. Frauke Hansen-Dix, sowie Vertreter der kirchlichen und staatlichen Denkmalpflege anwesend waren, dankte der Bischof dem Land und sagte: &#8222;Die Kirchen Nordelbiens beherbergen einen unsch\u00e4tzbaren geschichtlichen und kulturellen Reichtum. Daf\u00fcr werden in jedem Jahr erhebliche Kirchensteuermittel aufgewendet, hinzu kommen Beitr\u00e4ge der staatlichen Denkmalpflege. Doch auch beides zusammen reicht bei weitem nicht aus, so dass die Kirchengemeinden auf Spenden angewiesen sind.&#8220; Bischof Knuth hob hervor, dass auf diese Weise Kunst- und Kulturg\u00fcter erhalten werden, die landschaftspr\u00e4gend f\u00fcr Schleswig-Holstein sind. Lobend sprach er sich \u00fcber die in Jahrzehnten bew\u00e4hrte Zusammenarbeit zwischen Dr. Michael Paarmann, Landeskonservator des Landesamtes f\u00fcr Denkmalpflege Schleswig-Holstein und dem Baudezernat des Nordelbischen Kirchenamtes aus, diese sei unverzichtbar f\u00fcr die Pflege der Kulturlandschaft im Norden und ein Beispiel f\u00fcr die gute Zusammenarbeit zwischen Staat und Kirche.<\/p>\n<p>&#8222;Unsere Kirchen sind wichtige Zeugnisse von hohem kulturgeschichtlichem Wert&#8220;, betonte der Ministerpr\u00e4sident. Denkmalpflege sei Zukunftsarbeit und st\u00e4rke den Kulturtourismus. &#8222;Die vielen kleinen anmutigen Kirchen im Lande geh\u00f6ren zu den Perlen in Schleswig-Holstein und interessieren viele Urlauber&#8220;, sagte Carstensen.<\/p>\n<p>Die gut erhaltenen sp\u00e4tgotischen Malereien aus der Zeit um 1520 befanden sich hinter einem feststehenden Altar auf den Innenfl\u00e4chen der zusammengenagelten Fl\u00fcgel. Jahrhundertelang blieben sie unerkannt. Erst 2002 wurden die Malereien mit Hilfe einer Video-Endoskopie wiederentdeckt. Ihr besonderer kunsthistorischer Wert besteht darin, dass nie Erg\u00e4nzungen oder \u00dcbermalungen vorgenommen worden sind, die Malereien also den Originalzustand der Entstehungszeit erkennen lassen. Es handelt sich um acht Szenen aus dem Leben und Martyrium der Heiligen Katharina, die im Mittelalter bis zur Reformation eine der beliebtesten Heiligen der Christenheit war, obwohl ihre Existenz historisch nicht belegt ist. Katharina, die zu den 14 Nothelfern z\u00e4hlt, wurde erstmals im 10. Jahrhundert schriftlich erw\u00e4hnt, der Legende nach lebte sie im 3. oder 4. Jahrhundert und erlitt unter Kaiser Maximian oder seinem Sohn Maxentius den M\u00e4rtyrertod. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Land f\u00f6rdert Restaurierung sp\u00e4tgotischer Altarmalereien in Enge-Sande Enge-Sande (lsh\/nek). 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