{"id":228220,"date":"2017-03-14T10:40:20","date_gmt":"2017-03-14T09:40:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=228220"},"modified":"2017-03-14T10:40:20","modified_gmt":"2017-03-14T09:40:20","slug":"cdu-spitzenkandidat-daniel-guenther-will-heizkraftwerk-wedel-abschalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/cdu-spitzenkandidat-daniel-guenther-will-heizkraftwerk-wedel-abschalten\/","title":{"rendered":"CDU-Spitzenkandidat Daniel G\u00fcnther will Heizkraftwerk Wedel abschalten"},"content":{"rendered":"<p><strong>CDU-Spitzenkandidat Daniel G\u00fcnther will Heizkraftwerk Wedel abschalten &#8211;\u00a0<\/strong>Der Spitzenkandidat der CDU Schleswig-Holstein f\u00fcr die Landtagswahl am 07. Mai 2017, Daniel G\u00fcnther, hat eine z\u00fcgige Abschaltung des Wedeler Heizkraftwerkes gefordert:<!--more--><\/p>\n<p>\u201eDas Kraftwerk Moorburg k\u00f6nnte die dort produzierte W\u00e4rme ersetzen und so das \u00fcber 50 Jahre alte Wedeler Kraftwerk ersetzen. Derzeit muss Moorburg mit Elbwasser gek\u00fchlt werden. Das ist sowohl \u00f6konomischer als auch \u00f6kologischer Unsinn\u201c, so G\u00fcnther.<\/p>\n<p>Der Weiterbetrieb von Wedel sei ein besonders schlimmes Beispiel f\u00fcr die aufgrund mangelhafter Zusammenarbeit von Hamburg und Schleswig-Holstein verpassten Chancen unter den Regierungen Albig und Scholz. Bereits 2008 h\u00e4tten deren Vorg\u00e4nger von Beust und Carstensen sich darauf verst\u00e4ndigt, die vom Wedeler Kraftwerk produzierte Fernw\u00e4rme durch Moorburg zu ersetzen. Moorburg ist darauf ausgelegt. Alle n\u00f6tigen Anschl\u00fcsse innerhalb der Anlage wurden beim Bau ber\u00fccksichtigt und sind vorhanden. Nur die W\u00e4rmeleitung unter der Elbe m\u00fcsse noch verlegt werden. Nach den Regierungswechseln sei dieser umweltfreundliche Ansatz nicht weiterverfolgt worden.<\/p>\n<p>In den zwei Jahren seit der Inbetriebnahme des Kraftwerkes Moorburg seien v\u00f6llig unn\u00f6tig etwa drei Terrawattstunden W\u00e4rme abgef\u00fchrt worden. \u201eStatt damit 180.000 Haushalte mit Fernw\u00e4rme zu versorgen, wird nur das Elbwasser aufgeheizt. Und wenige Kilometer weiter pustet das Wedeler Kraftwerk pro Jahr 1,3 bis 1,4 Millionen Tonnen Kohlendioxid in die Atmosph\u00e4re, um Fernw\u00e4rme zu produzieren. Diesem Wahnsinn muss sofort ein Ende gesetzt werden\u201c, forderte G\u00fcnther.<\/p>\n<p>Mit der Abschaltung des Wedeler Heizkraftwerkes lie\u00dfe sich mehr f\u00fcr den Klimaschutz in Norddeutschland erreichen, als durch das von Rot-Gr\u00fcn als Meilenstein des Umweltschutzes pr\u00e4sentierte Landesklimaschutzgesetz in Schleswig-Holstein. \u201eUnd es w\u00fcrde nicht nur Kohlendioxid gespart, auch die Energiekosten f\u00fcr die Haushalte w\u00fcrden sinken\u201c, so G\u00fcnther.<\/p>\n<p>Es gebe keinen vern\u00fcnftigen Grund, nach der von den Gr\u00fcnen zuvor bek\u00e4mpften Inbetriebnahme von Moorburg auf diese Chance zur Einsparung von Kohlendioxid und Geld zu verzichten. Auch die von Schleswig-Holsteins Umweltminister Habeck k\u00fcrzlich vorgestellte Installation von vier Messstellen zur Erforschung des im Wedeler Kraftwerk regelm\u00e4\u00dfig stattfindenden Partikelauswurfes sei nur vorget\u00e4uschte Aktivit\u00e4t im Umweltschutz. Die viel bessere L\u00f6sung liege auf der Hand. \u201eEin nicht mehr ben\u00f6tigtes, mehr als 50 Jahre altes, Kohlekraftwerk muss man abschalten. Das w\u00e4re Anpacken f\u00fcr den Umweltschutz, Anpacken f\u00fcr eine bessere Zusammenarbeit zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg und Anpacken f\u00fcr die Strom- und Fernw\u00e4rmekunden, die dieses Politikversagen bislang mit ihren Energierechnungen bezahlen m\u00fcssen\u201c, so G\u00fcnther.<\/p>\n<p>Die CDU-Wahlkreisabgeordnete Barbara Ostmeier erkl\u00e4rte, sie werde sich insbesondere im gemeinsamen Ausschuss mit Hamburg f\u00fcr l\u00e4nder\u00fcbergreifende Zusammenarbeit f\u00fcr eine unverz\u00fcgliche Abschaltung des Kraftwerkes einsetzen. \u201eMir geht es darum, die immer wieder auftretenden Belastungen der Anwohner zu beenden. Denn diese sind v\u00f6llig unn\u00f6tig. Minister Habeck sollte sich nicht um Messstationen k\u00fcmmern, sondern mit seinem Hamburger Kollegen \u00fcber die Abschaltung verhandeln\u201c, forderte Ostmeier.<\/p>\n<p>Die Wedeler CDU begr\u00fc\u00dft die Forderung nach der Abschaltung des Kraftwerks. Seinerzeit stand eine realistische Alternative gegen\u00fcber der Planung eines modernen GuD- Kraftwerks nicht zur Verf\u00fcgung. Das sei heute anders, so der Wedeler CDU-Stadtverbandsvorsitzende Michael Schernikau. \u201eGel\u00e4nge die Abschaltung des Kraftwerks in Verbindung mit der Aufgabe des Kraftwerkstandorts, so k\u00f6nnte die urspr\u00fcngliche Vorstellung der CDU Wedel \u00fcber eine Nachnutzung des Gel\u00e4ndes mit einem Wohn- und Gewerbepark in attraktiver Lage an der Elbe unter Stadtentwicklungs- und st\u00e4dtebaulichen Aspekten mit Leben erf\u00fcllt werden und die Metropolregion zus\u00e4tzlich st\u00e4rken\u201c, so Schernikau.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>CDU-Spitzenkandidat Daniel G\u00fcnther will Heizkraftwerk Wedel abschalten &#8211; Der Spitzenkandidat der CDU Schleswig-Holstein f\u00fcr die Landtagswahl am 07. 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