{"id":2292,"date":"2006-05-10T07:49:09","date_gmt":"2006-05-10T07:49:09","guid":{"rendered":"http:\/\/testserver\/wordpress\/?p=2192"},"modified":"2006-05-10T07:49:09","modified_gmt":"2006-05-10T07:49:09","slug":"internationaler_museumstag_umfangreiches_lbecker_angebot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/internationaler_museumstag_umfangreiches_lbecker_angebot\/","title":{"rendered":"Internationaler Museumstag: Umfangreiches L\u00fcbecker Angebot"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"Buddenbr0406\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/Buddenbr0406.jpg\" alt=\"Buddenbr0406\" \/><br \/>\nIm Mai 2006 wird der Internationale Museumstag weltweit zum 29. Mal gefeiert, die Museen in Deutschland werden dieses Ereignis am Sonntag, 21. Mai, begehen. Selbstverst\u00e4ndlich beteiligt sich auch die Hansestadt L\u00fcbeck mit ihren Museen an diesem Museumstag.<br \/>\nVom International Council of Museums, ICOM, 1977 ins Leben gerufen, will diese Initiative Museen und ihren Mitarbeitern in aller Welt die M\u00f6glichkeit bieten, gemeinsam auf die Bedeutung ihrer Arbeit als Beitrag zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben hinzuweisen. Das Thema des Internationalen Museumstages 2006 lautet &#8222;Museen und junge Besucher&#8220; (Museums and Young People). <br \/>\nDie Museen pr\u00e4sentieren sich mit vielf\u00e4ltigen Aktivit\u00e4ten einer breiten \u00d6ffentlichkeit als Foren der Begegnung und der Bildung &#8211; auch und gerade eines jungen Publikums. Das Museum als Bildungs- und Erlebnisraum sensibilisiert f\u00fcr die verschiedensten Fragestellungen und Zusammenh\u00e4nge, \u00f6ffnet Horizonte und weckt Neugierde. Junge Besucher kommen ins Museum, um Neues kennen zu lernen, sich zu entspannen und zu unterhalten, aber auch um nachzudenken, sich zu bilden oder einen \u00e4sthetischen Genuss zu erleben. <!--more-->L\u00fcbeck besitzt eine einmalige Museumslandschaft, die jungen Besuchern viel zu bieten hat: Spannendes und Unterhaltsames von der L\u00fcbecker Mumie in der V\u00f6lkerkundesammlung bis zur lebendigen Darstellung von Lebens- und Arbeitsbedingungen im Hochofenwerk in Herrenwyk, von der SportsGeist-Ausstellung im Buddenbrookhaus, die sonst so ferne Geistesriesen zum Beispiel auf dem Fu\u00dfballplatz zeigt, bis hin zum St. Annen Museum, wo man an diesem besonderen Tag h\u00f6rt, wie M\u00e4dchen dort als junge Nonnen vor 500 Jahren gelebt haben &#8211; und vieles, vieles mehr! Am Internationalen Museumstag ist der Eintritt und die Teilnahme an allen Aktivit\u00e4ten f\u00fcr alle Besucher, gro\u00df und klein, frei! <br \/>\nAlle Angebote der H\u00e4user:<\/p>\n<p>* Geschichtswerkstatt Herrenwyk, Kokerstra\u00dfe 1 &#8211; 3, 14 Uhr: \u00d6ffentliche F\u00fchrung durch die Dauerausstellung &#8222;Leben und Arbeit in Herrenwyk&#8220; mit Dr. Wolfgang<br \/>\nMuth.<\/p>\n<p>* Buddenbrookhaus, Mengstra\u00dfe 4, 11 Uhr: Literarischer Spaziergang durch das L\u00fcbeck Heinrich und Thomas Manns.<\/p>\n<p>* Buddenbrookhaus, 15 Uhr: F\u00fchrung durch die Sonderausstellung &#8222;SportsGeist. Dichter in Bewegung&#8220; mit Jan Bovensiepen. Die Ausstellung &#8222;SportsGeist. Dichter in Bewegung&#8220; versammelt Dokumente der Leidenschaft von Schriftstellern f\u00fcr den Sport und solche, die sich kritisch mit ihm auseinandersetzen. Gruppiert um verschiedene Schaupl\u00e4tze und Mythen des Sports &#8211; vom Kult der Geschwindigkeit \u00fcber die einsamen Heldentaten des Alpinismus bis zu den K\u00e4mpfen in Stadien und im Sportpalast &#8211; veranschaulichen die Zeugnisse die ganze Vielfalt des Sports: Er bringt die Dichter in Bewegung. Im Zentrum stehen Fotografien von Schriftstellerinnen und Schriftstellern beim Sport. Zusammen mit Zitaten aus ihren Essays, Gedichten, Romanen und Dramen, erg\u00e4nzt durch H\u00f6rstationen an und auf Sportger\u00e4ten, er\u00f6ffnet sich so ein neuer Blick auf das Verh\u00e4ltnis von Sport und Geist: &#8222;SportsGeist&#8220; als Ansporn und kreative Herausforderung.<\/p>\n<p>* Kulturforum Burgkloster, Hinter der Burg 2 &#8211; 6, 11.30 Uhr: F\u00fchrung mit Annelies H\u00f6lscher durch die Fr\u00fchjahrsschau der L\u00fcbecker Maler und Bildhauer &#8222;Kopf&#8220;. Von der \u00e4gyptischen Portraitskulptur \u00fcber die Kopfphantasien Arcimboldos bis zu den gemalten Sektionen Bacons, neolithische Sch\u00e4delplastiken, Kopfmotive auf Totempf\u00e4hlen in British Columbia und japanische Mo-Maske &#8211; der kunsthistorische Rahmen, in dem sich die diesj\u00e4hrige Fr\u00fchjahrsausstellung der Gemeinschaft L\u00fcbecker Maler und Bildhauer mit dem Thema Kopf einordnet, ist immens. Demgegen\u00fcber die allgegenw\u00e4rtige, Aufmerksamkeit heischende Pr\u00e4senz der banalen Seite des Themas: auf Wahlplakaten die endlosen Reihen partei\u00fcbergreifend l\u00e4chelnder Politikerk\u00f6pfe, die Titelblattmasken der Illustrierten und Modejournale, die Chim\u00e4renk\u00f6pfe der Werbung &#8211; in diesem Spannungsfeld bewegt sich die Ausstellung.<br \/>\n* Kulturforum Burgkloster, 13 Uhr: Ausstellungsmacher Ulrich Liebe f\u00fchrt durch die Ausstellung &#8222;Ich war nie ein Star. G\u00fcnther L\u00fcders &#8211; Schauspieler, Regisseur, Rezitator&#8220;. Die Ausstellung befasst sich mit dem aus L\u00fcbeck stammenden Schauspieler G\u00fcnter L\u00fcders (1905 &#8211; 1975). Bisher noch nicht \u00f6ffentlich gezeigte, seltene kulturhistorische Dokumente \u00fcber seine Theater- und Filmt\u00e4tigkeit wie Fotos, Briefe, Vertr\u00e4ge und Plakate sowie pers\u00f6nliche Gegenst\u00e4nde aus seinem Privatbesitz geben einen lebendigen Einblick in das Leben des beliebten und unvergessenen K\u00fcnstlers.<\/p>\n<p>* Kulturforum Burgkloster,15 Uhr: F\u00fchrung (mit Lichtbildern) f\u00fcr Kinder von acht bis zw\u00f6lf Jahren &#8222;Leben im Mittelalter&#8220; mit Heinz-Joachim Dr\u00e4ger.<\/p>\n<p>* Museum f\u00fcr Natur und Umwelt, Musterbahn 8, 11.30 und 15.30 Uhr: Einf\u00fchrung in die Ausstellung &#8222;Neobiota &#8211; Aliens im Vorgarten&#8220; mit Dr. Wolfram Eckloff und Diplom-Biologin Johanna Prinz. Die Ausstellung informiert \u00fcber Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen, die durch den Menschen in f\u00fcr sie neue Lebensr\u00e4ume gebracht werden, also pl\u00f6tzlich in fremden &#8222;Vorg\u00e4rten&#8220; auftauchen. Die &#8222;Neuen&#8220; oder &#8222;Aliens&#8220; wie beispielsweise Marderhund, Herkulesstaude (&#8222;Riesenb\u00e4renklau&#8220;) oder Wollhandkrabbe k\u00f6nnen Lebensr\u00e4ume ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>* Museum f\u00fcr Natur und Umwelt, 10 bis 16 Uhr: Kinder basteln chinesische Wollhandkrabben und starten mit ihnen einen Wettlauf. Sie k\u00f6nnen wasserlebende &#8222;Aliens&#8220; angeln oder sich als farbenpr\u00e4chtige Gelbhaubenamazone (ein Vogel) schminken. &#8222;Aliens&#8220; gibt es auch in der K\u00fcche! Die Kinder stellen ein &#8222;Alien-Men\u00fc&#8220; zusammen und k\u00f6nnen &#8222;Alien-Memory&#8220; spielen. Weiterhin sind die  Kinder eingeladen ihr Wunsch-Natur-Museum zu entwerfen. Der F\u00f6rderverein des Museums f\u00fcr Natur und Umwelt rundet das Programm mit einem Infostand und einem B\u00fccherflohmarkt ab. Zur Erholung locken im Walbaum-Caf\u00e9 der Arbeiterwohlfahrt leckere &#8222;Alien&#8220;-Kartoffelpuffer und Kaffee und Kuchen &#8211; das Caf\u00e9 ist von 11 bis 20 Uhr ge\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>* V\u00f6lkerkundesammlung, Parade 10 (Zeughaus am Dom), 11 Uhr: F\u00fchrung durch die Ausstellung &#8222;Japan &#8211; Traditionen zwischen Zeiten und Welten&#8220; mit Brigitte Templin M.A. Die in zehn Themenbereiche unterteilte Ausstellung bietet einen Einblick in Traditionen eines vielf\u00e4ltigen und vielschichtigen Landes, die seit Jahrhunderten Europ\u00e4er fasziniert und inspiriert haben. Die V\u00f6lkerkundesammlung zeigt aus ihrem 1000 Objekte umfassenden Japanbestand mehr als die H\u00e4lfte dieser Werke in der Ausstellung.<\/p>\n<p>* V\u00f6lkerkundesammlung, 13 bis 14 Uhr: &#8222;Wir lernen Hieroglyphisch&#8220; f\u00fcr Kinder (sieben bis zw\u00f6lf Jahre) mit Brigitte Templin M.A. (begrenzt auf 20 Kinder)<\/p>\n<p>* V\u00f6lkerkundesammlung, 14 bis 15 Uhr: Kinder f\u00fchren Kinder durch das Museum unter anderem mit Philip Brozio (elf Jahre) und Isabelle Brozio (neun Jahre)<\/p>\n<p>* V\u00f6lkerkundesammlung, 15 bis 16.30 Uhr: Teezeremonie f\u00fcr Kinder (sieben bis zw\u00f6lf Jahre) mit Kay-Peter Suchowa. Die Teezeremonie ist seit dem 8. Jahrhundert nachweisbar. Es gibt im Laufe der Jahrhunderte verschiedene Weisen, Tee zu trinken, die immer mehr verfeinert werden. Vorl\u00e4ufer der sogenannten Teezeremonie kommen gegen Ende des 12. Jahrhunderts mit dem Zen-Buddhismus aus China nach Japan und werden dort haupts\u00e4chlich in den Kl\u00f6stern gepflegt. Die eigentliche Kulturform der Tee-Kunst entsteht unter der Herrschaft des Kriegerstandes. Der Dichter, Maler und Tee-Meister Noami (1394 &#8211; 1471) kreiert den &#8222;Stil des Tees im Studierzimmer&#8220; und stellt Regeln f\u00fcr die Ausstattung der R\u00e4ume, die Handhabung der Tee-Utensilien und das Verhalten der G\u00e4ste w\u00e4hrend der Zusammenkunft auf. Als Vater der eigentlichen Teezeremonie gilt aber der Zen-M\u00f6nch Murata Juko (1422 &#8211; 1502). Er verkleinert den Teeraum und legt eine Feuerstelle f\u00fcr ein versenktes Holzkohlebecken in den Boden. So kann der Gastgeber erstmals eigenh\u00e4ndig vor den Augen der G\u00e4ste den Tee zubereiten. Juko spricht von einem Tee-Weg, chado, der letzten Endes eins sei mit dem Zen-Weg und abseits von Pracht und Luxus in Schlichtheit vor sich gehen solle. Meditative Haltung und ein Gef\u00fchl des Einsseins und der Harmonie sollten eine neue Form des Teetrinkens bestimmen.<br \/>\n* Kunsthalle St. Annen, St.-Annen-Stra\u00dfe 15, 10 Uhr: F\u00fchrung durch die Ausstellung &#8222;Marwan &#8211; Khaddousch oder das unbekannte Fr\u00fchwerk&#8220; mit Dr. Thorsten Rodiek. Diese Ausstellung mit dem unbekannten Fr\u00fchwerk des K\u00fcnstlers wurde gemeinsam mit der Berlinischen Galerie &#8211; Landesmuseum f\u00fcr Moderne Kunst, Fotografie und Architektur in Berlin und dem Lindenau-Museum in Altenburg konzipiert und realisiert. Die graphischen Arbeiten werden noch durch eine Reihe von \u00d6lbildern aus dieser Zeit sinnvoll erg\u00e4nzt. Vom 1934 in Damaskus geborenen und heute in Berlin lebenden Maler Marwan pr\u00e4sentiert die Kunsthalle rund 140 fr\u00fche Graphiken und Aquarelle und neun Gem\u00e4lde. In seinen ungew\u00f6hnlichen Arbeiten zeigt der im September 2005 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande durch den Bundespr\u00e4sidenten ausgezeichnete Maler seine Traumvisionen von menschlichen Gesichtern, Paaren und Landschaften, die sowohl die Auseinandersetzung mit der Kunst der Gegenwart, als auch die mit seiner syrischen Heimat erkennen lassen.<\/p>\n<p>* St. Annen-Museum, St.-Annen-Stra\u00dfe 15, 12 Uhr: F\u00fchrung &#8222;Die jungen Nonnen im Kloster St. Annen&#8220; mit Dr. Hildegard Vogeler.<\/p>\n<p>* Museum Behnhaus\/Dr\u00e4gerhaus, K\u00f6nigstra\u00dfe 9 &#8211; 11, 15 Uhr: Eine F\u00fchrung f\u00fcr junge Leute mit Dr. Brigitte Heise<\/p>\n<p>* Museum Holstentor, Holstentorplatz, 15 Uhr: F\u00fchrung durch die Ausstellung <br \/>\n&#8222;Die Macht des Handels&#8220;<br \/>\nAlle Museen \u00f6ffnen um 10 Uhr. Um 17 Uhr schlie\u00dfen folgende H\u00e4user: Kulturforum Burgkloster mit Museum f\u00fcr Arch\u00e4ologie, Museum f\u00fcr Natur und Umwelt, Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk, V\u00f6lkerkundesammlung. Bis 18 Uhr sind ge\u00f6ffnet: Buddenbrookhaus, G\u00fcnter Grass-Haus, Museum Holstentor, St. Annen-Museum, Kunsthalle St. Annen und das Museum Behnhaus\/Dr\u00e4gerhaus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Mai 2006 wird der Internationale Museumstag weltweit zum 29. 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