{"id":23435,"date":"2010-10-28T12:49:23","date_gmt":"2010-10-28T10:49:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=23435"},"modified":"2010-10-28T12:49:23","modified_gmt":"2010-10-28T10:49:23","slug":"arbeitsminister-garg-der-wettbewerb-um-fachkrafte-ist-die-herausforderung-der-zukunft-fur-die-unternehmen-im-land","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/arbeitsminister-garg-der-wettbewerb-um-fachkrafte-ist-die-herausforderung-der-zukunft-fur-die-unternehmen-im-land\/","title":{"rendered":"Arbeitsminister Garg: Der Wettbewerb um Fachkr\u00e4fte ist die Herausforderung der Zukunft f\u00fcr die Unternehmen im Land"},"content":{"rendered":"<p>Kiel. \u201e&#8220;Die Entwicklung am Arbeitsmarkt ist deutliches Zeichen f\u00fcr die bevorstehende Trendumkehr. Die k\u00fcnftige Herausforderung lautet Fachkr\u00e4ftemangel anstelle von Arbeitslosigkeit&#8220;\u201c, betonte Arbeitsminister Dr. Heiner Garg anl\u00e4sslich der Vorstellung der aktuellen Arbeitsmarktzahlen f\u00fcr den Monat Oktober.<!--more--><\/p>\n<p>Die Zahl der Arbeitslosen ist im Vergleich zum Vormonat nochmals um 1.400 auf 97.600 zur\u00fcckgegangen. Die aktuelle Arbeitslosenquote liegt bei 6,8 %.<\/p>\n<p>Garg wies darauf hin, dass der Fachkr\u00e4ftemangel in Schleswig-Holstein in einigen Bereichen schon deutlich sp\u00fcrbar sei. Hierzu geh\u00f6re insbesondere die Pflege.<br \/>\nDie demografische Entwicklung wird das Problem weiter versch\u00e4rfen. Die erwerbsf\u00e4hige Bev\u00f6lkerung, also die 15- bis unter 65-j\u00e4hrigen, wird in den kommenden Jahren deutlich abnehmen. In den n\u00e4chsten zehn Jahren klafft eine L\u00fccke von 63.000 Personen, die sich bis zum Jahr 2030 auf 257.000 vergr\u00f6\u00dfern wird.<\/p>\n<p>\u201e&#8220;Diese Entwicklung kann zu einer ernsthaften Bedrohung f\u00fcr die wirtschaftliche Entwicklung und die Innovationsf\u00e4higkeiten der Betriebe werden, wenn nicht rechtzeitig gegengesteuert wird&#8220;\u201c, erkl\u00e4rte Garg. Ansatzpunkte sieht er insbesondere bei einer Mobilisierung von Gruppen, die bislang aus unterschiedlichsten Gr\u00fcnden am Arbeitsmarkt unterrepr\u00e4sentiert sind. Hierzu geh\u00f6ren Frauen, die trotz h\u00e4ufig hoher Qualifikation, z.B. aufgrund unflexibler Arbeitsbedingungen oder fehlender Kinderbetreuungsm\u00f6glichkeiten nicht arbeiten. Hierzu geh\u00f6ren aber auch \u00c4ltere, die durch entsprechende Besch\u00e4ftigungsanreize, Ma\u00dfnahmen zum Erhalt ihrer Besch\u00e4ftigungsf\u00e4higkeit und eine altersgerechte Gestaltung der Arbeitsbedingungen l\u00e4nger im Beruf gehalten werden m\u00fcssen. Auch eine verbesserte Arbeitsmarktintegration von Migranten und die Zuwanderung qualifizierter Arbeitskr\u00e4fte k\u00f6nnen einen Beitrag leisten, so Garg.<\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund, dass der Anteil an hochqualifizierten Arbeitspl\u00e4tzen k\u00fcnftig steigt, h\u00e4lt der Arbeitsminister eine Erh\u00f6hung des Bildungsniveaus f\u00fcr unabdingbar. Erforderlich sei die Erh\u00f6hung des Anteils derjenigen, die studieren, mindestens aber einen Schul- und Berufsabschluss erreichen. Die Weiterbildung m\u00fcsse einen h\u00f6heren Stellenwert erhalten und die Bildungssysteme m\u00fcssten noch durchl\u00e4ssiger werden, erkl\u00e4rte Garg. Als bundesweit vorbildlich bezeichnete der Minister die in Schleswig-Holstein geltende Regelung, wonach mit dem Meisterbrief zugleich eine allgemeine Hochschulberechtigung erlangt werde.<\/p>\n<p>Garg lobte die Unternehmen im Land daf\u00fcr, dass sie trotz Wirtschaftskrise an ihren qualifizierten Mitarbeitern festgehalten haben und wies darauf hin, dass sich der Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskr\u00e4fte k\u00fcnftig deutlich verst\u00e4rke. Die Unternehmen m\u00fcssten sich, z.B. durch familienfreundliche Arbeitsbedingungen, Personalentwicklungskonzepte oder eine gesundheitsf\u00f6rdernde Unternehmenskultur attraktiv machen, um Fachkr\u00e4fte zu gewinnen und im Unternehmen zu halten.<\/p>\n<p>Um \u00fcber das Thema Fachkr\u00e4ftesicherung mit der Wirtschaft direkt ins Gespr\u00e4ch zu kommen, k\u00fcndigte Minister Garg an, gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der RD Nord, Herrn Goecke, in den n\u00e4chsten Monaten Branchengespr\u00e4che zu f\u00fchren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kiel. \u201e&#8220;Die Entwicklung am Arbeitsmarkt ist deutliches Zeichen f\u00fcr die bevorstehende Trendumkehr. 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