{"id":23678,"date":"2010-11-01T16:33:42","date_gmt":"2010-11-01T15:33:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=23678"},"modified":"2010-11-01T16:33:42","modified_gmt":"2010-11-01T15:33:42","slug":"deutscher-staat-macht-kniefall-vor-grosbanken-hochtief-rettung-hatte-deutsche-bank-und-schaeffler-deals-gefahrdet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/deutscher-staat-macht-kniefall-vor-grosbanken-hochtief-rettung-hatte-deutsche-bank-und-schaeffler-deals-gefahrdet\/","title":{"rendered":"Deutscher Staat macht Kniefall vor Gro\u00dfbanken &#8211; Hochtief-Rettung h\u00e4tte Deutsche-Bank- und Schaeffler-Deals gef\u00e4hrdet"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" style=\"border: 0pt none;\" src=\"http:\/\/img.pte.at\/\/lowrespics\/1288352914i5243.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" width=\"254\" height=\"207\" align=\"middle\" \/><\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"3\" width=\"168\">\n<tbody>\n<tr><\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" align=\"center\">Deutscher Reichstag: Regierung macht Interessenpolitik (Foto: pixelio.de, Albrecht E. Arnold)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Berlin\/Hamburg\/Achim (pte\/29.10.2010\/13:54) &#8211;   \t Der R\u00fcckzieher der deutschen Regierung von den Hilfezusagen bei der  \u00dcbernahmeschlacht des Baukonzerns Hochtief durch den spanischen Rivalen  ACS hatte \u00f6konomische Gr\u00fcnde. Wie der Spiegel heute, Freitag, berichtet,  entschied sich Bundeskanzlerin Angela Merkel bewusst gegen ein  Einschreiten. Der Grund: Der Eingriff der Politik h\u00e4tte Schwierigkeiten  f\u00fcr die heimischen Kreditinstitute &#8211; allen voran die Deutsche Bank &#8211;  bedeutet.<!--more--><strong>Verlust an Demokratie<\/strong><\/p>\n<p>Die Abkehr der Kanzlerin von zugesagten Hilfen gegen eine feindliche  \u00dcbernahme und damit gegen eine \u00c4nderung des Wertpapier- und  \u00dcbernahmegesetzes kommt nicht von ungef\u00e4hr. So k\u00f6nnte der Gesetzesumbau  um die Einf\u00fchrung zus\u00e4tzlicher Pflichtangebote an die Aktion\u00e4re jenseits  der 30-Prozent-H\u00fcrde dazu f\u00fchren, dass nicht nur die \u00dcbernahme der  Postbank durch die Deutsche Bank, sondern auch die von Continental durch  Schaeffler gef\u00e4hrdet w\u00e4re.<\/p>\n<p>&#8222;Die Wirtschaftspolitik der Regierung best\u00e4tigt den gro\u00dfen Trend  gegen eine funktionierende Marktwirtschaft. Solange dem Lobbyismus mehr  Stellenwert einger\u00e4umt wird als der L\u00f6sung des Problems der Verteilung  der Produktivit\u00e4tszuw\u00e4chse, bewegen wir uns weg von der Demokratie und  hin zum modernen F\u00fcrstentum&#8220;, so Unternehmensberater Bernd H\u00f6hne <a href=\"http:\/\/jobdot.de\/\" target=\"_blank\">http:\/\/jobdot.de<\/a> gegen\u00fcber pressetext. Lobbyismus zerst\u00f6re zudem den sozialen Zusammenhalt.<\/p>\n<p><strong>Milliarden Mehrkosten f\u00fcr Banken<\/strong><\/p>\n<p>Ein Pflichtangebot an Aktion\u00e4re k\u00f6nnte die Deutsche Bank im Falle  der Postbank Milliarden kosten. Denn derzeit h\u00e4lt das Finanzinstitut  noch 30 Prozent an der Postbank, will aber 2012 um weitere 27 Prozent  aufstocken &#8211; und zwar f\u00fcr 45 Euro je Aktie und damit deutlich h\u00f6her als  der aktuelle Postbank-Kurs. K\u00e4me es tats\u00e4chlich zu einer \u00c4nderung der  Gesetzeslage, so h\u00e4tte die Deutsche Bank \u00fcber ein Pflichtangebot mit  erheblichen Mehrkosten zu rechnen.<\/p>\n<p>\u00c4hnliches w\u00fcrde sich bei einer Gesetzes\u00e4nderung auch f\u00fcr die  Schaeffler-Gruppe abzeichnen. Das Unternehmen h\u00e4lt bereits 42 Prozent an  Conti. Weitere 33 Prozent sind derzeit jedoch bei den Banken geparkt.  Eine \u00dcberschreibung w\u00fcrde m\u00f6glicherweise die Pflicht zu einem teuren  \u00dcbernahmeangebot an die restlichen Aktion\u00e4re ausl\u00f6sen. Die Verschiebung  der \u00c4nderungen hilft nicht zuletzt auch dem Staat, da dieser als  Postbank-Anteilseigner selbst davon betroffen w\u00e4re.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutscher Reichstag: Regierung macht Interessenpolitik (Foto: pixelio.de, Albrecht E. 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