{"id":23843,"date":"2010-11-03T14:52:05","date_gmt":"2010-11-03T13:52:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=23843"},"modified":"2010-11-03T14:52:05","modified_gmt":"2010-11-03T13:52:05","slug":"possehl-stiftung-vergibt-preise-fur-beste-abschlussarbeiten-der-fh-lubeck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/possehl-stiftung-vergibt-preise-fur-beste-abschlussarbeiten-der-fh-lubeck\/","title":{"rendered":"Possehl-Stiftung vergibt Preise f\u00fcr beste Abschlussarbeiten der FH L\u00fcbeck"},"content":{"rendered":"<p>Am morgigen Donnerstag, d. 04. November 2010 vergibt die Possehl-Stiftung den Possehl-Ingenieurpreis f\u00fcr die beste Abschlussarbeit des Jahres 2010 der Fachhochschule L\u00fcbeck. Die Vorsitzende des Stiftungsvorstandes der Possehl-Stiftung, Renate Menken, wird die Preisverleihung ab 11.00 Uhr im Audienzsaal des L\u00fcbecker Rathauses vornehmen.<!--more--><\/p>\n<p>In diesem Jahr wird der Possehl-Ingenieur-Preis bereits zum 28. Mal an eine Absolventin oder einen Absolvent der Fachhochschule L\u00fcbeck vergeben. Dabei hat sich die Jury f\u00fcr eine Abschlussarbeit entschieden, die f\u00fcr die Fachhochschule L\u00fcbeck ungew\u00f6hnlich ist. Ungew\u00f6hnlich insofern, als dass es sich bei dieser Arbeit um die komplette Produktion eines Kurzfilms handelt. Die Laudatio zum Possehl-Ingenieur-Preis h\u00e4lt Anke Harnack vom Norddeutschen Rundfunk, NDR-Fernsehen.<\/p>\n<p>Possehl-Ingenieurpreis<br \/>\nDen Possehl-Ingenieurpreis, dotiert mit 5.000 Euro erh\u00e4lt der Diplomingenieur (FH) Michael Vogelmann f\u00fcr seine Diplomarbeit mit dem Titel: M\u00f6glichkeiten der filmischen Umsetzung des Prozesses der Trennung in einer Paarbeziehung\u201c im Studiengang Informationstechnologie und Gestaltung (IGi) des Fachbereichs Elektrotechnik &amp; Informatik. Die Abschlussarbeit ist ein Kurzfilm, ein Kammerspiel. Vogelmann erz\u00e4hlt in intimen Bildern die Geschichte einer jungen Frau, die, nach wenigen Tagen in fast v\u00f6lliger Isolation, den Prozess der Trennung von ihrem Freund verarbeitet. Vom Leugnen der Situation, \u00fcber Wut und Entt\u00e4uschung, der Inszenierung eines eingebildeten Fortbestehens der Beziehung bis schlie\u00dflich zur Annahme der Trennung und den Aufbruch in ein neues Leben begleitet die sensibel gef\u00fchrte Kamera alle Phasen des Prozesses und zieht den Zuschauer in den Bann dieser dichten Inszenierung. Die Gr\u00fcndlichkeit der Vorarbeit sowie die psychologische Auseinandersetzung mit dem Prozess der Trauerbew\u00e4ltigung schlagen sich in dem sehr realit\u00e4tsnahen, schn\u00f6rkellos-minimalistischen Film mit dem Titel \u201eErsch\u00fctterung\u201c nieder.<\/p>\n<p>Possehl-F\u00f6rderpreise<br \/>\nBei den F\u00f6rderpreisen handelt es sich um die Arbeiten der Diplomingenieure (FH) Axel M\u00f6ller, Studiengang \u201aChemieingenieurwesen\u2018, Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften, und Halil Akcay, Studiengang Mikrosystemtechnik, Fachbereich Elektrotechnik &amp; Informatik. F\u00f6rderpreistr\u00e4ger Axel M\u00f6ller hat sich in seiner Arbeit \u201eAnalysis of poly- and perfluoralkyl compounds in surface water of the River Rhine using HPLC-MS\/MS\u201c mit der Frage besch\u00e4ftigt, inwieweit Flusseintr\u00e4ge, z.B. aus dem Rhein, einen signifikanten Beitrag zur Belastung der Nordsee (anhaltender Druck durch persistente, bioakkumulierende und toxische (\u201epbt-) Stoffe) leisten k\u00f6nnen. Hierzu hat er zun\u00e4chst eine vorhandene Methode modifiziert und gezielt verbessert, mit der sich polyfluorierte Organische Verbindungen (PFCs) in der Wasserphase quantitativ bestimmen lassen. Hervorzuheben ist, dass mit dieser Methode weit \u00fcber die gew\u00f6hnlich analysierten \u201eKlassiker\u201c polyfluorierte Oktansulfons\u00e4ure (PFOS)  und polyfluorierte Oktancarbons\u00e4ure (PFOA) hinaus gegangen, und die Untersuchungen auf insgesamt 43 PFCs ausgedehnt wurde.<br \/>\nDie Arbeit von Herrn Axel M\u00f6ller kann auf dieser Basis als h\u00f6chst relevant und in dieser Form erst- und einmalig sowie umweltwissenschaftlich auf h\u00f6chstem Niveau eingeordnet werden, so die gutachterlichen \u00c4u\u00dferungen.<\/p>\n<p>Die Arbeit des zweiten F\u00f6rderpreistr\u00e4gers, Dipl.-Ing. Halil Akcay, mit dem Titel \u201eModellbasierte FPGA Entwicklung und Implementierung von Algorithmen f\u00fcr lichtbasierte Abstandssensoren\u201c befasste sich mit der Optimierung eines Fahrassistenzsystems. Dieses dient zur automatischen Abstandsregelung im Stra\u00dfenverkehr.  Herr Akcay musste sich bei der Aufgabenstellung mit den bereits bestehenden Programmcodes des Embedded System besch\u00e4ftigen, um den Code in eine f\u00fcr den FPGA notwendige Hardware-Beschreibung umzusetzen. Das Ergebnis war die Entwicklung eines sehr leistungsf\u00e4higen Systems auf FPGA-Basis.<\/p>\n<p>Possehl-Stiftung und Possehl-Ingenieur-Preis<br \/>\nDie von dem ehemaligen Senator Possehl errichtete Stiftung, die er zu seiner Universalerbin eingesetzt hatte, f\u00f6rdert seit 1919 vielf\u00e4ltige Zwecke in L\u00fcbeck. So auch die Hochschulen und damit die Studierenden. Erst im Jahr 2007 beschloss die Vorsteherschaft der Possehl-Stiftung, die Geldpreise und Pr\u00e4mien zu erh\u00f6hen. Seit dem erhalten die Possehl-Ingenieur-Preistr\u00e4ger\/-innen \u20ac 5.000. Auch die (bis zu drei) F\u00f6rderpr\u00e4mien im Jahr wurden mit dem Beschluss auf jeweils \u20ac 1.500 erh\u00f6ht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am morgigen Donnerstag, d. 04. 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