{"id":240768,"date":"2017-08-27T13:39:28","date_gmt":"2017-08-27T11:39:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=240768"},"modified":"2017-08-29T13:41:06","modified_gmt":"2017-08-29T11:41:06","slug":"minister-duo-bekraeftigt-zeitplan-fuer-beltquerung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/minister-duo-bekraeftigt-zeitplan-fuer-beltquerung\/","title":{"rendered":"Minister-Duo bekr\u00e4ftigt Zeitplan f\u00fcr Beltquerung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Minister-Duo bekr\u00e4ftigt Zeitplan f\u00fcr Beltquerung &#8211;\u00a0<\/strong>Bei ihrem ersten Treffen haben Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz und sein d\u00e4nischer Amtskollege Ole Birk Olesen am 25. August im d\u00e4nischen R\u00f8dbyhavn den bisherigen Zeitplan zum Bau des Fehmarnbelttunnels bekr\u00e4ftigt.<!--more--><\/p>\n<p>Nachdem vor wenigen Wochen in L\u00fcbeck ein erheblicher Teil der insgesamt 12.600 Einwendungen gegen das Projekt von deutscher Seite m\u00fcndlich er\u00f6rtert wurde, sei es nach wie vor das gemeinsame ehrgeizige Ziel, im Sommer 2018 den Planfeststellungsbeschluss f\u00fcr den knapp 19 Kilometer langen Tunnel vorzulegen.<\/p>\n<p>\u201eIch habe dabei nochmals deutlich gemacht, dass der entscheidende Erfolgsfaktor eine hohe und damit gerichtsfeste Qualit\u00e4t der Planunterlagen ist\u201c, sagte Buchholz nach dem Treffen. Daf\u00fcr seien von den beiden Tr\u00e4gern des Projekts, der d\u00e4nischen Projektgesellschaft Femern A\/S und der L\u00fcbecker Niederlassung des Landesbetriebs Stra\u00dfenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH), auch noch einige Hausaufgaben zu erledigen. Dabei gehe es vor allem um \u00f6kologische Fragestellungen und Sicherheitsaspekte, die noch weiter vertieft werden m\u00fcssten. \u201eSie k\u00f6nnen aber sicher sein, dass die schleswig-holsteinische Landesregierung geschlossen hinter diesem Projekt steht und fest entschlossen ist, es auch zu verwirklichen\u201c, sagte Buchholz zu seinem Amtskollegen. Angesichts der Proteste auf deutscher Seite gehe er aber fest davon aus, dass der Planfeststellungsbeschluss beklagt werde.<\/p>\n<p>Nach Angaben von Claus F. Baunkj\u00e6r, Vorstandschef von Femern A\/S, habe man in den Zeitplan bereits zwei Jahre f\u00fcr die erwarteten Klagen vor dem Bundesverwaltungsgericht eingerechnet. Der Bau des rund sieben Milliarden teuren Tunnels solle dann 2020 beginnen und 2028 fertiggestellt sein. \u201eBei einer L\u00e4nge von fast 19 Kilometern zwischen Puttgarden und R\u00f8dby handelt es sich damit um den weltweit gr\u00f6\u00dften kombinierten Auto- und Eisenbahntunnel\u201c, sagte Baunkj\u00e6r.<\/p>\n<p>Die am Vortag bekannt gewordene Absicht der d\u00e4nischen Regierung, in den kommenden Jahren schrittweise die Maut auf der Strecke \u00fcber den Gro\u00dfen Belt abzusenken, hat nach Einsch\u00e4tzung von Olesen keine gravierenden Auswirkungen auf das Projekt. Zwar f\u00fchre die Verbilligung der Alternativ-Route absehbar zu einer Verlagerung des Verkehrs zu Lasten der Beltquerung, an der geplanten Amortisationszeit von 36 Jahren \u00e4ndere sich allerdings nichts, so der d\u00e4nische Verkehrsminister. Buchholz erkl\u00e4rte dazu: \u201eDas ist eine reine Angelegenheit des d\u00e4nischen Staates, der ja auch Hauptgesellschafter bei Femern A\/S ist.\u201c<\/p>\n<p>Mit Blick auf den anstehenden Ersatz der maroden Rader Hochbr\u00fccke machten beide Minister bei dem Treffen deutlich, dass ein sechsspuriger Neubau f\u00fcr die Verkehrsstr\u00f6me zwischen Schleswig-Holstein und D\u00e4nemark deutlich besser und zukunftsweisender sei als der bislang geplante vierspurige Ersatz. \u201eIch bin zu diesem Thema mit dem Bundesverkehrsministerium nach wie vor im Gespr\u00e4ch\u201c, sagte Buchholz.<\/p>\n<p>Im Anschluss an das Treffen mit Olesen besuchte Buchholz die Gesch\u00e4ftsleitung der deutsch-d\u00e4nischen Reederei Scandlines, die auch nach der Verwirklichung der Beltquerung ihren F\u00e4hrbetrieb zwischen Puttgarden und R\u00f8dby aufrecht erhalten will. Im Mittelpunkt dabei standen die Anbindung des F\u00e4hrhafens in Puttgarden nach dem Bau des Belttunnels sowie Sicherheitsaspekte w\u00e4hrend der Bauzeit. Buchholz erinnerte in dem Zusammenhang an den Koalitionsvertrag der Landesregierung, in dem Scandlines eine vern\u00fcnftige Anbindung des Hafens zugesichert worden sei.<\/p>\n<p>\u201eWir haben zu beiden Punkten ein sehr harmonisches und konstruktives Gespr\u00e4ch gef\u00fchrt und vereinbart, die strittigen Fragen bei Treffen unserer Fachleuten zu vertiefen\u201c, so der Minister. Er sei erfreut dar\u00fcber gewesen, dass seitens der Reederei-Gesch\u00e4ftsleitung \u00fcberaus deutlich gemacht worden sei, dass es aus Sicht von Scandlines keineswegs darum gehe, den Bau der Beltquerung in Frage zu stellen, sondern vor allem darum, durch den Tunnelbau f\u00fcr die Kunden nicht schlechter erreichbar zu sein als vorher. \u201eIch bin zuversichtlich, dass wir tragf\u00e4hige Kompromisse finden\u201c, so der Minister.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Minister-Duo bekr\u00e4ftigt Zeitplan f\u00fcr Beltquerung &#8211; Bei ihrem ersten Treffen haben Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz und sein d\u00e4nischer Amtskollege Ole Birk Olesen am 25. 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