{"id":242757,"date":"2017-09-18T15:07:04","date_gmt":"2017-09-18T13:07:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=242757"},"modified":"2017-09-26T15:10:06","modified_gmt":"2017-09-26T13:10:06","slug":"mhl-meldungen-oktober-emanuel-geibel-sinfoniekonzerte-3-blechblaesertag-sh","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/mhl-meldungen-oktober-emanuel-geibel-sinfoniekonzerte-3-blechblaesertag-sh\/","title":{"rendered":"MHL-Meldungen Oktober: Emanuel Geibel, Sinfoniekonzerte, 3. Blechbl\u00e4sertag SH"},"content":{"rendered":"<p><strong>MHL-Meldungen Oktober: Emanuel Geibel, Sinfoniekonzerte, 3. Blechbl\u00e4sertag SH &#8211;\u00a0<\/strong>An der MHL startet das Wintersemester und die neue Konzertsaison gleich mit einigen gro\u00dfen Projekten: Noch im Vorfeld der Semesterer\u00f6ffnung l\u00e4dt das Brahms-Institut am 29. September in seiner Reihe \u201eZu Gast bei Brahms\u201c ein, diesmal steht der L\u00fcbecker Lyriker Emanuel Geibel im Mittelpunkt eines Gespr\u00e4ches zwischen Ulf B\u00e4stlein und Hans Wi\u00dfkirchen, das von Wolfgang Sandberger moderiert wird. <!--more--><\/p>\n<p>Das MHL-Sinfonieorchester spielt unter Leitung des Gastdirigenten Christoph Altstaedt am 6. und 7. Oktober in L\u00fcbeck, am 8. Oktober in Neum\u00fcnster gro\u00dfe Werke der Orchesterliteratur. Vom 13. bis zum 15. Oktober l\u00e4dt die MHL zum dritten schleswig-holsteinischen Blechbl\u00e4sertag ein mit zahlreichen Konzerten, Workshops und Unterrichtsangeboten. Am 24. Oktober schlie\u00dflich wetteifern Studierende erstmals \u00f6ffentlich um den Musikp\u00e4dagogikpreis der Imbusch-Stiftung.<\/p>\n<p>L\u00fcbecker Dichter Emanuel Geibel \u201eZu Gast bei Brahms\u201c<br \/>\nDas Brahms-Institut l\u00e4dt zu seiner etablierten Reihe \u201eZu Gast bei Brahms\u201c ein. Am Freitag, 29. September um 19 Uhr steht L\u00fcbecks bekannter Dichter Emanuel Geibel im Mittelpunkt.<br \/>\nErstmals nehmen keine MHL-Dozierenden, sondern externe Kulturschaffende auf dem wei\u00dfen Sessel in der Villa Brahms Platz: Moderiert von Professor Wolfgang Sandberger, Leiter des Brahms-Instituts an der MHL, widmen sich der Bariton und Germanist Professor Ulf B\u00e4stlein (Graz) und der Literaturwissenschaftler sowie Leiter der L\u00fcbecker Kulturstiftung Professor Hans Wi\u00dfkirchen dem \u201ePh\u00e4nomen Geibel\u201c. Der L\u00fcbecker Lyriker, der von 1815 bis 1884 lebte, faszinierte die Menschen wie kaum ein anderer Dichter seiner Zeit. Geibel inspirierte Komponisten wie Schumann, Wolf, Mendelssohn Bartholdy und Brahms zur Vertonung seiner Werke. Mit rund 3600 Liedern ist er nach Heinrich Heine der am meisten vertonte deutschsprachige Dichter. Doch viele der Geibel-Lieder sind, wie fast sein gesamtes Werk, in Vergessenheit geraten. Weithin bekannt geblieben ist nur sein Wanderlied \u201eDer Mai ist gekommen\u201c. Aus musikalisch-literarischer Perspektive suchen die Experten nach einer Antwort auf die Frage, warum Werke des zu seiner Zeit hoch gesch\u00e4tzten Schriftstellers erst heute wieder den Weg auf die B\u00fchne finden. Der Lieds\u00e4nger Ulf B\u00e4stlein, der von 1993 bis 2000 Gesang an der MHL unterrichtet hat, und der Pianist Sascha El Mouissi pr\u00e4sentieren dazu Vertonungen von Geibels Werken. Viele davon sind als Welterstaufnahme auch auf einer neuen CD zu h\u00f6ren, die unter dem Titel \u201eIch blick\u2019 in mein Herz und ich blick\u2019 in die Welt\u201c erschienen ist. Der Eintritt ist frei.<\/p>\n<p>MHL er\u00f6ffnet Wintersemester und neue Konzertsaison<br \/>\nDie Musikhochschule L\u00fcbeck (MHL) l\u00e4dt am Mittwoch, 4. Oktober um 18 Uhr zur feierlichen Semesterer\u00f6ffnung im Gro\u00dfen Saal ein. Damit startet auch die neue Konzertsaison, die bis zum Semesterende Mitte Februar rund 140 Veranstaltungen und Projekte bietet.<br \/>\nMHL-Pr\u00e4sident Professor Rico Gubler, die Vizepr\u00e4sidentin des Studierendenparlamentes Miriam Knebusch sowie der stellvertretende AStA-Vorsitzende Thore Schmidt begr\u00fc\u00dfen die neuen Studierenden. \u00dcber 1.000 junge Menschen hatten sich zum Wintersemester an der MHL beworben, Geige und Klavier waren dabei die beliebtesten F\u00e4cher. Von ihnen haben 94 Musikerinnen und Musiker aus 20 Nationen die H\u00fcrden der anspruchsvollen Eignungspr\u00fcfung genommen und beginnen nun zum Wintersemester ihr Studium. Insgesamt sind dann rund 450 Studierende aus \u00fcber 40 Nationen an der MHL eingeschrieben. Gastredner ist Martin Losert, Professor am Mozarteum in Salzburg. Der Musikp\u00e4dagoge und Saxophonist, dessen k\u00fcnstlerischer Schwerpunkt im Bereich der Neuen Musik und Improvisation liegt, macht sich in seinem Vortrag Gedanken \u00fcber langfristige Berufszufriedenheit von Musikern und Musikp\u00e4dagogen. Han Kim aus der Klasse von Professorin Sabine Meyer nimmt den mit 1.000 Euro dotierten DAAD-Preis entgegen. Begleitet am Klavier von Christian Ruvolo, stellt sich der 21-j\u00e4hrige S\u00fcdkoreaner mit Robert Schumanns Fantasiest\u00fccken op. 73 vor. Er ging bereits mehrfach als Preistr\u00e4ger aus internationalen Wettbewerben hervor, so gewann er im letzten Jahr den Internationalen Jacques Lancelot-Wettbewerb in Rouen. Das MHL-Sinfonieorchester gibt unter Leitung von Gastdirigent Christoph Altstaedt (Berlin) mit einem Ausschnitt aus Beethovens \u201eEroica\u201c einen Vorgeschmack auf die Sinfoniekonzerte am 6. und 7. Oktober in der MHL sowie am 8. Oktober im Theater der Stadthalle Neum\u00fcnster. Der Eintritt zur Semesterer\u00f6ffnung ist frei.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>MHL-Sinfonieorchester pr\u00e4sentiert gro\u00dfe Orchesterliteratur<br \/>\nZu einem Sinfoniekonzert l\u00e4dt die Musikhochschule L\u00fcbeck (MHL) am Freitag, 6. Oktober und Samstag, 7. Oktober um jeweils 19.30 Uhr in den Gro\u00dfen Saal ein. Zum Auftakt der neuen Konzertsaison pr\u00e4sentiert das MHL-Sinfonieorchester unter Leitung des Gastdirigenten Christoph Altstaedt\u00a0 (Berlin) Schl\u00fcsselwerke der Orchesterliteratur von Beethoven, Debussy und Sch\u00f6nberg. In der Reihe ,,Wir in Neum\u00fcnster\u201c ist das MHL-Sinfonieorchester mit dem Programm am Sonntag, 8. Oktober um 17 Uhr im Theater der Stadthalle Neum\u00fcnster zu h\u00f6ren.<br \/>\n70 Studierende der MHL-Instrumentalklassen haben die St\u00fccke von Beethoven, Debussy und Sch\u00f6nberg zusammen mit dem Gastdirigenten Christoph Altstaedt in einer zweiw\u00f6chigen Projektphase erarbeitet und bringen sie im Gro\u00dfen Saal der MHL und im Theater der Stadthalle Neum\u00fcnster zu Geh\u00f6r. Auf dem Programm stehen Beethovens dritte Sinfonie \u201eEroica\u201c, Debussys \u201eLa Mer\u201c und Sch\u00f6nbergs zweite Kammersinfonie.<\/p>\n<p>Gro\u00dfer Schritt f\u00fcr die sinfonische Dichtung<br \/>\nMit seiner dritten Sinfonie \u201eEroica\u201c \u00a0gelang Beethoven der Schritt von der klassischen Sinfonie des 18. Jahrhunderts zur gro\u00dfen Sinfonie des 19. Jahrhunderts. Das ungew\u00f6hnliche Ausma\u00df des Werkes, neue Harmonien, eine leidenschaftliche Tonsprache und rhythmische K\u00fchnheit hatten eine evolution\u00e4re Bedeutung f\u00fcr die Musikgeschichte. Die zwischen 1802 und 1803 entstandene Sinfonie wollte Beethoven urspr\u00fcnglich Napoleon widmen, den er gl\u00fchend verehrte. Als sich der franz\u00f6sische General 1804 selbst zum Kaiser von Frankreich kr\u00f6nte, nahm er die Widmung jedoch entt\u00e4uscht zur\u00fcck. Bei der Urauff\u00fchrung im Jahr 1805 in Wien stand der 35-j\u00e4hrige Komponist selber am Dirigentenpult. Er wusste schon vor Beginn der Arbeit an der Sinfonie, dass er in den folgenden Jahren ertauben w\u00fcrde.<br \/>\nImpressionistische Klangeindr\u00fccke vom Meer.<br \/>\nFast einhundert Jahre sp\u00e4ter entstand Debussys dreis\u00e4tzige sinfonische Dichtung \u201eLa Mer\u201c. In auff\u00e4lligen Klangfarben beschreibt Debussy mit diesem Musterbeispiel impressionistischer Musik seine Eindr\u00fccke vom Meer. Er schrieb an seinen Verleger Jacques Durand: \u201eSie wissen vielleicht nicht, dass ich der sch\u00f6nen Laufbahn eines Seemanns bestimmt war, und dass nur die Zuf\u00e4lle des Lebens mich davon abgebracht haben. Nichtsdestoweniger habe ich dem Meer eine aufrichtige Leidenschaft bewahrt.\u201c Zur Urauff\u00fchrung 1905 konnte das Publikum nur wenig mit der \u201enebligen\u201c Musik anfangen, heute ist es eines der beliebtesten und ber\u00fchmtesten Werke Debussys.<br \/>\nTonal orientiert<br \/>\nAu\u00dferdem ist Sch\u00f6nbergs zweite Kammersinfonie in Es-moll op. 38 zu h\u00f6ren, die er f\u00fcr ein kleines Orchester mit 19 Musikern komponierte. \u00dcber 30 Jahre besch\u00e4ftigte er sich immer wieder mit seiner Komposition, bis er sie im amerikanischen Exil schlie\u00dflich beendete. Hier entstanden zwischen 1936 und 1943 tonal orientierte Werke, zu denen auch die Zweite Kammersinfonie geh\u00f6rt. Sie wurde im Jahr 1940 uraufgef\u00fchrt und gilt mit ihrer besonderen Harmonie und Dynamik als eines seiner ausgekl\u00fcgeltsten Werke. Der in Heidelberg geborene Dirigent Christoph Altstaedt studierte in Detmold und Berlin. Sein zentrales Anliegen ist es, mit alternativen Konzertformaten und experimentierfreudigem Musiktheater mehr Menschen f\u00fcr Konzert und Oper zu begeistern. Seine Programme spannen einen Bogen von der Barockmusik auf Originalinstrumenten bis hin zur zeitgen\u00f6ssischen elektronischen Musik und Hiphop. In der bevorstehenden Konzertsaison deb\u00fctiert er als Dirigent unter anderem beim Royal Philharmonic London, dem Philharmonia London, dem Ulster Orchestra und dem Toronto Symphony Orchestra. Karten f\u00fcr das Konzert im Gro\u00dfen Saal der MHL sind von 8 bis 19 Euro in allen dem L\u00fcbeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erh\u00e4ltlich (www.luebeckticket.de). Karten f\u00fcr das Konzert in Neum\u00fcnster sind von 8 bis 12 Euro bei \u201eAuch und Kneidl\u201c (Telefon 04321\/4406465) erh\u00e4ltlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Konzertbeginn an der jeweiligen Abendkasse \u201eAn der Obertrave\u201c in L\u00fcbeck und im \u201eKleinflecken 1\u201c in Neum\u00fcnster.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>MHL veranstaltet dritten Blechbl\u00e4sertag Schleswig-Holstein<br \/>\nDie Musikhochschule L\u00fcbeck (MHL) veranstaltet von Freitag, 13. bis Sonntag, 15. Oktober den dritten schleswig-holsteinischen Blechbl\u00e4sertag. Konzerte, Vortr\u00e4ge, Kurse, kostenfreie Unterrichtseinheiten und Infost\u00e4nde geben einen Einblick in die vielseitige landesweite Blechbl\u00e4serszene. Zu den Konzertsolisten und Dozenten geh\u00f6rt auch der renommierte Jazz-Trompeter Andy Harderer sowie Christoph E\u00df, der als Professor f\u00fcr Horn gerade einem Ruf an die MHL gefolgt ist.<br \/>\nZum dritten schleswig-holsteinischen Blechbl\u00e4sertag kommen verschiedene Bl\u00e4serensembles, Solisten, P\u00e4dagogen, Studierende und Amateure. Insgesamt erwarten die Veranstalter 200 Ensemblemusikerinnen und -Musiker sowie rund 400 G\u00e4ste. Blechbl\u00e4serkonzerte zum Auftakt<br \/>\nZum Auftaktkonzert l\u00e4dt die MHL am Freitag, 13. Oktober um 19.30 Uhr in den Gro\u00dfen Saal ein. Der 17-j\u00e4hrige Trompeter und Jugend-musiziert-Preistr\u00e4ger Matthias Hippe pr\u00e4sentiert sich, begleitet vom Marinemusikkorps Kiel. Auch Studierende der MHL-Instrumentalklassen spielen mit in dem gro\u00dfen sinfonischen Blasorchester, das von Fregattenkapit\u00e4n Friedrich Szepansky geleitet wird. Es wird das Publikum mit Musik aus Klassik, Musical, Rock und Pop sowie klangvollen M\u00e4rschen quer durch Stile, Gattungen und Epochen schicken. Auf dem Programm stehen unter anderem das Trompetenkonzert von Alexander Arutjunjan sowie Ausschnitte aus Weills Dreigroschenoper. Zu Gast ist im zweiten Konzertteil das \u201eVenezuela 7\/4 Ensemble\u201c, in dem sich sieben junge Musiker aus dem weltbekannten venezolanischen \u201eEl Sistema\u201c zusammengefunden haben. Mit Trompeten und Schlagwerk pr\u00e4sentieren sie ihre mitrei\u00dfende Mischung aus venezolanischen Volksliedern, lateinamerikanischer Musik und Jazz und starten mit ihrem Auftritt gleichzeitig ihre Europatournee 2017. Das Ensemble hat bisher zwei CDs herausgebracht und auf sechs internationalen Tourneen\u00a0 Konzerte in neun L\u00e4ndern gegeben. Unter dem Motto \u201eTryptichon\u201c steht am Samstag, 14. Oktober um 19.30 Uhr ein Streifzug durch die Epochen mit Klassik, Pop und Jazz auf dem Programm. Zu Gast ist der \u00d6sterreicher Andy Harderer, Lead-Trompeter der WDR-Bigband und einer der renommiertesten Trompeter der Jazzszene. Es pr\u00e4sentieren sich weiterhin die WBI-Brass Band unter Leitung von Timo H\u00e4nf und die gerade von ihrer Taiwan-Tournee zur\u00fcckgekehrte MHL-Bigband unter Bernd Ruf. Blechbl\u00e4ser aus verschiedenen Or-chestern und MHL-Studierende spielen im Ensemble \u201eBlech aus Schleswig-Holstein\u201c unter Leitung von Michael Steink\u00fchler, Soloposaunist der NDR Radiophilharmonie Hannover. Im Anschluss bieten von 21 Uhr bis 23 Uhr verschiedene MHL-Jazz-Trios \u201eJazz und Jam\u201c im Konzertfoyer.<br \/>\nOpen Classes und Konzerte am Blechbl\u00e4sertag<br \/>\nAm Sonntag, 15. Oktober bietet der eigentliche Blechbl\u00e4sertag ab 10 Uhr Konzerte, Open Classes sowie Unterrichtsangebote f\u00fcr Sch\u00fcler und interessierte Laienspieler. Tobias F\u00fcller, Projektleiter und MHL-Dozent f\u00fcr Trompete erkl\u00e4rt die Zielsetzung der \u00fcberregionalen Veranstaltung: \u201eWir wollen Blechbl\u00e4ser verschiedenster Bereiche zusammenf\u00fchren und eine breite Plattform zur Vernetzung bieten. Vom Amateur bis zum Profi findet jeder in unserem Angebot etwas Interessantes.\u201c<br \/>\nUm 10 Uhr beginnt der Blechbl\u00e4sertag mit einem \u201eWarm-Up\u201c f\u00fcr die verschiedenen Blasinstrumente, zu dem auch Zuh\u00f6rer und G\u00e4ste, die ein Instrument mitgebracht haben, eingeladen sind. MHL-Pr\u00e4sident Professor Rico Gubler und Sebastian Engels, Leiter des Vereins \u201eNorddeutsches Blechwerk\u201c, er\u00f6ffnen den Blechbl\u00e4sertag um 11 Uhr im Gro\u00dfen Saal. Die Jungen Blechbl\u00e4ser Schleswig-Holstein unter Leitung von Tobias F\u00fcller begleiten die Solisten Christoph E\u00df und Andy Harderer unter anderem bei Jim Parkers popul\u00e4rer Suite \u201eEin Londoner in New York\u201c.<br \/>\nIm Stundenrhythmus stehen dann von 12 Uhr bis 16 Uhr Konzerte auf dem Programm, in denen sich die verschiedenen schleswig-holsteinischen Bl\u00e4serensembles mit einem bunten Mix aus Klassik, Filmmusik und Unterhaltungsmusik vorstellen. Es spielen die \u201eJunge Bl\u00e4serphilharmonie Schleswig-Holstein\u201c unter Leitung von Christoph Liedtke (12 Uhr), der \u201ePosaunenchor der Chorleiter\u201c unter Leitung von Daniel Rau (13 Uhr), das \u201eNorddeutsche Blechwerk\u201c unter Leitung von Sebastian Engels und Felix Griese (14 Uhr), das MHL-Blechbl\u00e4serensemble unter Matthias Krebber (15 Uhr) sowie das Posaunenensemble der MHL unter Leitung von Michael Ranzenberger (16 Uhr).<br \/>\nIn \u201eOpen Classes\u201c, die ab 12 Uhr in verschiedenen R\u00e4umen der MHL angeboten werden, geben Dozenten Einblick in ihren Unterricht: Andy Harderer und Tobias F\u00fcller (Trompete), Michael Ranzenberger und NDR-Solist Michael Steink\u00fchler (Posaune), Hans Reiner Schmitt (Euphonium\/Tuba) sowie Christoph E\u00df (Horn). Parallel bieten MHL-Studierende von 12 bis 17 Uhr halbst\u00fcndige Unterrichtseinheiten f\u00fcr Amateurmusiker an. Im Foyer laden ganzt\u00e4gig verschiedene Aussteller zum Ausprobieren von Instrumenten ein. Weiterhin stellen sich Ensembles und Initiativen vor wie das Norddeutsche Blechwerk und der Alumni-Verein der MHL.<br \/>\nGro\u00dfes Konzertfinale<br \/>\nIn einem gro\u00dfen Finale pr\u00e4sentieren sich um 17 Uhr im Gro\u00dfen Saal alle Blechbl\u00e4ser gemeinsam im Ensemble. Unter Leitung von Tobias F\u00fcller spielen sie Bearbeitungen popul\u00e4rer St\u00fccke, unter anderem von Markus Wagemann, Chris Hazell und Bruce Fraser. Solist ist noch einmal Andy Harderer. Karten f\u00fcr die Konzerte am Freitag, 13. Oktober und Samstag, 14. Oktober sind von 8 bis 19 Euro in allen dem L\u00fcbeck-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erh\u00e4ltlich (www.luebeckticket.de). Restkarten gibt es eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Blechbl\u00e4sertages am Sonntag, 15. Oktober ist frei.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Neue Konzepte: Wettbewerb um Musikp\u00e4dagogik-Preis der Imbusch-Stiftung<br \/>\nErstmals veranstaltet die Musikhochschule L\u00fcbeck (MHL) einen Wettbewerb im Fach\u00a0Musikp\u00e4dagogik mit \u00f6ffentlicher Pr\u00e4sentation. Unter dem Motto \u201eNeue Konzepte\u201c geben Studierende der MHL am Dienstag, 24. Oktober ab 17 Uhr Einblick in ihre musikp\u00e4dagogischen Projekte und Arbeiten. Die Teilnehmer konkurrieren um den mit 1.500 Euro dotierten Preis, den die Marie-Luise Imbusch-Stiftung ausgeschrieben hat.<br \/>\nDrei Abschlussarbeiten und Projekte zu musikp\u00e4dagogischen Themen wurden aus den internen Bewerbungen MHL-Studierender zum Wettbewerb zugelassen. Die angehenden Musikp\u00e4dagoginnen und Musikp\u00e4dagogen stellen ihre Arbeiten nun in einem \u00f6ffentlichen Auswahlverfahren im Kammermusiksaal vor. Vorgabe ist eine rund zwanzigmin\u00fctige, lebendige und allgemeinverst\u00e4ndliche Darstellung der Projektinhalte. Die Jury, die die Preistr\u00e4ger ausw\u00e4hlt, besteht bewusst nicht aus internen Fachexperten, sondern aus Schulleitern L\u00fcbecker und Bad Oldesloer Schulen. Eine Kommunikationstrainerin bereitet die Studierenden auf ihren B\u00fchnenauftritt vor. Die Bandbreite der Arbeiten reicht von der kritischen Reflexion musikp\u00e4dagogischer Anforderungen bis hin zur Auswertung von Sch\u00fclerbefragungen zur Sichtweise auf den heutigen Musikunterricht.<br \/>\nDie MHL will mit der Veranstaltung auf die Bedeutung der musikp\u00e4dagogischen Ausbildung aufmerksam machen, mit der sie Musiklehrkr\u00e4fte an Gymnasien, in Musikschulen oder in freier T\u00e4tigkeit auf ihren Beruf vorbereitet. Marno Schulze, Professor f\u00fcr Elementare Musikp\u00e4dagogik erl\u00e4utert: \u201eDie musikalische Performance steht per se im Fokus der \u00d6ffentlichkeit, w\u00e4hrend die musikp\u00e4dagogische Arbeit \u00fcberwiegend im Alltag stattfindet. Dabei ist sie doch gerade Voraussetzung jeder k\u00fcnstlerischen T\u00e4tigkeit.\u201c Im Vergleich zu k\u00fcnstlerischen Wettbewerben gibt es nur wenige Preise f\u00fcr Musikp\u00e4dagogik. Neben dem \u201eHochschulwettbewerb Musikp\u00e4dagogik\u201c, den die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen seit 2010 j\u00e4hrlich auslobt, vergeben die 24 deutschen Musikhochschulen selbst kaum Preise f\u00fcr das Fach. \u201eHier will die MHL eine Vorreiterrolle einnehmen\u201c, erl\u00e4utert Schulze. \u201eDer neue Musikp\u00e4dagogikpreis der Imbusch-Stiftung kann weiterhin auch Sprungbrett f\u00fcr eine Schulanstellung oder f\u00fcr die Teilnahme an einem \u00fcberregionalen Musikp\u00e4dagogik-Wettbewerb sein\u201c, meint der Experte.<br \/>\nDie L\u00fcbecker Kauffrau Marie-Luise Imbusch wandelte 1982 ihr Verm\u00f6gen in eine Stiftung um. Die Marie-Luise Imbusch-Stiftung hat seitdem 350 begabte junge Musikerinnen und Musiker aus Schleswig-Holstein unterst\u00fctzt. Die Stipendiatenkonzerte sind fester Bestandteil des Konzertlebens an der MHL, neu ist dagegen die F\u00f6rderung begabter Studierender im Fach Musikp\u00e4dagogik. Der Eintritt zum Wettbewerb ist frei.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>MHL-Meldungen Oktober: Emanuel Geibel, Sinfoniekonzerte, 3. Blechbl\u00e4sertag SH &#8211; An der MHL startet das Wintersemester und die neue Konzertsaison gleich mit einigen gro\u00dfen Projekten: Noch im Vorfeld der Semesterer\u00f6ffnung l\u00e4dt das Brahms-Institut am 29. 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