{"id":242812,"date":"2017-09-21T05:55:39","date_gmt":"2017-09-21T03:55:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=242812"},"modified":"2017-09-27T05:56:50","modified_gmt":"2017-09-27T03:56:50","slug":"geistes-kultur-und-sozialwissenschaften-gestaerkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/geistes-kultur-und-sozialwissenschaften-gestaerkt\/","title":{"rendered":"Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften gest\u00e4rkt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften gest\u00e4rkt &#8211;\u00a0<\/strong>Die Forschung in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften besitzt in Deutschland eine lange Tradition von Weltruf. Um diese Forschung auch im wachsenden internationalen Wettbewerb weiter zu st\u00e4rken und auf aktuelle Anforderungen auszurichten, hat das Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) vor f\u00fcnf Jahren erstmals ein Rahmenprogramm &#8222;Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften&#8220; aufgelegt, das die Schwerpunkte und Ziele der Forschungsf\u00f6rderung festlegt. <!--more--><\/p>\n<p>Mit Erfolg, wie jetzt eine unabh\u00e4ngige Expertengruppe um Professor Otfried Jarren von der Universit\u00e4t Z\u00fcrich festgestellt hat. Ein Jahr lang haben Jarren und weitere hochrangige Experten das Rahmenprogramm evaluiert. Das BMBF habe mit seiner F\u00f6rderung ma\u00dfgeblich dazu beigetragen, die Sichtbarkeit und Anerkennung der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften im deutschen wie auch im internationalen Wissenschaftssystem zu erh\u00f6hen, so die Experten.<\/p>\n<p>&#8222;Angesichts aktueller Herausforderungen einer globalisierten Welt mit ihrer kulturellen Vielfalt sind die Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften deutlicher gefragt denn je. Sie liefern einen unverzichtbaren Beitrag f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der gesellschaftlichen Gegenwart in Deutschland, Europa und weltweit, arbeiten an der Erschlie\u00dfung und Bewahrung des kulturellen Erbes mit und tragen zur Wertsch\u00e4tzung und Verwirklichung von Vielfalt und Zusammenhalt bei&#8220;, sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka anl\u00e4sslich der \u00dcbergabe des Evaluationsberichts. &#8222;Die Ergebnisse der Evaluation werden nun auch in die Vorbereitung und Konzeption eines nachfolgenden Rahmenprogramms f\u00fcr die Geistes- und Sozialwissenschaften einflie\u00dfen.&#8220;<\/p>\n<p>Das BMBF hat \u00fcber sein Rahmenprogramm beispielsweise gezielt internationale Forschungskooperationen, die Gr\u00fcndung von Netzwerken und Zentren oder Programme f\u00fcr Nachwuchsforscher gef\u00f6rdert, um die Internationalisierung, Vernetzung und den Wissenstransfer in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften anzuregen. Die inhaltliche Bandbreite der F\u00f6rderungen reicht von Projekten zur Erschlie\u00dfung universit\u00e4rer Sammlungen und der Einrichtung von Zentren f\u00fcr Islamische Theologie \u00fcber die Gr\u00fcndung der internationalen Forschungskollegs &#8222;Maria Sibylle Merian&#8220; bis hin zur F\u00f6rderung der &#8222;Digital Humanities&#8220; und dem Aufbau innovativer Informationsinfrastrukturen.<\/p>\n<p>Ziel der Evaluation war es, die Wirksamkeit und Umsetzung des Rahmenprogramms sowie die Passgenauigkeit der F\u00f6rderinstrumente zu \u00fcberpr\u00fcfen. Insgesamt hat das Rahmenprogramm laut Evaluation die Attraktivit\u00e4t des Forschungsstandortes Deutschland im internationalen Kontext stark erh\u00f6ht. Das BMBF habe interdisziplin\u00e4r angelegte thematische Schwerpunkte gesetzt, wissenschaftliche Communities gest\u00e4rkt sowie die\u00a0 Internationalisierung der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften vorangetrieben. Im Bereich Strukturbildung werden die K\u00e4te Hamburger Kollegs, die Regionalstudien-Zentren und die F\u00f6rderlinien Kulturelles Erbe als besonders erfolgreich hervorgehoben. Zudem hat die interdisziplin\u00e4re Verbundforschung durch das Rahmenprogramm eine deutliche St\u00e4rkung erfahren.<\/p>\n<p>Die Expertengruppe bestand aus Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher fachlicher Bereiche der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften:<\/p>\n<p>\u2981 Prof. Dr. Otfried Jarren (Universit\u00e4t Z\u00fcrich) &#8211; Vorsitz<br \/>\n\u2981 Prof. Dr. Sibylle Baumbach (Universit\u00e4t Innsbruck)<br \/>\n\u2981 Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Graf (Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t M\u00fcnchen)<br \/>\n\u2981 Prof. Dr. Steffen Mau (Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin)<br \/>\n\u2981 Prof. Dr. Barbara Mittler (Ruprecht-Karls-Universit\u00e4t Heidelberg)<br \/>\n\u2981 Prof. Dr. S\u00f6nke Neitzel (Universit\u00e4t Potsdam)<br \/>\nWeitere Informationen:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bmbf.de\/de\/geistes-und-sozialwissenschaften-152.html\">https:\/\/www.bmbf.de\/de\/geistes-und-sozialwissenschaften-152.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften gest\u00e4rkt &#8211; Die Forschung in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften besitzt in Deutschland eine lange Tradition von Weltruf. 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