{"id":244957,"date":"2017-11-03T10:13:04","date_gmt":"2017-11-03T09:13:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=244957"},"modified":"2017-11-07T10:15:20","modified_gmt":"2017-11-07T09:15:20","slug":"der-zustand-in-der-geburtshilfe-muss-schnellstmoeglich-behoben-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/der-zustand-in-der-geburtshilfe-muss-schnellstmoeglich-behoben-werden\/","title":{"rendered":"Der Zustand in der Geburtshilfe muss schnellstm\u00f6glich behoben werden"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Zustand in der Geburtshilfe muss schnellstm\u00f6glich behoben werden &#8211;\u00a0<\/strong>Zur Berichterstattung vom 02. November 2017 und zur Debatte im Sozialausschuss zur Situation der beleg\u00e4rztlichen Geburtshilfe im Marienkrankenhaus L\u00fcbeck sagt die sozialpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von CDU und die gesundheitspolitischen SprecherInnen der Landtagsfraktionen von B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen und FDP, Katja Rathje-Hoffmann, Marret Bohn und Dennys Bornh\u00f6ft:<!--more--><\/p>\n<p>Katja Rathje-Hoffmann: \u201eDie momentane Diskussion \u00fcber wachsende Pr\u00e4mien der Haftpflichtversicherung im Bereich der Geburtshilfe ist keine neue. Um eine Sicherstellung in der Versorgung zuk\u00fcnftig auf einer verl\u00e4sslichen Basis zu erm\u00f6glichen, m\u00fcssen wir in den Austausch mit den Verantwortlichen gehen. Eine Bestandsaufnahme \u00fcber die derzeitige Situation in den betroffenen Belegkrankenh\u00e4usern wird ein erster parlamentarischer Schritt sein. Das Wohl und die Versorgung schwangerer Frauen darf keinesfalls an Versicherungspr\u00e4mien gekoppelt sein oder gar unter diesen Leiden!\u201c<\/p>\n<p>Marret Bohn:\u00a0\u201eDie Situation in der Geburtshilfe ist weiterhin problematisch. Nach den Hebammen geraten auch die Beleg\u00e4rztInnen durch rasant steigende Haftpflichtpr\u00e4mien in Bedr\u00e4ngnis. Kliniken, die Geburtshilfe wie das L\u00fcbecker Marienhospital im Belegsystem anbieten, k\u00f6nnen nicht mehr kostendeckend arbeiten. Schlie\u00dfungen drohen. Um dies zu verhindern, werden wir als Koalition kurzfristig einen Antrag in den Landtag einbringen, der unterschiedliche L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten aufzeigt. Die Basis muss allerdings eine konkrete Strukturanalyse sein, wo die einzelnen Geburtshilfeabteilungen in Schleswig-Holstein stehen und welche Probleme sie haben. Die Entwicklung in der Geburtshilfe ist eine Zumutung f\u00fcr Schwangere und ihre Familien. Diese brauchen verl\u00e4ssliche Strukturen. Zur Sicherung der Haftpflichtpr\u00e4mien f\u00fcr Hebammen und \u00c4rztInnen liegt seit Jahren ein Vorschlag der Gr\u00fcnen Bundestagsfraktion auf dem Tisch. Wir fordern einen Haftpflichtversicherungsfonds. Der jetzige Zustand muss schnellstm\u00f6glich behoben werden.\u201c<\/p>\n<p>Dennys Bornh\u00f6ft: \u201eDie aktuelle Situation im Bereich der Geburtshilfe im Marien-Krankenhaus in L\u00fcbeck zeigt, dass steigende Pr\u00e4mien f\u00fcr die Haftpflichtversicherung sowohl die dort t\u00e4tigen Beleg\u00e4rzte als auch die gesundheitliche Versorgung der Patienten in Bedr\u00e4ngnis bringen. Um eine Verschlechterung der Situation und eine eventuelle Ausweitung auf andere Medizinbereiche zu vermeiden, muss eine detaillierte Bestandsaufnahme erfolgen. Als Koalition werden wir dies als einen ersten Schritt in die Wege leiten, um Schwangeren auch weiterhin die notwendige medizinische Versorgung gew\u00e4hrleisten zu k\u00f6nnen. Denn f\u00fcr uns Freie Demokraten steht das Wohl der Patienten stets im Mittelpunkt. Eine funktionierende Geburtshilfe mit hoher Versorgungssicherheit ist Grundlage f\u00fcr ein familienfreundliches Schleswig-Holstein.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Zustand in der Geburtshilfe muss schnellstm\u00f6glich behoben werden &#8211; Zur Berichterstattung vom 02. 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