{"id":245256,"date":"2017-11-16T08:50:49","date_gmt":"2017-11-16T07:50:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=245256"},"modified":"2017-11-16T08:50:49","modified_gmt":"2017-11-16T07:50:49","slug":"die-linke-wahlrecht-nicht-mit-fuessen-treten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/die-linke-wahlrecht-nicht-mit-fuessen-treten\/","title":{"rendered":"DIE LINKE: Wahlrecht nicht mit F\u00fc\u00dfen treten!"},"content":{"rendered":"<p><strong>DIE LINKE: Wahlrecht nicht mit F\u00fc\u00dfen treten!<\/strong> &#8211; Nach der Wahl ist vor der Wahl. Nichts diskutierten die L\u00fcbeckerinnen und L\u00fcbecker in den letzten Wochen wohl mehr, als die Wahl f\u00fcr das B\u00fcrgermeisteramt. So galt es am vergangenen Sonntag eine Entscheidung zwischen sechs sehr unterschiedlichen Kandidaten\u00a0 zu treffen. Eine deutliche Mehrheit entffiel dabei auf Kathrin Weiher und Jan Lindenau, die nun\u00a0 am 19. November in der Stichwahl gegeneinander um das wichtigste Amt der Stadt antreten.<!--more--><\/p>\n<p>Detlev Stolzenberg , der am vergangenen Sonntag als Drittst\u00e4rkster aus dem Rennen ausschied,\u00a0 fordert seine W\u00e4hler nun auf die Stimmzettel ung\u00fcltig zu machen und somit die Wahl massiv zu beeintr\u00e4chtigen. Die LINKE m\u00f6chte einem solchen indirekten Wahlboykott entgegen wirken, da W\u00e4hlen f\u00fcr sie ein Grundstein der demokratischen Gesellschaft darstellt.<\/p>\n<p>&#8222;Einen Boykott einer solch wichtigen Wahl, halte ich\u00a0 f\u00fcr den falschen Weg&#8220;, erkl\u00e4rt Katjana Zunft, Vorsitzende der LINKEN in L\u00fcbeck. &#8222;W\u00e4hlen ist eine Grundrecht und ein wichtiges Kennzeichen der Demokratie. In meiner t\u00e4glichen Arbeit erlebe ich viele Menschen, die aus Diktaturen und Kriegsgebieten geflohen sind. L\u00e4nder, in denen freie Wahlen nicht stattfinden k\u00f6nnen und die Menschen um das Recht w\u00e4hlen zu d\u00fcrfen k\u00e4mpfen.\u00a0 Dadurch wird mir immer wieder bewusst, welch wertvolles\u00a0 Gut es ist w\u00e4hlen zu d\u00fcrfen. Ein solches Gut sollte man nicht leichtfertig mit F\u00fc\u00dfen treten&#8220;, so Zunft weiter.<\/p>\n<p>Die LINKE ,wie auch viele andere Parteien, k\u00e4mpfen seit Jahren darum, der Wahlm\u00fcdigkeit der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger entgegen zu wirken.<\/p>\n<p>&#8222;Mit der sinkenden Wahlbeteiligung versch\u00e4rft sich die zunehmend politische Ungleichheit , da sich der R\u00fcckgang nicht gleichm\u00e4\u00dfig \u00fcber alle gesellschaftlichen Gruppen hinweg vollzieht. So nehmen laut Studien finanzschw\u00e4chere Milieus das Wahlrecht seltener wahr. Darunter leidet vor allem die repr\u00e4sentative Demokratie und damit das Fundament unserer Gesellschaft&#8220;, erkl\u00e4rt dazu Sebastian Kai Ising, Vorsitzender der L\u00fcbecker LINKEN.<\/p>\n<p>DIE LINKE begr\u00fc\u00dft, dass die unterlegenden Kandidaten zum Teil keine Wahlempfehlung abgeben.\u00a0 Dadurch haben alle\u00a0 L\u00fcbeckerinnen und L\u00fcbecker die M\u00f6glichkeit, sich selbst mit den verbliebenen Kandidaten auseinanderzusetzten und zu entscheiden, wo sie ihr Kreuz machen wollen.<\/p>\n<p>&#8222;Demokratie ist auch unbequem. Demokratische Ergebnisse muss man aushalten k\u00f6nnen. Sie k\u00f6nnen nur dadurch korigiert werden, das man noch h\u00e4rter an sich und seinen Zielen arbeitet. Nicht zu w\u00e4hlen ist keine Antwort auf ein Ergebnis, das einem nicht gef\u00e4llt&#8220;, erkl\u00e4ren Zunft und Ising gemeinsam.<\/p>\n<p>DIE LINKE ruft auf, w\u00e4hlen zu gehen, denn nur wer w\u00e4hlt, kann Mitbestimmen. Nur wer w\u00e4hlt, kann auch mitentscheiden wer B\u00fcrgermeister wird. Nur wer w\u00e4hlt, hat Einfluss auf das Ergebnis.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DIE LINKE: Wahlrecht nicht mit F\u00fc\u00dfen treten! &#8211; Nach der Wahl ist vor der Wahl. Nichts diskutierten die L\u00fcbeckerinnen und L\u00fcbecker in den letzten Wochen wohl mehr, als die Wahl f\u00fcr das B\u00fcrgermeisteramt. So galt es am vergangenen Sonntag eine Entscheidung zwischen sechs sehr unterschiedlichen Kandidaten  zu treffen. Eine deutliche Mehrheit entffiel dabei auf Kathrin Weiher und Jan Lindenau, die nun  am 19. 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