{"id":246334,"date":"2017-12-07T10:37:33","date_gmt":"2017-12-07T10:37:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/besondere-neuigkeiten\/pol-rz-falscher-polizeibeamter-wollte-bargeld-und-bekommt-festnahme\/"},"modified":"2017-12-07T10:37:33","modified_gmt":"2017-12-07T10:37:33","slug":"pol-rz-falscher-polizeibeamter-wollte-bargeld-und-bekommt-festnahme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/pol-rz-falscher-polizeibeamter-wollte-bargeld-und-bekommt-festnahme\/","title":{"rendered":"POL-RZ: Falscher Polizeibeamter wollte Bargeld und bekommt Festnahme"},"content":{"rendered":"<p>Ratzeburg (ots) &#8211; Gemeinsame Medien-Information der  Staatsanwaltschaft L\u00fcbeck und der Polizeidirektion Ratzeburg 07.  Dezember 2017   |  Kreis Stormarn  &#8211;  05.12.2017 &#8211; Ammersbek     Am 05.12.2017 hat die Polizei in Ahrensburg eine alte Dame in  Ahrensburg vor dem Verlust ihrer gesamten Ersparnisse bewahrt.<!--more-->     Ein angeblicher Polizeibeamter hatte im Laufe des Tages bei einer  88-j\u00e4hrigen Dame aus Ammersbek angerufen und ihr mitgeteilt, dass  Ihre Kontodaten bei einem angeblich Festgenommenen gefunden worden  seien. Der festgenommene Straft\u00e4ter mache mit einem Mitarbeiter ihrer Bank gemeinsame Sache, so dass ihr Geld auf der Bank nicht mehr  sicher sei.  Ein Auszubildender der Bank tausche das echte Geld gegen Falschgeldaus.     Die Dame wurde aufgefordert ihr gesamtes Verm\u00f6gen abzuheben. Der  falsche Polizist bot ihr an, das Geld auf seine Echtheit zu  \u00fcberpr\u00fcfen.     Da im Display ihres Telefons die Festnetznummer der Polizei  Ahrensburg angezeigt wurde, war die alte Dame von der Richtigkeit der Angaben des vermeintlichen Polizisten \u00fcberzeugt. Um die Polizei bei  der \u00dcberf\u00fchrung von Betr\u00fcgern zu unterst\u00fctzen, hob sie in der Folge  einen Betrag von weit \u00fcber 20.000,00 EUR ab.     Die Zivile Fahndungseinheit des Polizeirevieres Ahrensburg  postierte sich daraufhin im Bereich der Wohnanschrift der  Gesch\u00e4digten und konnte auch schnell zwei auff\u00e4llig erscheinende  Personen ausmachen. Im Einsatzverlauf stellte sich dann aber heraus,  dass die \u00dcbergabe bereits erfolgt war.  Daraufhin hielten die  Zivilkr\u00e4fte die &#8222;auff\u00e4lligen&#8220; Personen, welche inzwischen in ein  Fahrzeug gestiegen waren, an und kontrollierten diese und die beiden  weiteren Insassen des Fahrzeugs. In dem PKW fanden sie die T\u00fcte mit  dem Geld der Gesch\u00e4digten.     Bei den Tatverd\u00e4chtigen handelt es sich um einen 36-j\u00e4hrigen Mann  aus Osteuropa und drei Frauen im Alter von 38, 38 und 39 Jahren, von  denen zwei eine Wohnanschrift in Hamburg haben und eine ohne festen  Wohnsitz ist. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat das Amtsgericht  Ahrensburg am 06.12.2017 gegen den m\u00e4nnlichen Tatverd\u00e4chtigen sowie  gegen zwei der weiblichen Tatverd\u00e4chtigen Haftbefehle erlassen. Gegen die 3. weibliche Tatverd\u00e4chtige wurde kein Haftbefehl beantragt, da  sie \u00fcber einen festen Wohnsitz verf\u00fcgt und auch sonst keine  Haftgr\u00fcnde vorlagen.     Die Polizei weist noch einmal darauf hin, dass sie niemals am  Telefon nach Ihren Verm\u00f6genswerten fragen wird oder Sie bittet,  Bargeld von der Bank abzuheben.     Geben Sie niemals am Telefon Auskunft \u00fcber Ihre   Verm\u00f6genswerte.  \u00dcbergeben Sie niemals Geld an Unbekannte. Halten Sie R\u00fccksprache mit  vertrauensw\u00fcrdigen Personen, wenn Sie   solch einen Anruf erhalten  haben. Im Zweifel rufen Sie die Polizei \u00fcber 110 an.     Hinweise:\tNachfragen richten Sie bitte an die  Pressestelle der  Polizeidirektion Ratzeburg.     <\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/43735\/3808932\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ratzeburg (ots) &#8211; Gemeinsame Medien-Information der Staatsanwaltschaft L\u00fcbeck und der Polizeidirektion Ratzeburg 07. 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