{"id":246800,"date":"2017-12-14T12:08:41","date_gmt":"2017-12-14T12:08:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/studie-des-bundesgesundheitsministeriums-fordert-mehr-cannabisforschung\/"},"modified":"2017-12-14T12:08:41","modified_gmt":"2017-12-14T12:08:41","slug":"studie-des-bundesgesundheitsministeriums-fordert-mehr-cannabisforschung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/studie-des-bundesgesundheitsministeriums-fordert-mehr-cannabisforschung\/","title":{"rendered":"Studie des Bundesgesundheitsministeriums fordert mehr Cannabisforschung"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; Eine Studie des Bundesgesundheitsministeriums kommt zum Ergebnis, dass mehr Forschung zum Thema Cannabis notwendig ist.  Durch Auswertung aller bedeutsamen in den letzten zehn Jahren in  deutscher und englischer Sprache publizierten Daten und  Forschungsarbeiten, wurde der aktuelle Kenntnisstand zusammengefasst.<!--more-->     &#8222;In den letzten zehn Jahren ist vor allem ein deutlicher Anstieg  der wissenschaftlichen Literatur zu vermerken, die sich mit den  Risiken des Cannabiskonsums zu Rauschzwecken befasst&#8220;, berichtet  Studienleiterin Dr. Eva Hoch. Vorwiegend im akuten Konsum zeigen sich &#8222;Beeintr\u00e4chtigungen der Entscheidungsfindung sowie der Gehirnfunktion beim L\u00f6sen kognitiver Aufgaben.&#8220; Eine geminderte Intelligenz im  Zusammenhang mit regelm\u00e4\u00dfigem Cannabiskonsum konnte nicht konsistent  belegt werden. Festgestellt wurde allerdings ein &#8222;deutlicher Bedarf  an L\u00e4ngsschnitt-Studien&#8220; sowie eine &#8222;international g\u00fcltige,  standardisierte Erfassung von wichtigen Variablen des Cannabiskonsums (insbesondere von THC)&#8220;.     Dazu Marko D\u00f6rre, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Forschungsinitiative  Cannabiskonsum: &#8222;Wir sehen unser Forschungsvorhaben best\u00e4tigt.  Ausschlie\u00dflich eine langdauernde Untersuchung des Freizeitgebrauchs  von Cannabis, bei gleichzeitiger Kontrolle von Konsummenge und  Wirkstoffgehalt, unter Ber\u00fccksichtigung m\u00f6glicher Risiken, kann die  notwendigen Ergebnisse liefern.&#8220; Die Forschungsinitiative  Cannabiskonsum stellte im November 2016 einen Studienantrag beim  Bundesinstitut f\u00fcr Arzneimittel und Medizinprodukte. Der Antrag  richtet sich auf Durchf\u00fchrung einer &#8222;Wissenschaftlichen Studie zu  Cannabisfolgen bei psychisch gesunden erwachsenen Konsumenten&#8220; im  Zeitraum von zehn Jahren. Teilnehmen k\u00f6nnten Cannabiskonsumenten mit  Wohnsitz in Berlin. Ausgeschlossen sind Erstkonsumenten,  Minderj\u00e4hrige sowie Risikoprobanden (z.B. abh\u00e4ngiger Konsum oder  psychische St\u00f6rungen).     Die vom Bundesgesundheitsministerium gef\u00f6rderte Studie &#8222;Cannabis:  Potential und Risiken. Eine wissenschaftliche Analyse (CaPRis)&#8220; wurde unter der Leitung von Privat-Dozentin Dr. rer. nat. Eva Hoch von der  Klinik f\u00fcr Psychiatrie und Psychotherapie am LMU-Klinikum in M\u00fcnchen  und Privat-Dozentin Dr. rer. nat. Miriam Schneider vom Institut f\u00fcr  Entwicklungspsychologie und Biologische Psychologie der Universit\u00e4t  Heidelberg durchgef\u00fchrt. Der Kurzbericht ist beim  Bundesgesundheitsministerium einzusehen:     www.bundesgesundheitsministerium.de\/fileadmin\/Dateien\/5_Publikatio nen\/Drogen_und_Sucht\/Berichte\/Kurzbericht\/171127_Kurzbericht_CAPRis.p df    Pressekontakt: Forschungsinitiative Cannabiskonsum GmbH Friedrichstra\u00dfe 171, 10117 Berlin www.forschungsinitiative-cannabiskonsum.de presse@forschungsinitiative-cannabiskonsum.de  Original-Content von: Forschungsinitiative Cannabiskonsum GmbH, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/122322\/3815620\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; Eine Studie des Bundesgesundheitsministeriums kommt zum Ergebnis, dass mehr Forschung zum Thema Cannabis notwendig ist. 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