{"id":247799,"date":"2017-12-28T09:23:03","date_gmt":"2017-12-28T09:23:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/aerztebefragung-zum-jahreswechsel-ende-der-buergerversicherungs-debatte-ganz-oben-auf-der-wunschliste\/"},"modified":"2017-12-28T09:23:03","modified_gmt":"2017-12-28T09:23:03","slug":"aerztebefragung-zum-jahreswechsel-ende-der-buergerversicherungs-debatte-ganz-oben-auf-der-wunschliste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/aerztebefragung-zum-jahreswechsel-ende-der-buergerversicherungs-debatte-ganz-oben-auf-der-wunschliste\/","title":{"rendered":"\u00c4rztebefragung zum Jahreswechsel: Ende der B\u00fcrgerversicherungs-Debatte ganz oben auf der Wunschliste"},"content":{"rendered":"<p>Hamburg (ots) &#8211; Pessimistisch w\u00e4re wohl noch untertrieben &#8211; die  niedergelassenen \u00c4rzte in Deutschland sehen die Zukunft derzeit  rabenschwarz. Das Jahr 2018 bringt negative Ver\u00e4nderungen f\u00fcr den  eigenen Berufsstand, f\u00fcrchtet laut aktueller Umfrage der Gro\u00dfteil der Mediziner: 69 Prozent der Umfrageteilnehmer prophezeien, dass das  neue Jahr f\u00fcr die \u00c4rzteschaft auch neue Probleme bringt.<!--more-->     Lediglich drei Prozent der Niedergelassenen erwarten positive  Ver\u00e4nderungen, 28 Prozent erwarten ein durchschnittliches Jahr ohne  besondere H\u00f6hen und Tiefen f\u00fcr die \u00c4rzteschaft. Dies ist das Ergebnis der Online-Befragung des \u00c4rztenachrichtendienstes (\u00e4nd) in Hamburg,  an der sich vom 12. bis zum 20. Dezember 2017 insgesamt 1.349  niedergelassene Haus- und Fach\u00e4rzte aus dem gesamten Bundesgebiet  beteiligt hatten.     Unter anderem die Debatte \u00fcber die B\u00fcrgerversicherung oder die  Einheitsgeb\u00fchrenordnung scheint dabei das Vertrauen in die Politik  weiter besch\u00e4digt zu haben: Nur zwei Prozent der befragten \u00c4rzte  gaben an, dass sie der n\u00e4chsten Bundesregierung eine  Gesundheitspolitik zutrauen, die Verbesserungen f\u00fcr den eigenen  Berufsstand bringt. 37 Prozent erwarten dagegen ein Verharren auf dem Status quo. Die Mehrheit von 60 Prozent geht jedoch davon aus, dass  sich die Lage verschlimmern wird.     Die d\u00fcstere Prognose setzt sich auch bei der Frage nach der  eigenen wirtschaftlichen Situation im kommenden Jahr fort: Erstmals  in einer \u00e4nd-Umfrage zum Jahresende erwartet die Mehrheit der  Befragten \u00c4rzte (51 Prozent) eine Verschlechterung der  wirtschaftlichen Situation der eigenen Praxis. 42 Prozent gehen  dagegen von einer praktisch unver\u00e4nderten Lage aus, sieben Prozent  glauben an eine Verbesserung.     Die \u00c4rzte waren auch aufgerufen, eine Einsch\u00e4tzung zur eigenen  Arbeitsbelastung im Jahr 2018 abzugeben. 46 Prozent der  Niedergelassenen erwarten eine gleichbleibende Arbeitsbelastung,  immerhin 40 Prozent bef\u00fcrchten sp\u00fcrbare Mehrarbeit. Lediglich 14  Prozent gaben an, die Arbeitsbelastung im n\u00e4chsten Jahr  voraussichtlich reduzieren zu k\u00f6nnen.     Die per Freitext abgefragten beruflichen W\u00fcnsche f\u00fcr das neue Jahr zeigen einmal mehr die Gr\u00fcnde f\u00fcr den Pessimismus: &#8222;Weniger  Regulierungswut seitens der Beh\u00f6rden&#8220;, erhoffen sich die \u00c4rzte dort &#8211; oder &#8222;mehr Zeit f\u00fcr den einzelne Patienten und f\u00fcr Fortbildungen&#8220;.  Neben dem Abbau der B\u00fcrokratie und h\u00f6herer Wertsch\u00e4tzung der in der  ambulanten Versorgung geleisteten Arbeit, steht auch die &#8222;faire  Bezahlung der Behandlung von gesetzlich Versicherten&#8220; ganz oben auf  der Wunschliste. Besonders h\u00e4ufig diesmal: &#8222;Es darf keine  B\u00fcrgerversicherung geben!&#8220;.    Pressekontakt: \u00e4nd \u00c4rztenachrichtendienst Verlags-AG Kattjahren 4 22359 Hamburg 040\/6091540 j.scholz@aend.de  Original-Content von: \u00c4rztenachrichtendienst Verlags-AG (\u00e4nd), \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/61299\/3825852\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburg (ots) &#8211; Pessimistisch w\u00e4re wohl noch untertrieben &#8211; die niedergelassenen \u00c4rzte in Deutschland sehen die Zukunft derzeit rabenschwarz. 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