{"id":247846,"date":"2017-12-28T10:17:39","date_gmt":"2017-12-28T10:17:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/bdi-und-deutsche-bank-die-groessten-familienunternehmen-deutschlands-bayern-und-baden-wuerttemberg-bei-investitionen-spitze\/"},"modified":"2017-12-28T10:17:39","modified_gmt":"2017-12-28T10:17:39","slug":"bdi-und-deutsche-bank-die-groessten-familienunternehmen-deutschlands-bayern-und-baden-wuerttemberg-bei-investitionen-spitze","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/bdi-und-deutsche-bank-die-groessten-familienunternehmen-deutschlands-bayern-und-baden-wuerttemberg-bei-investitionen-spitze\/","title":{"rendered":"BDI und Deutsche Bank: Die gr\u00f6\u00dften Familienunternehmen Deutschlands: Bayern und Baden-W\u00fcrttemberg bei Investitionen spitze"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211;     &#8211; BDI und Deutsche Bank ver\u00f6ffentlichen Untersuchung mit       regionalen Daten    &#8211; Gro\u00dfe Unterschiede bei der Jobentwicklung     Unter den gr\u00f6\u00dften Familienunternehmen Deutschlands sind die  s\u00fcddeutschen am investitionsfreudigsten: In Baden-W\u00fcrttemberg betrug  ihre Nettoinvestitionsquote im Jahr 2015 4,9 Prozent. Bayern folgt  mit 4,4 Prozent auf dem zweiten Platz.<!--more--> Schlusslichter sind die  Unternehmen in Hamburg mit 1,3 Prozent und dem Saarland mit 1,2  Prozent. Eine positive Nettoinvestitionsquote zeigt, dass die  innerhalb des Gesch\u00e4ftsjahres get\u00e4tigten Investitionen oberhalb der  Abschreibungen liegen. Sie deutet somit darauf hin, dass das  Unternehmen sein Anlageverm\u00f6gen erneuert hat oder sogar  Erweiterungsinvestitionen get\u00e4tigt werden. Die Nettoinvestitionsquote als Kennzahl gibt die Ver\u00e4nderung des Anlageverm\u00f6gens im Verh\u00e4ltnis  zum Umsatz an.     Das ergibt die Studie &#8222;Die gr\u00f6\u00dften Familienunternehmen in  Deutschland&#8220; von der Deutschen Bank und dem Bundesverband der  Deutschen Industrie e. V. (BDI). In ihrem Auftrag hat das Institut  f\u00fcr Mittelstandsforschung (IfM) Bonn die Unternehmenskennzahlen der  rund 4.500 gr\u00f6\u00dften Familienunternehmen mit mindestens 50 Millionen  Euro Jahresumsatz untersucht &#8211; und dabei die aktuellsten regionalen  Daten ausgewertet, die f\u00fcr das Jahr 2015 vorliegen.     &#8222;Gerade industrielle Familienunternehmen profitieren von einem  g\u00fcnstigen Finanzierungsumfeld und hohen Absatzzahlen. Bayern und  Baden-W\u00fcrttemberg sind als Standort gerade bei Industrieunternehmen  beliebt. Dieser Trend setzt sich bis heute fort&#8220;, sagte Stefan  Bender, Leiter Firmenkunden Deutschland bei der Deutschen Bank. &#8222;Die  teilweise sehr hohen Nettoinvestitionsquoten zeigen, dass die gro\u00dfen  deutschen Familienunternehmen auf die Zukunft setzen. Das ist ein  gutes Zeichen f\u00fcr den Wirtschaftsstandort Deutschland insgesamt&#8220;, so  Bender.     Ein uneinheitliches Bild zeigt die Studie bei der Frage, ob die  gr\u00f6\u00dften Familienunternehmen Jobmotoren sind: W\u00e4hrend die  Besch\u00e4ftigung in Bremen um 6,9 Prozent stieg, stagnierte sie in den  ostdeutschen Bundesl\u00e4ndern mit einem minimalen Plus von 0,2 Prozent &#8211; und Hamburg verzeichnete sogar einen R\u00fcckgang um 1,7 Prozent. Bei den Fl\u00e4chenl\u00e4ndern erzielten das Saarland mit 5,8 Prozent und  Baden-W\u00fcrttemberg mit 5,6 Prozent den gr\u00f6\u00dften Anstieg. Eine besondere Rolle bei der Betrachtung der regionalen Kennzahlen spielen die  ostdeutschen L\u00e4nder (ohne Berlin). Obwohl mehr als 15 Prozent der  Bev\u00f6lkerung hier leben, haben nur 4,5 Prozent aller gro\u00dfen deutschen  Familienunternehmen dort ihren Sitz.     Die gr\u00f6\u00dften Familienunternehmen spielen eine zentrale Rolle f\u00fcr  die deutsche Volkswirtschaft. Obwohl sie nur etwa 0,1 Prozent der  insgesamt 3,47 Millionen Unternehmen in Deutschland ausmachen, betrug ihr Anteil am Gesamtumsatz aller Unternehmen im Jahr 2015 rund 23  Prozent. Zudem stellten sie mehr als jeden f\u00fcnften (21 Prozent) der  insgesamt 28,82 Millionen sozialversicherten Arbeitspl\u00e4tze in  Deutschland.     Holger L\u00f6sch, stellvertretender BDI-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer: &#8222;Im  neuen Jahr muss die n\u00e4chste Bundesregierung entschlossen handeln und  mehr Wirtschaft wagen. Die Politik in Bund und L\u00e4ndern sollte ein  klares Bekenntnis zu Industrie und Familienunternehmen abgeben. Die  neue Bundesregierung muss die Belastungen der Unternehmen, etwa durch beharrlich steigende B\u00fcrokratielasten und Energiekosten, endlich in  Angriff nehmen. Bislang sprudelnde Steuereinnahmen, \u00fcberraschend  stabiles Wirtschaftswachstum und weiterhin niedrige Zinsen sind kein  Grund zum Ausruhen.&#8220;     Die Studienergebnisse finden Sie hier.     https:\/\/bdi.eu\/publikation\/news\/die-groessten-familienunternehmen- in-deutschland-2017\/    Pressekontakt: BDI Bundesverband der Dt. Industrie Presse und \u00d6ffentlichkeitsarbeit Breite Stra\u00dfe 29 10178 Berlin Tel.: 030 20 28 1450 Fax:  030 20 28 2450 Email: presse@bdi.eu Internet: http:\/\/www.bdi.eu  Original-Content von: BDI Bundesverband der Dt. Industrie, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/6570\/3825917\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; &#8211; BDI und Deutsche Bank ver\u00f6ffentlichen Untersuchung mit regionalen Daten &#8211; Gro\u00dfe Unterschiede bei der Jobentwicklung Unter<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-247846","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/247846","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=247846"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/247846\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=247846"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=247846"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=247846"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}