{"id":249293,"date":"2018-01-17T10:46:08","date_gmt":"2018-01-17T10:46:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/17-hilfsorganisationen-fordern-zum-jemenkonflikt-es-ist-fuenf-nach-zwoelf-hafen-von-hudaydah-uneingeschraenkt-oeffnen\/"},"modified":"2018-01-17T10:46:08","modified_gmt":"2018-01-17T10:46:08","slug":"17-hilfsorganisationen-fordern-zum-jemenkonflikt-es-ist-fuenf-nach-zwoelf-hafen-von-hudaydah-uneingeschraenkt-oeffnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/17-hilfsorganisationen-fordern-zum-jemenkonflikt-es-ist-fuenf-nach-zwoelf-hafen-von-hudaydah-uneingeschraenkt-oeffnen\/","title":{"rendered":"17 Hilfsorganisationen fordern zum Jemenkonflikt: Es ist f\u00fcnf nach zw\u00f6lf &#8211; Hafen von Hudaydah uneingeschr\u00e4nkt \u00f6ffnen!"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; 17 in Jemen t\u00e4tige Hilfsorganisationen fordern die  komplette und bedingungslose \u00d6ffnung des Hafens von Hudaydah, damit  die Menschen endlich wieder uneingeschr\u00e4nkten Zugang zu Nahrung und  Treibstoff erhalten.<!--more--> Im November 2017 hatte die von Saudi-Arabien  angef\u00fchrte Milit\u00e4rkoalition alle jemenitischen H\u00e4fen im Roten Meer  blockiert, was zu einem dramatischen Versorgungsnotstand f\u00fchrte. Am  20. Januar endet eine auf 30 Tage befristete Aussetzung der Blockade.     &#8222;Das gesamte Land k\u00e4mpft ums \u00dcberleben, und Kinder sind wie immer  am schlimmsten betroffen&#8220;, sagt Tamer Kirolos, Direktor des  Landesb\u00fcros von Save the Children im Jemen. &#8222;Es gibt keine tragf\u00e4hige Alternative zur kompletten \u00d6ffnung des Hafens. Jeder Plan oder Deal  der Konfliktparteien, der das ignoriert, wird das Elend der Menschen  versch\u00e4rfen. Die Humanit\u00e4re Gemeinschaft muss uneingeschr\u00e4nkt  arbeiten k\u00f6nnen, um Leben retten und Leid lindern zu k\u00f6nnen.&#8220;     Der G\u00fcterfluss muss dringend ausgeweitet und verbessert werden, um Hunger und Krankheiten im ganzen Land einzud\u00e4mmen. Oxfams  Landesdirektor im Jemen, Shane Stevenson: &#8222;Wenn der Hafen von  Hudaydah wieder geschlossen wird und die Versorgung mit  Nahrungsmittel, Treibstoff und sauberem Trinkwasser zusammenbricht,  m\u00fcssen Millionen von Jemeniten den Preis zahlen. Alle  Konfliktparteien m\u00fcssen endlich aufh\u00f6ren, das Leben der Menschen aufs Spiel zu setzen.&#8220;     &#8222;Die Konflikt-Parteien m\u00fcssen ihrer Verantwortung nachkommen, das  Leid f\u00fcr die Zivilbev\u00f6lkerung so gering wie m\u00f6glich zu halten. Acht  Millionen Menschen sind bereits von Hunger bedroht. Das Aussetzen der Blockade f\u00fcr 30 Tage reicht bei Weitem nicht aus, damit sich der  jemenitische Lebensmittelmarkt erholen kann. Die Sch\u00e4den, die im  November und Dezember entstanden sind, sind viel zu gro\u00df&#8220;, so  Karl-Otto Zentel, CARE-Generalsekret\u00e4r, der selbst vor einigen  Monaten im Land war.     Seit die von Saudi-Arabien angef\u00fchrte Koalition die H\u00e4fen am 20.  Dezember vor\u00fcbergehend ge\u00f6ffnet hat, konnten humanit\u00e4re und  kommerzielle G\u00fcter zwar entladen werden. Da Transport-, Verkaufs- und Importunternehmen aber keine Sicherheit dar\u00fcber haben, was nach der  Aussetzung der Blockade geschieht, wird die Inflation weiter  angetrieben. Nahrungsmittel werden f\u00fcr viele Jemeniten weiterhin  unbezahlbar sein. Zudem kommen \u00fcber das Rote Meer derzeit nur 25  Prozent der sonst \u00fcblichen Treibstoffmengen im Jemen an. Preise f\u00fcr  zentrale G\u00fcter sind kaum gesunken seit Beginn der Blockade, die  Lebensmittelunsicherheit ist enorm.     Sch\u00e4tzungen gehen mittlerweile von mehr als einer Million  Cholera-F\u00e4lle im Jemen aus, hunderte Menschen leiden zudem an  Diphterie. Wenn die Blockade weitergef\u00fchrt und bei der Versorgung  nicht konsequent gegengesteuert wird, drohen Land und Leuten  unumkehrbare Konsequenzen.     Die Ank\u00fcndigung neuer Kr\u00e4ne f\u00fcr Hudaydah ist derweil ein  willkommenes Signal des guten Willens, ein Schritt zur einer  Kapazit\u00e4tserweiterung von Jemens wichtigstem Hafen. Um diesen  Fortschritt voranzutreiben, rufen die unterschreibenden  Organisationen die Koalition dazu auf, den Hafen von Hudaydah  bedingungslos und dauerhaft zu \u00f6ffnen.     Wir weisen einmal mehr darauf hin, wie entscheidend die H\u00e4fen im  Roten Meer sind, um die Versorgung der Menschen so schnell,  kosteng\u00fcnstig und sicher wie m\u00f6glich zu gew\u00e4hrleisten. Keine anderen  H\u00e4fen haben die Kapazit\u00e4ten, um Hudaydah zu ersetzen. Wir rufen die  internationale Gemeinschaft auf, Verantwortung zu \u00fcbernehmen, damit  der Zugang zu \u00fcberlebensnotwendiger Nahrung f\u00fcr die Menschen im Jemen gesichert wird. Viel zu lange wurde vers\u00e4umt, massiven diplomatischen Druck auszu\u00fcben. Dies muss jetzt endlich erfolgen, damit die  Konfliktparteien die notwendigen Schritte unternehmen und den  Konflikt beenden.     Unterzeichnende Organisationen:  ACTED Action Against Hunger  CARE International  Danish Refugee Council  Global Communities  International Rescue Committee  INTERSOS  Medecins du Monde  Mercy Corps  Norwegian Refugee Council  Oxfam  Relief International  Save the Children  Search for Common Ground  Vision Hope International  War Child UK  ZOA    Pressekontakt: Bastian Strauch, Pressestelle Save the Children Deutschland bastian.strauch@savethechildren.de 030 2759 5979 889  Ninja Taprogge, Pressestelle CARE Deutschland-Luxemburg taprogge@care.de 0228 975 63 48  Steffen K\u00fcssner, Pressestelle Oxfam Deuschland 030 453 069 710 skuessner@oxfam.de  Original-Content von: Save the Children Deutschland e.V., \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/106106\/3841714\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; 17 in Jemen t\u00e4tige Hilfsorganisationen fordern die komplette und bedingungslose \u00d6ffnung des Hafens von Hudaydah, damit die<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-249293","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/249293","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=249293"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/249293\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=249293"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=249293"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=249293"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}