{"id":249548,"date":"2018-01-22T10:00:19","date_gmt":"2018-01-22T10:00:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/zweistelliges-wachstum-in-2017-und-weiterhin-gute-perspektiven-im-e-commerce\/"},"modified":"2018-01-22T10:00:19","modified_gmt":"2018-01-22T10:00:19","slug":"zweistelliges-wachstum-in-2017-und-weiterhin-gute-perspektiven-im-e-commerce","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/zweistelliges-wachstum-in-2017-und-weiterhin-gute-perspektiven-im-e-commerce\/","title":{"rendered":"Zweistelliges Wachstum in 2017 und weiterhin gute Perspektiven im E-Commerce"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211;     Mit einem Plus von 10,9 Prozent auf 58,466 Mrd. Euro ist 2017 der  Brutto-Umsatz mit Waren im E-Commerce &#8211; wie vom Bundesverband  E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh) vorausgesagt &#8211; zweistellig  gewachsen. Der reine E-Commerce Umsatz steht erstmals f\u00fcr jeden  achten Euro im Einzelhandel.<!--more--> Dabei sind die eigenst\u00e4ndigen Online-  und Multichannel-H\u00e4ndler prozentual und in Umsatzzahlen deutlich  st\u00e4rker gewachsen als das Gesch\u00e4ft \u00fcber Online-Marktpl\u00e4tze, die  weiterhin wichtigste Kauforte im Internet bleiben. Eine weitere vom  bevh separat in Auftrag gegebene Untersuchung (durch die MRU  Unternehmensberatung) zum Thema &#8222;Stadt &#8211; Land &#8211; E-Commerce &#8211; Von  Ballungsr\u00e4umen, D\u00f6rfern und Paketen&#8220; zeigt die zunehmende Relevanz  von E-Commerce in und au\u00dferhalb der Metropolen und beziffert die  Auswirkungen der resultierenden Paket-Transporte auf den  Stra\u00dfenverkehr.     Besonders erfolgreich waren die Multichannel-H\u00e4ndler. 2017 legten  Unternehmen, die \u00fcber mehrere Vertriebskan\u00e4le verf\u00fcgen, im Online-  und Versandhandel um 21 Prozent auf 20,1 Mrd. Euro zu und setzten so  fast 3,5 Mrd. Euro mehr um als im Jahr 2016. Daran hatten Anbieter  mit Herkunft aus dem station\u00e4ren Einzelhandel den gr\u00f6\u00dften Anteil. Sie haben in 2017 ein Plus von 26,2 Prozent erreicht. Die  Onlinemarktpl\u00e4tze konnten ihr Volumen um 4,4 Prozent auf 27,9 Mrd.  Euro steigern. Online-Pureplayer legten um 12,6 Prozent, also fast 1  Mrd. Euro auf 8,56 Mrd. Euro zu.     Gero Furchheim, Pr\u00e4sident des bevh und Sprecher des Vorstands der  Cairo AG, sieht daher auch eine gute Perspektive f\u00fcr eigenst\u00e4ndige  H\u00e4ndler: &#8222;Mit Web-Exzellenz ist der Fachhandel in der Lage, sowohl  neben, als auch in Kooperation mit Marktpl\u00e4tzen nicht nur zu  bestehen, sondern sogar zu wachsen. Handel kann sich auch ohne den  Ruf nach staatlicher Regulierung behaupten.&#8220;     Fast 60 Prozent des E-Commerce-Umsatzes resultiert aus  Bestellungen in Kommunen mit weniger als 50.000 Einwohnern. Dort ist  der Umsatz im Jahr 2017 \u00fcberproportional um 17,1 Prozent gewachsen.     Christoph Wenk-Fischer, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des bevh,  unterstreicht die zunehmende Bedeutung des Onlinehandels abseits der  Ballungsr\u00e4ume: &#8222;Heute unterscheiden sich Stadt- und Landbev\u00f6lkerung  nicht mehr in ihrem Online-Einkaufsverhalten. Das Internet ist f\u00fcr  die Bev\u00f6lkerung in strukturschwachen R\u00e4umen der Garant daf\u00fcr  geworden, \u00fcberall gleichwertige Lebensverh\u00e4ltnisse realisieren zu  k\u00f6nnen.&#8220;     Eine Analyse am Beispiel der Hansestadt Hamburg unterstreicht,  dass die Paketzustellungen aus dem Online- und Versandhandel  tats\u00e4chlich nur einen sehr geringen Teil der t\u00e4glichen Lieferverkehre verursachen. Die t\u00e4gliche Verkehrsbelastung wird deutlich st\u00e4rker von B2B-Lieferverkehren aus station\u00e4rem Einzelhandel und Gastronomie  beeinflusst. &#8222;Die Zahlen zeigen: Selbst unter Ber\u00fccksichtigung der zu erwartenden Wachstumsraten im E-Commerce und der Zunahme von  Paketzustellungen ist somit der Onlinehandel nicht die Ursache eines  wohlm\u00f6glich drohenden Verkehrskollapses innerhalb der deutschen  Metropolen,&#8220; konstatiert der Hamburger Logistik-Experte Horst  Manner-Romberg, der die Verkehrsstr\u00f6me untersucht hat.     Auf Basis der guten Gesch\u00e4ftsergebnisse des Jahres 2017 erwartet  der bevh in diesem Jahr f\u00fcr den E-Commerce einen weiteren Zuwachs um  9,3 Prozent auf rund 63,9 Mrd. Euro.     Warengruppen-Cluster &#8222;Freizeit&#8220; (DIY\/Blumen, Spielwaren,  Auto\/Motorrad\/Zubeh\u00f6r, Hobby\/Freizeitartikel)      Der gesamte Online-Umsatz des Warengruppen-Clusters stieg in 2017  auf 7,203 Mrd. Euro inkl. USt (2016: 6,445 Mrd. Euro inkl. USt) um  11,8 Prozent. Der Bereich Hobby\/Freizeitartikel ist weiterhin  beliebt. Dies bescherte der Kategorie in 2017 einen Online-Umsatz von 2,823 Mrd. Euro inkl. USt (2016: 2,539 Mrd. Euro inkl. USt) und stieg um 11,2 Prozent.     Warengruppen-Cluster &#8222;Einrichtung&#8220; (M\u00f6bel\/Lampen\/Deko,  Haus-\/Heimtextilien, Haushaltswaren\/-ger\u00e4te)      Der gesamte Online-Umsatz des Clusters &#8222;Einrichtung&#8220; stieg in 2017 auf 8,555 Mrd. Euro inkl. USt (2016: 7,111 Mrd. Euro inkl. USt) um  20,3 Prozent. In der Einzel-Kategorie Haushaltswaren und -ger\u00e4te  darin zeigte sich sehr hohes Wachstums. Hier stieg der Umsatz in 2017 sogar um 26,5 Prozent auf 3,813 Mrd. Euro inkl. USt (2016: 3,015 Mrd. Euro inkl. USt).     Warengruppen-Cluster &#8222;Bekleidung inkl. Schuhe&#8220;      Die Kategorie &#8222;Bekleidung inkl. Schuhe&#8220; ist nach wie vor bei  deutschen Verbrauchern sehr beliebt. 5,8 Prozent Wachstum gegen\u00fcber  dem Vorjahr belegen dies. Der entsprechende Online-Umsatz erh\u00f6hte  sich auf 15,595 Mrd. Euro inkl. USt (2016: 14,744 Mrd. Euro inkl.  USt). Schuhe allein wuchsen etwas st\u00e4rker um 7,1 Prozent gegen\u00fcber  dem Vorjahr und erwirtschafteten einen Online-Umsatz von 3,835 Mrd.  Euro inkl. USt (2016: 3,580 Mrd. Euro inkl. USt).     Warengruppen-Cluster &#8222;T\u00e4glicher Bedarf&#8220; (Lebensmittel, Drogerie,  Tierbedarf)      Das Onlinevolumen des Warengruppen-Clusters stieg um insgesamt  14,2 Prozent mit einem Gesamtumsatz von 3,806 Mrd. Euro inkl. USt  (2016: 3,332 Mrd. Euro inkl. USt). Die zunehmende Akzeptanz f\u00fcr das  Warensegment &#8222;Lebensmittel&#8220; innerhalb dieses Clusters bescherte in  2017 einen Online-Umsatz von 1,13 Mrd. Euro inkl. USt (2016: 932 Mio. Euro inkl. USt) und stieg um 21,3 Prozent.     Warengruppen-Cluster &#8222;Unterhaltung&#8220; (B\u00fccher\/Ebooks\/H\u00f6rb\u00fccher,  Bild-\/Tontr\u00e4ger, Computer\/Zubeh\u00f6r\/Spiele\/Software inkl. Downloads,  Elektronikartikel\/Telekommunikation)      Die Warengruppe &#8222;Computer\/Zubeh\u00f6r\/Spiele\/Software inkl. Downloads&#8220; im Cluster &#8222;Unterhaltung&#8220; verzeichnete in 2017 Online-Ums\u00e4tze von  4,448 Mrd. Euro inkl. USt (2016: 3,679 Mrd. Euro inkl. USt) und stieg um 20,9 Prozent. Der Einzelbereich &#8222;Elektronik-Artikel und  Telekommunikation&#8220; wuchs online um 13 Prozent und verzeichnete einen  Umsatz von 9,879 Mrd. Euro inkl. USt (2016: 8,745 Mrd. Euro inkl.  USt). Die Online-Ums\u00e4tze bei &#8222;B\u00fccher\/Ebooks\/H\u00f6rb\u00fccher&#8220; sanken um 3,9  Prozent und lagen bei 3,407 Mrd. Euro inkl. USt (2016: 3,545 Mrd.  Euro inkl. USt). Das gesamte Cluster wuchs damit um 11,1 Prozent auf  20,062 Mrd. Euro (2016: 18,063 Mrd. Euro).     Das Ergebnis der Gesamtzahlen 2017 aus der j\u00e4hrlichen Studie  &#8222;Interaktiver Handel in Deutschland &#8220; unterstreicht, dass die vom  bevh vertretene Branche &#8211; also Versand von Waren im E-Commerce und  klassischen Versandhandel &#8211; auf ein gesundes Wachstum von 8,8 Prozent und ein gestiegenes Brutto-Umsatzvolumen von 62,15 Mrd. Euro mit  Privatkunden zur\u00fcckblickt.     Der gesamte Online- und Versandhandel mit Waren und  Dienstleistungen hat einen Brutto-Umsatz von 78,143 Mrd. Euro f\u00fcr das Jahr 2017 erreicht und ist um 7,9 Prozent gegen\u00fcber Vorjahr  gewachsen. Dabei zeigte sich der E-Commerce weiterhin als der  herausragende Wachstumstreiber gegen\u00fcber den Bestellungen per Telefon oder Brief. F\u00fcr diesen Gesamtmarkt des Interaktiven Handels rechnet  der bevh im Jahr 2018 mit einem Wachstum von 8,3 Prozent auf ca. 67,3 Mrd. Euro brutto.     \u00dcber die Studie      Gemeinsam mit der GIM-Gesellschaft f\u00fcr Innovative Marktforschung  f\u00fchrt der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) zum f\u00fcnften Mal in Folge die Verbraucherbefragung  &#8222;Interaktiver Handel in Deutschland&#8220; durch. Von Januar bis Dezember  2017 wurden 40.000 Privatpersonen aus Deutschland im Alter von \u00fcber  14 Jahren telefonisch und per Onlinefragebogen zu ihrem  Ausgabeverhalten im Online- und Versandhandel und zu ihrem Konsum von digitalen Dienstleistungen (z. B. im Bereich Downloads oder  Ticketing) befragt.     \u00dcber den bevh      Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V.  (bevh) ist die Branchenvereinigung der Interaktiven H\u00e4ndler (d.h. der Online- und Versandh\u00e4ndler). Neben den Versendern sind dem bevh auch  namhafte Dienstleister angeschlossen. Nach Fusionen mit dem  Bundesverband Lebensmittel-Onlinehandel und dem Bundesverband der  Deutschen Versandbuchh\u00e4ndler, repr\u00e4sentiert der bevh die kleinen und  gro\u00dfen Player und mehr als 75 Prozent des Umsatzes der Branche im  Endkundengesch\u00e4ft. Der bevh vertritt die Brancheninteressen gegen\u00fcber dem Gesetzgeber sowie Institutionen aus Politik und Wirtschaft.  Dar\u00fcber hinaus geh\u00f6ren die Information der Mitglieder \u00fcber aktuelle  Entwicklungen und Trends, die Organisation des gegenseitigen  Erfahrungsaustausches sowie eine fachliche Beratung zu den Aufgaben  des Verbands.    Pressekontakt: Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) Friedrichstra\u00dfe 60 (Atrium) 10117 Berlin  Susan Sa\u00df Tel.: 030 20 61 385 16 Mobil: 0162 252 52 68 susan.sass@bevh.org  Original-Content von: Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh), \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/52922\/3845807\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; Mit einem Plus von 10,9 Prozent auf 58,466 Mrd. 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