{"id":249583,"date":"2018-01-22T12:44:13","date_gmt":"2018-01-22T12:44:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/wohnungsmaerkte-niedrigstes-wachstum-bei-miet-und-kaufpreisen-seit-20092010\/"},"modified":"2018-01-22T12:44:13","modified_gmt":"2018-01-22T12:44:13","slug":"wohnungsmaerkte-niedrigstes-wachstum-bei-miet-und-kaufpreisen-seit-20092010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wohnungsmaerkte-niedrigstes-wachstum-bei-miet-und-kaufpreisen-seit-20092010\/","title":{"rendered":"Wohnungsm\u00e4rkte: Niedrigstes Wachstum bei Miet- und Kaufpreisen seit 2009\/2010"},"content":{"rendered":"<p>Frankfurt (ots) &#8211;      &#8211; Im zweiten Halbjahr 2017 hat sich das Wachstum der angebotenen       Mietpreise* in f\u00fcnf der acht von JLL untersuchten St\u00e4dten       (Berlin, D\u00fcsseldorf, Frankfurt, Hamburg, K\u00f6ln, Leipzig, M\u00fcnchen       und Stuttgart) beruhigt. Nach 6 % im Vorjahr betr\u00e4gt das       gemittelte Plus auf Jahressicht knapp 2 %.<!--more--> Die Spanne reicht       dabei von 1,0 % in Hamburg bis 9,1 % in Berlin, M\u00fcnchen bleibt       mit 18,45\/m\u00b2\/Monat teuerste Stadt.      Seit der ersten Analyse im Jahr 2004 ergibt sich \u00fcber alle      St\u00e4dte hinweg eine mittlere, j\u00e4hrliche Wachstumsrate von 3 %.      Die Preise haben sich seit damals um 50 % erh\u00f6ht.     &#8211; Ebenfalls leicht abgeschw\u00e4cht hat sich das Wachstum angebotener       Kaufpreise bei Eigentumswohnungen*. Gemittelt ist auf       Jahressicht ein Plus von 5 % zu notieren. K\u00f6ln und Frankfurt       verteuerten sich auf Jahressicht am st\u00e4rksten. Mit Abstand am       meisten m\u00fcssen die K\u00e4ufer in M\u00fcnchen zahlen. Dort liegt der       Angebotspreis bei 6.880 Euro\/m\u00b2.  F\u00fcr den Zeitraum ab der ersten      Analyse 2004 ergibt sich f\u00fcr die Kaufpreise eine mittlere       Wachstumsrate zwischen j\u00e4hrlich 1,0 % (Leipzig) und 6,4 %       (Berlin). Die Kaufpreise haben sich seitdem durchschnittlich um       89 % erh\u00f6ht.     &#8222;Nachdem im ersten Halbjahr insgesamt eine recht deutliche  Erh\u00f6hung der Mieten zu beobachten war, in der deutschen als auch der  bayerischen Hauptstadt sogar einmal mehr mit Rekordtempo auf  H\u00f6chstwerte, ist diese Entwicklung in den meisten St\u00e4dten in der  zweiten Jahresh\u00e4lfte 2017 gestoppt&#8220;, so Roman Heidrich, Team Leader  Residential Valuation Advisory JLL Berlin. Heidrich weiter: &#8222;Damit  f\u00e4llt das Mietpreiswachstum \u00fcber alle St\u00e4dte betrachtet zwar so  schwach wie seit 2010 nicht mehr aus. Das inzwischen erreichte  Mietniveau ist aber trotz steigender Neubaut\u00e4tigkeit teilweise so  hoch, dass Wohnungssuchende mangels ad\u00e4quaten Angebots verst\u00e4rkt zu  Ausweichbewegungen ins Umland veranlasst werden. Oder sie ziehen  einen Einstieg ins Eigentum vor&#8220;. Und weiter: &#8222;Au\u00dfer in Leipzig, das  noch relativ am Anfang seines Mietpreiszyklus steht, ist in den  Gro\u00dfst\u00e4dten insgesamt in 2018 von einer eher moderateren  Mietpreisentwicklung auszugehen, die mittelfristig aber deutlich  oberhalb der Inflationsrate liegen d\u00fcrfte.&#8220;     Sebastian Grimm, Team Leader Residential Valuation Advisory JLL  Frankfurt, erg\u00e4nzt: &#8222;Die derzeitigen Preisentwicklungen auf dem  Mietwohnungs- sowie dem Eigentumsmarkt sind nicht einfach eins zu  eins vergleichbar. Die M\u00e4rkte sind unterschiedlich gro\u00df, haben  unterschiedliche Produkte und eine oft unterschiedliche Klientel mit  unterschiedlichen Anforderungen und Bed\u00fcrfnissen. H\u00f6here  Steigerungsraten im Eigentumsmarkt haben nicht per se und automatisch R\u00fcckschl\u00e4ge in diesem Segment zur Folge oder sind an sich ungesund.  In weniger als der H\u00e4lfte geht es beim Kauf einer Wohnimmobilie nicht um eine anschlie\u00dfende Vermietung, sondern um eine Investition in  eigene vier W\u00e4nde, um Eigennutzung also. Die derzeitigen  Preisanstiege im Eigentumswohnungsmarkt sind vielschichtig und auch  begr\u00fcndbar. Zu weiteren Steigerungen &#8211; nicht in jeder Stadt und nicht in allen Segmenten gleich, insgesamt vielleicht auch weniger stark,  d\u00fcrfte es im laufenden Jahr auch bei den Kaufpreisen kommen. Solange  die Zinsen niedrig bleiben, sind preisliche \u00dcbertreibungen in den  untersuchten St\u00e4dten unwahrscheinlich. Ausnahmen wird es immer geben. Ein Auge auf Entwicklungen im Markt sollte ein Investor immer haben&#8220;.     Zu diesen Ergebnissen kommen die Residential City Profiles** von  JLL, die ab dem 20. Februar 2018 unter  http:\/\/www.jll.de\/germany\/de-de\/research\/wohnen zum Download zur  Verf\u00fcgung stehen.     Untersuchungsergebnisse im \u00dcberblick     V\u00f6llig unzureichende Baut\u00e4tigkeit in Berlin &#8211; Zahlungsbereitschaft in M\u00fcnchens Mietmarkt scheint im oberen Segment ausgereizt     Berlin bleibt zwar bei den angebotenen Mietpreisen auf Jahressicht mit 9,1 % die Stadt mit dem h\u00f6chsten Preisschub (H2 2017\/H2 2016),  erf\u00e4hrt aber eine deutliche Abschw\u00e4chung der Zuwachsrate im Vergleich der beiden Halbjahre 2017 (H1 2017 lag das Plus bei 13 %).  Mietwohnungen gehen nun im Mittel f\u00fcr 11,10 Euro\/m\u00b2\/Monat in die  Vermietung. Seit 2004 haben sich die Mieten in der Hauptstadt damit  fast verdoppelt.     F\u00fcr Leipzig wird im zweiten Halbjahr zwar die zweith\u00f6chste  Wachstumsrate (7,5 % auf Jahressicht) registriert, die Mieten in der  Stadt kommen aber auch von dem mit Abstand niedrigsten Niveau. Sie  liegen im zweiten Halbjahr 2017 bei 6,85 Euro\/m\u00b2\/Monat und damit 39,8 % \u00fcber den angebotenen Mieten in 2004.     &#8222;Sowohl in der Hauptstadt als auch Leipzig werden nach wie vor  hohe Zuzugszahlen verzeichnet bei einer gleichzeitig v\u00f6llig  unzureichenden Baut\u00e4tigkeit gerade im Mietwohnungssegment&#8220;, so Roman  Heidrich. Und er f\u00e4hrt fort: &#8222;Die viel zu sp\u00e4te Erkenntnis, dass die  Hauptstadt mehr Neubau braucht und die daraus resultierende jahrelang fehlende Wohnungsbaupolitik, behindern nach wie vor z\u00fcgige  Wohnungsbauinvestitionen. Nat\u00fcrlich spielen dabei auch die deutlich  gestiegenen Baukosten beim Wohnungsneubau, verursacht durch die hohen energetischen Anforderungen, eine nicht zu untersch\u00e4tzende Rolle&#8220;.     Deutlich niedriger bewegten sich die Mietpreiszuw\u00e4chse in den  \u00fcbrigen St\u00e4dten.     M\u00fcnchen mit einer Abschw\u00e4chung der Wachstumsrate auf 5 %  (Vorjahresplus: 10%) bleibt aber mit 18,45 Euro\/m\u00b2Monat unangefochten die Stadt mit den h\u00f6chsten angebotenen Mieten und weist damit eine  Zunahme seit 2004 um 65,6 % auf. Zu beobachten war allerdings im  Vergleich der beiden Halbjahre 2017 ein leichter R\u00fcckgang der  Mietpreise. Der Spitzenwert hatte sechs Monate zuvor noch 18,70  Euro\/m\u00b2\/Monat ausgemacht. &#8222;Diese Entwicklung im Mietmarkt geht allein auf das obere Segment zur\u00fcck. Dort waren die Mieten stadtweit um 3 %  gesunken. Die Mietpreise in der unteren Markth\u00e4lfte verteuerten sich  hingegen weiter. Das zeigt, dass auch in M\u00fcnchen die Knappheit am  Mietwohnungsmarkt keinesfalls vorbei ist. Allerdings ist die  Zahlungsbereitschaft im oberen Segment vorerst ausgereizt&#8220;, so  Sebastian Grimm.     Einen R\u00fcckgang musste auch K\u00f6ln hinnehmen: Lagen die  Angebotsmieten im ersten Halbjahr 2017 noch bei 11,50 Euro\/m\u00b2\/Monat,  so wurden in den zweiten sechs Monaten 11,20 Euro\/m\u00b2\/registriert.  &#8222;Dieser R\u00fcckgang d\u00fcrfte sich nur als eine zwischenzeitliche  Korrekturphase erweisen. Fakt ist, dass es auch in K\u00f6ln an Wohnraum  mangelt. Seit Jahren wird nur die H\u00e4lfte des von der Stadt  angegebenen Bedarfs von 6.000 Wohneinheiten neu gebaut&#8220;, so Grimm.      In Frankfurt mit dem zweitteuersten Angebot an Mieten (14,00  Euro\/m\u00b2\/Monat) haben die Preise in der Vergangenheit kontinuierlich  zugelegt, zuletzt mit einem Plus von 3,6 % im zweiten Halbjahr 2017.  Seit 2004 sind es 40,0 %. Auch in der Bankenstadt stehen einem  Wohnungssuchenden zu wenig Angebot gegen\u00fcber.     Top 3 unter den untersuchten Wohnm\u00e4rkten ist gemessen am  Mietpreisniveau Stuttgart. In der schw\u00e4bischen Metropole war im  zweiten Halbjahr zwar ein weiterer Zuwachs der angebotenen Mieten von 4,7 % auf 13,70 Euro\/m\u00b2\/Monat zu verzeichnen, der Anstieg lag aber  unter dem der ersten sechs Monate (+ 8 %). Seit 2004 haben die  Mietpreise damit um 57  zugelegt. &#8222;Die kr\u00e4ftigsten Mietpreisanstiege  haben sich in diesem Halbjahr weg von den teuersten Lagen der  Innenstadtbezirke in die bisher eher mittel-bis niedrigpreisigen  Lagen, etwa Bad Cannstatt und Zuffenhausen im Norden, verschoben.     Betroffen waren aber auch die gefragten Lagen der Filderebene im  S\u00fcden. Die Ausweichbewegung der Mietsuchenden in preiswertere Lagen  unterstreicht zwar die hohe Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr das urbane Wohnen  innerhalb der Stadtgrenzen, allerdings nicht zu jedem Mietpreis. Es  bleibt abzuwarten, ob dies in Stuttgart den Beginn schw\u00e4cherer  Wachstumsraten darstellt&#8220;, kommentiert Grimm.     In D\u00fcsseldorf stagnierten die Mieten im Vergleich zum ersten  Halbjahr bei 11,00 Euro\/m\u00b2\/Monat Auf Jahressicht entspricht dies  einem Plus von 3,3 %. &#8222;Auf dem Mietmarkt kam es zu einer deutlichen  Ausweitung der Angebotszahlen um rund ein Drittel im Vergleich zum  Vorjahreszeitraum, so dass die Mietpreise im oberen Segment einen  D\u00e4mpfer erhielten. Mittelfristig d\u00fcrften jedoch wieder steigende  Mieten zu beobachten sein&#8220;, so der Wohnungsexperte.     Teurer bei den Angeboten geht es zwar in Hamburg zu. Mit 11,60  \/m\u00b2\/Monat und einem Plus gegen\u00fcber dem Vorjahr von 1 % bildet die  Hansestadt allerdings das Zuwachs-Schlusslicht. &#8222;Hamburg weist schon  seit 2013 im Vergleich zu den anderen untersuchten St\u00e4dten geringere  Wachstumsraten auf, Tendenz gleichbleibend. Es scheint, als wenn das  umfangreiche und zielgerichtete Wohnungsbaub\u00fcndnis der Stadt Fr\u00fcchte  tr\u00e4gt&#8220;, so Heidrich.     Auch leichte Abschw\u00e4chung bei den Wachstumsraten der Kaufpreise &#8211;  Preiszuw\u00e4chse bei Eigentumswohnungen in K\u00f6ln und Frankfurt  zweistellig     Auch der prozentuale Anstieg bei den Kaufpreisen f\u00fcr  Eigentumswohnungen* hat sich leicht abgeschw\u00e4cht, die  Steigerungsraten bewegen sich aber oberhalb des Mietmarktes.  Zweistelligen prozentualen Preisanstiegen in den unteren Segmenten  stehen dabei 2% bis 5 % in den oberen Segmenten gegen\u00fcber. Gemittelt  \u00fcber die acht St\u00e4dte liegen die j\u00e4hrlichen Zuwachsraten bei 4,6 %,  seit 2004 bei 89 %. Allerdings: im zweiten Halbjahr 2017 wurden so  geringe Wachstumsraten wie zuletzt 2010 registriert. &#8222;Das Angebot  bleibt im Verh\u00e4ltnis zur hohen Nachfrage knapp, der Erwerb einer  Eigentumswohnung ist f\u00fcr viele wegen der geringen Finanzierungszinsen weiterhin sehr attraktiv.     Das sorgt daf\u00fcr, dass der Trend steigender Preise f\u00fcr  Eigentumswohnungen sich voraussichtlich fortsetzen wird, wenngleich  moderater als in den Vorjahren&#8220;, so Sebastian Grimm.     Auf Jahressicht verteuerten sich die Angebots-Kaufpreise f\u00fcr  Eigentumswohnungen in K\u00f6ln (+11,1 %) und Frankfurt (+10,7%) im  Vergleich zum Vorjahreszeitraum am st\u00e4rksten und \u00e4hnlich hoch.  Deutlich tiefer in die Tasche greifen mussten dabei diejenigen, die  sich in der Bankenstadt eine Eigentumswohnung zulegen wollten: hier  lagen die Angebote bei 4.830 Euro\/m\u00b2\/Monat, ein Plus von 99 % seit  2004. In der Stadt am Rhein waren es 3.480 Euro\/m\u00b2, ein Plus von 73  %.     Unter 10 % bewegten sich alle anderen untersuchten St\u00e4dte bei den  Zuwachsraten.     Dies gilt auch f\u00fcr Berlin, wo die Teuerung f\u00fcr Eigentumswohnungen  \u00fcber einen langen Zeitraum am h\u00f6chsten lag. Nach einem Plus von 13 %  in den ersten sechs Monaten war ein Zuwachs von 9,2 % im zweiten  Halbjahr zu notieren. Seit 2004 haben sich in der Hauptstadt die  angebotenen Eigentumswohnungen um fast 136 % auf 3.840 Euro\/m\u00b2Monat  verteuert.     F\u00fcr Eigentumswohnungen in D\u00fcsseldorf und Leipzig zeigten sich  \u00e4hnliche Zuwachsraten auf Jahressicht. In beiden St\u00e4dten bewegten sie sich bei um die 6,5 %. W\u00e4hrend der Aufw\u00e4rtstrend in Leipzig von  freilich niedrigem Niveau auf 1.810 Euro\/m\u00b2 ungebrochen ist, zeigte  sich in der nordrhein-westf\u00e4lischen Landeshauptstadt beim Vergleich  zwischen den beiden Jahresh\u00e4lften ein leichter R\u00fcckgang (-0,8 % auf  3.630 Euro\/m\u00b2). &#8222;In der nordrhein-westf\u00e4lischen Landeshauptstadt war  ein Sinken der Angebotspreise vor allem in den besseren Lagen und  teuren Wohnungen zu beobachten, in denen die Kaufpreise zwischen  5.000 und 8.000 Euro\/m\u00b2 betragen. Die hohen Preiszuw\u00e4chse scheinen  vorerst an ihr Limit zu kommen und K\u00e4ufer von Eigentumswohnungen sich zunehmend in das Umland zu orientieren, wo vergleichbare Wohnungen  1.000 bis 3.000 Euro\/m\u00b2 g\u00fcnstiger angeboten werden&#8220;, sagt Sebastian  Grimm.     Hamburg, wo das Neubausegment schw\u00e4chelt, hat einen Zuwachs im  zweiten Halbjahr (gegen\u00fcber dem Vergleichszeitraum in 2016) um 5,2 %  auf 4.230 Euro\/m\u00b2, ist damit nach der bayerischen Landeshauptstadt  und Frankfurt drittteuerster Markt f\u00fcr Eigentumswohnungen. &#8222;Blickt  man auf die Ver\u00e4nderungen zwischen den beiden Halbjahren in 2017  schrumpft der Preisanstieg auf 0,5 %. &#8222;Zum einen war eine kr\u00e4ftige  Angebotsausweitung in den eher preiswerten Bezirken Harburg,  Bergedorf und Wandsbek zu beobachten, zum anderen, das ist in Hamburg nicht anders als in den anderen St\u00e4dten, ging es im Spitzensegment  deutlich runter: von 8,9 % auf 3%. Das k\u00f6nnte auf eine Phase  geringerer Wachstumsraten in 2018 hindeuten&#8220;, so Roman Heidrich.     F\u00fcr eine Eigentumswohnung in M\u00fcnchen musste im zweiten Halbjahr  mit einem mittleren Angebotskaufpreis von 6.880 Euro\/m\u00b2 kalkuliert  werden. Damit bleibt die Stadt an der Isar der mit Abstand teuerste  Markt f\u00fcr den Erwerb einer Eigentumswohnung in Deutschland. 4,4 %  machte auf Jahressicht das Plus aus, damit aber weniger als in der  Vergangenheit. Der j\u00e4hrliche Zuwachs seit 2004 liegt bei 5,7 %. Den  schw\u00e4chsten Preisanstieg registrierte im zweiten Halbjahr 2017  Stuttgart (+0,5 %). Mittlerweile stehen die Angebotspreise bei  durchschnittlich 4.070 Euro\/m\u00b2, 2004 waren es 2.200 Euro\/m\u00b2. &#8222;Der  moderate Aufw\u00e4rtstrend sollte sich weiter fortsetzen, selbst wenn  derzeit eine leichte Ausweitung des Angebots festzustellen ist.     Mittelfristig bleibt das Angebot unterhalb der Nachfrage, was  nicht zuletzt auch an einer Baulandknappheit liegt, die zumindest in  Teilen verwaltungspolitisch begr\u00fcndet ist. Langsame Planungsprozesse  und schwerg\u00e4ngige Entscheidungsverfahren sind in Stuttgart leider  keine Seltenheit&#8220;, kommentiert Sebastian Grimm.     Anmerkungen     * Angebotsmiet- bzw. -kaufpreise beschreiben den Median, d.h. 50 % der Werte in einer Stadt liegen \u00fcber diesem Wert und 50 % darunter.  Betrachtet werden die jeweiligen 12-Monats-Zeitr\u00e4ume (H2 2017  gegen\u00fcber H2 2016)     ** In den Residential City Profiles untersucht JLL die  Entwicklungen auf dem Miet- und Wohneigentumsmarkt in Berlin,  Hamburg, M\u00fcnchen, Frankfurt am Main, D\u00fcsseldorf, K\u00f6ln, Stuttgart und  Leipzig. Analysiert wurden insgesamt 90.000 Mietangebote sowie 55.000 Kaufangebote f\u00fcr Eigentumswohnungen. Die Darstellung der analysierten Datens\u00e4tze reicht bis auf Stadtbezirksebene, unterschieden in  Baualtersklassen und Wohnungsgr\u00f6\u00dfen. Weitere detaillierte  Auswertungen ab 2004 sind auf Anfrage verf\u00fcgbar.    Pressekontakt: Dorothea Koch, Tel. 069 2003 1007, dorothea.koch@eu.jll.com  Original-Content von: Jones Lang LaSalle SE (JLL), \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/62984\/3846248\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frankfurt (ots) &#8211; &#8211; Im zweiten Halbjahr 2017 hat sich das Wachstum der angebotenen Mietpreise* in f\u00fcnf der acht von<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-249583","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/249583","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=249583"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/249583\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=249583"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=249583"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=249583"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}