{"id":249622,"date":"2018-01-23T10:24:30","date_gmt":"2018-01-23T10:24:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/bayern-bleibt-manu-real-und-barca-auf-den-fersen-drei-deutsche-clubs-in-den-top-20-der-deloitte-football-money-league\/"},"modified":"2018-01-23T10:24:30","modified_gmt":"2018-01-23T10:24:30","slug":"bayern-bleibt-manu-real-und-barca-auf-den-fersen-drei-deutsche-clubs-in-den-top-20-der-deloitte-football-money-league","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/bayern-bleibt-manu-real-und-barca-auf-den-fersen-drei-deutsche-clubs-in-den-top-20-der-deloitte-football-money-league\/","title":{"rendered":"Bayern bleibt ManU, Real und Barca auf den Fersen \/ Drei deutsche Clubs in den Top 20 der Deloitte Football Money League"},"content":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen\/Frankfurt (ots) &#8211; Bei olympischen Disziplinen ist der  vierte Platz gemeinhin undankbar. Anders in der Deloitte Football  Money League: Hier kann sich der FC Bayern M\u00fcnchen mit dem vierten  Platz im Ranking weiterhin mit den aktuell Gr\u00f6\u00dften des Weltfu\u00dfballs &#8211; Manchester United, Real Madrid und dem FC Barcelona &#8211; messen.<!--more--> Wie  bereits im letzten Jahr geh\u00f6ren die Bayern weiterhin zu den vier  umsatzst\u00e4rksten Fu\u00dfballclubs weltweit. Und dies trotz der immer  weiter aufstrebenden Clubs der Premier League, die nach wie vor  enorme Summen aus der TV-Vermarktung verbuchen k\u00f6nnen. So kommt  aktuell die H\u00e4lfte aller Clubs in den Top 10 aus England. Neben den  beiden spanischen Vertretern und dem FC Bayern M\u00fcnchen finden sich  somit nur noch Paris St. Germain und Juventus Turin in den Top 10  wieder. Diese Entwicklung sp\u00fcren auch andere deutsche Clubs: einen  Platz hinunter in den Top 20 ging es trotz eines deutlichen  Umsatzpluses f\u00fcr Borussia Dortmund, gleich zwei f\u00fcr den FC Schalke  04.     &#8222;Die finanzielle Performance fast aller Clubs hat sich in den  vergangenen Jahren deutlich gesteigert. Die deutschen Teams zeigen  dabei jedoch unterschiedliche Tendenzen: W\u00e4hrend die M\u00fcnchner mit  einem leichten Umsatzr\u00fcckgang zum Vorjahr weiterhin Platz vier  behaupten, konnten die gro\u00dfen Clubs aus dem Ruhrgebiet ihre Pl\u00e4tze in unserem Ranking nicht halten, obwohl beide Clubs einen Rekordumsatz  verbuchen konnten&#8220;, kommentiert Karsten Hollasch, Partner und Leiter  der Sport Business Gruppe bei Deloitte.     Real Madrid holt auf      Real Madrid holte deutlich auf den Spitzenreiter Manchester United auf, der einen leichten Umsatzr\u00fcckgang auf 676,3 Millionen Euro  hinnehmen musste. Dennoch konnte der Premier-League-Club seine  Spitzenposition knapp vor Real Madrid verteidigen. Dies verdankt  Manchester United nach wie vor den kommerziellen Erl\u00f6sen und dem  lukrativen TV-Vertrag der Premier League. Aber auch der Gewinn der  UEFA Europa League lie\u00df die Kasse bei den &#8222;Red Devils&#8220; klingeln. Die  K\u00f6niglichen aus Madrid konnten ihren sportlichen Erfolg insbesondere  mit dem Gewinn des UEFA-Champions-League-Titels in eine  Umsatzsteigerung umwandeln und sich damit auch am Erzrivalen aus  Barcelona in der Deloitte Football Money League vorbeischieben. So  stieg der Umsatz der Madrilenen gegen\u00fcber dem Vorjahr auf 674,6  Millionen Euro und liegt damit nur denkbar knapp hinter Manchester  United. Mit 1,7 Millionen Euro ist dies der geringste Abstand  zwischen den beiden ersten Mannschaften, der jemals in der Deloitte  Football Money League verzeichnet wurde. Auf Platz 3 folgt der FC  Barcelona mit einem Umsatzerl\u00f6s von 648,3 Millionen Euro. Die  Katalanen konnten ihren Umsatz zwar steigern, mussten sich aber mit  dem 3. Platz in unserem Ranking zufriedengeben. Hintergrund war  insbesondere der sportliche Erfolg, da die Katalanen sowohl in der  Liga als auch international hinter den Erwartungen zur\u00fcckblieben.  R\u00fcckg\u00e4nge in den Gesamtums\u00e4tzen mussten hingegen Paris St. Germain  auf 482,2 Millionen Euro (-34,7 Millionen Euro) und der FC Chelsea  auf 428,0 Millionen Euro (-19,4 Millionen Euro) hinnehmen. Dies ergab sich insbesondere aus dem fr\u00fcheren Ausscheiden aus den  UEFA-Clubwettbewerben (Paris) bzw. der fehlenden Qualifikation f\u00fcr  die UEFA-Clubwettbewerbe (Chelsea).     FC Bayern in absoluten Zahlen schw\u00e4cher, BVB und Schalke st\u00e4rker  Mit 587,8 Millionen Euro blieb der FC Bayern M\u00fcnchen in der Saison  2016\/17 etwas unter dem Umsatz der Saison 2015\/16 (592 Millionen  Euro). Anders Borussia Dortmund: Der BVB konnte den Umsatz von  2015\/16 in H\u00f6he von 283,9 Millionen Euro auf nunmehr 332,6 Millionen  Euro steigern, liegt damit aber immer noch deutlich hinter den  M\u00fcnchnern. Auch der FC Schalke 04 verzeichnete ein Umsatzplus und  erh\u00f6hte diesen von 2015\/16 um 5,7 Millionen Euro auf nunmehr 230,2  Millionen Euro.     Weltmeister der kommerziellen Erl\u00f6se: FC Bayern M\u00fcnchen      Trotz des etwas schw\u00e4cheren Ergebnisses halten sich die Bayern  bereits seit einem ganzen Jahrzehnt in den Top 5 des  Deloitte-Rankings &#8211; und konnten in der Saison 2016\/17 mehr Geld aus  dem Bereich Sponsoring und Werbung erzielen als jeder andere Club.  Dennoch gibt es auch Herausforderungen: Um mit den ersten drei  Top-Clubs wirklich in einer Liga spielen zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen sich die  nationalen und internationalen Medienerl\u00f6se der Bundesliga steigern.  Denn gerade in dieser Kategorie k\u00f6nnen die deutschen Vertreter  aktuell nicht mit den ausl\u00e4ndischen Top-Clubs mithalten.     Weiteres Potenzial f\u00fcr Borussia Dortmund und den FC Schalke 04      F\u00fcr Borussia Dortmund ging es trotz gestiegener Erl\u00f6se einen Platz nach unten. Dabei entstammen die Mehreinnahmen insbesondere der  R\u00fcckkehr in die UEFA Champions League nach einer einj\u00e4hrigen  Abstinenz. Zuk\u00fcnftig d\u00fcrften sich die verst\u00e4rkte internationale  Vermarktung des Clubs und der neue Vertrag zu den Medienrechten der  Bundesliga &#8211; welcher zur Saison 2017\/18 in Kraft getreten ist &#8211;  positiv auf die Clubkasse auswirken. Der FC Schalke 04 ist als 16.  des Rankings zum insgesamt 15. Mal in den Top 20 vertreten. Dass der  Club trotz geringerer Erl\u00f6se aus kommerziellen Aktivit\u00e4ten sein  Ergebnis verbessern konnte, liegt unter anderem an den gestiegenen  Zahlungen aus den UEFA-Clubwettbewerben. Mittelfristig gelten auch  f\u00fcr die Knappen die gleichen Wachstumstreiber wie f\u00fcr den  Reviernachbarn aus Dortmund. Kurzfristig wirkt sich die laufende  Saison 2017\/18 mangels Teilnahme der K\u00f6nigsblauen an internationalen  Wettbewerben vermutlich negativ auf die kommende Ausgabe unseres  Deloitte-Rankings aus. Behalten die Schalker allerdings ihren  aktuellen Tabellenplatz in der Bundesliga bei, d\u00fcrfte in der  Folgesaison auch wieder mit lukrativen Einnahmen aus den  UEFA-Clubwettbewerben geplant werden.  Position (Vorjahr) Club               Umsatz 2016\/17* in Mio. EUR (2015\/16) 1 (1)     Manchester United  676,3 (689) 2 (3)     Real Madrid        674,6 (620,1) 3 (2)     FC Barcelona       648,3 (620,2) 4 (4)     FC Bayern M\u00fcnchen  587,8 (592) 5 (5)     Manchester City    527,7 (524,9) 6 (7)     FC Arsenal         487,6 (468,5) 7 (6)     Paris St. Germain  486,2 (520,9) 8 (8)     FC Chelsea         428   (447,4) 9 (9)     FC Liverpool       424,2 (403,8) 10 (10)   Juventus Turin     405,7 (338,9) 11 (12)   Tottenham Hotspur  355,6 (279,7) 12 (11)   Borussia Dortmund  332,6 (283,9) 13 (13)   Atl\u00e9tico de Madrid 272,5 (228,6) 14 (20)   Leicester City     271,1 (172,1) 15 (19)   Inter Mailand      262,1 (179,2) 16 (14)   FC Schalke 04      230,2 (224,5) 17 (18)   West Ham United    213,3 (192,3) 18 (neu)  FC Southampton     212,1 (166,2) 19 (neu)  SSC Neapel         200,7 (144,2) 20 (neu)  FC Everton         199,2 (162,5)     *exklusive Transfererl\u00f6se     &#8222;Mit zusammen 7,9 Milliarden Euro haben alle Clubs der Top 20 ihre Gesamtums\u00e4tze gegen\u00fcber der Vorsaison um rund sechs Prozent  gesteigert. F\u00fcr die Bundesligateams ergeben sich attraktive  Perspektiven aus dem neuen Medienrechtezyklus zur Saison 2017\/18, was zu einem Anstieg der Einnahmen aus Medienrechten von rund 80 Prozent  f\u00fchren wird. Dies sollte es den Bundesligisten erm\u00f6glichen, weiterhin mit ihren englischen und spanischen Konkurrenten Schritt zu halten&#8220;,  erg\u00e4nzt Hollasch.     Den kompletten Report erhalten Sie auf Anfrage.     &#8222;Deloitte Football Money League&#8220;      Die 21. Ausgabe der &#8222;Football Money League&#8220; von Deloitte basiert  auf Umsatzinformationen im Gesch\u00e4ftsjahr 2016\/17 (oder in einzelnen  F\u00e4llen im zuletzt verf\u00fcgbaren Kalenderjahr), die den ver\u00f6ffentlichten Jahresabschl\u00fcssen und weiteren verl\u00e4sslichen Quellen entnommen sind.  Sofern nicht ausdr\u00fccklich erw\u00e4hnt, handelt es sich um Angaben ohne  Steuern und Erl\u00f6se aus Spielertransfers. Zur Vereinfachung und zu  Vergleichszwecken wurden auch signifikante Erl\u00f6se aus  Nicht-Fu\u00dfballaktivit\u00e4ten oder Finanztransaktionen, sofern bekannt,  ausgeschlossen. Zum Zweck dieses Berichts wurde keine \u00dcberpr\u00fcfung der Informationen durchgef\u00fchrt. Die Umrechnung in Euro basiert auf dem  Wechselkurs vom 30. Juni 2017 (\u00a31 = EUR1,1637; EUR1 = RUB 73,5604).  Vergleichbare Zahlen f\u00fcr die Vorjahre wurden mit dem Wechselkurs vom  30. Juni des relevanten Jahres berechnet. Die vollst\u00e4ndigen  Ergebnisse der &#8222;Deloitte Football Money League&#8220; sind unter  http:\/\/www.deloitte.co.uk\/sportsbusinessgroup verf\u00fcgbar.     Im weiteren Verlauf des Jahres erscheint die Deloitte-Studie  &#8222;Annual Review of Football Finance&#8220;, die eine detaillierte Analyse  der europ\u00e4ischen Fu\u00dfballfinanzen insbesondere in Bezug auf die f\u00fcnf  umsatzst\u00e4rksten Ligen liefert.    Pressekontakt: Isabel Milojevic Leiterin Presse Tel: +49 89 29036 8825 imilojevic@deloitte.de  Original-Content von: Deloitte, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/60247\/3847111\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen\/Frankfurt (ots) &#8211; Bei olympischen Disziplinen ist der vierte Platz gemeinhin undankbar. 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