{"id":250949,"date":"2018-02-08T06:50:00","date_gmt":"2018-02-08T06:50:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/roboterdichte-steigt-weltweit-auf-neuen-rekord-international-federation-of-robotics-foto\/"},"modified":"2018-02-08T06:50:00","modified_gmt":"2018-02-08T06:50:00","slug":"roboterdichte-steigt-weltweit-auf-neuen-rekord-international-federation-of-robotics-foto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/roboterdichte-steigt-weltweit-auf-neuen-rekord-international-federation-of-robotics-foto\/","title":{"rendered":"Roboterdichte steigt weltweit auf neuen Rekord &#8211; International Federation of Robotics (FOTO)"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full\" title=\"Robot density: Number of installed robots per 10,000 employees in the manufacturing industry 2016. Weiterer Text \u00fcber ots und www.presseportal.de\/nr\/115415 \/ Die Verwendung dieses Bildes ist f\u00fcr redaktionelle Zwecke honorarfrei. Ver\u00f6ffentlichung bitte unter Quellenangabe: \"obs\/The International Federation of Robotics\/Weltroboterverband IFR\"\" src=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_big\/a9539a4a-9f27-4fdb-a256-4662912e8744\/image\" \/><\/p>\n<p>Frankfurt (ots) &#8211;     Die Automation der Volkswirtschaften l\u00e4uft weltweit auf  Hochtouren: Mit einer durchschnittlichen Roboterdichte von 74  Einheiten pro 10.000 Mitarbeiter hat der globale Durchschnitt in der  Fertigungsindustrie einen neuen Rekord erreicht (2015: 66 Einheiten).<!--more--> Aufgeschl\u00fcsselt nach Regionen liegt die durchschnittliche  Roboterdichte in Europa bei 99 Einheiten, in Amerika bei 84 und in  Asien bei 63 Einheiten. Die Top 10 der am meisten automatisierten  L\u00e4nder der Welt sind: S\u00fcdkorea, Singapur, Deutschland, Japan,  Schweden, D\u00e4nemark, USA, Italien, Belgien und Taiwan. Dies sind  Ergebnisse aus dem World Robotics Report 2017, der von der  International Federation of Robotics (IFR) ver\u00f6ffentlicht wurde.     &#8222;Die Roboterdichte ist ein wichtiger Vergleichsstandard, um die  Unterschiede im Automatisierungsgrad der Fertigungsindustrie  verschiedener L\u00e4ndern zu ber\u00fccksichtigen&#8220;, sagt Junji Tsuda,  Pr\u00e4sident der International Federation of Robotics. &#8222;Aufgrund der  sehr zahlreichen Roboterinstallationen in Asien w\u00e4hrend der letzten  Jahre weist die Region die h\u00f6chste Wachstumsrate auf: Zwischen 2010  und 2016 lag die durchschnittliche j\u00e4hrliche Wachstumsrate der  Roboterdichte in Asien bei 9 Prozent, in Amerika bei 7 Prozent und in Europa bei 5 Prozent&#8220;.     Asien     Die Entwicklung der Roboterdichte in China war die dynamischste  weltweit. Insbesondere zwischen 2013 und 2016 verzeichnete das Reich  der Mitte ein starkes Wachstum bei den Installationen: Die  Roboterdichte stieg von 25 Einheiten im Jahr 2013 auf 68 Einheiten im Jahr 2016. Heute liegt China weltweit auf Platz 23. Die chinesische  Regierung will diese Entwicklung weiter forcieren und bis 2020 in die Top 10 der am st\u00e4rksten automatisierten Nationen der Welt aufsteigen. Bis dahin soll die Roboterdichte auf 150 Einheiten steigen. Dar\u00fcber  hinaus sollen bis 2020 insgesamt 100.000 im Inland produzierte  Industrieroboter verkauft werden (2017: 27.000 Einheiten chinesischer Roboterlieferanten, 60.000 Einheiten ausl\u00e4ndischer  Roboterlieferanten).     Weltweit hat die Republik Korea die mit Abstand h\u00f6chste  Roboterdichte in der Fertigungsindustrie &#8211; eine Position, die das  Land seit 2010 h\u00e4lt. Die Roboterdichte \u00fcbertrifft den globalen  Durchschnitt um gut das Achtfache (631 Einheiten). Diese Rate ist das Ergebnis der fortgesetzten hohen Anzahl von Roboterinstallationen &#8211;  insbesondere in der Elektro-\/Elektronikindustrie und in der  Automobilindustrie. Singapur folgt an zweiter Stelle mit einer Rate  von 488 Robotern pro 10.000 Mitarbeiter im Jahr 2016. Rund 90 Prozent der Roboter sind in der Elektronikindustrie in Singapur installiert.     Japan rangiert auf Platz vier der Welt: 2016 wurden 303 Roboter  pro 10.000 Besch\u00e4ftigte in der Fertigungsindustrie installiert &#8211; fast so viele wie im drittplatzierten Deutschland (309 Einheiten). Japan  ist der weltweit f\u00fchrende Industrieroboterhersteller: Die  Produktionskapazit\u00e4t der japanischen Zulieferer erreichte 2016 mit  153.000 Einheiten den h\u00f6chsten jemals registrierten Wert. Heute  decken japanische Hersteller 52 Prozent des weltweiten Bedarfs.     Nordamerika     Die Roboterdichte in den Vereinigten Staaten stieg im Jahr 2016  sehr dynamisch auf 189 Einheiten an &#8211; die USA belegen damit den  siebten Platz weltweit. Seit 2010 hat die Modernisierung der  inl\u00e4ndischen Produktionsanlagen den Roboterabsatz in den USA  angekurbelt. Hauptgrund f\u00fcr dieses Wachstum war der anhaltende Trend  zur Automatisierung der Produktion, um die amerikanischen Industrien  im internationalen Wettbewerb zu st\u00e4rken. Ziel war zudem, die  Produktion im eigenen Land zu halten oder in einigen F\u00e4llen auch die  Produktion aus dem Ausland zur\u00fcck zu holen. Die Automatisierung der  Automobilindustrie mit Industrierobotern macht rund 52 Prozent des  Gesamtumsatzes im Jahr 2016 aus. Der Roboterabsatz in den USA wird  zwischen 2017 und 2020 weiter um durchschnittlich mindestens 15  Prozent pro Jahr steigen.     Die Roboterdichte in Kanada stieg kontinuierlich auf 145 Einheiten im Jahr 2016 (Rang 13 weltweit) &#8211; ebenfalls haupts\u00e4chlich getrieben  durch Installationen in der Automobilindustrie.     Mexiko ist vor allem eine Produktionsdrehscheibe f\u00fcr  Automobilhersteller und Automobilzulieferer, die in die USA und  zunehmend auch nach S\u00fcdamerika exportieren. Mit einem Anteil von 81  Prozent im Jahr 2016 ist die Automobilindustrie der mit Abstand  gr\u00f6\u00dfte Abnehmer. Die Roboterdichte liegt immer noch weit unter dem  Weltdurchschnitt von 74 Einheiten &#8211; aktuell bei 33 Einheiten und  damit auf Platz 31 der Weltrangliste     Europa     Das am st\u00e4rksten automatisierte Land in Europa ist Deutschland &#8211;  mit 309 Einheiten im weltweiten Vergleich auf Platz 3. Der  Jahresabsatz und der operative Bestand an Industrierobotern im Jahr  2016 hatten einen Anteil von 36 Prozent beziehungsweise 41 Prozent am gesamten Roboterabsatz in Europa. Zwischen 2018 und 2020 wird der  j\u00e4hrliche Absatz in Deutschland aufgrund der steigenden Nachfrage  nach Robotern in der allgemeinen Industrie und in der  Automobilindustrie weiterhin um durchschnittlich mindestens 5 Prozent pro Jahr wachsen.     Frankreich hat eine Roboterdichte von 132 Einheiten (Platz 18 der  Weltrangliste). Das liegt zwar deutlich \u00fcber dem globalen  Durchschnitt von 74 Robotern &#8211; ist aber im Vergleich zu anderen  EU-L\u00e4ndern relativ schwach. EU-Mitglieder wie Schweden (223  Einheiten), D\u00e4nemark (211 Einheiten), Italien (185 Einheiten) und  Spanien (160 Einheiten) sind mit Industrierobotern im  Fertigungsbereich wesentlich st\u00e4rker automatisiert. Die neue  Regierung in Frankreich ist allerdings dabei, die  Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Landes im verarbeitenden Gewerbe zu st\u00e4rken. Dies k\u00f6nnte dazu f\u00fchren, dass in den n\u00e4chsten Jahren neue Roboter  installiert werden. Im Jahr 2017 d\u00fcrfte die Zahl der  Roboterinstallationen in Frankreich um rund 10 Prozent gestiegen  sein. Zwischen 2018 und 2020 ist mit einer durchschnittlichen  j\u00e4hrlichen Wachstumsrate zwischen 5 und 10 Prozent zu rechnen.     Als einziges G7-Land hat Gro\u00dfbritannien mit 71 Einheiten eine  Roboterdichte unter dem Weltdurchschnitt von 74 Einheiten (Rang 22).  Die allgemeine Industrie ben\u00f6tigt dringend Investitionen, um die  Produktivit\u00e4t zu modernisieren und zu steigern. Die geringe  Roboterdichte ist ein Indiz f\u00fcr diese Tatsache. Trotz der  Entscheidung die EU zu verlassen werden derzeit viele  Investitionspl\u00e4ne zur Kapazit\u00e4tserweiterung und Modernisierung  ausl\u00e4ndischer und lokaler Automobilunternehmen angek\u00fcndigt. Es ist  aktuell noch nicht absehbar, ob Unternehmen aufgrund der unsicheren  Lage bei den Z\u00f6llen mit Investitionen zur\u00fcckhaltend sein werden.     Die osteurop\u00e4ischen L\u00e4nder Slowenien (137 Einheiten, Rang 16 der  Welt) und die Slowakei (135 Einheiten, Rang 17 der Welt) weisen eine  Roboterdichte auf, die sogar die Schweiz \u00fcbertrifft (128 Einheiten,  Rang 19 der Welt). Die Tschechische Republik liegt mit 101 Einheiten  auf Platz 20 der Weltrangliste. Die Roboterlieferungen in Tschechien  und der Slowakei h\u00e4ngen vor allem von der Nachfrage der  Automobilindustrie ab. Slowenien ist unter den Balkanl\u00e4ndern das  f\u00fchrende Land: 60 Prozent des gesamten Angebots in dieser Region  gingen an die Automobilindustrie in Slowenien (387 Einheiten, 33  Prozent mehr als im Jahr 2015).     Fotos + Grafiken      Fotos und Grafiken zum Download finden Sie unter: www.ifr.org     \u00dcber die IFR     The International Federation of Robotics: www.ifr.org \/  www.worldrobotics.org     Das IFR Statistical Department ver\u00f6ffentlicht jedes Jahr zwei  Studien zur Robotik:     World Robotics &#8211; Industrieroboter: Dieser einzigartige Bericht  liefert weltweite Statistiken \u00fcber Industrieroboter in einheitlichen  Tabellen und erm\u00f6glicht aussagef\u00e4hige L\u00e4ndervergleiche. Er enth\u00e4lt  statistische Daten aus circa 40 L\u00e4ndern, aufgeschl\u00fcsselt nach  Anwendungsbereichen, Industriesektoren, Roboterarten und anderen  technischen und wirtschaftlichen Aspekten. F\u00fcr ausgew\u00e4hlte L\u00e4nder  sind Produktions-, Export- und Importdaten aufgef\u00fchrt. Trends bei  Roboterdichte, z.B. die Anzahl von Robotern auf je 10.000  Besch\u00e4ftigte in relevanten Sektoren, werden ebenfalls dargestellt.     World Robotics &#8211; Serviceroboter: Dieser einzigartige Bericht  liefert weltweite Statistiken \u00fcber Serviceroboter, Marktanalysen,  Fallstudien und internationale Forschungsstrategien zu  Servicerobotern. Die Studie wird in Zusammenarbeit mit unserem  Partner Fraunhofer IPA, Stuttgart erarbeitet.    Pressekontakt: econNEWSnetwork Carsten Heer +49 40 822 44 284 newsroom@econ-news.com  Original-Content von: The International Federation of Robotics, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/115415\/3861707\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frankfurt (ots) &#8211; Die Automation der Volkswirtschaften l\u00e4uft weltweit auf Hochtouren: Mit einer durchschnittlichen Roboterdichte von 74 Einheiten pro 10.000<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-250949","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/250949","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=250949"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/250949\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=250949"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=250949"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=250949"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}