{"id":250998,"date":"2018-02-08T09:15:02","date_gmt":"2018-02-08T09:15:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/digitale-bildung-e-books-an-schulen-vor-dem-durchbruch-foto\/"},"modified":"2018-02-08T09:15:02","modified_gmt":"2018-02-08T09:15:02","slug":"digitale-bildung-e-books-an-schulen-vor-dem-durchbruch-foto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/digitale-bildung-e-books-an-schulen-vor-dem-durchbruch-foto\/","title":{"rendered":"Digitale Bildung: E-Books an Schulen vor dem Durchbruch (FOTO)"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full\" title=\"Quelle: PwC Befragung \"E-Book-Nutzung an deutschen Schulen\", Februar 2018. Weiterer Text \u00fcber ots und www.presseportal.de\/nr\/8664 \/ Die Verwendung dieses Bildes ist f\u00fcr redaktionelle Zwecke honorarfrei. Ver\u00f6ffentlichung bitte unter Quellenangabe: \"obs\/PwC Deutschland\"\" src=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_big\/e8fad5df-116d-4955-9158-e47f85c406f0\/image\" \/><\/p>\n<p>D\u00fcsseldorf (ots) &#8211;     Laut einer PwC-Studie k\u00f6nnte der Anteil von E-Books an den  Gesamterl\u00f6sen im Schulbuchmarkt bis 2021 auf fast 40 Prozent steigen  \/ 53 Prozent der Bundesb\u00fcrger zeigen sich inzwischen offen f\u00fcr  elektronische Schulb\u00fccher \/ In Haushalten mit schulpflichtigen  Kindern liegt die Zustimmung sogar bei 59 Prozent \/ Befragte sehen  geringeres Gewicht und st\u00e4ndige Aktualit\u00e4t <!--more-->des Lehrmaterials als  wichtige Vorteile \/ PwC-Experte Ballhaus: &#8222;Die Frage, wann das E-Book in die Schulen kommt, ist f\u00fcr viele Verlage hierzulande existenziell&#8220;     An vielen deutschen Schulen k\u00f6nnte der Einsatz elektronischer  Lehr- und Lernmaterialien schon bald der Normalfall sein &#8211; das geht  aus einer Studie der Wirtschaftspr\u00fcfungs- und Beratungsgesellschaft  PwC hervor. Demnach k\u00f6nnte der digitale Anteil an den Gesamterl\u00f6sen  im Schulbuchmarkt von derzeit 4,3 Prozent bis 2021 auf fast 40  Prozent steigen. Eltern signalisieren Unterst\u00fctzung f\u00fcr die  Umstellung: So zeigt eine separat durchgef\u00fchrte repr\u00e4sentative  PwC-Umfrage unter 1.000 Bundesb\u00fcrgern, dass 53 Prozent einen  zunehmenden Einsatz von E-Books an Schulen begr\u00fc\u00dfen w\u00fcrden. In  Haushalten mit schulpflichtigen Kindern liegt die Zustimmung bei 59  Prozent &#8211; und Erwachsene, die selber E-Books lesen, halten  elektronische Schulb\u00fccher sogar in 68 Prozent aller F\u00e4lle f\u00fcr  sinnvoll.     E-Books bieten eine Reihe von Vorteilen     &#8222;E-Books haben im Vergleich zu normalen Schulb\u00fcchern eine Reihe  von Vorteilen: Das Lehrmaterial ist immer auf dem neuesten Stand, die Online-Anbindung des Leseger\u00e4ts erm\u00f6glicht neue Formen des vernetzten Lernens &#8211; und nicht zuletzt brauchen die Kinder nicht mehr so schwer  zu schleppen. Insofern ist es erfreulich, dass sich die deutliche  Mehrheit der Eltern mittlerweile offen f\u00fcr das Thema zeigt&#8220;, sagt  Werner Ballhaus, Leiter des Bereichs Technologie, Medien und  Telekommunikation bei PwC in Deutschland. Er geht davon aus, dass die Politik die Umstellung auf elektronische Schulb\u00fccher in den n\u00e4chsten  Jahren deutlich vorantreiben wird. &#8222;Alle Parteien stellen sich die  Frage, wie sich Deutschland f\u00fcr das digitale Zeitalter r\u00fcsten kann.  Der digitalen Bildung kommt dabei eine entscheidende Bedeutung zu &#8211;  zumal E-Books nicht nur didaktisch sinnvoll sind, sondern zu einem  verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien beitragen k\u00f6nnen.&#8220;  Als wichtiges Signal sieht Ballhaus das in den  Koalitionsverhandlungen verabschiedete Bildungspaket: &#8222;Das dort  festgehaltene Ziel, die Digitalisierung der Schulen durch den Einsatz von Bundesmitteln voranzutreiben, geht in die richtige Richtung.&#8220;     Unter den 30- bis 39-J\u00e4hrigen liegt die Zustimmung bei 65 Prozent     Besonders j\u00fcngere Befragte bef\u00fcrworteten die Einf\u00fchrung von  E-Books an den Schulen. So lag die Zustimmung unter den 18- bis  29-J\u00e4hrigen bei 62 Prozent, unter den 30- bis 39-J\u00e4hrigen sogar bei  65 Prozent. Deutlich skeptischer waren die \u00c4lteren. Unter den  \u00dcber-60-J\u00e4hrigen zeigten sich nur 42 Prozent aufgeschlossen f\u00fcr das  Thema. Als wichtigste Argumente, die f\u00fcr elektronische Schulb\u00fccher  sprechen, wurden &#8222;weniger Gewicht&#8220; (60 %) und &#8222;geringerer  Platzbedarf&#8220; (58 %) genannt. Jeder zweite Befragte sieht zudem in der M\u00f6glichkeit, den Inhalt st\u00e4ndig zu aktualisieren, einen gro\u00dfen  Vorteil. Als m\u00f6gliche Nachteile wurde gesagt, dass Kinder ohnehin  schon &#8222;genug vor dem Computer, Fernseher usw. sitzen&#8220; (56 Prozent).  Fast ebenso viele Befragte (54 %) gaben zu bedenken, mit E-Books  h\u00e4nge der Lernerfolg stark davon ab, dass die Technik auch  tats\u00e4chliche funktioniere.     Die Schulbuchverlage brauchen fr\u00fchzeitig Planungssicherheit     Ein gro\u00dfes Thema ist die m\u00f6gliche Umstellung auf E-Books auch f\u00fcr  die deutschen Schulbuchverlage. Denn der &#8222;German Entertainment and  Media Outlook 2017-2021&#8220; (so der Name der umfangreichen PwC-Studie)  prognostiziert nicht nur den baldigen Durchbruch des E-Books &#8211;  sondern er warnt umgekehrt auch vor dramatischen Einbr\u00fcchen im  Gesch\u00e4ft mit klassischen Lehrb\u00fcchern. &#8222;F\u00fcr manche Verlage geht es  hier um existenzielle Fragen. Denn allein im vergangenen Jahr hat die Branche hierzulande 1,85 Milliarden Euro mit Schul- und Lehrb\u00fcchern  umgesetzt &#8211; wovon mehr als 95 Prozent auf traditionelle Printprodukte entfielen&#8220;, sagt PwC-Experte Werner Ballhaus. Wichtig sei, dass die  Verlage fr\u00fchzeitig Planungssicherheit erhielten, um ihre Kapazit\u00e4ten  ausrichten zu k\u00f6nnen. Denn: &#8222;Auf Basis bildungspolitischer  Entscheidungen kann die Umstellung auf E-Books relativ abrupt  vonstattengehen. Darauf m\u00fcssen sich die Verlage vorbereiten k\u00f6nnen &#8211;  \u00fcbrigens genauso wie Schulen und Lehrer.&#8220;     Schon 2019 k\u00f6nnte der E-Book-Anteil deutlich steigen     Auch PwC war in seinem j\u00e4hrlich ver\u00f6ffentlichten Branchen-Ausblick bislang immer zur\u00fcckhaltend, was den Durchbruch des E-Books im  Unterricht angeht. &#8222;Angesichts der j\u00fcngsten Bekenntnisse der  Koalition\u00e4re rechnen wir nun allerdings damit, dass die  Digitalisierung der Schulen in den n\u00e4chsten Jahren kommen wird &#8211; und  damit auch in den meisten Bundesl\u00e4ndern die z\u00fcgige Umstellung auf  elektronisches Unterrichtsmaterial&#8220;, erl\u00e4utert Ballhaus. So geht die  PwC-Prognose davon aus, dass der digitale Anteil an den gesamten  Erl\u00f6sen 2019 erstmals signifikant auf dann ca. 13 Prozent steigen  k\u00f6nnte. Ein Jahr sp\u00e4ter l\u00e4ge er demnach dann schon bei 24 Prozent,  2021 schlie\u00dflich bei etwa 38 Prozent.     Die vollst\u00e4ndigen Befragungsergebnisse finden Sie hier zum  kostenlosen Download: www.pwc.de\/digitalebildung     Eine Zusammenfassung der Ergebnisse des &#8222;German Entertainment &amp;  Media Outlook 2017-2021&#8220; finden Sie hier: www.pwc.de\/outlook     \u00dcber PwC:      PwC betrachtet es als seine Aufgabe, gesellschaftliches Vertrauen  aufzubauen und wichtige Probleme zu l\u00f6sen. Mehr als 236.000  Mitarbeiter in 158 L\u00e4ndern tragen hierzu mit hochwertigen,  branchenspezifischen Dienstleistungen in den Bereichen  Wirtschaftspr\u00fcfung, Steuer- und Unternehmensberatung bei. Die  Bezeichnung PwC bezieht sich auf das PwC-Netzwerk und\/oder eine oder  mehrere der rechtlich selbstst\u00e4ndigen Netzwerkgesellschaften. Weitere Details unter www.pwc.com\/structure.    Pressekontakt: Julia Wollschl\u00e4ger PwC Communications Tel.: (0211) 981 &#8211; 5095 E-Mail: julia.wollschlaeger@pwc.com  Original-Content von: PwC Deutschland, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/8664\/3861830\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>D\u00fcsseldorf (ots) &#8211; Laut einer PwC-Studie k\u00f6nnte der Anteil von E-Books an den Gesamterl\u00f6sen im Schulbuchmarkt bis 2021 auf fast<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-250998","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/250998","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=250998"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/250998\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=250998"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=250998"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=250998"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}