{"id":25160,"date":"2010-11-29T07:23:27","date_gmt":"2010-11-29T06:23:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=25160"},"modified":"2010-11-29T07:26:04","modified_gmt":"2010-11-29T06:26:04","slug":"burnout-korper-warnt-rechtzeitig-vorbeugen-der-totalerschopfung-braucht-achten-auf-signale","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/burnout-korper-warnt-rechtzeitig-vorbeugen-der-totalerschopfung-braucht-achten-auf-signale\/","title":{"rendered":"Burnout: K\u00f6rper warnt rechtzeitig &#8211; Vorbeugen der Totalersch\u00f6pfung braucht Achten auf Signale"},"content":{"rendered":"<p>Ausgebranntes Z\u00fcndholz: Wird Stress st\u00e4ndig zu viel, muss sich was \u00e4ndern (Foto: pixelio.de\/M\u00fcller)<\/p>\n<p>Wien (pte\/04.11.2010\/13:55) &#8211;   \t St\u00e4ndiger negativer Stress sollte m\u00f6glichst fr\u00fch als solcher erkannt  werden. Erst dadurch k\u00f6nnen Betroffene ihr Verhalten oder Umfeld  rechtzeitig \u00e4ndern und damit Gefahren f\u00fcr K\u00f6rper und Psyche &#8211; im  schlimmsten Fall Burnout &#8211; abwenden. Das betonen Experten in Wien bei  der Pr\u00e4sentation der Internetseite &#8222;Stressfest&#8220; <a href=\"http:\/\/stressfest.at\/\" target=\"_blank\">http:\/\/stressfest.at<\/a>.  Die Initiative erlaubt es, kostenlos das eigene Burnout-Risiko zu  erheben. &#8222;Ziel ist es, dadurch Warnsignale zu sehen, bevor sie zum  Problem werden&#8220;, erkl\u00e4rt Lisa Tomaschek-Habrina, Leiterin des Instituts  f\u00fcr Burnout und Stressmanagement <a href=\"http:\/\/www.ibos.co.at\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.ibos.co.at<\/a>,.<!--more--><strong>Hoher Preis f\u00fcr den Flei\u00df<\/strong><\/p>\n<p>Stress ist ein wichtiger Schutzmechanismus des Menschen, der positiv  ist, solange er bew\u00e4ltigt wird. Geht die Belastung \u00fcber die eigenen  Ressourcen hinaus &#8211; Fachleute nennen den Zustand &#8222;Distress&#8220; &#8211; sinkt die  Motivation und der K\u00f6rper meldet sich zu Wort, etwa durch Kopfschmerz  und Schlafprobleme. &#8222;Ignoriert man die Warnsignale st\u00e4ndig, hat das  Folgen. Leistung, Einstellung und Verhalten bei der Arbeit  verschlechtern sich, Sinn und Werte gehen verloren und k\u00f6rperliche und  psychosomatische Leiden stellen sich ein&#8220;, so Tomaschek-Habrina. Dazu  geh\u00f6ren auch H\u00f6rsturz, Bluthochdruck sowie Magen-Darm- und  Ern\u00e4hrungsprobleme.<!--more-->Diese Erscheinungen pr\u00e4gen typischerweise auch den Weg hin zum  Endzustand Burnout, dem seelischen Totalzusammenbruch. Der Verlauf, der  von einigen Wochen bis hin zu Jahre lang dauern kann, hat laut der  Expertin drei Phasen. &#8222;Am Anfang steht hohes Engagement und  idealistische Begeisterung f\u00fcr Ziele, wobei eigene Bed\u00fcrfnisse  vernachl\u00e4ssigt werden. In der Anpassungsphase leugnet man Konflikte und  Probleme, zieht sich schlie\u00dflich frustriert zur\u00fcck bis hin zur Apathie  und inneren Leere. Am Schluss steht die existenzielle Ersch\u00f6pfung und  schwere Depression.&#8220; Stets sind dabei Gef\u00fchle, Geist und K\u00f6rper zugleich  ersch\u00f6pft.<\/p>\n<p><strong>Person und Umfeld spielen mit<\/strong><\/p>\n<p>Die Behandlung von Burnout und dessen Vorstufen muss alle Ebenen des  Menschen einbeziehen, empfiehlt Tomaschek-Habrina. Die wichtigsten  Ansatzpunkte daf\u00fcr sind Bewegung, Entspannung, Ern\u00e4hrung und  Psychohygiene. &#8222;Immer spielt auch das Verhalten und das Umfeld des  Betroffenen eine Rolle. Denn Burnout entsteht an der Schnittstelle  zwischen einer Person und einer Organisation und hat immer innere und  \u00e4u\u00dfere Faktoren.&#8220; Zu ersteren geh\u00f6ren Perfektionismus und nicht &#8222;nein&#8220;  sagen k\u00f6nnen. \u00c4u\u00dfere Faktoren sind hohe Belastung oder das Fehlen von  Mitgestaltung, Anerkennung oder Gemeinschaftsgef\u00fchl im Beruf.<\/p>\n<p>Je weiter eine Stresserkrankung fortschreitet, desto eher ist  fach\u00e4rztliche und medikament\u00f6se Begleitung bis hin zu Psychopharmaka  erforderlich. In den Fr\u00fchstadien oder zur blo\u00dfen \u00dcberbr\u00fcckung von  Belastungsphasen helfen auch pflanzliche Arzneimittel weiter. Dazu  z\u00e4hlen etwa asiatische wie Ginseng und Schisandra oder die in Europa  heimischen Lycium (Bocksdorn), Geum (Nelkwurz) und Rhodiola (Rosenwurz).  &#8222;Diese Mittel bessern den Umgang mit Stress, st\u00e4rken K\u00f6rper und Geist  und lindern erste Symptome&#8220;, erkl\u00e4rt Werner Kubelka, Vizepr\u00e4sident der  Gesellschaft f\u00fcr Phytotherapie <a href=\"http:\/\/www.phytotherapie.at\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.phytotherapie.at<\/a> .<\/p>\n<p><strong>Kosten von zu viel Stress<\/strong><\/p>\n<p>Nicht auf sch\u00e4dlichen Stress zu reagieren kommt den Unternehmen und  auch der Gesellschaft teuer, betont Martin Peithner, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der  Austroplant Arzneimittel <a href=\"http:\/\/www.austroplant.at\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.austroplant.at<\/a> . &#8222;Psychische Erkrankungen sind neben Alzheimer und Adipositas das  gr\u00f6\u00dfte Gesundheitsproblem der Industriestaaten. Mehr als die H\u00e4lfte  aller verlorenen Arbeitstage sind auf Krankheitssymptome von Stress  zur\u00fcckzuf\u00fchren und jeder f\u00fcnfte Besch\u00e4ftigte ist Burnout-gef\u00e4hrdet&#8220;, so  der Experte. Das Thema erhalte daher auch in Betrieben immer mehr  Bedeutung, erg\u00e4nzt Tomaschek-Habrina. &#8222;Bald wird es sich niemand mehr  leisten k\u00f6nnen, nicht auf die Gesundheit seiner Mitarbeiter zu achten.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgebranntes Z\u00fcndholz: Wird Stress st\u00e4ndig zu viel, muss sich was \u00e4ndern (Foto: pixelio.de\/M\u00fcller) Wien (pte\/04.11.2010\/13:55) &#8211; St\u00e4ndiger negativer Stress sollte<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[10],"tags":[],"class_list":["post-25160","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lubeck-lupe"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25160","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=25160"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25160\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=25160"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=25160"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=25160"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}