{"id":251609,"date":"2018-02-16T12:33:32","date_gmt":"2018-02-16T12:33:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/bezahlbare-mieten-und-sinkende-energiekosten-koalitionaere-liefern-nur-halbherzige-loesungen-und-muessen-nachbessern\/"},"modified":"2018-02-16T12:33:32","modified_gmt":"2018-02-16T12:33:32","slug":"bezahlbare-mieten-und-sinkende-energiekosten-koalitionaere-liefern-nur-halbherzige-loesungen-und-muessen-nachbessern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/bezahlbare-mieten-und-sinkende-energiekosten-koalitionaere-liefern-nur-halbherzige-loesungen-und-muessen-nachbessern\/","title":{"rendered":"Bezahlbare Mieten und sinkende Energiekosten &#8211; Koalition\u00e4re liefern nur halbherzige L\u00f6sungen und m\u00fcssen nachbessern"},"content":{"rendered":"<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;       mehr Informationen       http:\/\/ots.<!--more-->de\/4GvTi6 &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;      Berlin (ots) &#8211; Deutsche Umwelthilfe kritisiert Pl\u00e4ne der  Koalitionsparteien im Geb\u00e4udebereich: Vorgesehene Ma\u00dfnahmen sind  nicht zielf\u00fchrend, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und  Energieeffizienz zu steigern &#8211; Baukindergeld wird nicht zum  erwarteten Effekt f\u00fchren &#8211; Steigende Mieten in Ballungsr\u00e4umen sind  nicht auf energetische Sanierungsma\u00dfnahmen, sondern auf  Missverh\u00e4ltnis von Angebot und Nachfrage zur\u00fcckzuf\u00fchren     Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert die fehlende  Bereitschaft der Koalition\u00e4re, Klimaschutz im Geb\u00e4udebereich  konsequent voranzubringen. Mit dem Argument steigender Baukosten  sollen die bestehenden Regelungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) ausgesetzt werden. Dabei liegen grundlegende Fehlannahmen vor,  wodurch ein Moratorium nicht zu sinkenden Mieten f\u00fchren wird. Wie  L\u00f6sungen zur sozialvertr\u00e4glichen Sanierung und zum Klimaschutz in  Geb\u00e4uden ausgestaltet sein k\u00f6nnen, hat die DUH in einem  6-Punkte-Sofortprogramm zusammengestellt (http:\/\/l.duh.de\/p180216b).     &#8222;Die neue Bundesregierung steht vor der Herausforderung, den  Klimaschutz im Geb\u00e4udebereich voranzubringen und unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig  steigende Mieten zu verhindern. Der Koalitionsvertrag bietet hier  keine nachhaltigen L\u00f6sungen an. So soll es beispielsweise f\u00fcr  Familien ein Baukindergeld geben, um den Neubau zu f\u00f6rdern. Der  Gedanke ist gut, greift aber zu kurz. Die f\u00fcr das Baukindergeld  vorgesehenen Mittel werden nicht das Z\u00fcnglein an der Waage f\u00fcr oder  gegen den Neubau darstellen. Es werden reine Mitnahmeeffekte  entstehen&#8220;, sagt Barbara Metz, Stellvertretende  Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der DUH.     Zwar ist im Koalitionsvertag die steuerliche F\u00f6rderung f\u00fcr  energetische Sanierungen vorgesehen. Doch die Ausgestaltung greift zu kurz. Nur wenn die F\u00f6rderung einkommensneutral und zus\u00e4tzlich zu den  existierenden KfW-F\u00f6rderprogrammen gew\u00e4hrt wird und das Volumen  entsprechend hoch ist, kann die steuerliche F\u00f6rderung zu steigenden  Sanierungen f\u00fchren. Auch hier ist gut gemeint noch nicht gut gemacht.     Dass ein Aussetzen der EnEV zu mehr bezahlbarem Wohnraum f\u00fchren  wird, ist ebenfalls eine Illusion: Wie ein heute vom Bundesverband  Erneuerbare Energien (BEE) ver\u00f6ffentlichtes Gutachten zum Anteil der  Energieeffizienz an Kostensteigerungen im Wohnungsbau einmal mehr  belegt, sind energetische Standards im Neubau keine ma\u00dfgeblichen und  schon gar nicht die alleinigen Kostentreiber. Steigende Mieten im  Geb\u00e4udebestand in St\u00e4dten und Ballungsr\u00e4umen, sind vor allem auf das  Missverh\u00e4ltnis von Angebot und Nachfrage zur\u00fcckzuf\u00fchren. Hierauf hat  ein Aussetzen der EnEV 2016 keinerlei Einfluss und wird zu keiner  Verbesserung auf dem Wohnungsmarkt f\u00fchren. Das hat nur zur Folge,  dass im Rahmen der geplanten Wohnraumoffensive Geb\u00e4ude entstehen, die nicht mit den Klimazielen vereinbar sind und f\u00fcr die die zuk\u00fcnftigen  Mieter h\u00f6here Heizkosten tragen m\u00fcssen.     Das aus Sicht der DUH eigentliche Problem &#8211; die zahlreichen  M\u00f6glichkeiten von Mietanpassungen durch unzureichende mietrechtliche  Rahmenbedingungen &#8211; wird hingegen nur sehr z\u00f6gerlich angegangen und  es wird vers\u00e4umt, das Mietrecht grundlegender anzupassen. Das  Herabsetzen der Modernisierungsumlage ist ein Schritt in die richtige Richtung, allerdings sind die vorgesehenen drei Prozent zu wenig. Um  die finanzielle Last f\u00fcr Mieter zu senken, fordert die DUH, dass die  Modernisierungsumlage von elf auf mindestens sechs Prozent  herabgesetzt wird, zielf\u00fchrender w\u00e4re jedoch eine Herabsetzung auf  vier Prozent. Innerhalb eines Zeitraums von acht Jahren sollte die  Miete um nicht mehr als 1,50 Euro pro Quadratmeter steigen d\u00fcrfen.  Auch die Beschr\u00e4nkung auf Gebiete mit besonders angespannten  Mietm\u00e4rkten l\u00e4sst zus\u00e4tzlich Schlupfl\u00f6cher f\u00fcr Mietsteigerungen  offen. &#8222;Mit diesem halbherzigen Vorgehen ist weder dem Mieter noch  dem Klimaschutz geholfen&#8220;, schlussfolgert Metz.     Link: 6-Punkte-Sofortprogramm f\u00fcr sozialvertr\u00e4gliche Gestaltung  der energetischen Sanierung und mehr Klimaschutz in Geb\u00e4uden:  http:\/\/l.duh.de\/p180216b    Kontakt: Barbara Metz, Stellvertretende Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin 0170 7686923, metz@duh.de   DUH-Pressestelle  Andrea Kuper, Ann-Kathrin Marggraf 030 2400867-20, presse@duh.de  www.duh.de, www.twitter.com\/umwelthilfe, www.facebook.com\/umwelthilfe  Original-Content von: Deutsche Umwelthilfe e.V., \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/22521\/3869315\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211; mehr Informationen http:\/\/ots.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-251609","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/251609","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=251609"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/251609\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=251609"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=251609"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=251609"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}