{"id":25184,"date":"2010-11-30T12:58:12","date_gmt":"2010-11-30T11:58:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=25184"},"modified":"2010-11-30T12:58:12","modified_gmt":"2010-11-30T11:58:12","slug":"facebook-profilbesucher-anzeige-ist-datenfalle-schurkische-apps-locken-erfolgreich-mit-nutzlichem-feature","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/facebook-profilbesucher-anzeige-ist-datenfalle-schurkische-apps-locken-erfolgreich-mit-nutzlichem-feature\/","title":{"rendered":"Facebook: Profilbesucher-Anzeige ist Datenfalle &#8211; Schurkische Apps locken erfolgreich mit n\u00fctzlichem Feature"},"content":{"rendered":"<p>Facebook: Vorsicht vor angeblichen Profilbesucher-Apps (Foto: pixelio.de, F. Gopp)<\/p>\n<p>Abingdon\/Wien (pte\/30.11.2010\/06:10) &#8211;   \t Eine Reihe von Apps auf Facebook haben in den letzten Tagen Nutzern die  M\u00f6glichkeit versprochen, Besucher ihres Profils zu identifizieren. Eine  solche Funktionalit\u00e4t ist von anderen sozialen Netzwerken bekannt und  w\u00e4re durchaus n\u00fctzlich. Doch Anwendungen wie jene, die sich auf einer  Infografik &#8222;ProfileSpy&#8220; nennt, machen eher diesem Namen alle Ehre &#8211; denn  es handelt sich um betr\u00fcgerische Apps, warnt das Sicherheitsunternehmen  Sophos.<!--more-->Die angeblichen Tool verlangen unter anderem Profildaten und  E-Mail-Adresse des Nutzers sowie nat\u00fcrlich das Recht, auf die Wall des  Facebook-Mitglieds zu posten. Dort hinterlassen die Datenspione dann  rei\u00dferischen Nachrichten, dass die App wirklich funktioniere und  Profilbesucher anzeige sowie einen Kurzlink, um weitere User in die  Falle zu locken. Den Hinterm\u00e4nner kommt zugute, dass sie leicht immer  neue Varianten der App bei Facebook einschleusen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Beliebtes &#8222;Feature&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Manche  soziale Netzwerke bieten die M\u00f6glichkeit, sich die Besucher des eigenen  Profils anzusehen, beispielsweise Xing f\u00fcr Premium-User. Facebook fehlt  ein solches Feature, obwohl es bei Usern offenbar sehr begehrt ist.  Denn allein eine einzelne Version des aktuellen Datenspions, vor der  Sophos am Freitag gewarnt hat, verbucht nach bit.ly-Statistiken  mittlerweile \u00fcber 270.000 Klicks auf die zugeh\u00f6rige Kurz-URL. Die App  ist zwar mittlerweile auf Facebook gesperrt, doch andere Varianten sind  nach wie vor auf der Plattform aktiv.<\/p>\n<p>Sie locken User via Link  auf leicht unterschiedliche Facebook-App-Seiten. Klickt der User dort  auf die jeweilige Vorschau, verlangt die App zur Installation  umfangreiche Rechte. Unter anderem fordert das angebliche Tool Zugriff  auf auf Nutzerdaten auch dann, wenn der User die App gar nicht nutzt.  Zudem verlangt sie die M\u00f6glichkeit, Facebook-Pages zu verwalten. &#8222;Man  sollte immer nachdenken, bevor man eine unbekannte App auf Facebook  hinzuf\u00fcgt und sich fragen, ob man v\u00f6llig Fremden wirklich so viel Macht  anvertrauen will&#8220;, mahnt Sphos-Experte Graham Cluley im  Unternehmensblog.<\/p>\n<p><strong>Tagelang Variationen<\/strong><\/p>\n<p>Die aktuelle  Kampagne zeigt auch, wie leicht schurkische Apps auf Facebook  einzuschleusen sind. Zwar hat das soziale Netzwerk auf Cluleys am  Freitag erfolgte Forderung nach Sperren einiger Varianten des aktuellen  Spions reagiert. Doch \u00fcber das Wochenende sind neue Ableger aufgetaucht,  die sich mit exakt den gleichen Wall-Nachrichten bewerben. Die  Infografiken auf den jeweiligen App-Seiten wurden aber teils ge\u00e4ndert.  Am Montagabend waren nach pressetext-Recherche zumindest vier Varianten  aktiv. Mindestens eine Viertelmillion User sind den entsprechenden  Kurz-URLs gefolgt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Facebook: Vorsicht vor angeblichen Profilbesucher-Apps (Foto: pixelio.de, F. 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