{"id":253022,"date":"2018-03-08T08:46:16","date_gmt":"2018-03-08T08:46:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/leafly-de-1-jahr-cannabis-auf-rezept-die-grosse-bilanz-foto\/"},"modified":"2018-03-08T08:46:16","modified_gmt":"2018-03-08T08:46:16","slug":"leafly-de-1-jahr-cannabis-auf-rezept-die-grosse-bilanz-foto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/leafly-de-1-jahr-cannabis-auf-rezept-die-grosse-bilanz-foto\/","title":{"rendered":"Leafly.de: 1 Jahr Cannabis auf Rezept &#8211; Die gro\u00dfe Bilanz (FOTO)"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full\" title=\"Cannabistherapie: Antr\u00e4ge auf Kosten\u00fcbernahme bei Krankenkassen seit M\u00e4rz 2017. Weiterer Text \u00fcber ots und www.presseportal.de\/nr\/126559 \/ Die Verwendung dieses Bildes ist f\u00fcr redaktionelle Zwecke honorarfrei. Ver\u00f6ffentlichung bitte unter Quellenangabe: \"obs\/Leafly Deutschland\/Leafly.de\"\" src=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_big\/6e329411-41b4-4ebc-9a7e-a35e1ca748e0\/image\" \/><\/p>\n<p>Berlin (ots) &#8211;     Am 10. M\u00e4rz wird das sogenannte Cannabisgesetz ein Jahr alt.  Leafly.de, Deutschlands gro\u00dfes Wissensportal f\u00fcr Cannabis als  Medizin, zieht Bilanz und l\u00e4sst sowohl Politik wie auch Krankenkassen und weitere Akteure aus dem Gesundheitsbetrieb zu Wort kommen.<!--more-->  Baustellen gibt es reichlich: Von hohen Ablehnungszahlen und  ebensolchen Preisen bis zu Lieferschwierigkeiten und verunsicherten  \u00c4rzten. Aber es gibt auch Erfolge: Gesch\u00e4tzt 13.000 Schwerkranke  haben dank des neuen Gesetzes eine Kostenerstattung f\u00fcr die  Behandlung mit Cannabis erhalten.     Seit dem 10. M\u00e4rz 2017 ist es \u00c4rztinnen und \u00c4rzten, mit Ausnahme  von Zahn- und Tier\u00e4rzten, in Deutschland erlaubt, Cannabis auf Rezept zu verschreiben. Das sogenannte &#8218;Cannabisgesetz&#8216; soll schwerkranken  Patienten helfen. Demnach m\u00fcssen die gesetzlichen Krankenkassen f\u00fcr  die Behandlungskosten aufkommen &#8211; doch wie sieht die Praxis aus?     &#8222;Im Schnitt werden 61 Prozent der Antr\u00e4ge auf Kosten\u00fcbernahme  genehmigt &#8211; insgesamt wurden 13.593 Antr\u00e4ge gestellt. Damit ist die  Genehmigungsquote im Vergleich zum letzten Sommer gestiegen, damals  wurden weniger als 50 Prozent der gestellten Antr\u00e4ge genehmigt. Da  der Verband der Privaten Krankenkassen (PKV) solche Daten nicht  erhebt, kann hier kein Vergleich gezogen werden &#8211; die Privatpatienten erh\u00f6hen die Zahl der eingegangenen Antr\u00e4ge entsprechend&#8220;, erkl\u00e4rt  Sandrina K\u00f6mm-Benson, Chefredakteurin von Leafly.de.     Gr\u00fcnde f\u00fcr die Ablehnung liegen h\u00e4ufig im Formalen:  &#8222;Unvollst\u00e4ndige sowie nicht ausreichend begr\u00fcndete Antr\u00e4ge auf  Kosten\u00fcbernahme sind die h\u00e4ufigsten Gr\u00fcnde f\u00fcr negative  Pr\u00fcfergebnisse des Medizinischer Dienst der Krankenversicherung  (MDK)&#8220;, so eine Sprecherin der Techniker Krankenkasse. Bei der AOK  wurden in den ersten Monaten nach der Einf\u00fchrung des Gesetzes rund 15 Prozent der Antr\u00e4ge auf Kosten\u00fcbernahme aus formalen Gr\u00fcnden  abgelehnt. In vielen F\u00e4llen wird abgelehnt, weil die &#8218;medizinisch  begr\u00fcndete und nachvollziehbare Einsch\u00e4tzung des Arztes&#8216; fehlt, so  die AOK. Klar wehren sich die Krankenkassen gegen den Vorwurf, sie  w\u00fcrden willk\u00fcrlich entscheiden oder seien zu restriktiv in ihren  Ablehnungen.     Sch\u00e4tzungen gehen davon aus, dass derzeit rund 13.000  Cannabispatienten in Deutschland eine Kosten\u00fcbernahme f\u00fcr ihre  Medikamente erhalten. Marktinsider der Pharmaindustrie sprechen  aktuell von etwa 33.000 bis 35.000 Patienten, die Cannabis als  Medizin erhalten k\u00f6nnten. Vor M\u00e4rz 2017 gab es knapp 1.000 Patienten  in Deutschland, die Medizinalhanf mit einer Ausnahmegenehmigung  verwenden durften. Der Bedarf an Cannabisbl\u00fcten wurde von der  Bundesregierung von Anfang an als deutlich zu niedrig angesetzt.     So ist auch zu erkl\u00e4ren, wie die Lieferengp\u00e4sse bei den  Cannabisbl\u00fcten zustande kamen und kommen. Deutschland importiert  aktuell 700 Kilogramm Cannabisbl\u00fcten aus den Niederlanden. Weitere  Bl\u00fcten kommen aus Kanada. Doch die gelieferten Mengen reichen bei  weitem nicht aus den Bedarf zu decken.     Auch die f\u00fcr 2019 geplante Ernte in Deutschland, die durch die  Cannabisagentur ausgeschrieben wurde, ist in weitere Ferne ger\u00fcckt.  Rund 1,5 Tonnen wurden ausgeschrieben, gebraucht wird aber in etwa  das Dreifache. Zudem befindet sich das Ausschreibungsverfahren  derzeit noch im Anh\u00f6rungsstatus am OLG D\u00fcsseldorf. Ein neuer  Anh\u00f6rungstermin ist f\u00fcr Ende M\u00e4rz 2018 angesetzt. Wann also die  Bewerber ihre Betriebe bauen und\/oder in Betrieb nehmen k\u00f6nnen,  bleibt abzuwarten. Ob so die Ernte von heimischen Medizinalhanf zu  2019 garantiert werden kann, ist mehr als fraglich. Engp\u00e4sse sind  programmiert. Hier muss nun im Interesse der Patienten schnellstens  nachgesteuert und eine Entscheidung getroffen werden.     Laut einer Umfrage unter Medizinern vom Oktober 2017 wurden am  h\u00e4ufigsten die Fertigarzneimittel Sativex (vor allem bei  Multiple-Sklerose-Patienten eingesetzt) und Canemes (bei erwachsenen  Krebspatienten gegen \u00dcbelkeit und Erbrechen) verordnet. Auf diese  beiden Medikamente entfielen 51 Prozent der Verschreibungen. Am  zweith\u00e4ufigsten wurden cannabishaltige Zubereitungen mit dem  Wirkstoff Dronabinol verschrieben. Dagegen wurden unverarbeitete  Cannabisbl\u00fcten am wenigsten verschrieben, knapp 1.000-mal.     Mediziner best\u00e4tigen diese Zahlen nicht unbedingt. &#8222;Seit der  Gesetzes\u00e4nderung konnte ich einen starken Anstieg der Patientenzahlen feststellen. In meine Sprechstunden kamen etwa gleichviel Privat- wie Kassenpatienten. Die am h\u00e4ufigsten verordneten Medikationen waren bei mir Cannabisbl\u00fcten und Dronabinol und dies in der ungef\u00e4hr gleichen  Menge. Chronische Schmerzpatienten stellen sich am h\u00e4ufigsten bei mir vor. Ich pers\u00f6nlich sehe Cannabis als Medizin als eine oft  ausgesprochen sinnvolle Sache an. Die Gesetzes\u00e4nderung ist dabei sehr hilfreich. Neben allen mittlerweile sichtbaren Fehlern und  Unzul\u00e4nglichkeiten des Gesetzes, die behoben werden m\u00fcssen und  werden, ist dies wahrscheinlich der Beginn einer neuen \u00c4ra. Und daf\u00fcr bin ich sehr dankbar&#8220;, so Dr. med. Christian Kessler, Oberarzt  Forschungskoordination und Projektmanagement der Abteilung  Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin.     Die Bundesregierung jedenfalls zeigt sich zufrieden mit dem  Cannabisgesetz. Stephan Pilsinger (CSU), Humanmediziner und neuer  Gesundheitsexperte der Union im Bundestag, erkl\u00e4rt gegen\u00fcber  Leafly.de: &#8222;Mit dem Cannabisgesetz haben wir einen sehr wichtigen  Schritt in der Versorgung Schwerstkranker gemacht. F\u00fcr viele  Betroffene bedeutet dies eine Entlastung&#8220;.     Im Gegensatz hierzu f\u00e4llt die Bilanz der Opposition anders aus:  Gr\u00fcne und Linke finden die hohen Ablehnungszahlen der Krankenkassen  \u00e4rgerlich. Die \u00c4rztin und drogenpolitische Sprecherin der Gr\u00fcnen im  Bundestag, Dr. Kirsten Kappert-Gonther: &#8222;Mir leuchtet nach wie vor  nicht ein, warum der MDK eine \u00e4rztliche Verordnung erneut \u00fcberpr\u00fcfen  muss. Im Einzelfall kann sich das mal anders darstellen. Generell  muss gelten: Verordnet ist verordnet und muss in der Regel nicht  erneut \u00fcberpr\u00fcft werden&#8220;.     Die Krankenkassen bef\u00fcrworten offiziell das Cannabisgesetz,  jedenfalls f\u00fcr einzelne Patienten. Allerdings kritisiert etwa die  AOK, dass das &#8222;Gesetz an vielen Stellen unscharf bleibt. (&#8230;)  Ungewiss bleibt beispielsweise, welche Diagnose oder Krankheitsbilder als schwerwiegend im Sinne der Regelung einzustufen sind&#8220;.     Der GKV-Spitzenverband hofft auf aussagestarke Ergebnisse der  Begleitstudie. Sprecherin Janka Hegemeister fasst zusammen: &#8222;Auf  Basis dieser wissenschaftlichen Analyse wird sich in einigen Jahren  zeigen m\u00fcssen, ob die Cannabis-Therapie dauerhaft zum  Leistungsspektrum der gesetzlichen Krankenversicherung geh\u00f6rt&#8220;. Doch  mit diesen Ergebnissen ist nicht vor Ende 2022 zu rechnen.     Grunds\u00e4tzlich bleiben folgende Probleme beim Verschreiben von  Cannabis auf Rezept:  &#8211; mangelndes Fachwissen der \u00c4rztinnen und \u00c4rzte in puncto    Cannabis-Behandlung und Cannabinoide  &#8211; hoher Aufwand f\u00fcr den Arzt, der nur mangelhaft verg\u00fctet wird  &#8211; Regressrisiko f\u00fcr die Vertrags\u00e4rztin bei Kassenpatienten  &#8211; Haftungsrisiko f\u00fcr Mediziner     Erschwerend kommt auch der Preis f\u00fcr Cannabis hinzu. Vor M\u00e4rz 2017 kostete ein Gramm Cannabis in der Apotheke zwischen zw\u00f6lf und 15  Euro, inzwischen hat sich dieser Preis verdoppelt. Dieser  Preisanstieg ist einerseits mit der gestiegenen Nachfrage zu  erkl\u00e4ren, andererseits ergibt er sich nach Auskunft des  GKV-Spitzenverbandes aus der Arzneimittelpreisverordnung, die daf\u00fcr  sorgt, dass Apotheker hohe Zuschl\u00e4ge auf das Produkt erheben.     Grunds\u00e4tzlich hat Cannabis als Medizin in Deutschland ein gutes  Image. Laut einer repr\u00e4sentativen Umfrage des Institutes Innofact AG  unter 1.000 Personen sehen drei Viertel der Befragten (74 Prozent)  die Gesetzes\u00e4nderung im vergangenen Jahr als positiv. Bei \u00e4lteren  Menschen und Frauen ist die Akzeptanz sogar noch h\u00f6her: 78 Prozent  der weiblichen Befragten bef\u00fcrworten Cannabis als Medizin, 85 Prozent der 50-60-j\u00e4hrigen, sowie 79 Prozent der 60-69-j\u00e4hrigen sch\u00e4tzen  Medizinalhanf positiv ein. Auch das Interesse an Cannabis als Medizin ist hoch: Knapp jeder Dritte meint, er w\u00fcrde eine Cannabis-Behandlung ausprobieren, sei aber unsicher, ob seine Krankenkasse die Kosten  tr\u00e4gt. Und diese Unsicherheit \u00e4rgert die Deutschen: Drei Viertel sind der Meinung, dass die Krankenkasse die Cannabis-Therapie bezahlen  sollte, wenn diese von einem Arzt oder einer \u00c4rztin verordnet wird.     Fazit: Die Gesetzes\u00e4nderung hat einige gute Dinge gebracht, aber  auch Schwachstellen in der Praxis aufgedeckt. Wie k\u00f6nnen die  weiterhin bestehenden Probleme angegangen werden? Die L\u00f6sungen m\u00fcssen auf unterschiedlichen Ebenen gefunden werden:     &#8211; F\u00fcr die \u00c4rzteschaft bedarf es Fortbildungen und einer  verbesserten Verg\u00fctung der anfallenden Aufgaben (Beratung zur  Cannabis-Behandlung, Hilfestellung beim Ausf\u00fcllen des  Kassen-Antrages, Begleiterhebung). Dar\u00fcber hinaus ben\u00f6tigen sie  Sicherheit vonseiten der Krankenkassen, um die Regress\u00e4ngste aus der  Welt zu schaffen.      &#8211; Die Oppositionsparteien B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen und die Linke  m\u00f6chten am liebsten die Krankenkassen zwingen, ihrem  Versorgungsauftrag in puncto Cannabis als Medizin gerecht zu werden.  Wir von Leafly.de werden verfolgen, ob der Gesetzgeber tats\u00e4chlich  eingreift.      &#8211; Die Cannabisagentur muss die Versorgung mit Cannabisbl\u00fcten  gew\u00e4hrleisten, damit es bei bestimmten Sorten nicht l\u00e4nger zu  Lieferschwierigkeiten kommt.      &#8211; Falls keine Einigung bei den Preisverhandlungen zwischen dem  Apothekerverband und der GKV zustande kommt, fordert die Linkspartei, eine schnelle L\u00f6sung auf Regierungsebene zu finden.     Interessierte erhalten weitere Informationen unter www.leafly.de.     \u00dcber Leafly.de:      Das Wissensportal Leafly.de gibt seit 4. Mai 2017 Antworten auf  die am h\u00e4ufigsten gestellten Fragen rund um den Einsatz von Cannabis  als Medizin in Deutschland. Nach der Gesetzes\u00e4nderung im M\u00e4rz 2017  herrscht bei Patienten, Angeh\u00f6rigen, \u00c4rzten, Apothekern,  Pflegepersonal und Forschern nach wie vor Unsicherheit durch  fehlendes Wissen. Bei Leafly.de schreiben Experten und erfahrene  Autoren rund um die Cannabis im medizinischen Kontext. Damit ist die  Webseite das einzige Portal in Deutschland, das sich ausschlie\u00dflich  mit diesem Thema befasst. Mehr unter www.leafly.de.    Pressekontakt: Leafly Deutschland GmbH Sandrina K\u00f6mm-Benson c\/o [know:bodies] gmbh  Sophie-Charlotten-Str. 103 14059 Berlin Tel. 030-7037412 presse@leafly.de http:\/\/www.leafly.de  Original-Content von: Leafly Deutschland, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/126559\/3885695\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; Am 10. M\u00e4rz wird das sogenannte Cannabisgesetz ein Jahr alt. Leafly.de, Deutschlands gro\u00dfes Wissensportal f\u00fcr Cannabis als<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-253022","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/253022","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=253022"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/253022\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=253022"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=253022"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=253022"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}