{"id":255762,"date":"2018-04-20T12:43:18","date_gmt":"2018-04-20T12:43:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/diw-stundenentgelte-in-der-altenpflege-steigen-seit-2012-staerker-als-in-der-gesamtwirtschaft-bpa-arbeitgeberpraesident-rainer-bruederle-zu-einer-studie-des-diw\/"},"modified":"2018-04-20T12:43:18","modified_gmt":"2018-04-20T12:43:18","slug":"diw-stundenentgelte-in-der-altenpflege-steigen-seit-2012-staerker-als-in-der-gesamtwirtschaft-bpa-arbeitgeberpraesident-rainer-bruederle-zu-einer-studie-des-diw","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/diw-stundenentgelte-in-der-altenpflege-steigen-seit-2012-staerker-als-in-der-gesamtwirtschaft-bpa-arbeitgeberpraesident-rainer-bruederle-zu-einer-studie-des-diw\/","title":{"rendered":"DIW: Stundenentgelte in der Altenpflege steigen seit 2012 st\u00e4rker als in der Gesamtwirtschaft \/ bpa Arbeitgeberpr\u00e4sident Rainer Br\u00fcderle zu einer Studie des DIW"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; Zu einer vom Deutschen Institut f\u00fcr  Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) im Wochenbericht 16\/2018  ver\u00f6ffentlichten Studie &#8222;Sozialwesen: ein rasant wachsender  Wirtschaftszweig&#8220; erkl\u00e4rt bpa Arbeitgeberpr\u00e4sident Rainer Br\u00fcderle:     &#8222;Das DIW f\u00fchrt in seiner Studie eine eindrucksvolle Entwicklung  der Altenpflege auf.<!--more--> So hei\u00dft es dort, dass die Wirtschaftsleistung  im Sozialwesen, zu dem insbesondere die ambulante und station\u00e4re  Altenpflege sowie die Kinder- und Jugendhilfe geh\u00f6ren, sei zwischen  1991 und 2015 \u00fcberdurchschnittlich gestiegen:  um 140 Prozent. In der gesamten Wirtschaft seien es 40 Prozent gewesen. Die Zahl der  Besch\u00e4ftigten habe sich in diesem Bereich seitdem fast verdoppelt,  w\u00e4hrend sie in der gesamten Volkswirtschaft lediglich um elf Prozent  gestiegen sei. Seit 2012 spiegele sich die Nachfrage nach  qualifizierten Kr\u00e4ften vor allem im Bereich der Pflege auch in  st\u00e4rker steigenden L\u00f6hnen wider. Sie seien seitdem st\u00e4rker als in der Gesamtwirtschaft gestiegen.     Das sind beeindruckende Zahlen. Sie machen deutlich, dass die  Altenpflege l\u00e4ngst kein Nischensektor mehr ist, sondern ein wichtiger Player in der Wirtschaft und in der Gesellschaft ist.     Trotzdem stehen wir noch vor gro\u00dfen Herausforderungen. Den  Lohnabstand zu anderen Branchen ist aufgrund des Qualifikationsmixes  in der Altenpflege noch eine beeinflussende Gr\u00f6\u00dfe. Einen ganz  erheblichen Teil tr\u00e4gt dazu aber die Politik bei. Das sage nicht nur  ich, sondern das bescheinigt auch das DIW. Denn der Versuch der  Politik, die Beitragss\u00e4tze in der Pflege niedrig zu halten, ziehe  eine Deckelung der Preise und damit der L\u00f6hne im Sozialwesen nach  sich. Wer also h\u00f6here L\u00f6hne fordert, muss jetzt auch endlich liefern. Die Politik muss endlich sagen, was ihr und der Gesellschaft  insgesamt die Pflege wert ist. Darauf muss die Bundesregierung in  dieser Legislaturperiode Antworten finden.     Die Vorstellung der Politik, h\u00f6here L\u00f6hne l\u00f6sten alle Probleme  ohne selbst Finanzierungsfragen zu l\u00f6sen, die nur sie l\u00f6sen kann, sei eines ins Stammbuch geschrieben: Tarifliche Einheitsl\u00f6hne f\u00fcr alle  bedeuten zun\u00e4chst allein h\u00f6here Kosten f\u00fcr gleiche Leistungen oder  weniger Leistungen f\u00fcr die gleichen Kosten. Denn bei einen gleich  gro\u00dfen Kuchen mit immer gr\u00f6\u00dfer werdenden St\u00fccken bleiben am Ende  weniger St\u00fccke f\u00fcr Wenige \u00fcbrig.&#8220;     Die Studie finden Sie hier&lt;:  http:\/\/www.diw.de\/sixcms\/detail.php?id=582487    Pressekontakt: F\u00fcr R\u00fcckfragen: Dr. Sven Halldorn, Tel.: 030 \/ 20075593-20 www.bpa-arbeitgeberverband.de  Original-Content von: bpa Arbeitgeberverband, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/118969\/3922271\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; Zu einer vom Deutschen Institut f\u00fcr Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) im Wochenbericht 16\/2018 ver\u00f6ffentlichten Studie &#8222;Sozialwesen: ein rasant<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-255762","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/255762","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=255762"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/255762\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=255762"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=255762"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=255762"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}