{"id":255941,"date":"2018-04-23T10:25:00","date_gmt":"2018-04-23T10:25:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/vde-warnt-industrie-muss-global-vernetzte-produktion-vor-cyber-angriffen-besser-schuetzen-foto\/"},"modified":"2018-04-23T10:25:00","modified_gmt":"2018-04-23T10:25:00","slug":"vde-warnt-industrie-muss-global-vernetzte-produktion-vor-cyber-angriffen-besser-schuetzen-foto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/vde-warnt-industrie-muss-global-vernetzte-produktion-vor-cyber-angriffen-besser-schuetzen-foto\/","title":{"rendered":"VDE warnt: Industrie muss global vernetzte Produktion vor Cyber-Angriffen besser sch\u00fctzen (FOTO)"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full\" src=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_big\/9fac41f5-5d17-4621-9e5b-28414fdca255\/image\" \/><\/p>\n<p>Frankfurt am Main (ots) &#8211;     Umfrage unter VDE-Mitgliedsunternehmen und Hochschulen:   \/ Vier von zehn bereits Opfer eines Cyber-Angriffs  \/ Einbr\u00fcche mittels Schadsoftware und \u00fcber Fernwartung gr\u00f6\u00dfte   Gefahren f\u00fcr Industrie 4.0  \/ Technische, organisatorische und menschliche Defizite in den   Unternehmen \u00f6ffnen Hackern T\u00fcr und Tor  \/ Probleme hausgemacht: 30 Prozent der Unternehmen <!--more-->schulen   Mitarbeiter zu Themen der IT-Sicherheit nicht     In der Industrie 4.0 schaffen vernetzte Sensoren, Aktoren,  Maschinen und Anlagen neue Angriffsfl\u00e4chen f\u00fcr Cyber-Kriminelle. Die  gr\u00f6\u00dften Gefahren sind Infektionen mit Schadsoftware, Erpressung  mittels Trojanern oder Ransomware, Einbr\u00fcche \u00fcber Fernwartungszug\u00e4nge und nicht zuletzt menschliches Fehlverhalten. Das ist ein Ergebnis  des VDE Tec Reports 2018, einer Umfrage des Technologieverbandes VDE  unter den 1.350 Mitgliedsunternehmen und Hochschulen der Elektro- und Informationstechnik. &#8222;Produktionsbetriebe brauchen modernste,  hochflexible IT-Sicherheitsma\u00dfnahmen, um die Vorteile der Industrie  4.0 wie Effizienzgewinne, flexiblere Fertigung oder &#8222;Localized  Production on Demand&#8220; voll aussch\u00f6pfen zu k\u00f6nnen&#8220;, sagte VDE-CEO  Ansgar Hinz auf der Hannover Messe. In der Umfrage geben 68 Prozent  der Befragten an, dass die Infektion mit Schadsoftware die gr\u00f6\u00dfte  Bedrohung f\u00fcr Industrie 4.0 ist. Schadsoftware gibt kriminellen  Hackern die M\u00f6glichkeit, individuelle IP, also die sensiblen Produkt- und Produktionsdaten unbemerkt zu stehlen, die Produktion zu  sabotieren oder das Unternehmen zu erpressen. Jedes zweite  Unternehmen sagt, dass speziell die Erpressung mit Hilfe von  Trojanern oder Ransomware eine Bedrohung ist.     Fernwartung und Netzwerkkomponenten bergen Gefahren     Fast die H\u00e4lfte der Unternehmen und Hochschulen (49 Prozent)  betrachten &#8222;Einbr\u00fcche&#8220; \u00fcber Fernwartungszug\u00e4nge als ernsthafte  Bedrohung. Die Fernwartung (Remote Monitoring &amp; Predictive  Maintenance) z\u00e4hlt zu den bedeutenden Dienstleistungsangeboten, die  auf global vernetzten Betriebsmitteln und Anlagen basieren. Aber auch andere Schnittstellen zum Internet stellen eine Gefahr f\u00fcr die  Industrie dar. 45 Prozent der Befragten sehen in Angriffen auf  unzureichend gesch\u00fctzte Netzwerkkomponenten eine Gef\u00e4hrdung und  ebenfalls 45 Prozent f\u00fcrchten Attacken auf Steuerungskomponenten, die mit dem Internet verbunden sind. &#8222;Vernetzte Produktionsanlagen m\u00fcssen mit technischen, organisatorischen und personellen Schutzma\u00dfnahmen,  sprich einer systemischen IT-Security, abgesichert werden&#8220;, betonte  Hinz. Etwa jedes dritte Unternehmen f\u00fcrchtet Angriffe \u00fcber das  Unternehmensnetzwerk und jedes vierte unberechtigte Zugriffe auf  IT-Ressourcen, DDoS-Attacken oder gezielte Sabotage. Nicht zuletzt  bildet der Mensch im System einen bedeutenden Risikofaktor: 59  Prozent betrachten menschliches Fehlverhalten als Gefahr f\u00fcr die  IT-Sicherheit.     Sicherheitsdefizite \u00f6ffnen kriminellen Hackern T\u00fcr und Tor     Nach den Ergebnissen der Umfrage waren vier von zehn Unternehmen  und Hochschulen bereits von Cyber-Attacken betroffen. Weitere vier  von zehn Befragten wissen nicht, ob sie angegriffen worden sind. &#8222;Der VDE geht davon aus, dass die Dunkelziffer betroffener Unternehmen und Hochschulen sehr hoch ist&#8220;, sagte Hinz. Als Gr\u00fcnde f\u00fcr erfolgreiche  Cyber-Angriffe machen die befragten Unternehmen und Hochschulen  Sicherheitsdefizite in der eigenen Organisation aus. 75 Prozent  sagen, dass es den Mitarbeitern an Sensibilit\u00e4t f\u00fcr das Risiko von  Cyber-Attacken fehlt. Das liegt auch an mangelnder Aufkl\u00e4rung seitens der Arbeitgeber: 30 Prozent geben an, dass die Mitarbeiter zu Themen  der IT-Sicherheit nicht ausreichend und nicht systemisch geschult  werden. Aber auch technische und organisatorische Ursachen spielen  eine Rolle. Gut jeder Zweite kritisiert, dass IT-Angriffe zu sp\u00e4t  oder gar nicht bemerkt werden. Und 45 Prozent sagen, dass die  IT-Systeme nicht ausreichend gesch\u00fctzt sind und den Angriffen nicht  standhalten k\u00f6nnen. &#8222;Werden Cyber-Attacken nicht schnell erkannt,  haben Cyber-Kriminelle leichtes Spiel, sich in den IT-Systemen der  Unternehmen festzusetzen, Daten abzusaugen oder diese zu  manipulieren&#8220;, erkl\u00e4rte Hinz. Ein Grundproblem ist laut Umfrage, dass Cyber Security in den Organisationen immer noch als Kostentreiber und nicht als Notwendigkeit gesehen wird. Dieser Aussage stimmt fast  jeder dritte Befragte zu. &#8222;Systemische Cyber Security muss ein fester Bestandteil der F\u00fchrungsaufgabe jedes Unternehmers sein&#8220;, erg\u00e4nzte  Hinz.     Deutliche Mehrheit will Investitionen in Cyber Security steigern     In der Umfrage geben 61 Prozent der Unternehmen und Hochschulen  an, ihre Investitionen in die Abwehr von Cyber-Attacken steigern zu  wollen. Allerdings sto\u00dfen viele Organisationen angesichts der  zunehmenden Komplexit\u00e4t des Themas offenbar an ihre Grenzen: 79  Prozent der Befragten sind davon \u00fcberzeugt, dass viele Unternehmen  aufgrund der wachsenden Anforderungen an die IT-Sicherheit finanziell und personell \u00fcberfordert sind.     F\u00fcr die Redaktion: Der &#8222;VDE Tec Report 2018: Digitalisierung und  Cyber Security&#8220; kostet 250 Euro und ist im Shop unter www.vde.com  erh\u00e4ltlich. VDE-Mitglieder und Journalisten erhalten die Studie  kostenlos.     \u00dcber den VDE:      Der VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik und  Informationstechnik ist mit 36.000 Mitgliedern (davon 1.300  Unternehmen) und 1.600 Mitarbeitern einer der gro\u00dfen  technisch-wissenschaftlichen Verb\u00e4nde Europas. Der VDE vereint  Wissenschaft, Normung und Produktpr\u00fcfung unter einem Dach. Die  Themenschwerpunkte des Verbandes reichen von der Energiewende \u00fcber  Industrie 4.0, Smart Traffic und Smart Living bis hin zur  IT-Sicherheit. Der VDE setzt sich insbesondere f\u00fcr die Forschungs-  und Nachwuchsf\u00f6rderung sowie den Verbraucherschutz ein. Das  VDE-Zeichen, das 67 Prozent der Bundesb\u00fcrger kennen, gilt als Synonym f\u00fcr h\u00f6chste Sicherheitsstandards. Hauptsitz des VDE ist Frankfurt am  Main. www.vde.com    Pressekontakt: Melanie Unseld, Tel.: 069 6308-461, E-Mail: melanie.unseld@vde.com  Original-Content von: VDE Verb. der Elektrotechnik Elektronik, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/9158\/3923873\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frankfurt am Main (ots) &#8211; Umfrage unter VDE-Mitgliedsunternehmen und Hochschulen: \/ Vier von zehn bereits Opfer eines Cyber-Angriffs \/ Einbr\u00fcche<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-255941","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/255941","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=255941"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/255941\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=255941"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=255941"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=255941"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}