{"id":257243,"date":"2018-05-11T17:26:54","date_gmt":"2018-05-11T15:26:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=257243"},"modified":"2018-05-11T17:26:54","modified_gmt":"2018-05-11T15:26:54","slug":"28-internationales-luebecker-kammermusikfest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/28-internationales-luebecker-kammermusikfest\/","title":{"rendered":"28.&#8220;Internationales L\u00fcbecker Kammermusikfest&#8220;"},"content":{"rendered":"<div>\n<div><strong><a href=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/tbf211010_Lutz-Gallinat_Freywald_004a.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-27909\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/tbf211010_Lutz-Gallinat_Freywald_004a-226x340.jpg\" alt=\"tbf211010_Lutz Gallinat_Freywald_004a\" width=\"169\" height=\"254\" srcset=\"https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/tbf211010_Lutz-Gallinat_Freywald_004a-226x340.jpg 226w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/tbf211010_Lutz-Gallinat_Freywald_004a-213x320.jpg 213w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/tbf211010_Lutz-Gallinat_Freywald_004a.jpg 233w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\" \/><\/a>Text: Lutz Gallinat<\/strong> \u00b7 28.&#8220;Internationales L\u00fcbecker Kammermusikfest&#8220; im L\u00fcbecker Kolosseum. Es war eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Soiree. Am Himmelsfahrtstag wurde im Rahmen des &#8222;28. Internationalen L\u00fcbecker Kammermusikfestes&#8220;\u00a0 nach einf\u00fchrenden Worten der Veranstalterin und k\u00fcnstlerischen Leiterin Prof. Evelinde Trenkner im reichlich gef\u00fcllten L\u00fcbecker Kolosseum das 1. Konzert geboten.<\/div>\n<div>Am Anfang stand der 5.Satz aus der 5.Sinfonie von Gustav Mahler (1860- 1911) in der vierh\u00e4ndigen Fassung , virtuos und brillant pr\u00e4sentiert vom Klavierduo Trenkner\/Speidel. &#8222;Als Sensation muss die Begegnung mit diesem Klavierduo bezeichnet werden.<!--more-->Mit welcher Konzentration und geistigen Kraft die beiden deutschen Pianistinnen die gewaltigen Geb\u00e4ude der drei Sinfonien von Mahler und Bruckner aufbauten, mit welcher Sicherheit sie die Orchesterfarben suggerierten und die Mitte zwischen allzu &#8222;kapellmeisterlichem&#8220; und allzu &#8222;pianistischem&#8220; Spiel steuerten, muss man geh\u00f6rt haben. Das Publikum folgte ihnen mit atemloser Spannung. Der Abschiedsgru\u00df &#8222;Auf Wiedersehen im n\u00e4chsten Jahr -hier&#8220;, wie es &#8222;Die Presse&#8220;, Wien, formulierte. Evelinde Trenkner und Sontraud Speidel meisterten auch die schwierigsten Passagen dieser Fassung des vision\u00e4ren, abgr\u00fcndigen, tief- und hintergr\u00fcndigen\u00a0 und apokalyptischen Werkes mit Bravour.<\/p>\n<\/div>\n<div>&#8222;Quattrocelli&#8220; &#8211; das sind die vier Cellisten Lukas Dreyer, Matthias Tr\u00fcck, Tim Str\u00f6ble und Hartwig Christ auf ihrem virtuosen Weg abseits des musikalischen Mainstreams. Mit &#8222;the quatrocelli scenes&#8220; widmet sich das Ensemble in seinem aktuellen Programm auf seine unverwechselbare Art thematisch der Filmmusik.<\/div>\n<div>Es bot mit gro\u00dfem Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen die u.a. die ausdrucks- , gehalt- und stimmungsvollen St\u00fccke &#8222;Times&#8220; von Tim Str\u00f6ble\/Matthias Sayer (1974, 1973), &#8222;Mission\u00a0 Impossible&#8220; von Lalo Schifrin (Theme), (1932), &#8222;The Message&#8220; von Nate James (1977), &#8222;Hable con Ella&#8220; von Alberto Iglesias (1955) und &#8222;Man with Harmonica Cheyenne &#8220; und &#8222;Bad Orchestra&#8220; von Ennio Morricone (1928) mit reizvollen Montagen. Die vier Herren musizierten nicht nur hervorragend, sondern bestachen durch eine B\u00fchnenshow voller Humor, Charme und Unterhaltung. Die Musik von quattrocelli wird eigens f\u00fcr das Ensemble arrangiert und komponiert. Dabei greifen die vier Musiker entweder selbst zur Feder oder arbeiten mit namhaften Komponisten zusammen. So widmete der weltber\u00fchmte Komponist Lalo Schiffrin den vier Cellisten ein eigenes Opus.<\/div>\n<div>Das Ebonit Saxophone-Quartett bot dann schwungvoll, originell und phantasievoll die St\u00fccke das Pr\u00e4ludium aus &#8222;Faus Holbergs Zeit&#8220; von Edvard Grieg (1843-1907), &#8222;Masques&#8220; von Claude Debussy (1862-1918), das Prelude und die Fugue aus &#8222;Tombeau de Couperin&#8220; von Maurice Ravel (1875-1937), &#8222;Die sieben sieben letzten Worte unseres Erl\u00f6sers am Kreuze&#8220; von Joseph Haydn (1732-1809) und das Streichquartett Nr.12, Op. 96, von Antonin Dvorak (1841-1904) mit einem Feuerwerk an Ideen. Das funkelnde und inspirierte Ensemble &#8222;Ebonit Saxophone-Quartett&#8220; besteht aus Dineke Nauta, Johannes Pfeuffer und Paulina Kulesza.<\/div>\n<div>Bj\u00f6rn Engholm hatte in seinen Eingangsworten das &#8222;Internationale L\u00fcbecker Kammermusikfest&#8220; als Kleinod in der L\u00fcbecker Musikszene bezeichnet. Er erinnerte dabei auch an die spritzige und spontane Moderation Herrmann Boies. J\u00fcrgen Feldhoff moderierte bei diesem eindrucksvollen musikalischen Ereignis sicher, kenntnisreich, beherzt, engagiert und launig und gab einen erhellenden Einblick in das Schaffen der K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler.<\/div>\n<div>Alle Beteiligten erhielten\u00a0 von den zahlreichen Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rern bei dieser Veranstaltung mit Unterst\u00fctzung der Scharwenka-Gesellschaft e.V. sehr viel Beifall.<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Text: Lutz Gallinat \u00b7 28.&#8220;Internationales L\u00fcbecker Kammermusikfest&#8220; im L\u00fcbecker Kolosseum. Es war eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Soiree. 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