{"id":257522,"date":"2018-05-16T11:19:45","date_gmt":"2018-05-16T11:19:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/studie-braunkohleregionen-deutsch-tschechische-expertengruppe-warnt-vor-strukturbruechen-und-fordert-regierungen-zum-handeln-auf\/"},"modified":"2018-05-16T11:19:45","modified_gmt":"2018-05-16T11:19:45","slug":"studie-braunkohleregionen-deutsch-tschechische-expertengruppe-warnt-vor-strukturbruechen-und-fordert-regierungen-zum-handeln-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/studie-braunkohleregionen-deutsch-tschechische-expertengruppe-warnt-vor-strukturbruechen-und-fordert-regierungen-zum-handeln-auf\/","title":{"rendered":"Studie Braunkohleregionen: Deutsch-Tschechische Expertengruppe warnt vor Strukturbr\u00fcchen und fordert Regierungen zum Handeln auf"},"content":{"rendered":"<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;       zum Bericht       http:\/\/ots.<!--more-->de\/qGjAZW &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;      Berlin (ots) &#8211; Die Heinrich-B\u00f6ll-Stiftung und Deutsche Umwelthilfe fordern klar definierte Ausstiegsszenarien, Planungssicherheit f\u00fcr  die betroffenen Regionen sowie die Teilhabe unterschiedlicher  Akteurinnen und Akteure, um einen erfolgreichen Strukturwandel  gemeinsam gestalten zu k\u00f6nnen     Heute haben die Heinrich-B\u00f6ll-Stiftung Prag und die Deutsche  Umwelthilfe (DUH) gemeinsam mit den Think Tanks E3G und Glopolis den  Bericht &#8222;Europ\u00e4ische Braunkohleregionen im Wandel: Herausforderungen  in Deutschland und Tschechien&#8220; in Berlin vorgestellt. Die Studie  analysiert den Strukturwandel in deutschen und tschechischen  Braunkohlerevieren und formuliert Politikempfehlungen f\u00fcr eine  wirtschaftlich nachhaltige und sozial gerechte Entwicklung in diesen  Regionen. Von zentraler Bedeutung f\u00fcr die betroffenen Regionen sind  demnach klar definierte Ausstiegsszenarien, eine fr\u00fche Planung von  alternativen Strategien, politische Koh\u00e4renz und Verbindlichkeit  zwischen nationalen und regionalen Regierungsebenen sowie eine  umfassendere Beteiligung der Zivilgesellschaft und Sozialpartner auf  allen Ebenen.     Die Empfehlungen basieren auf einem fast zweij\u00e4hrigen Dialog einer vertraulich tagenden, deutsch-tschechischen Expertengruppe, deren  Mitglieder \u00fcber umfangreiche Erfahrungen in den Regierungen, der  \u00f6ffentlichen Verwaltung, der Energiewirtschaft, den Gewerkschaften,  der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft verf\u00fcgen.     Eva van de Rakt, B\u00fcroleiterin der Heinrich-B\u00f6ll-Stiftung in Prag  betonte: &#8222;Deutschland und Tschechien sind wirtschaftlich eng  miteinander verbunden und stehen aufgrund ihrer Abh\u00e4ngigkeit von der  Braunkohle vor \u00e4hnlichen Herausforderungen. Unser Projekt brachte zum ersten Mal zentrale Akteurinnen und Akteure ganz unterschiedlicher  Bereiche im deutsch-tschechischen Kontext zusammen, um in einem  vertraulichen Rahmen Ausgangslagen und Grundvoraussetzungen f\u00fcr einen nachhaltigen und sozial gerechten Strukturwandel zu diskutieren. Der  Abschlussbericht wird den Regierungen beider L\u00e4nder vorgelegt, um  eine weitere grenz\u00fcberschreitende Debatte dar\u00fcber anzuregen, wie ein  gerechtes Modell des Strukturwandels f\u00fcr die europ\u00e4ischen  Braunkohlereviere aussehen k\u00f6nnte.&#8220;     Sascha M\u00fcller-Kraenner, Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der DUH sagte bei  der Vorstellung des Berichts: &#8222;Klimafreundliche Technologien und  nachhaltige Regionalentwicklung stellen f\u00fcr die Braunkohlereviere  eine echte wirtschaftliche Chance dar. Um das Potential  auszusch\u00f6pfen, ist die Teilhabe der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger an der  Zukunftsgestaltung ihrer Region wesentlich.&#8220; Die von der  Bundesregierung geplante Kommission f\u00fcr &#8222;Wachstum, Strukturwandel und Besch\u00e4ftigung&#8220; m\u00fcsse dringend ein klares Zieldatum f\u00fcr den  Kohleausstieg festlegen und damit die notwendige Planungssicherheit  schaffen.     Wie wichtig die politische Verbindlichkeit und ein Fahrplan f\u00fcr  den Ausstieg aus der Kohle, der sich an internationalen Klimazielen  orientiert, ist, betonte auch Sabrina Schulz, B\u00fcroleiterin von E3G in Berlin sowie Ko-Autorin des Berichts. &#8222;Nur mit der notwendigen  Planungssicherheit und dem R\u00fcckhalt aus den jeweiligen  Landesregierungen werden Unternehmen in innovative und zukunftsf\u00e4hige Technologien investieren, neue Gesch\u00e4ftsideen umgesetzt oder die  Ansiedlung neuer Branchen bef\u00f6rdert&#8220;, sagte Schulz. Dabei gelte es  vor allem auch \u00fcber den Tellerrand zu schauen und regions- und  grenz\u00fcbergreifende Initiativen zu schaffen, Wissen und bew\u00e4hrte  Verfahren auszutauschen und die deutsch-tschechische Zusammenarbeit  zu st\u00e4rken, so Schulz.     &#8222;Das Rad muss nicht immer neu erfunden werden. Das Projekt hat  gezeigt, dass vor allem im Bereich der Rekultivierung ein bilateraler Austausch sehr hilfreich sein kann. Die tschechische Gesetzgebung zur Absicherung der finanziellen R\u00fccklagen f\u00fcr die Rekultivierung k\u00f6nnte  auch f\u00fcr Deutschland ein positives Beispiel sein&#8220;, so Kl\u00e1ra  Sutlovicov\u00e1, Expertin f\u00fcr Energie- und Klimapolitik beim  tschechischen Think Tank Glopolis.     Links: Den Bericht finden Sie unter: http:\/\/l.duh.de\/p180516c    Kontakt: Eva van de Rakt, B\u00fcroleiterin der Heinrich-B\u00f6ll-Stiftung in Prag +420 774 442 323, eva.vanderakt@cz.boell.org   Sascha M\u00fcller-Kraenner, Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer DUH 0160 90354509, mueller-kraenner@duh.de    Pressekontakt Heinrich-B\u00f6ll-Stiftung:   Michael Alvarez Kalverkamp, Pressesprecher 030-28534-202, 0160-3657722, alvarez@boell.de, www.boell.de   DUH-Pressestelle:  Andrea Kuper, Ann-Kathrin Marggraf  030 2400867-20, presse@duh.de  www.duh.de, www.twitter.com\/umwelthilfe, www.facebook.com\/umwelthilfe  Original-Content von: Deutsche Umwelthilfe e.V., \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/22521\/3944955\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211; zum Bericht http:\/\/ots.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-257522","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/257522","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=257522"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/257522\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=257522"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=257522"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=257522"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}