{"id":25882,"date":"2010-12-13T14:09:01","date_gmt":"2010-12-13T13:09:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=25882"},"modified":"2010-12-13T14:09:01","modified_gmt":"2010-12-13T13:09:01","slug":"nordseehafen-prasentieren-hafenkonzept-fur-offshore-windparks","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/nordseehafen-prasentieren-hafenkonzept-fur-offshore-windparks\/","title":{"rendered":"Nordseeh\u00e4fen pr\u00e4sentieren Hafenkonzept  f\u00fcr Offshore-Windparks"},"content":{"rendered":"<p>Wirtschaftsminister de Jager: \u201e&#8220;Ein gro\u00dfer Schritt f\u00fcr unser Energie-Konzept&#8220;\u201c<\/p>\n<p>Logo HafenkooperationDas neu gestaltete Logo der Hafenkooperation Offshore-H\u00e4fen Nordsee SH<\/p>\n<p>Um die rasant wachsende Offshore-Windenergiebranche bei der Suche nach geeigne\u00adten H\u00e4fen und anderen Logistikstandorten noch effektiver zu unterst\u00fctzen, haben die schleswig-holsteinischen Nordseeh\u00e4fen eine Kooperation mit dem Schwerpunkt \u201eProduktion-, Logistik- und Serviceh\u00e4fen\u201c vereinbart.<!--more--> In einem Hafenkonzept werden detaillierte Vernetzungsm\u00f6glichkeiten aufgezeigt, mit denen die Windparks des \u201eHelgoland-&#8220; und des \u201eSylt-Clusters\u201c bedient werden k\u00f6nnen. Gemeinsam mit Wirtschaftsminister Jost de Jager stellten der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Brunsb\u00fcttel-Ports, Frank Schnabel, und windcomm-Chef Matthias Volmari das Konzept am13. Dezember in Rendsburg vor.<\/p>\n<p>Wie Wirtschaftsminister de Jager mit Blick auf das Energiekonzept der Landesregierung sagte, werde im Jahr 2020 in Schleswig-Holstein rechnerisch mehr Strom durch Windenergie erzeugt als im Land selbst verbraucht wird. Auch andere Bundesl\u00e4nder w\u00fcrden dann mit \u201eWindstrom\u201c aus Schleswig-Holstein versorgt. Neben Onshore-Windkraftanlagen, die schon heute nicht mehr aus dem Landschaftsbild wegzudenken seien, werden auch Windkraftanlagen auf dem Meer, sogenannte Offshore-Windparks, einen wesentlichen Beitrag dazu leisten. Insgesamt sollen in Nord- und Ostsee \u00fcber 40 Windparks mit einer Leistung von rund 2700 Megawatt entstehen. Bis 2020 sollen allein in der Nordsee rund 30 Windparks errichtet werden. Die Branche besch\u00e4ftigt schon heute rund 8000 Menschen.<\/p>\n<p>Zur Errichtung und dauerhaften Versorgung der Windparks werden nach den Worten von de Jager H\u00e4fen mit unterschiedlichen Funktionen ben\u00f6tigt. Das habe  bereits die so genannte  \u201eHandlungsempfehlung f\u00fcr eine Offshore-Strategie Schleswig-Holsteins\u201c gezeigt, die im Juli von der Netzwerkagentur windcomm schleswig holstein e.V. in Kiel pr\u00e4sentiert wurde. \u201e&#8220;Auf dieser Basis haben die H\u00e4fen Brunsb\u00fcttel, B\u00fcsum, Dageb\u00fcll, Helgoland, Husum, Rendsburg-Osterr\u00f6nfeld, Wyk auf F\u00f6hr sowie die Sylter H\u00e4fen List und H\u00f6rnum jetzt eine Kooperation vereinbart und ein gemeinsames Hafenkonzept nach dem Motto ,aus der Praxis f\u00fcr die Praxis\u2019 verfasst&#8220;\u201c, so de Jager.<\/p>\n<p>In dem Konzept werden nach den Worten des Sprechers der Hafenkooperation, Frank Schnabel, Anforderungen an die H\u00e4fen und Hafenstandorte definiert sowie  die Vernetzungsszenarien beschrieben, mit denen die Offshore-Windparks des \u201eHelgoland-&#8220; und \u201eSylt-Clusters\u201c errichtet und dauerhaft versorgt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der Fokus liege dabei auf der Versorgung und Wartung der Offshore-Windparks. \u201e&#8220;Die Windparks des Helgoland-Clusters k\u00f6nnen durch die Vernetzung der H\u00e4fen B\u00fcsum, Husum, Helgoland und Brunsb\u00fcttel dauerhaft bedient werden. Helgoland ist hierbei der Reaktionshafen f\u00fcr Wartungs- und Reparaturarbeiten. Auch kurzfristige und ungeplante Eins\u00e4tze sind aufgrund der geringen Entfernung zu den Windparks realisierbar&#8220;\u201c, so Schnabel. \u00dcber die H\u00e4fen auf dem Festland \u2013 etwa Brunsb\u00fcttel oder B\u00fcsum \u2013 kann Helgoland unter anderem mit Komponenten, Materialien und Personal versorgt werden.<\/p>\n<p>Die Versorgung des Sylt-Clusters soll laut Hafenkonzept einem \u00e4hnlichen Muster folgen. Als Reaktionsh\u00e4fen mit kurzen Anfahrtswegen zu den Windparks sind die Sylter H\u00e4fen H\u00f6rnum und List vorgesehen, die notwendigen Komponenten und Materialien sollen \u00fcber die Versorgungsh\u00e4fen Dageb\u00fcll und Husum bezogen werden.<\/p>\n<p>In einem weiteren Szenario des Konzepts werden die beiden schwerlastf\u00e4higen Hafenstandorte Brunsb\u00fcttel und der Neue Hafen Kiel-Canal in Rendsburg-Oster\u00adr\u00f6nfeld mit einem Shuttle  verbunden. \u201e&#8220;Der Nutzen besteht darin, dass lange Transporte \u00fcber den Landweg vermieden werden. Der Neue Hafen Kiel-Canal bietet mit seinem Gewerbegebiet und dem Schwerlasthafen optimale Bedingungen zur Produktion von Windkraftanlagen, ebenso wie auch Brunsb\u00fcttel&#8220;\u201c, sagte Schnabel. Die Komponenten vom Neuen Hafen Kiel-Canal k\u00f6nnten dann per Shuttle nach Brunsb\u00fcttel bef\u00f6rdert werden, wo eine Zwischenlagerung oder Vormontage stattfindet, bevor sie just-in-time zu den Windparks verschifft werden. Brunsb\u00fcttel soll dabei k\u00fcnftig eine Hub-Funktion einnehmen.<\/p>\n<p>\u201e&#8220;Durch die Vielf\u00e4ltigkeit der schleswig-holsteinischen H\u00e4fen sind wir in der Lage, jedem Kunden ein passendes Logistikkonzept anzubieten&#8220;\u201c so Schnabel. Der Kunde k\u00f6nne die Dienstleistungen aller oder einiger H\u00e4fen in Anspruch nehmen und diese \u00fcber nur einen Ansprechpartner koordinieren. Die Schnittstellen w\u00fcrden minimiert.<\/p>\n<p>\u201e&#8220;Vor unserer schleswig-holsteinischen Nordseek\u00fcste werden in naher Zukunft mehr als acht Milliarden Euro in Offshore-Windkraft investiert&#8220;\u201c, so windcomm-Vorstandsvorsitzender Matthias Volmari. \u201e&#8220;Von dieser Entwicklung wollen und k\u00f6nnen wir profitieren, damit Wertsch\u00f6pfung und Besch\u00e4ftigung auch in unserer Region bleiben. Die Hafenkooperation Offshore-H\u00e4fen Nordsee SH leistet hierzu einen wichtigen Beitrag, indem der Offshore-Wirtschaft gemeinschaftlich ein attraktives Leistungsangebot unterbreitet wird.&#8220;\u201c<\/p>\n<p>De Jager bezeichnete das Konzept als einen starken Schritt der schleswig-holsteinischen H\u00e4fen auf dem Weg zur Etablierung im Offshore-Gesch\u00e4ft\u201c und dankte neben Schnabel und Volmari insbesondere den Mit-Initiatoren John Herzberg (Ahlmann-Zerssen GmbH &amp; Co KG) und Volker Saupe (Wilhelm E.F. Schmid GmbH).<\/p>\n<p>An der Entwicklung des Konzeptes waren neben den Hafenbetreibern auch Standortverwaltungen, Kreise, IHK, Wirtschaftsunternehmen, Wirtschaftsf\u00f6rderungsgesellschaften, die windcomm schleswig-holstein und das Maritime Cluster Schleswig-Holstein beteiligt.<\/p>\n<p>Zur \u00f6ffentlichen Vermarktung tritt die Kooperation mit einem eigenen Logo und unter dem Namen \u201eHafen-Kooperation Offshore-H\u00e4fen Nordsee SH\u201c auf. Auf Fachmessen und Konferenzen werden sich zuk\u00fcnftig Interessierte \u00fcber die Kooperation informieren k\u00f6nnen. Ein eigener Internetauftritt mit allgemeinen Informationen und Downloadm\u00f6glichkeiten des Hafenkonzeptes und des Flyers wird zurzeit ebenfalls erstellt.  Im kommenden Jahr wird die Hafenkooperation dar\u00fcber hinaus zu eigenen Veranstaltungen einladen. So ist unter anderem geplant, im Rahmen der \u201enewenergy2011\u201c in Husum sowie bei einer weiteren Veranstaltung im Herbst die Entscheidungstr\u00e4ger der Branche zum Erfahrungs- und Meinungsaustausch zusammenzuf\u00fchren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirtschaftsminister de Jager: \u201e&#8220;Ein gro\u00dfer Schritt f\u00fcr unser Energie-Konzept&#8220;\u201c Logo HafenkooperationDas neu gestaltete Logo der Hafenkooperation Offshore-H\u00e4fen Nordsee SH Um<\/p>\n","protected":false},"author":1127,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"class_list":["post-25882","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-besondere-neuigkeiten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25882","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1127"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=25882"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25882\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=25882"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=25882"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=25882"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}