{"id":25899,"date":"2010-12-13T16:51:57","date_gmt":"2010-12-13T15:51:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=25899"},"modified":"2010-12-14T13:25:06","modified_gmt":"2010-12-14T12:25:06","slug":"umweltministerin-rumpf-zieht-positives-fazit-der-klimakonferenz-cancun-bringt-den-klimaschutzprozess-wieder-in-gang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/umweltministerin-rumpf-zieht-positives-fazit-der-klimakonferenz-cancun-bringt-den-klimaschutzprozess-wieder-in-gang\/","title":{"rendered":"Umweltministerin Rumpf zieht positives Fazit der Klimakonferenz: &#8222;Canc\u00fan bringt den Klimaschutzprozess wieder in Gang&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>KIEL. Umweltministerin Dr. Juliane Rumpf hat ein positives Fazit der UN-Klimakonferenz im mexikanischen Canc\u00fan gezogen, an der sie als Vertreterin der deutschen Umweltministerkonferenz (UMK) teilgenommen hatte.<!--more--> &#8222;&#8220;Canc\u00fan hat wichtige Beschl\u00fcsse gebracht und dem weltweiten Klimaschutz neue Impulse verliehen&#8220;&#8220;, sagte sie heute (13. Dezember). Sie verwies konkret auf Fortschritte zur Errichtung eines globalen Klimafonds, zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels, beim Waldschutz, bei der Technologiekooperation, beim Kapazit\u00e4tsaufbau in Entwicklungsl\u00e4ndern und hinsichtlich der Transparenz der Klimaschutzma\u00dfnahmen. Vor allem aber ist das so genannte Zwei-Grad-Ziel als Obergrenze der Erderw\u00e4rmung offiziell von der Weltgemeinschaft anerkannt worden. &#8222;&#8220;Dies stellt eine solide Basis f\u00fcr den weiteren Prozess zu einer umfassenden internationalen Vereinbarung dar&#8220;&#8220;, so Frau Rumpf.<\/p>\n<p>Sie dankte der mexikanischen Regierung f\u00fcr ihre \u00fcberzeugende Rolle als Gastgeber und Konferenzleitung: &#8222;&#8220;Diese Leistung verdient gr\u00f6\u00dfte Anerkennung, insbesondere die konstruktive und zupackende Verhandlungsf\u00fchrung des mexikanischen Vorsitzes.&#8220;&#8220; Mit den Ergebnissen von Canc\u00fan k\u00f6nnen aber auch die deutsche und auch die europ\u00e4ische Delegation zufrieden sein. Die verfolgte Strategie der Vereinbarung zu einer Paketl\u00f6sung aus wichtigen Klimaschutzbausteinen sei aufgegangen. Dies sei auch dem geschickten und engagierten Verhandlungseinsatz des Bundesumweltministers Dr. Norbert R\u00f6ttgen und seinen Fachleuten zu verdanken, erl\u00e4uterte Juliane Rumpf.<\/p>\n<p>Auch aus Sicht der UMK sei Canc\u00fan gut gelaufen. &#8222;&#8220;Wir hatten uns zuvor in einem UMK-Beschluss f\u00fcr diese Verhandlungslinie eingesetzt. Nahezu alle Elemente daraus sind beschlossen. Lediglich das von der Umweltministerkonferenz angestrebte EU-Minderungsziel von minus 30 Prozent bis 2020 gegen\u00fcber dem derzeit geltenden Ziel von minus 20 Prozent konnte zuvor bei den EU-Partnern nicht durchgesetzt werden. Ich bin einer Meinung mit Norbert R\u00f6ttgen, dass wir jetzt auf die Versch\u00e4rfung des EU-Minderungsziels hinarbeiten m\u00fcssen&#8220;&#8220;, sagte die schleswig-holsteinische Umweltministerin.<\/p>\n<p>Zahlreiche bilaterale Kooperationen zwischen Industrie- und Entwicklungsl\u00e4ndern bringen den Klimaschutz ebenfalls weiter voran. Das sei ein Schwerpunkt der deutschen Klimaschutzpolitik, den der Bundesumweltminister erneut betont habe. Schleswig-Holstein leiste selbst mit seiner langj\u00e4hrigen Partnerschaft mit Marokko und dem demn\u00e4chst anlaufenden Projekt zum Technologietransfer im Bereich der Erneuerbaren Energien einen eigenen Beitrag. Hierf\u00fcr konnten insgesamt drei Millionen Euro von der EU und dem Bundesumweltministerium eingeworben werden. Diese Kooperation war daher Thema eines Gespr\u00e4ches am Rande der Konferenz von Frau Rumpf mit ihrer marokkanischen Amtskollegin, Umweltministerin Amina Benkhadra.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>KIEL. 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