{"id":25925,"date":"2010-12-14T16:17:43","date_gmt":"2010-12-14T15:17:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=25925"},"modified":"2010-12-14T16:17:43","modified_gmt":"2010-12-14T15:17:43","slug":"umweltministerin-rumpf-sieht-gewasser-und-hochwasserschutz-in-schleswig-holstein-auf-gutem-weg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/umweltministerin-rumpf-sieht-gewasser-und-hochwasserschutz-in-schleswig-holstein-auf-gutem-weg\/","title":{"rendered":"Umweltministerin Rumpf sieht Gew\u00e4sser- und Hochwasserschutz in Schleswig-Holstein auf gutem Weg"},"content":{"rendered":"<p><a rel=\"attachment wp-att-25909\" href=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/2010\/12\/forstministerin-juliane-rumpf-stellt-den-waldzustandsbericht-2010-vor-wald-in-schleswig-holstein-entwickelt-sich-gut-%e2%80%93-weiter-erholung-bei-fast-allen-baumarten\/dr-juliane-rumpf-3\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-25909 alignleft\" title=\"Dr.-Juliane-Rumpf\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Dr.-Juliane-Rumpf-320x214.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Dr.-Juliane-Rumpf-320x214.jpg 320w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Dr.-Juliane-Rumpf-426x285.jpg 426w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Dr.-Juliane-Rumpf.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/a>KIEL. Umweltministerin Dr. Juliane Rumpf sieht Schleswig-Holstein bei der Umsetzung des europ\u00e4ischen Wasserrechts auf einem guten Weg. &#8222;&#8220;Kein Bereich der Wasserwirtschaft ist heute mehr frei von den strengen europ\u00e4ischen Vorgaben. Um den hohen Anforderungen gerecht zu werden, haben wir in Schleswig-Holstein das erfolgreiche Modell einer intensiven B\u00fcrgerbeteiligung entwickelt.<!--more--> Diesen Kurs wollen wir fortsetzen&#8220;&#8220;, sagte sie heute (14. Dezember), nachdem sie das Kabinett \u00fcber den Stand der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), der Hochwasserrichtlinie (HWRL) und der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) unterrichtet hatte.<\/p>\n<p>Bereits seit 2001 l\u00e4uft die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie. Mit ihr sollen B\u00e4che, Fl\u00fcsse, Seen und K\u00fcsten als funktionsf\u00e4hige \u00d6kosysteme erhalten oder dazu entwickelt werden. Ziel ist ferner ein guter Zustand des Grundwassers und somit ein dauerhafter Schutz dieser lebenswichtigen Ressource. Die Landesregierung hatte 2009 so genannte Bewirtschaftungspl\u00e4ne und Ma\u00dfnahmenprogramme beschlossen. Daraufhin wurden 2010 f\u00fcr den Gew\u00e4sserschutz ca. 7,7 Millionen Euro allein f\u00fcr Ma\u00dfnahmen in Oberfl\u00e4chengew\u00e4sser investiert, die sich auf landesweit 130 F\u00f6rdervorhaben verteilten. Dabei geht es beispielsweise darum, die Durchg\u00e4ngigkeit von Gew\u00e4ssern f\u00fcr wandernde Fische und andere Tiere im Sinne eines breiteren Artenspektrums wiederherzustellen. &#8222;&#8220;Es zahlt sich jetzt aus, dass wir in den fr\u00fcheren Jahren auf eine breite \u00d6ffentlichkeitsbeteiligung bei der Ma\u00dfnahmenplanung gesetzt haben. In den kurzen Umsetzungsfristen, bereits 2012 m\u00fcssen wir der EU berichten, k\u00f6nnen wir die Ma\u00dfnahmen nun z\u00fcgig im Konsens realisieren&#8220;&#8220;, zeigte sich Umweltministerin Rumpf zufrieden.<\/p>\n<p>Mittlerweile seien zwei weitere europ\u00e4ische Wasserrichtlinien in Kraft getreten: Die Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie und die Hochwasserrichtlinie, die mit der WRRL in einem engen inhaltlichen, organisatorischen und zeitlichen Zusammenhang stehen.<br \/>\nZiel der HWRL sei, einen Rahmen f\u00fcr die Bewertung und das Management von Hochwasserrisiken zu schaffen. Bis Ende 2011 ist daf\u00fcr zun\u00e4chst eine vorl\u00e4ufige Bewertung des Hochwasserrisikos vorzunehmen. In Schleswig-Holstein sind rund ein Viertel der Fl\u00e4chen entlang der K\u00fcsten und in den Niederungsgebieten des Binnenlandes betroffen.<br \/>\nMit der MSRL wird erstmals ein einheitlicher Ordnungsrahmen f\u00fcr den Umweltzustand der Meeresgew\u00e4sser der EU-Mitgliedstaaten vorgegeben. Ziel ist, in Europa saubere, gesunde und produktive Meere zu erhalten und bis zum Jahr 2020 einen guten Zustand der Meeresumwelt zu erreichen. Nach der Umsetzung in nationales Recht ist bis Mitte 2012 eine Anfangsbewertung von Nord- und Ostsee vorzunehmen.<\/p>\n<p>Neben erfreulichen Fortschritten wies die Umweltministerin auch auf Herausforderungen hin: &#8222;&#8220;Sorgen bereiten mir N\u00e4hrstoffe aus der Landwirtschaft und die dadurch bedingte Belastung von Grundwasser und K\u00fcstengew\u00e4ssern mit Nitrat. Zwar haben wir eine gezielte Gew\u00e4sserschutzberatung f\u00fcr die Landwirtschaft etabliert, die gut l\u00e4uft, doch werden die Bem\u00fchungen zur N\u00e4hrstoffreduzierung durch den Maisanbau zur Biomasseproduktion erschwert. Auch der R\u00fcckgang beim Dauergr\u00fcnland hat dazu gef\u00fchrt, dass die Grundwassergef\u00e4hrdung zum Teil erheblich angestiegen ist&#8220;&#8220;, so Frau Rumpf. Sie begr\u00fc\u00dfte daher die anstehende Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Hier solle Fehlentwicklungen begegnet werden, und Schleswig-Holstein werde sich aktiv in das Gesetzgebungsverfahren einbringen, k\u00fcndigte sie an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>KIEL. 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