{"id":26148,"date":"2010-12-17T12:33:18","date_gmt":"2010-12-17T11:33:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=26148"},"modified":"2010-12-17T12:33:18","modified_gmt":"2010-12-17T11:33:18","slug":"theater-lubeck-termin-vom-20-dezember-2010-bis-02-januar-2011","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/theater-lubeck-termin-vom-20-dezember-2010-bis-02-januar-2011\/","title":{"rendered":"Theater L\u00fcbeck &#8211; Termin vom 20. Dezember 2010 bis 02. Januar 2011"},"content":{"rendered":"<p><a rel=\"attachment wp-att-23483\" href=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/2010\/10\/theater-lubeck-termine-dezember-2010\/theater-luebeck-logo\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-23483 alignleft\" title=\"Theater-Luebeck-Logo\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/Theater-Luebeck-Logo.jpg\" alt=\"\" width=\"162\" height=\"161\" srcset=\"https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/Theater-Luebeck-Logo.jpg 162w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/Theater-Luebeck-Logo-120x120.jpg 120w\" sizes=\"auto, (max-width: 162px) 100vw, 162px\" \/><\/a>Falstaff<br \/>\nCommedia lirica in tre atti von Giuseppe Verdi<br \/>\nPremiere Donnerstag, 30. Dezember 2010, 19.30 Uhr, Gro\u00dfes Haus<\/p>\n<p>Was tun, wenn eigentlich alles verloren scheint? Nicht verzweifeln, sondern sich und die Welt nicht zu ernst nehmen \u2013 dies ist die Lektion, die der alternde Lebemann Falstaff in Verdis nach ihm benannter Oper lehrt.<!--more--> Nach dem gro\u00dfen Erfolg von Wagners \u00bbRing des Nibelungen\u00ab widmet sich das Team aus GMD und Operndirektor Roman Brogli-Sacher und Regisseur Anthony Pilavachi zum Jahresende dem anderen gro\u00dfen Opernerfinder des 19. Jahrhunderts: Giuseppe Verdi. Am 30.12.2010 feiert im Gro\u00dfen Haus Theater L\u00fcbeck seine letzte Oper \u00bbFalstaff\u00ab Premiere.<\/p>\n<p>Sir John Falstaff ist knapp bei Kasse. Hilfe erhofft er von zwei reich verheirateten Frauen, weswegen er ihnen &#8211; gleichlautende &#8211; Liebesbriefe schreibt. Als die beiden ihm auf die Schliche kommen, schw\u00f6ren sie Rache. Ein Intrigenspiel beginnt, das am Ende kaum einen Beteiligten ungeschoren davon kommen l\u00e4sst: vermeintlich geprellte Ehem\u00e4nner, besorgte V\u00e4ter und falsche Br\u00e4ute im Verein mit Verkleidungen, W\u00e4schek\u00f6rben und viel Wasser schaffen allerlei Kom\u00f6diensituationen, bis schlie\u00dflich der geh\u00f6rnte Falstaff inmitten der gesamten Windsor-Gesellschaft zur Einsicht kommt, dass auf Erden alles ein gro\u00dfer Spa\u00df sei.<\/p>\n<p>Nachdem Giuseppe Verdi als Komponist ernster Opern ber\u00fchmt geworden war, hatte niemand erwartet, dass er sich ausgerechnet mit einer musikalischen Kom\u00f6die von der italienischen Opernb\u00fchne verabschieden w\u00fcrde. Dabei erwog er schon in den 1860er Jahren, eine Kom\u00f6die Shakespeares zu vertonen. Tats\u00e4chlich begann Verdi 1890 im Alter von 77 Jahren mit Arrigo Boito, der 1887 bereits das Libretto zu \u00bbOtello\u00ab verfasst hatte und durch seine eigene Oper \u00bbMefistofele\u00ab bekannt war, die Arbeit an einer Oper nach Shakespeares \u00bbA Most Pleasant and Excellent Conceited Comedy of Sir John Falstaff and the Merry Wives of Windsor\u00ab. Diese<br \/>\nwurde 1893 an der Mail\u00e4nder Scala uraufgef\u00fchrt. Das Ergebnis der Zusammenarbeit ist sprachlich wie kompositorisch einzigartig in der Musiktheaterliteratur. Musikalisch bildet die Schlussfuge \u00bbTutto il mondo \u00e8 burla\u00ab (\u00bbAlles ist Spa\u00df auf Erden\u00ab) m\u00f6glicherweise den Gipfelpunkt im gesamten Schaffen Verdis.<\/p>\n<p>Unter dem Dirigat von Roman Brogli-Sacher ist fast das gesamte Opernensemble des Theater L\u00fcbeck zu erleben, allen voran Gerard Quinn als Falstaff, verfolgt von Antonio Yang als eifers\u00fcchtigem Ehemann Ford.<\/p>\n<p>Musikalische Leitung    Roman Brogli-Sacher<br \/>\nInszenierung    Anthony Pilavachi<\/p>\n<p>B\u00fchne Tatjana Ivschina<br \/>\nKost\u00fcme Cordula Stummeyer<br \/>\nChor Joseph Feigl<\/p>\n<p>Mit Birgit Beer, Anne Ellersiek \/ Eunshil Jung \/ Andrea Stadel, Wioletta Hebrowska,<br \/>\nVeronika Waldner, Patrick Busert, Hyo Jong Kim, Gerard Quinn, Daniel Szeili, Antonio Yang, Hyeon-Jun Yeoum<br \/>\nPhilharmonisches Orchester der Hansestadt L\u00fcbeck, Chor des Theater L\u00fcbeck<\/p>\n<p>Premiere Donnerstag, 30. Dezember 2010, 19.30 Uhr<br \/>\nWeitere Termine    Freitag, 07. Januar, 19.30 Uhr; Samstag, 22. Januar, 19.30 Uhr; Sonntag,<br \/>\n30. Januar, 18.00 Uhr; Sonntag, 06. Februar, 18.00 Uhr; Donnerstag, 03. M\u00e4rz, 18.00 Uhr;<br \/>\nDonnerstag, 10. M\u00e4rz, 19.30 Uhr; Sonntag, 13. M\u00e4rz, 16.00 Uhr u.a.<\/p>\n<p>Veranstaltungsort Gro\u00dfes Haus<\/p>\n<p>Rio Reiser \u2013 Der Kampf ums Paradies<br \/>\nEine deutsche Geschichte: \u00bbTon Steine Scherben\u00ab und Rio Reiser.<br \/>\nVon Pit Holzwarth und Renato Gr\u00fcnig<br \/>\nWiederaufnahme Freitag, 31. Dezember 2010, 19.00 Uhr, Kammerspiele<\/p>\n<p>Rio Reisers Musik hat die Jahre \u00fcberdauert: Bands wie \u00bbEcht\u00ab, \u00bbFettes Brot\u00ab, \u00bbWir sind Helden\u00ab, \u00bbRosenstolz\u00ab oder \u00bbDie S\u00f6hne Mannheims\u00ab treffen ins Herz aller Generationen, indem sie Rios Songs neu interpretieren. Wie damals befinden wir uns in einer Phase<br \/>\ngesellschaftlichen und sozialen Umbruchs, die unser Demokratie- und Toleranzverst\u00e4ndnis auf die Probe stellt. Brandaktuell ist heute der Blick des St\u00fcckes auf die wilde Zeit der 70er und 80er Jahre: Der sterbende Rio blickt in einer Mischung aus Tr\u00e4umen und Visionen zur\u00fcck auf sein Leben, auf die Gr\u00fcndung seiner Band \u00bbTon Steine Scherben\u00ab, die unter ihrem Dach ganz unterschiedliche Charaktere vereinte. Fr\u00fch geraten sie in den Strudel politischer Auseinandersetzungen. \u00dcbersteigerter Idealismus und die Gefahr der<br \/>\nVermarktung stellen die Band vor eine Zerrei\u00dfprobe, Rio Reiser h\u00e4lt jedoch alle zusammen. Auf ihrem Bauernhof im nordfriesischen Fresenhagen suchen die \u00bbStones des Nordens\u00ab nach Inspiration, um sich neu zu erfinden &#8230;<\/p>\n<p>Rio Reiser hat den deutschen Rock erschaffen: Lebensbejahend, poetisch und doch voller Wut, sind die Songs der \u00bbScherben\u00ab Aufschreie gegen gesellschaftliche Missst\u00e4nde \u2013 Aufschreie, die heute noch und verst\u00e4rkt widerhallen. Ein musikalischer Trip durch dieletzten Jahrzehnte!<\/p>\n<p>Inszenierung    Pit Holzwarth<br \/>\nMusikalische Leitung    Willy Daum<br \/>\nAusstattung Werner Brenner<\/p>\n<p>Mit Katrin Aebischer, Susanne H\u00f6hne, Anne Schramm; Till Bauer, Robert Brandt,<br \/>\nAndreas Hutzel, J\u00f6rn Kolpe, Henning Sembritzki<\/p>\n<p>Wiederaufnahme Samstag, 31. Dezember 2010, 19.00 Uhr<br \/>\nWeitere Termine    Mittwoch, 26. Januar, 20.00 Uhr, Mittwoch, 09. Februar, 20.00 Uhr<\/p>\n<p>Veranstaltungsort Kammerspiele<\/p>\n<p>Neujahrskonzert \u00bbFeuerwerk\u00ab<br \/>\nEin musikalisches Feuerwerk mit bekannten Melodien und viel Filmmusik<br \/>\nSamstag, 01. Januar 2011, 18.00 Uhr, Musik- und Kongre\u00dfhalle<\/p>\n<p>Wer den Jahresbeginn gerne in illustrer Gesellschaft verbringt, ist beim Neujahrskonzert des Philharmonischen Orchesters in der Musik- und Kongre\u00dfhalle genau richtig: Am 1. Januar steht ein Wiedersehen mit Marlene Dietrich, James Bond und Robin Hood auf den Programm. Das Konzert er\u00f6ffnet festlich und wird dann feurig \u2013 denn Roman Brogli-Sacher entf\u00fchrt seine Zuh\u00f6rer ins Spanien von de Fallas \u00bbLiebeszauber\u00ab und von Bizets temperamentvoller \u00bbCarmen\u00ab. Nach einem Ausflug ins Deutschland der Goldenen<br \/>\nZwanziger wird die zweite Programmh\u00e4lfte bestimmt von den unsterblichen Melodien gro\u00dfer Hollywood-Erfolge wie \u00bbDr. Schiwago\u00ab, \u00bbFr\u00fchst\u00fcck bei Tiffany\u00ab und \u00bbDer mit dem Wolf tanzt\u00ab. Als Solistinnen sind Wioletta Hebrowska und Anne Ellersiek zu erleben, als<br \/>\nModerator wird Unterhaltungs-Talent Steffen Kubach durch das Programm f\u00fchren.<\/p>\n<p>Dirigent Roman Brogli-Sacher<br \/>\nSopran Anne Ellersiek<br \/>\nMezzosopran Wioletta Hebrowska<br \/>\nModeration Steffen Kubach<br \/>\nMit freundlicher Unterst\u00fctzung der Philharmonischen Gesellschaft\/L\u00fcbecker<br \/>\nPhilharmoniker e. V.<\/p>\n<p>Termine Samstag, 01. Januar, 18.00 Uhr, Musik- und Kongre\u00dfhalle; Mittwoch, 12. Januar<br \/>\n2011, 20.00 Uhr, Realschulsporthalle Marne\/Nordsee<\/p>\n<p>Veranstaltungsorte Musik- und Kongre\u00dfhalle und Realschulsporthalle Marne\/Nordsee<\/p>\n<p>Letzte Vorstellungen von \u00bbAlice im Wunderland\u00ab<br \/>\nDas bei jung und alt so beliebte, diesj\u00e4hrige Weihnachtsm\u00e4rchen im Theater L\u00fcbeck \u00bbAlice im Wunderland\u00ab ist nur noch wenige Male zu erleben. An der Theaterkasse oder den \u00fcbrigen Vorverkaufsstellen gibt es noch f\u00fcr die letzten drei Vorstellungen am 1.<br \/>\nWeihnachtsfeiertag (11.00, 14.00 + 17.00 Uhr) Eintrittskarten zum Preis von 4,00, 5,50, 7,00,<br \/>\n9,50 + 11.50 Euro.<\/p>\n<p>Erweiterte Kassen\u00f6ffnungszeiten an den Advents-Samstagen<\/p>\n<p>An den Samstagen der Advents-Wochenenden bietet das Theater L\u00fcbeck erweiterte \u00d6ffnungszeiten der Tageskasse an: Karten k\u00f6nnen dann jeweils zwischen 10.00 \u2013 18.00 Uhr erworben werden. Ebenfalls erh\u00e4ltlich an der Theaterkasse: der Geschenkgutschein f\u00fcr die<br \/>\nDVD-Edition \u00bbDer Ring des Nibelungen\u00ab im Wert von 79,90 Euro, das neu aufgelegte \u00bbWeihnachts-Abo\u00ab zu 56 Euro sowie zahlreiche Geschenkartikel rund um das Theater L\u00fcbeck.<br \/>\nTheater L\u00fcbeck , Theaterkasse, Beckergrube 10-14, 23552 L\u00fcbeck<br \/>\n\u00d6ffnungszeiten Tageskasse: Di. bis Fr. 10.00 \u2013 18.30 Uhr, Sa. 10.00 \u2013 13.00 Uhr (an den<br \/>\nAdvents-Samstagen: 10.00 \u2013 18.00 Uhr)<\/p>\n<p>Theater L\u00fcbeck sucht Hospitantin f\u00fcr die Kost\u00fcmabteilung.<br \/>\nDas Theater L\u00fcbeck sucht ab Mitte Januar bis Ende Juni eine Hospitantin f\u00fcr die Kost\u00fcmabteilung. Kreatives Denken und handwerkliches Geschick, sowie selbst\u00e4ndiges Arbeiten wird vorausgesetzt. Interessenten schicken bitte eine schriftliche Bewerbung an Theater L\u00fcbeck, Sabine Rietman, Leiterin der Kost\u00fcmabteilung, Beckergrube 16, 23552 L\u00fcbeck.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Falstaff Commedia lirica in tre atti von Giuseppe Verdi Premiere Donnerstag, 30. 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