{"id":262582,"date":"2018-08-06T15:35:54","date_gmt":"2018-08-06T15:35:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/alarmierender-trend-deutscher-rapsertrag-in-den-letzten-fuenf-jahren-nahezu-halbiert-foto\/"},"modified":"2018-08-06T15:35:54","modified_gmt":"2018-08-06T15:35:54","slug":"alarmierender-trend-deutscher-rapsertrag-in-den-letzten-fuenf-jahren-nahezu-halbiert-foto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/alarmierender-trend-deutscher-rapsertrag-in-den-letzten-fuenf-jahren-nahezu-halbiert-foto\/","title":{"rendered":"Alarmierender Trend: Deutscher Rapsertrag in den letzten f\u00fcnf Jahren nahezu halbiert (FOTO)"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full\" title=\"Deutsche Rapsernte in den vergangenen f\u00fcnf Jahren \/ Weiterer Text \u00fcber ots und www.presseportal.de\/nr\/77329 \/ Die Verwendung dieses Bildes ist f\u00fcr redaktionelle Zwecke honorarfrei. Ver\u00f6ffentlichung bitte unter Quellenangabe: \"obs\/OVID, Verband der \u00f6lsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland e.V.\"\" src=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_big\/92a2cecb-5dab-4074-87cb-a81fbee2d9a1\/Rapsernte_Dt.JPG\" \/><\/p>\n<p>Berlin (ots) &#8211;     Zus\u00e4tzlich zu fehlenden Pflanzenschutzmitteln litten die  Rapsbest\u00e4nde 2018 unter trockener Witterung. \u00d6lsaatenverarbeitende  Industrie fordert verbesserte Rahmenbedingungen f\u00fcr Rapsanbau.      Die aktuelle Rapsernte wird nach der ersten Sch\u00e4tzung des  Statistischen Bundesamtes (Destatis) deutlich unter dem Vorjahr  liegen.<!--more--> Destatis geht f\u00fcr die deutsche Rapserzeugung 2018 von 3,5  Mio. Tonnen aus. Dies entspricht 23 Prozent weniger als 2017;  verglichen mit 2014 liegen die Ertragsr\u00fcckg\u00e4nge bei 40 Prozent. Die  Rapsanbaufl\u00e4che nahm \u00fcber den gleichen Zeitraum um 16 Prozent auf 1,2 Mio. Hektar ab. Schuld allein an der schlechten Ernte tr\u00e4gt nicht nur die anhaltende Trockenheit, vor allem nicht mehr bek\u00e4mpfbare  Sch\u00e4dlinge setzen den jungen Pflanzen zu. &#8222;Der Rapserdfloh und die  Kleine Kohlfliege fressen junge Bl\u00e4tter und Wurzeln, so dass die  Pflanzen geschw\u00e4cht werden und nicht mehr an das Wasser aus tieferen  Bodenschichten kommen. Damit fallen Ernteertr\u00e4ge zunehmend geringer  aus. Seit des Verbots insektizider Beizmittel ist der Raps  ungesch\u00fctzt gegen diese Sch\u00e4dlinge, deshalb wartet die Branche  dringend auf die Entwicklung und Neuzulassung neuer Wirkstoffe und  Pflanzenschutzmittel&#8220;, so Jaana Kleinschmit von Lengefeld,  Pr\u00e4sidentin von OVID Verband der \u00f6lsaatenverarbeitenden Industrie in  Deutschland.      &#8222;Raps ist die wichtigste heimische Eiwei\u00dfpflanze, die Nachfrage  ist eher steigend. Der R\u00fcckgang der Rapsanbaufl\u00e4chen und der  Ernteertr\u00e4ge stehen im Widerspruch zur nationalen Eiwei\u00dfstrategie der Bundesregierung&#8220;, so Kleinschmit von Lengefeld weiter.  &#8222;Raps ist  keine reine &#8218;Energiepflanze&#8216;, Raps ist ausgesprochen vielseitig  nutzbar. Bei der Rapssaatenverarbeitung fallen neben gesundem Raps\u00f6l  auch knapp zwei Drittel Rapsschrot als Eiwei\u00dffuttermittel an, dies  tr\u00e4gt wesentlich zur Versorung der Nutztiere mit heimischem Protein  bei&#8220;, erkl\u00e4rt Kleinschmit von Lengefeld. Die Vielseitigkeit von Raps  zeigt sich zudem in den Nebenprodukten: Die Rapsbl\u00fcte versorgt uns  mit Bienenhonig, bei der Herstellung von Raps\u00f6l wird Lecithin  gewonnen und dient als Emulgator in Backwaren und Schokolade. Bei der Weiterverarbeitung von Raps\u00f6l zu Biodiesel wird Glycerin produziert,  ein wichtiger Bestandteil von Zahnpasta, Schuhcreme und  Seifenblasenwasser.      Zudem bringt die Rapspflanze Vielfalt auf den Acker, indem sie die Fruchtfolge auflockert und die N\u00e4hrstoffeffizienz steigert. Die auf  dem Feld verbleibende Restpflanze dient der Humusbildung und  verbessert die Bodenfruchtbarkeit.      OVID Verband der \u00f6lsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland  e.V.      OVID vertritt als Verband die Interessen der  \u00f6lsaatenverarbeitenden und \u00f6lraffinierenden Unternehmen in  Deutschland. Die Kernaufgabe der 17 Mitgliedsfirmen ist die  Verarbeitung von \u00d6lsaaten und Pflanzen\u00f6len zu Produkten f\u00fcr die  Lebensmittelindustrie, die Oleochemie, die technische Verwendung und  f\u00fcr die Bioenergie. Als Verband ist OVID Schnittstelle zwischen  seinen Mitgliedsunternehmen, politischen Entscheidungstr\u00e4gern,  Wirtschaft, Wissenschaft und Institutionen sowie Medien und der  \u00d6ffentlichkeit. Sitz des Verbandes ist Berlin, in Br\u00fcssel ist OVID  \u00fcber den europ\u00e4ischen Verband FEDIOL vertreten. www.ovid-verband.de    Pressekontakt: Pressekontakt OVID Alexandra Meyer  I  Maik Heunsch  Am Weidendamm 1A, 10117 Berlin Tel: +49 (0)30 \/ 72 62 59 &#8211; 57 presse@ovid-verband.de  Original-Content von: OVID, Verband der \u00f6lsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland e.V., \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/77329\/4027756\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; Zus\u00e4tzlich zu fehlenden Pflanzenschutzmitteln litten die Rapsbest\u00e4nde 2018 unter trockener Witterung. \u00d6lsaatenverarbeitende Industrie fordert verbesserte Rahmenbedingungen f\u00fcr<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-262582","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/262582","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=262582"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/262582\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=262582"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=262582"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=262582"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}