{"id":263454,"date":"2018-08-23T14:00:00","date_gmt":"2018-08-23T14:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/axa-crashtests-lautlos-schnell-riskant-urbane-mobilitaet-2030-foto\/"},"modified":"2018-08-23T14:00:00","modified_gmt":"2018-08-23T14:00:00","slug":"axa-crashtests-lautlos-schnell-riskant-urbane-mobilitaet-2030-foto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/axa-crashtests-lautlos-schnell-riskant-urbane-mobilitaet-2030-foto\/","title":{"rendered":"AXA Crashtests: Lautlos, schnell, riskant &#8211; urbane Mobilit\u00e4t 2030 (FOTO)"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full\" title=\"AXA Crashtests: Lautlos, schnell, riskant - urbane Mobilit\u00e4t 2030. Drohnen, E-Bikes und Sharing-Konzepte: Die urbane Mobilit\u00e4t wird sich bis 2030 ma\u00dfgeblich ver\u00e4ndern. An ihren Crashtests in D\u00fcbendorf, Schweiz, zeigen die Unfallforscher von AXA in drei Crashversuchen, welche Risiken diese Trends mit sich bringen. Weiterer Text \u00fcber ots und www.presseportal.de\/nr\/53273 \/ Die Verwendung dieses Bildes ist f\u00fcr redaktionelle Zwecke honorarfrei. Ver\u00f6ffentlichung bitte unter Quellenangabe: \"obs\/AXA Konzern AG\"\" src=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_big\/143bb664-3011-4ba1-81b7-e82042b3d708\/20180816_Cargo_E-Bike_AXA3.jpg\" \/><\/p>\n<p>K\u00f6ln\/D\u00fcbendorf (ots) &#8211;     Drohnen, E-Bikes und Sharing-Konzepte: Die urbane Mobilit\u00e4t wird  sich bis 2030 ma\u00dfgeblich ver\u00e4ndern. An ihren Crashtests in D\u00fcbendorf, Schweiz, zeigen die Unfallforscher von AXA in drei Crashversuchen,  welche Risiken diese Trends mit sich bringen.<!--more-->     Ver\u00e4nderte Mobilit\u00e4tsbed\u00fcrfnisse der Bev\u00f6lkerung, neue Konzepte  wie Car- oder Bike-Sharing sowie zukunftsgerichtete Ideen wie  Transport-Drohnen werfen neue Fragen f\u00fcr die Sicherheit in der Stadt  der Zukunft auf. Das Jahr 2030 scheint zwar noch weit weg.  Schl\u00fcsselentscheidungen bez\u00fcglich Infrastruktur und  Gesetzesgrundlagen werden aber heute gef\u00e4llt.     Drohnen &#8211; neue Risiken aus der Luft     W\u00e4hrend der G\u00fcterverkehr mittelfristig weiterhin von Lastwagen und Lieferwagen dominiert sein d\u00fcrfte, werden heute schon neue Formen der G\u00fcterverteilung via Roboter und Drohnen getestet. Im privaten Bereich sind bereits heute zahlreiche Drohnen in der Luft &#8211; und es werden  immer mehr. Die meisten von ihnen werden von Hobby-Piloten gesteuert.     &#8222;Erste Unf\u00e4lle mit Drohnen sind bereits passiert. Zum Gl\u00fcck blieb  es bisher bei Sachsch\u00e4den. Mit der zunehmenden Verbreitung von  Drohnen ist es aber nur eine Frage der Zeit, bis auch erste  Personensch\u00e4den durch Drohnen verursacht werden&#8220;, sagt Bettina Zahnd, Leiterin Unfallforschung &amp; Pr\u00e4vention bei AXA Schweiz.     AXA fordert Kennzeichnungspflicht f\u00fcr Drohnen und Ausbildung f\u00fcr  Piloten     Was bei unsachgem\u00e4\u00dfer Steuerung einer Drohne passieren kann, zeigt AXA beim ersten Crashversuch. Eine neun kg schwere Transportdrohne  st\u00fcrzt in das Seitenfenster eines Autos und bricht in den F\u00fchrerraum  ein. F\u00fcr die Fahrzeuginsassen hat ein solcher Unfall schwere bis  t\u00f6dliche Verletzungen zur Folge. Auch kleine Drohnen k\u00f6nnen  erheblichen Schaden verursachen oder gar Menschen und Tiere  verletzen. Um das Risiko solcher Unf\u00e4lle zu vermeiden, fordern die  Unfallforscher von  AXA Schweiz, dass s\u00e4mtliche Piloten einer Drohne  ab 500 g Gewicht eine obligatorische Theorie-Pr\u00fcfung absolvieren, f\u00fcr Drohnen ab 900 g zus\u00e4tzlich eine praktische Weiterbildung. Zudem  sollen s\u00e4mtliche Drohnen ab 250 g registriert und gekennzeichnet  werden, um im Falle eines Unfalls nachverfolgen zu k\u00f6nnen, wem die  Drohne geh\u00f6rt.     &#8222;Heute kann in der Schweiz jeder, der m\u00f6chte, eine Drohne fliegen, ohne Kennzeichnung oder Ausbildung. F\u00fcr Unfallopfer ein Missstand,  denn grunds\u00e4tzlich haftet der Drohnenpilot f\u00fcr Sch\u00e4den gegen\u00fcber  Dritten, und seine Versicherung w\u00fcrde die Kosten \u00fcbernehmen. Kann der Unfallverursacher nicht ausfindig gemacht werden, bleibt der  Gesch\u00e4digte auf seinen Kosten sitzen&#8220;, so Zahnd.     In Deutschland gilt seit Oktober 2017 eine Kennzeichnungspflicht  f\u00fcr Drohnen ab 0,25 kg &#8211; es muss eine Plakette mit den Adressdaten  des Besitzers angebracht sein. Ab 2 kg Gewicht der Drohne muss der  Besitzer besondere Flugkenntnisse nachweisen. F\u00fcr Drohnen ab 5 kg  Gewicht braucht er eine Erlaubnis der Landesluftfahrtbeh\u00f6rde, in \u00fcber 100 m Flugh\u00f6he d\u00fcrfen Drohnen nur fliegen, wenn eine beh\u00f6rdliche  Ausnahmeerlaubnis vorliegt. \u00dcber Wohngrundst\u00fccken,  Naturschutzgebieten, Menschenansammlungen und Industrieanlagen gilt  ein generelles Flugverbot.     E-Bike-Unf\u00e4lle nehmen weiter zu &#8211; mit gravierenden Folgen     Beim zweiten Crash, den AXA zeigt, \u00fcberholt ein Cargo E-Bike mit  45 km\/h ein herk\u00f6mmliches Fahrrad. Dabei kollidiert es frontal mit  einem entgegenkommenden Personenwagen. &#8222;Da E-Bikes schneller  unterwegs sind als herk\u00f6mmliche Fahrr\u00e4der, kommt es immer \u00f6fter zu  \u00dcberholman\u00f6vern. Allerdings fehlt daf\u00fcr meist der Platz &#8211; gerade in  der Stadt&#8220;, sagt Bettina Zahnd. Wie riskant ein solches Man\u00f6ver sein  kann, veranschaulicht der Crashversuch &#8211; f\u00fcr den E-Bike-Fahrer hat  ein solcher Zusammensto\u00df schwere bis t\u00f6dliche Verletzungen zur Folge.     W\u00e4hrend der Autoverkehr immer sicherer wird und j\u00e4hrlich weniger  Insassen verletzt werden, nehmen Unf\u00e4lle mit Zweir\u00e4dern stetig zu.  Gem\u00e4\u00df ASTRA hat in der Schweiz die Zahl der Unf\u00e4lle mit  Personenschaden seit 2013 bei Fahrr\u00e4dern um 13 Prozent zugenommen,  bei E-Bikes sogar um mehr als 130 Prozent. In Deutschland ist laut  Statistischem Bundesamt die Zahl der Radfahrer-Unf\u00e4lle mit Todesfolge von 354 (2013) auf 393 (2016) gestiegen. In 2016 sind 364 Fahrer von  E-Bikes verungl\u00fcckt, 3.167 Fahrer von Pedelecs (Unf\u00e4lle mit  Beteiligung von Radfahrern insgesamt in 2016: 81 272).  Zu den  h\u00e4ufigsten Unfallursachen bei Fahrradunf\u00e4llen (inklusive Pedelecs)  geh\u00f6rt dabei eine nicht angepasste Geschwindigkeit. Zweirad-Unf\u00e4lle  haben oft schwere Verletzungen zur Folge, da der Fahrer, wenn  \u00fcberhaupt, meist nur durch einen Helm gesch\u00fctzt ist. Verletzen sich  bei E-Bike-Unf\u00e4llen \u00fcberdurchschnittlich oft \u00e4ltere Personen, trifft  es bei Fahrradunf\u00e4llen oftmals junge Menschen.     Zweirad-Infrastruktur verbessern     Wie eine Umfrage von AXA bei 1.000 Schweizerinnen und Schweizern  zeigt, nutzen 27 Prozent der 18- bis 34-J\u00e4hrigen das Fahrrad t\u00e4glich  oder mehrmals in der Woche als Verkehrsmittel &#8211; und dies \u00fcberwiegend  im Stadtverkehr. &#8222;Die Zunahme an Zweir\u00e4dern und E-Bikes in der Stadt  erfordert ein \u00dcberdenken der Infrastruktur. F\u00fcr die Stadt der Zukunft ben\u00f6tigen wir breitere und wo immer m\u00f6glich separate Fahrstreifen,  die das gegenseitige \u00dcberholen von Zweir\u00e4dern mit unterschiedlichen  Geschwindigkeiten zulassen&#8220;, sagt Bettina Zahnd.     Ein weiteres Risiko stellt die Geschwindigkeit der E-Bikes dar.  Mehr als 45 Prozent der befragten E-Bike-Fahrer geben an, dass andere Verkehrsteilnehmer ihre Geschwindigkeit nicht richtig einsch\u00e4tzen  k\u00f6nnen. &#8222;Autofahrer m\u00fcssen sich daran gew\u00f6hnen, dass Fahrrad nicht  gleich Fahrrad ist&#8220;, sagt Bettina Zahnd. Zudem sei es im Hinblick auf die zunehmende Verbreitung von shared E-Bikes in den St\u00e4dten wichtig, auch die &#8211; teils unge\u00fcbten &#8211; E-Bike-Fahrer zu sensibilisieren.     &#8222;Oft ist sich ein E-Bike-Fahrer selber gar nicht bewusst, wie  schnell er unterwegs ist. Wir empfehlen daher die standardm\u00e4\u00dfige  Installation von Tachos an E-Bikes, insbesondere bei den schnellen  Modellen&#8220;, so Zahnd.     Sharing: w\u00fcnschenswert &#8211; aber auch riskant     Ein weiterer Trend f\u00fcr die Stadt der Zukunft ist Car-Sharing. Wie  aus der Schweizer AXA-Studie hervorgeht, nutzen gerade junge Leute  h\u00e4ufig die M\u00f6glichkeit, ein Auto bei Eltern oder Bekannten  auszuleihen. 79 Prozent der 18-24-J\u00e4hrigen, die einen F\u00fchrerausweis  besitzen, gaben an, dass sie sich privat ein Auto ausleihen, bei den  25-34-J\u00e4hrigen sind es 68 Prozent. Daneben gibt es auch immer mehr  kommerzielle Car-Sharing-Anbieter.     &#8222;Sharing ist aus Kosten-, Platz- und Umweltgr\u00fcnden sehr  w\u00fcnschenswert&#8220;, sagt Bettina Zahnd. &#8222;Die Kehrseite dieses Trends ist, dass bei nicht regelm\u00e4\u00dfiger Nutzung mit einem ausgeliehenen Auto  oftmals die Routine fehlt, und man sich zulasten der Aufmerksamkeit  f\u00fcr den Verkehr auf die Bedienung des Fahrzeugs konzentrieren muss&#8220;,  so Zahnd.     Im dritten Crashversuch \u00fcbersieht ein unerfahrener Fahrer eines  Personenwagens an einer Kreuzung einen E-Roller. Bei der Kollision  mit dem Fahrzeug erleidet der Roller-Fahrer schwerste Verletzungen.  Die Insassen im Personenwagen erleiden hingegen h\u00f6chstens leichte  Verletzungen. Dass solche Unf\u00e4lle zunehmen werden, l\u00e4sst sich schon  heute aus der Schadenstatistik ablesen. In den letzten zehn Jahren  haben sich die Sch\u00e4den im Bereich &#8222;F\u00fchren fremder Fahrzeuge&#8220; bei AXA  Schweiz mehr als verdoppelt.     &#8222;Bei Fahrzeugen, die auf privater oder kommerzieller Basis  regelm\u00e4\u00dfig an andere, eher unerfahrene Fahrer ausgeliehen werden,  empfehlen wir Automaten sowie Fahrerassistenzsysteme wie  Notbremsassistenten und moderne Parkassistenten. Diese k\u00f6nnen helfen, die Zahl der Unf\u00e4lle zu reduzieren&#8220;, sagt AXA Unfallforscherin  Bettina Zahnd.     Ger\u00e4uschloser Verkehr fordert alle Sinne     Bei Elektro-Fahrzeugen d\u00fcrfe zudem das fehlende Ger\u00e4usch als  Risikofaktor nicht untersch\u00e4tzt werden. &#8222;Elektro-Autos sind im  Unterschied zu anderen Autos \u00e4u\u00dferst leise beim Anfahren. Bislang  waren wir daran gew\u00f6hnt, dass man andere Verkehrsteilnehmer h\u00f6rt.  Heute haben wir es immer \u00f6fter mit sehr leisen Fahrzeugen zu tun &#8211;  neben E-Autos auch E-Bikes und E-Roller. Man kann sich daher immer  weniger auf die Ohren verlassen, sondern muss mit allen Sinnen bei  der Sache sein&#8220;, erkl\u00e4rt Zahnd.     Forderungen der AXA Unfallforschung &amp; Pr\u00e4vention, Schweiz     F\u00fcr Drohnen:     &#8211; Europaweite Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht f\u00fcr       s\u00e4mtliche Drohnen ab 250 g    &#8211; Obligatorische Theorie-Pr\u00fcfung f\u00fcr s\u00e4mtliche Piloten mit einer       Drohne ab 500 g, f\u00fcr Drohnen ab 900 g zus\u00e4tzlich eine praktische      Weiterbildung    &#8211; Technische Anforderungen: Drohnen sollten in der Lage sein,       Flugverbotszonen automatisch zu erkennen    &#8211; Flugraum\u00fcberwachung: Fl\u00fcge von Drohnen ab 2 kg sollten       angemeldet werden, damit der \u00fcbrige Flugverkehr entsprechend       informiert ist    &#8211; Europaweite Harmonisierung der Drohnenkategorien und -gesetze.       Im Moment gelten f\u00fcr dieselbe Drohne unterschiedliche Regeln je       nach Land     F\u00fcr den Zweiradverkehr \/ E-Bikes:     &#8211; Separate, von der Stra\u00dfe und von Fu\u00dfwegen abgetrennte Fahrspuren      f\u00fcr Fahrr\u00e4der, E-Bikes und andere Ein- bis Zweir\u00e4der    &#8211; Breitere Fahrstreifen, so dass schnelle E-Bikes langsamere       Zweir\u00e4der \u00fcberholen k\u00f6nnen    &#8211; F\u00fcr schnelle E-Bikes standardm\u00e4\u00dfiger Tacho, damit der Fahrer       stets wei\u00df, wie schnell er unterwegs ist und sein Tempo den       Stra\u00dfenverh\u00e4ltnissen und der H\u00f6chstgeschwindigkeit anpassen kann    Pressekontakt: AXA Konzern AG Konzernkommunikation Sabine Friedrich Colonia-Allee 10-20 D-51067 K\u00f6ln Tel.: (0221) 148 &#8211; 31374 E-Mail: sabine.friedrich@axa.de  Original-Content von: AXA Konzern AG, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/53273\/4042374\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00f6ln\/D\u00fcbendorf (ots) &#8211; Drohnen, E-Bikes und Sharing-Konzepte: Die urbane Mobilit\u00e4t wird sich bis 2030 ma\u00dfgeblich ver\u00e4ndern. 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