{"id":263677,"date":"2018-08-27T17:45:54","date_gmt":"2018-08-27T17:45:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/fake-shops-bestellt-und-nicht-geliefert-fidor-bank-warnt-vor-betrug-im-internet-konten-werden-im-internet-gehandelt\/"},"modified":"2018-08-27T17:45:54","modified_gmt":"2018-08-27T17:45:54","slug":"fake-shops-bestellt-und-nicht-geliefert-fidor-bank-warnt-vor-betrug-im-internet-konten-werden-im-internet-gehandelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/fake-shops-bestellt-und-nicht-geliefert-fidor-bank-warnt-vor-betrug-im-internet-konten-werden-im-internet-gehandelt\/","title":{"rendered":"Fake-Shops: Bestellt und nicht geliefert &#8211; Fidor Bank warnt vor Betrug im Internet &#8211; Konten werden im Internet gehandelt"},"content":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen (ots) &#8211; Immer mehr Betr\u00fcger tummeln sich im Internet. Die  Verbraucherzentralen warnen insbesondere vor sogenannten Fake-Shops.  Laut einem heute ver\u00f6ffentlichten Bericht bei Tagesschau.de sind 4,4  Millionen Bundesb\u00fcrger schon einmal Opfer von Fake-Shops geworden  (Umfrage der Organisation &#8222;Marktw\u00e4chter Digitale Welt&#8220;).<!--more--> Die  Brandenburgische Verbraucherzentrale vermutet, dass es eine Million  solcher Fake-Shops im Netz gibt. Viele dieser &#8222;Shops&#8220; haben sogar  eine deutsche Domain, die man bei allen Internet-Betreibern leicht  erwerben kann.     Fake-Shops sind Internet-Shops, bei denen Verbrauchern nicht  existente Waren jeglicher Art, meist zu extrem g\u00fcnstigen Preisen,  angeboten werden. Die Lieferung wird gegen Vorkasse versprochen. Das  \u00fcberwiesene Geld der betrogenen Kunden wird dann oftmals auf ein  betr\u00fcgerisch er\u00f6ffnetes Konto bei einer Bank \u00fcberwiesen und von dort  aus zum Beispiel in eine Kryptow\u00e4hrung, wie etwa Bitcoin,  konvertiert.     Dieser Transfer in Bitcoins ist jedoch auch eine Schwachstelle der Betr\u00fcger.      Matthias Kr\u00f6ner, CEO der Fidor Bank dazu: &#8222;Grunds\u00e4tzlich ist es  so, dass alle Nutzer bei Bitcoin.de &#8211; wie nat\u00fcrlich auch bei der  Fidor Bank &#8211; eine volle Identifikation durchlaufen m\u00fcssen.  &#8222;Geldw\u00e4sche&#8220; funktioniert ja letztlich nur dann, wenn eine bekannte  (und echte) Person die Herkunft des Geldes verschleiern m\u00f6chte, um so beispielsweise aus schwarzem Geld Gewaschenes, das hei\u00dft &#8222;sauberes&#8220;  Geld zu machen, beispielsweise mittels der Angabe von unwahren  Gesch\u00e4ften, unwahren Verwendungszwecken bzw. unwahren Absendern oder  gef\u00e4lschten Rechnungen etc. Leider sind auch hier die Betr\u00fcger sehr  kreativ, die M\u00f6glichkeiten sind dementsprechend vielf\u00e4ltig&#8220;.     Die Fidor, so Kr\u00f6ner weiter, verf\u00fcge \u00fcber Systeme, die derartige  Verhaltensweisen analysieren und entdecken helfen. Verd\u00e4chtige  Transaktionen w\u00fcrden angehalten, gepr\u00fcft und, je nach Vorgang und  Hintergrund, auch gemeldet.     Das &#8222;Weitersenden&#8220; eines betr\u00fcgerisch erlangten Geldbetrages an  externe Bitcoin Wallets, indem von einem Fidor-Konto kommendes Geld  gehandelt und in eine Kryptow\u00e4hrung umgewandelt wird, l\u00e4sst sich  nicht so leicht verbergen, wie man glauben m\u00f6chte. Denn die  Bitcoin-Blockchain macht jede Transaktion und jeden Besitzer  nachvollziehbar. Geld bekommt so erstmals ein Ged\u00e4chtnis.  Dies kann  entziffert werden, und wurde durch Strafverfolgungs-Beh\u00f6rden auch  schon entziffert. Dar\u00fcber hinaus haben die Partner Fidor Bank AG und  bitcoin.de eine hervorragende Beziehung zu den  Strafverfolgungsbeh\u00f6rden.     F\u00fcr die Er\u00f6ffnung betr\u00fcgerischer Konten gibt es nach Informationen der Fidor Bank Handelspl\u00e4tze im Internet, auf denen Konten  verschiedenster Banken gehandelt werden.     Sobald ein Betr\u00fcger dort ein Konto &#8222;gekauft&#8220; hat, muss er  wesentliche Daten des Kontoinhabers \u00e4ndern, denn er m\u00f6chte, dass der  urspr\u00fcngliche Konto-Er\u00f6ffnende keinen Zugriff mehr hat und der  Betr\u00fcger so das Konto voll in Besitz nehmen kann. Genau diese  Ver\u00e4nderungen &#8211; um nur ein Beispiel zu nennen &#8211; tracken die Experten  von Fidor laufend, um so verd\u00e4chtige Verhaltensweisen zu erkennen und umgehend reagieren zu k\u00f6nnen.     Dar\u00fcber hinaus: Wenn scheinbar ganz normale Kunden ein Konto  er\u00f6ffnen, diese Konto-Zugangsdaten dann an Dritte weiterreichen oder  verkaufen, handelt es sich hierbei um eine Straftat. Auch die Bank  ist dann Opfer eines Betrugs, ebenso wie es der Kunde eines Fakeshops selbst ist. Und: Es wird unabh\u00e4ngig vom Medium schwer sein, schon zum Zeitpunkt der Kontoer\u00f6ffnung durch einen &#8222;normalen&#8220; Kunden die  betr\u00fcgerische Absicht zu erkennen. Das gilt f\u00fcr Konten der Filiale  einer traditionellen Bank er\u00f6ffnet ebenso wie auch f\u00fcr Kundenkonten  einer Online-Bank. Die Fidor Bank AG unterst\u00fctzt die  Verbraucherzentralen bei ihrem Kampf gegen solche Machenschaften und  bringt jeden ihr bekannt gewordenen Fall zur Anzeige. Sie hat eine  &#8222;Fraud Task Force&#8220; eingef\u00fchrt und ein umfangreiches  Sicherheitskonzept ausgearbeitet, um betr\u00fcgerische Kontoer\u00f6ffnungen  zu erkennen und dagegen vorzugehen.     &#8222;Um der Zahl der betr\u00fcgerischen Kontoer\u00f6ffnungen und der Zunahme  der Fake-Shops entgegenwirken zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen alle Marktteilnehmer  aufmerksam sein. Vermeintliche &#8222;unglaubliche&#8220; Angebote k\u00f6nnten auf  einen Fake-Shop hinweisen. Auch muss verstanden werden, dass die  Weitergabe von Konto-Daten eine Straftat ist&#8220;, fordert Kr\u00f6ner.  Letztlich m\u00fcssten alle zusammenarbeiten: die \u00d6ffentlichkeit,  Ermittlungsbeh\u00f6rden und Online-Banken. Nur dann k\u00f6nne Betr\u00fcgern das  Handwerk gelegt und der Zugang zu Zahlungsverkehrssystemen verwehrt  werden.     Weitere Ma\u00dfnahmen zum Schutz vor Fake-Shops finden Sie hier:  http:\/\/ots.de\/qb8A6a     \u00dcber die Fidor Bank     Die Fidor Bank AG (www.fidor.de) ist eine Direktbank mit Sitz in  Deutschland. Sie zeichnet sich durch eine Reihe einzigartiger  Produkte und Services aus. In der Fidor Smart Community diskutieren  mehr als 725.000 Mitglieder \u00fcber Finanzfragen, geben Spartipps oder  bewerten Produkte. Mit einem Bonus-Programm belohnt die Fidor Bank  jeden Kunden mit kleinen Geldbetr\u00e4gen, der die Plattform zum  Austausch nutzt. Mit dem Fidor Smart Giro- oder Gesch\u00e4ftskonto  richtet sich die Bank an Privat- und Gesch\u00e4ftskunden und bietet  diesen eine Kombination aus klassischen Banking-Leistungen und  innovativen Finanz-Apps. Aktuell hat die Bank rund 350.000 Kunden in  Deutschland und dem Vereinigten K\u00f6nigreich. Die offene  API-Infrastruktur garantiert dabei ein stetig wachsendes, digitales  Angebot, das zeitgem\u00e4\u00df ist und den neuen Arten des Bankings ihrer  Kunden entspricht. Denn so k\u00f6nnen des Weiteren innovative Finanz-Apps und von Dritten entwickelten Produkte schnell integriert und allen  Fidor-Kunden zug\u00e4nglich gemacht werden. Verf\u00fcgbarkeit (24 Stunden  rund um die Uhr) und Schnelligkeit, insbesondere das 60  seconds-Banking (wesentliche Banking-Prozesse k\u00f6nnen in 60 Sekunden  durchgef\u00fchrt werden), sind die St\u00e4rken der Fidor Bank AG.    Pressekontakt: Fidor Bank Nick Riegger | Sandstra\u00dfe 33 | 80335 M\u00fcnchen | Germany  Tel.: +49 89 189 085 157 | Fax: +49 89 189 085 199 | presse@fidor.de  BrunoMedia GmbH: Ralf-Dieter Brunowsky Martinsstra\u00dfe 17 55116 Mainz Tel. 06131 93028 30 brunowsky@brunomedia.de  Original-Content von: Fidor Bank AG, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/64229\/4045418\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen (ots) &#8211; Immer mehr Betr\u00fcger tummeln sich im Internet. Die Verbraucherzentralen warnen insbesondere vor sogenannten Fake-Shops. 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