{"id":263728,"date":"2018-08-28T10:07:38","date_gmt":"2018-08-28T10:07:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/bain-studie-zum-risikomanagement-in-der-bankenbranche-unnoetige-verluste-aus-operationellen-risiken-kosten-banken-milliarden-foto\/"},"modified":"2018-08-28T10:07:38","modified_gmt":"2018-08-28T10:07:38","slug":"bain-studie-zum-risikomanagement-in-der-bankenbranche-unnoetige-verluste-aus-operationellen-risiken-kosten-banken-milliarden-foto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/bain-studie-zum-risikomanagement-in-der-bankenbranche-unnoetige-verluste-aus-operationellen-risiken-kosten-banken-milliarden-foto\/","title":{"rendered":"Bain-Studie zum Risikomanagement in der Bankenbranche \/ Unn\u00f6tige Verluste aus operationellen Risiken kosten Banken Milliarden (FOTO)"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full\" title=\"Unn\u00f6tige Verluste aus operationellen Risiken kosten Banken Milliarden. Milliardenfalle operationelles Risikomanagement \/ Weiterer Text \u00fcber ots und www.presseportal.de\/nr\/19104 \/ Die Verwendung dieses Bildes ist f\u00fcr redaktionelle Zwecke honorarfrei. Ver\u00f6ffentlichung bitte unter Quellenangabe: \"obs\/Bain &amp; Company\/Bain &amp; Company Germany, Inc.\"\" src=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_big\/c9989228-c457-4d29-a980-1b957abff24a\/180828_Bain-PM_OperationalRiskManagement_Abb1_vf.jpg\" \/><\/p>\n<p>M\u00fcnchen (ots) &#8211;     Vermeidbare Fehler im Risikomanagement haben bei gro\u00dfen Banken  seit 2011 weltweit Verluste von rund 220 Milliarden US-Dollar  verursacht     &#8211; Rund zwei Drittel davon resultieren aus falschem Umgang mit       Kunden und Produkten    &#8211; Bessere Mitarbeiterschulungen sind ein wesentlicher Faktor, um       die Verluste einzud\u00e4mmen    &#8211; Erforderlich ist ein integriertes <!--more-->Management nicht-finanzieller       Risiken auf Basis von vier Prinzipien     Ein einziger Mitarbeiter hat 1995 gen\u00fcgt, um den Untergang der  traditionsreichen Barings Bank nach mehr als 200 Jahren zu besiegeln. Der Derivateh\u00e4ndler Nick Leeson hatte L\u00fccken in den internen  Kontrollsystemen genutzt und vergeblich versucht, Verluste durch  immer waghalsigere Spekulationen zu kompensieren. Ein Weckruf f\u00fcr die Branche, die seitdem das Management nicht-finanzieller Risiken  deutlich verbessert hat. Doch bis heute gibt es vielerorts  Schwachstellen. In ihrer aktuellen Studie &#8222;Preventing Disaster: How  Banks Can Manage Operational Risk&#8220; zeigt die internationale  Managementberatung Bain &amp; Company, wo derzeit die Probleme liegen und wie sie sich l\u00f6sen lassen.     Die Zahl spricht f\u00fcr sich: Auf rund 220 Milliarden US-Dollar  summieren sich laut Daten des Risikospezialisten ORX weltweit die  Verluste gro\u00dfer Banken aufgrund von operationellen Risiken seit 2011. Rund zwei Drittel davon resultieren aus dem falschen Umgang mit  Kunden und Produkten (Abb. 1). Neben bewusstem und unbewusstem  menschlichen Fehlverhalten werden in der Studie auch die IT, die  Organisationsstruktur sowie die unvollst\u00e4ndige Umsetzung der immer  komplexeren und teilweise \u00fcberlappenden Regulierungen als  Schwachstellen identifiziert.     Ertragspotenziale werden nicht genutzt     &#8222;Nicht-finanzielle Risiken lauern nahezu \u00fcberall, entsprechend  viel steht f\u00fcr die Banken auf dem Spiel&#8220;, stellt Bain-Partner und  Co-Autor der Studie Dr. Jan-Alexander Huber fest. &#8222;Fehler im  operationellen Risikomanagement verursachen nicht nur finanzielle  Verluste, Rechtskosten und zum Teil Strafzahlungen, sondern sch\u00e4digen auch nachhaltig die Reputation und gef\u00e4hrden im Extremfall die  Existenz einer Bank.&#8220; Der Branche sei die Gefahr durchaus bewusst.  &#8222;Die Banken arbeiten hart daran, ihr Risikomanagement zu verbessern&#8220;, betont Huber.  Seit 2014 gab es hier deutliche Fortschritte. Doch  unver\u00e4ndert konzentrieren sich viele Kreditinstitute auf eine bessere Steuerung der Finanzrisiken. Und das, obwohl Verluste aus  nicht-finanziellen Risiken gro\u00dfe Banken immer noch knapp ein Prozent  ihres Bruttoeinkommens kosten.     Welches Ertragspotenzial hier brachliegt, macht eine  Musterrechnung deutlich. Ausgehend vom Durchschnittswert der letzten  drei Jahre k\u00f6nnten die Banken mit einer 20-prozentigen Reduzierung  ihrer Verluste aus nicht-finanziellen Risiken ihre Gewinnmarge um 30  Basispunkte steigern &#8211; ein mehr als willkommener Zuwachs gerade f\u00fcr  die gebeutelten europ\u00e4ischen Institute.     Was ein integriertes operationelles Risikomanagement auszeichnet     Vorreiter in der Branche arbeiten bereits daran, die Effektivit\u00e4t  ihres Risikomanagements zu verbessern und so ihre Profitabilit\u00e4t zu  steigern. Dabei sind vier Prinzipien entscheidend:     1. Das Management nicht-finanzieller Risiken umfasst alle Bereiche       und Funktionen einer Bank und ist reibungslos in die        unternehmensweiten Strukturen und Prozesse integriert.    2. Die Verantwortung f\u00fcr das Risikomanagement ist in jeder        Abteilung klar definiert, Fachleute besetzen die entsprechenden       Stellen.    3. Feedbackschleifen gew\u00e4hrleisten, dass die Bank kontinuierlich        aus Erfolgen und Misserfolgen lernt, um nicht-finanzielle        Risiken in Zukunft zu vermeiden.    4. Alle Prozesse werden regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberpr\u00fcft, um sicherzustellen,        dass s\u00e4mtliche Kennzahlen und Verg\u00fctungssysteme den aktuellen        Anforderungen entsprechen.     &#8222;Fort- und Ausbildung der Mitarbeiter sind der Schl\u00fcssel zum  Erfolg&#8220;, erkl\u00e4rt Dr. Sebastian Fritz-Morgenthal, Expert Principal bei Bain und Co-Autor der Studie. &#8222;Jeder Einzelne muss lernen zu  antizipieren, welche Fehler auftreten k\u00f6nnen und wie sie sich  vermeiden lassen.&#8220; Das gilt insbesondere f\u00fcr Innovationen. Eine  europ\u00e4ische Gro\u00dfbank integriert konsequenterweise schon auf ihrem  Innovationscampus operationelle Risikomanager in die agilen  Entwicklerteams.     Technische L\u00f6sungen erleichtern die Arbeit von Risikomanagern     Vielerorts setzen Banken zudem auf technische L\u00f6sungen.  Insbesondere Datenanalysen und maschinelle Lernverfahren erleichtern  es, Schwachstellen automatisiert aufzusp\u00fcren. Somit m\u00fcssen die  Risikomanager nicht mehr l\u00e4nger mit gro\u00dfem Zeitaufwand kleinteilige  Prozesse pr\u00fcfen, sondern k\u00f6nnen sich auf die Vorbeugung gro\u00dfer  Risiken konzentrieren.     Technische L\u00f6sungen z\u00e4hlen f\u00fcr Bankenexperte Fritz-Morgenthal  neben einer regelbasierten Risikokultur und kontinuierlichen  Schulungen zu den Kernelementen eines erfolgreichen Managements  nicht-finanzieller Risiken: &#8222;Mit einem integrierten Ansatz k\u00f6nnen  Banken ihre Profitabilit\u00e4t erh\u00f6hen und &#8211; noch wichtiger &#8211; eventuell  existenzbedrohende Risiken fr\u00fchzeitig erkennen und abwenden.&#8220;     Bain &amp; Company     Bain &amp; Company ist eine der weltweit f\u00fchrenden  Managementberatungen. Wir unterst\u00fctzen Unternehmen bei wichtigen  Entscheidungen zu Strategie, Operations, Informationstechnologie,  Organisation, Private Equity, digitale Strategie und Transformation  sowie M&amp;A &#8211; und das industrie- wie l\u00e4nder\u00fcbergreifend. Gemeinsam mit  seinen Kunden arbeitet Bain darauf hin, klare Wettbewerbsvorteile zu  erzielen und damit den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern. Im  Zentrum der ergebnisorientierten Beratung stehen das Kerngesch\u00e4ft des Kunden und Strategien, aus einem starken Kern heraus neue  Wachstumsfelder zu erschlie\u00dfen. Seit unserer Gr\u00fcndung im Jahr 1973  lassen wir uns an den Ergebnissen unserer Beratungsarbeit messen.  Bain unterh\u00e4lt 56 B\u00fcros in 36 L\u00e4ndern und besch\u00e4ftigt weltweit 8.000  Mitarbeiter, 900 davon im deutschsprachigen Raum. Weiteres zu Bain  unter: www.bain.de.  Folgen Sie uns: Facebook, LinkedIn, Xing, Bain Insights App.    Pressekontakt: Leila Kunstmann-Seik, Bain &amp; Company Germany, Inc.,  Karlsplatz 1, 80335 M\u00fcnchen E-Mail: leila.kunstmann-seik@bain.com,  Tel.: +49 (0)89 5123 1246,  Mobil: +49 (0)151 5801 1246  Original-Content von: Bain &amp; Company, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/19104\/4045656\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen (ots) &#8211; Vermeidbare Fehler im Risikomanagement haben bei gro\u00dfen Banken seit 2011 weltweit Verluste von rund 220 Milliarden US-Dollar<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-263728","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/263728","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=263728"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/263728\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=263728"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=263728"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=263728"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}