{"id":265720,"date":"2018-10-15T15:09:17","date_gmt":"2018-10-15T15:09:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/studie-zum-internationalen-tag-der-landfrauen-frauen-in-der-landwirtschaft-barrieren-hinsichtlich-gleichberechtigung-bestehen-weiterhin-beseitigung-kann-noch-jahre-in-anspruch-nehmen-foto\/"},"modified":"2018-10-15T15:09:17","modified_gmt":"2018-10-15T15:09:17","slug":"studie-zum-internationalen-tag-der-landfrauen-frauen-in-der-landwirtschaft-barrieren-hinsichtlich-gleichberechtigung-bestehen-weiterhin-beseitigung-kann-noch-jahre-in-anspruch-nehmen-foto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/studie-zum-internationalen-tag-der-landfrauen-frauen-in-der-landwirtschaft-barrieren-hinsichtlich-gleichberechtigung-bestehen-weiterhin-beseitigung-kann-noch-jahre-in-anspruch-nehmen-foto\/","title":{"rendered":"Studie zum Internationalen Tag der Landfrauen \/ Frauen in der Landwirtschaft: Barrieren hinsichtlich Gleichberechtigung bestehen weiterhin \/ Beseitigung kann noch Jahre in Anspruch nehmen (FOTO)"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full\" src=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_big\/fb90c29b-9bc0-4b4e-91e0-27051eba305b\/Women%20in%20Agriculture%20Infographic%20100818%20v1_300dpi_d.jpg\" \/><\/p>\n<p>Wilmington, Delaware, USA (ots) &#8211;     In einer internationalen Studie, die von Corteva AgriscienceTM,  dem Agrarbereich von DowDuPont, durchgef\u00fchrt wurde, geben Frauen an,  dass sie einen gewissen Fortschritt bei der Gleichberechtigung in der Landwirtschaft sehen. Dieser Fortschritt sei jedoch zu langsam. Sie  adressieren das Thema finanzielle Benachteiligung.<!--more--> Zus\u00e4tzlich f\u00fchlt  sich weniger als die H\u00e4lfte der befragten Frauen in ihrer Arbeit  gew\u00fcrdigt, geh\u00f6rt oder bef\u00e4higt, Entscheidungen zu treffen.     In der ganzen Welt, ob in Entwicklungsl\u00e4ndern oder  Industriestaaten, sind Frauen, die in der Landwirtschaft t\u00e4tig sind,  weiterhin weitverbreiteter geschlechterspezifischer Diskriminierung  ausgesetzt. Dadurch sehen sie sich in ihren M\u00f6glichkeiten beschr\u00e4nkt, zur Ern\u00e4hrung der Welt beizutragen, so lautet das Ergebnis einer  Studie von Corteva AgriscienceTM, dem Agrarbereich von DowDuPont.     Die Studie wurde heute anl\u00e4sslich des Internationalen Tages der  Landfrauen ver\u00f6ffentlicht. Corteva AgriscienceTM ist Auftraggeber der Studie, die in siebzehn L\u00e4ndern durchgef\u00fchrt wurde, um die Bedeutung  von Frauen in der Landwirtschaft in den Fokus zu r\u00fccken und  Hindernisse f\u00fcr eine vollst\u00e4ndige, erfolgreiche Beteiligung von  Frauen aufzuzeigen. An der Studie beteiligten sich insgesamt 4.160  Befragte aus Entwicklungsl\u00e4ndern und Industriestaaten von f\u00fcnf  unterschiedlichen Kontinenten.     &#8222;Wir haben diese Studie durchgef\u00fchrt, um die aktuelle Situation  von Landwirtinnen auf der ganzen Welt, von gro\u00dfen Betrieben in den  fortschrittlichsten Volkswirtschaften bis hin zu Betrieben in  Entwicklungsl\u00e4ndern, die vorwiegend f\u00fcr den Eigenbedarf produzieren,  besser zu verstehen&#8220;, so Krysta Harden, Vice President External  Affairs und Chief Sustainability Officer von Corteva Agriscience.     BARRIEREN IDENTIFIZIEREN      Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass Frauen, obwohl sie \u00fcberaus stolz darauf sind, in der Landwirtschaft t\u00e4tig zu sein,  geschlechterspezifische Diskriminierung als weitverbreitet empfinden. Die Ergebnisse reichen hier von 78 Prozent in Indien bis hin zu 52  Prozent in den USA. Nur etwa die H\u00e4lfte der Befragten gibt an,  genauso erfolgreich zu sein wie ihre m\u00e4nnlichen Kollegen. 42 Prozent  sind der Meinung, die gleichen Chancen zu haben wie ihre m\u00e4nnlichen  Kollegen. Nur 38 Prozent f\u00fchlen sich bef\u00e4higt, \u00fcber den Einsatz von  Einkommen in landwirtschaftlichen Betrieben und im Agrarsektor zu  entscheiden.     Knapp 40 Prozent der Befragten geben ein geringeres Einkommen als  ihre m\u00e4nnlichen Kollegen und weniger Zugang zu finanziellen Mitteln  an. Zu den wichtigsten Anliegen der Landwirtinnen geh\u00f6ren finanzielle Stabilit\u00e4t, das Wohlergehen ihrer Familien und die Vereinbarkeit von  Beruf und Familie.     Viele geben an, weiteres Training zu ben\u00f6tigen, um die Vorteile  der Agrartechnologien, die f\u00fcr den finanziellen Erfolg unerl\u00e4sslich  geworden sind, sowie Umweltschutzma\u00dfnahmen besser anwenden zu k\u00f6nnen. Der Wunsch nach mehr Ausbildung ist eines der am h\u00e4ufigsten  angef\u00fchrten Bed\u00fcrfnisse unter den Befragten, um eine Gleichstellung  der Geschlechter zu erm\u00f6glichen. Die entsprechenden Antworten liegen  hier deutlich \u00fcber 50 Prozent in allen 17 L\u00e4ndern, wobei Brasilien,  Nigeria, Kenia, Mexiko und S\u00fcdafrika das Feld anf\u00fchren.     BESEITIGUNG DER HINDERNISSE      Die Mehrheit der Frauen berichtet \u00fcber Fortschritte auf dem Weg  zur Geschlechtergleichstellung. Jedoch geben 72 Prozent an, dass es  noch ein bis drei Jahrzehnte dauern werde, bis eine vollkommene  Gleichberechtigung erreicht sei. Um Hindernisse auf dem Weg zur  Geschlechtergleichstellung aus dem Weg zu r\u00e4umen, werden von den  Befragten f\u00fcnf Ma\u00dfnahmen identifiziert:     &#8211; zus\u00e4tzliche Weiterbildung in Hinblick auf Technologien (80       Prozent)     &#8211; zus\u00e4tzliche akademische Ausbildung (79 Prozent)    &#8211; zus\u00e4tzliche Unterst\u00fctzung &#8211; rechtlicher oder sonstiger Art     &#8211; um Landwirtinnen, die Diskriminierung erfahren, zu helfen (76       Prozent)    &#8211; St\u00e4rkung des \u00f6ffentlichen Bewusstseins in Hinblick auf die       erfolgreiche Arbeit von Frauen in der Landwirtschaft (75       Prozent)     &#8211; St\u00e4rkung des \u00f6ffentlichen Bewusstseins in Hinblick auf       Geschlechterdiskriminierung in der Landwirtschaft (74 Prozent)     &#8222;Obwohl bekannt ist, dass Frauen fast die H\u00e4lfte aller Landwirte  weltweit ausmachen, hat die Studie best\u00e4tigt, dass es immer noch  Herausforderungen zu bew\u00e4ltigen gibt. Diese Herausforderungen stehen  nicht nur Frauen im Weg, sondern auch denjenigen, die von ihnen  abh\u00e4ngen: ihren Familien, ihren Kommunen und der Gesellschaft an  sich. Anzuerkennen, dass diese Herausforderungen bestehen, ist ein  erster Schritt hin zur Beseitigung von Hindernissen f\u00fcr Frauen in der Landwirtschaft, damit sie ihr volles Potenzial erreichen&#8220;, so Harden  weiter.     In Europa nehmen 68% der befragten Frauen eine  geschlechterspezifische Benachteiligung in der Landwirtschaft wahr.  Allerdings wird die Entwicklung generell positiv bewertet. So g\u00e4be es weniger Diskriminierung von Frauen als noch vor zehn Jahren. 67% der  Umfrageteilnehmerinnen in Europa sind der Meinung, es m\u00fcsste prim\u00e4r  das \u00f6ffentliche Bewusstsein f\u00fcr das Thema Diskriminierung gest\u00e4rkt  werden, um den Weg f\u00fcr die Gleichberechtigung f\u00fcr Landwirtinnen  g\u00e4nzlich freizumachen. &#8222;Wir glauben, dass Corteva Agriscience eine  wichtige Rolle hierbei spielen kann. Wir gehen neue Wege &#8211; das  bezieht weiterf\u00fchrende Forschung, Ma\u00dfnahmen vor Ort und Kooperationen mit Regierungen, NGOs und anderen Gruppen ein&#8220;, sagt Clara Serrano,  Marketing Leader Europe bei Corteva AgriscienceTM.     DIE UMFRAGE     &#8211; Durchf\u00fchrung im Zeitraum August-September 2018     &#8211; ca. 4.160 Teilnehmer aus 17 L\u00e4ndern von f\u00fcnf Kontinenten: Europa (19 Prozent), Asien-Pazifik (24 Prozent), Nordamerika (21 Prozent),  Lateinamerika (21 Prozent) und Afrika (15 Prozent)     &#8211; Die Mehrheit der Frauen bet\u00e4tigt sich im Pflanzenanbau, andere   sind in weiteren Bereichen der Agrarwirtschaft t\u00e4tig oder gehen  anderweitigen landwirtschaftlichen Berufen nach.     &#8211; Die Gr\u00f6\u00dfe der Betriebe reicht von kleineren Betrieben, die  vorwiegend zur Selbstversorgung produzieren, bis hin zu gro\u00dfen  Unternehmen mit mehr als 300 Besch\u00e4ftigten.     &#8211; Positionen variieren von Eigent\u00fcmerinnen und Betriebsleiterinnen bis hin zu Angestellten und Arbeiterinnen.     &#8211; Das Durchsnittsalter der Befragten betr\u00e4gt 34 Jahre.     &#8211; L\u00e4nder, die untersucht wurden:     o Europa: Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Vereinigtes       K\u00f6nigreich     o Asien-Pazifik: China, Indien, Indonesien, Australien     o Nordamerika: USA, Kanada     o Lateinamerika: Brasilien, Mexiko, Argentinien     o Afrika: Kenia, Nigeria, S\u00fcdafrika     \u00dcber Corteva AgriscienceTM, Agrarbereich von DowDuPont      Corteva AgriscienceTM, der Agrarbereich von DowDuPont (NYSE:  DWDP), wird ein unabh\u00e4ngiges, b\u00f6rsennotiertes Unternehmen, sobald die angek\u00fcndigte Ausgliederung bis Juni 2019 abgeschlossen ist. Das neue  Unternehmen vereint die St\u00e4rken der Unternehmensbereiche DuPont  Pioneer, DuPont Crop Protection und Dow AgroSciences. Corteva  AgriscienceTM versorgt Landwirte und Landwirtinnen weltweit mit dem  umfassendsten Portfolio in der Branche &#8210; unter anderem mit der  Marke Pioneer\u00ae f\u00fcr Saatgut sowie zahlreichen Marken ausgezeichneter  Pflanzenschutzprodukte. Gleichzeitig werden durch die Forschung und  Entwicklung in aktiver Chemie und Technologien laufend neue Produkte  auf den Markt gebracht. Weitere Informationen unter www.corteva.com .     Folgen Sie Corteva Agriscience[TM], dem Agrarbereich von  DowDuPont, auf Facebook, Instagram, LinkedIn, Twitter und YouTube.    Pressekontakt:  \t\t\t\t\t Sanna Karolszyk \t\t\t\t\t +49 89 455 33 &#8211; 129 \t skkarolszyk@dow.com  Original-Content von: Corteva Agriscience[TM], Agriculture Division of DowDuPont, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/132412\/4088569\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wilmington, Delaware, USA (ots) &#8211; In einer internationalen Studie, die von Corteva AgriscienceTM, dem Agrarbereich von DowDuPont, durchgef\u00fchrt wurde, geben<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-265720","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/265720","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=265720"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/265720\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=265720"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=265720"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=265720"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}