{"id":267315,"date":"2018-11-14T09:26:27","date_gmt":"2018-11-14T09:26:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/digitaler-zwilling-in-der-medizin-diabetiker-setzen-grosse-hoffnung-in-den-virtuellen-doppelgaenger\/"},"modified":"2018-11-14T09:26:27","modified_gmt":"2018-11-14T09:26:27","slug":"digitaler-zwilling-in-der-medizin-diabetiker-setzen-grosse-hoffnung-in-den-virtuellen-doppelgaenger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/digitaler-zwilling-in-der-medizin-diabetiker-setzen-grosse-hoffnung-in-den-virtuellen-doppelgaenger\/","title":{"rendered":"Digitaler Zwilling in der Medizin: Diabetiker setzen gro\u00dfe Hoffnung in den virtuellen Doppelg\u00e4nger"},"content":{"rendered":"<p>Frankfurt am Main (ots) &#8211; Sieben von zehn Deutschen halten die  Erstellung eines digitalen Zwillings f\u00fcr sinnvoll \/\/ Die gr\u00f6\u00dften  Vorteile: eine bessere Therapie, passendere Medikamente \/\/  Diabetes-Patienten hoffen, dass sich durch virtuellen Patienten  Folgesch\u00e4den vermeiden lassen \/\/ 83 Prozent der B\u00fcrger w\u00e4ren bereit,  ein virtuelles Testmodell anfertigen zu lassen \/\/ Die gr\u00f6\u00dfte <!--more-->H\u00fcrde  ist das Thema Datenschutz \/\/ PwC-Experte Burkhart: &#8222;Der digitale  Zwilling ist die Grundlage daf\u00fcr, dass wir beim Thema personalisierte Medizin endlich vorankommen&#8220;     Dem digitalen Zwilling eilt ein guter Ruf im deutschen  Gesundheitswesen voraus: Sieben von zehn B\u00fcrgern sch\u00e4tzen diesen  virtuellen Patienten, das digitale Abbild eines Menschen, anhand  dessen sich Therapien am Computer simulieren lassen. Die Deutschen  sind davon \u00fcberzeugt, dass der digitale Zwilling die medizinische  Forschung stark vorantreiben kann, wie 74 Prozent best\u00e4tigen, und  einen vielversprechenden Ansatz f\u00fcr die Medizin der Zukunft  darstellt, wie 76 Prozent angeben. Das sind zentrale Ergebnisse einer repr\u00e4sentativen Umfrage der Wirtschaftspr\u00fcfungs- und  Beratungsgesellschaft PwC unter 1.000 Bundesb\u00fcrgern.     Zus\u00e4tzlich wurden f\u00fcr die Studie rund 200 Patienten befragt, die  unter Diabetes leiden. Gerade diese Patientengruppe mit chronischer  Erkrankung verspricht sich viel von der Idee des digitalen Zwillings: So hoffen 44 Prozent der Studienteilnehmer darauf, dass sich durch  die Computersimulationen Folgesch\u00e4den reduzieren lassen, und 41  Prozent erwarten, dass sich die Gefahr einer \u00dcber- oder  Unterzuckerung verringert. Auf Hilfe bei der optimalen Einstellung  ihrer Medikamente hoffen 40 Prozent der Diabetes-Patienten. &#8222;Das  Konzept des digitalen Zwillings hat das Potenzial, unser  Gesundheitswesen zu revolutionieren&#8220;, sagt Michael Burkhart, Leiter  des Bereichs Gesundheitswirtschaft bei PwC. &#8222;Das virtuelle Abbild  jedes Patienten ist die Grundlage f\u00fcr die personalisierte Medizin.  Anhand des Computermodells kann es Medizinern gelingen, f\u00fcr jeden  Patienten auf Basis seiner DNA die ma\u00dfgeschneiderte Therapie zu  finden.&#8220; Diese Vorteile sehen auch die befragten B\u00fcrger: Insbesondere sch\u00e4tzen sie, dass der digitale Zwilling den Arzt bei seiner  Therapieentscheidung unterst\u00fctzen kann (86 Prozent) und ihm hilft,  die besten Medikamente zu finden (83 Prozent). Nahezu ebenso viele  Studienteilnehmer, 82 Prozent, werten es als Vorteil, dass der  Patient durch virtuelle Simulationen entlastet wird, etwa dank  weniger Nebenwirkungen und \u00fcberfl\u00fcssiger Operationen.     Der virtuelle Patient ist vielen Deutschen noch fremd     Allerdings herrscht beim Thema digitaler Zwilling neben hoher  Erwartungen derzeit noch gro\u00dfe Unsicherheit, denn viele Deutsche  kennen ihren virtuellen Verwandten kaum. Lediglich ein Prozent kann  die Idee des digitalen Zwillings erkl\u00e4ren; 26 Prozent haben bereits  davon geh\u00f6rt und 73 Prozent ist das Konzept g\u00e4nzlich unbekannt.  &#8222;W\u00e4hrend Computersimulationen in anderen Branchen seit langem  verbreitet sind, zum Beispiel in der Autoindustrie, stehen virtuelle  Patientenmodelle im medizinischen Bereich noch am Anfang der  Entwicklung. Das Verfahren wurde bislang nur in Einzelf\u00e4llen  eingesetzt. Doch die Gesundheitswirtschaft muss bei dem Thema  dringend vorankommen, damit Patienten durch Vorhersagen am Modell  pr\u00e4ziser behandelt werden k\u00f6nnen&#8220;, kommentiert Sevilay  Huesman-Koecke, Head of Business Development Gesundheitswirtschaft  bei PwC.     Bedenken beim Thema Datensicherheit     Eine gro\u00dfe H\u00fcrde beim fl\u00e4chendeckenden Einsatz der Computermodelle ist allerdings das Thema Datenschutz. So sehen 80 Prozent der B\u00fcrger  den gr\u00f6\u00dften Nachteil der Verwendung digitaler Zwillinge in der  Gefahr, dass ihre Daten in die falschen H\u00e4nde geraten k\u00f6nnten. In der Gruppe der befragten Diabetiker ist diese Sorge mit 79 Prozent ebenso ausgepr\u00e4gt. Bevor das Konzept fl\u00e4chendeckend eingesetzt wird,  erwarten 89 Prozent der Deutschen, dass ein sicherer Umgang mit ihren Daten gew\u00e4hrleistet ist. Am ehesten w\u00fcrden sie ihre Daten mit \u00c4rzten  teilen, w\u00e4hrend nur wenige B\u00fcrger ihrer Krankenkasse oder  Pharmafirmen den Zugriff gew\u00e4hren w\u00fcrden. &#8222;Vor dem fl\u00e4chendeckenden  Einsatz digitaler Zwillinge muss dringend die Frage gekl\u00e4rt werden,  wer Zugriff auf die Daten erh\u00e4lt, die Basis der Simulationen sind&#8220;,  sagt Sevilay Huesman-Koecke.     Sieben von zehn B\u00fcrgern halten die Erstellung des Zwillings f\u00fcr  sinnvoll     Trotz der grunds\u00e4tzlichen Bedenken zum Thema Datenschutz w\u00e4ren 83  Prozent der B\u00fcrger &#8211; in jedem Fall oder unter bestimmten Umst\u00e4nden &#8211;  dazu bereit, ein virtuelles Testmodell von sich selbst anfertigen zu  lassen. Lediglich f\u00fcr 17 Prozent k\u00e4me das keinesfalls in Frage. Der  wichtigste Grund daf\u00fcr w\u00e4re eine chronische Erkrankung, wie 41  Prozent der Allgemeinbev\u00f6lkerung und 38 Prozent der  Diabetes-Patienten best\u00e4tigen. Die Datenerhebung soll bevorzugt \u00fcber  intelligente Pflaster, die auf der Haut getragen werden und \u00fcber  Mikrochips Daten \u00fcbertragen, oder alternativ durch Wearables oder  Gesundheits-Apps erfolgen.     Die Kostenverantwortung soll bei den Krankenkassen liegen     Wer soll die Kosten f\u00fcr die fl\u00e4chendeckende Einf\u00fchrung digitaler  Zwillinge in der Gesundheitswirtschaft tragen? In diesem Punkt geben  die Studienteilnehmer eine eindeutige Antwort: 62 Prozent pl\u00e4dieren  daf\u00fcr, dass die Kostenverantwortung bei den Krankenkassen liegen  soll, in der Gruppe der Diabetiker-Patienten sind es sogar 71  Prozent. &#8222;Nat\u00fcrlich sind zu Beginn enorme Investitionen notwendig.  Doch das Konzept digitaler Zwillinge bietet uns auf Dauer die Chance, sowohl bei der Pr\u00e4vention als auch bei der Diagnostik und Therapie  hohe Summen einzusparen und Patienten gleichzeitig gezielter und  besser zu behandeln&#8220;, bilanziert Michael Burkhart.     Die Studie finden Sie zum kostenlosen Download unter:  www.pwc.de\/digitalerzwilling     \u00dcber PwC:     PwC betrachtet es als seine Aufgabe, gesellschaftliches Vertrauen  aufzubauen und wichtige Probleme zu l\u00f6sen. Mehr als 250.000  Mitarbeiter in 158 L\u00e4ndern tragen hierzu mit hochwertigen,  branchenspezifischen Dienstleistungen in den Bereichen  Wirtschaftspr\u00fcfung, Steuer- und Unternehmensberatung bei. Die  Bezeichnung PwC bezieht sich auf das PwC-Netzwerk und\/oder eine oder  mehrere der rechtlich selbstst\u00e4ndigen Netzwerkgesellschaften. Weitere Details unter www.pwc.com\/structure.    Pressekontakt: Sven Humann PwC Communications Tel.: (0211) 981 &#8211; 2188 E-Mail: sven.humann@pwc.com  Original-Content von: PwC Deutschland, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/8664\/4115004\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frankfurt am Main (ots) &#8211; Sieben von zehn Deutschen halten die Erstellung eines digitalen Zwillings f\u00fcr sinnvoll \/\/ Die gr\u00f6\u00dften<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-267315","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/267315","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=267315"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/267315\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=267315"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=267315"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=267315"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}