{"id":268364,"date":"2018-11-23T10:00:31","date_gmt":"2018-11-23T10:00:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/fuer-eine-kultur-der-menschenrechte-deutsches-institut-fuer-menschenrechte-deutscher-kulturrat-und-initiative-kulturelle-integration-wuerdigen-die-allgemeine-erklaerung-der-menschenrechte-mit-festa\/"},"modified":"2018-11-23T10:00:31","modified_gmt":"2018-11-23T10:00:31","slug":"fuer-eine-kultur-der-menschenrechte-deutsches-institut-fuer-menschenrechte-deutscher-kulturrat-und-initiative-kulturelle-integration-wuerdigen-die-allgemeine-erklaerung-der-menschenrechte-mit-festa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/fuer-eine-kultur-der-menschenrechte-deutsches-institut-fuer-menschenrechte-deutscher-kulturrat-und-initiative-kulturelle-integration-wuerdigen-die-allgemeine-erklaerung-der-menschenrechte-mit-festa\/","title":{"rendered":"F\u00fcr eine Kultur der Menschenrechte &#8211; Deutsches Institut f\u00fcr Menschenrechte, Deutscher Kulturrat und Initiative kulturelle Integration w\u00fcrdigen die Allgemeine Erkl\u00e4rung der Menschenrechte mit Festakt"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; Am 10. Dezember 1948 &#8211; vor fast 70 Jahren &#8211;  verabschiedeten die Vereinten Nationen die Allgemeine Erkl\u00e4rung der  Menschenrechte als Wertefundament unserer Weltgemeinschaft und  Initialz\u00fcndung f\u00fcr weltweit rechtsg\u00fcltige Menschenrechte.<!--more--> Dieses  Jubil\u00e4um ist Anlass und Ausgangspunkt der Zusammenarbeit des  Deutschen Instituts f\u00fcr Menschenrechte, des Deutschen Kulturrates und der Initiative kulturelle Integration.     Das Deutsche Institut f\u00fcr Menschenrechte, der Deutsche Kulturrat  und die Initiative kulturelle Integration luden zur Festveranstaltung &#8222;F\u00fcr eine Kultur der Menschenrechte&#8220; am 22. November in die  Franz\u00f6sischen Friedrichstadtkirche in Berlin ein.     Zentrale Fragen waren: Welche Rolle spielen die Menschenrechte im  und f\u00fcr den Kulturbereich? Wie k\u00f6nnen sie im Kulturbereich gest\u00e4rkt  werden? Haben Kulturschaffende angesichts der aktuellen  Herausforderungen eine besondere Verantwortung f\u00fcr den Einsatz f\u00fcr  Menschenrechte?     Das Programm begann mit der Begr\u00fc\u00dfung von Christian H\u00f6ppner,  Pr\u00e4sident des Deutschen Kulturrates. Es folgte eine Festrede von  Monika Gr\u00fctters MdB, Staatsministerin f\u00fcr Kultur und Medien. Im  Anschluss diskutierten Marc Grandmontagne, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrender  Direktor des Deutschen B\u00fchnenvereins, Dalia Grinfeld, Pr\u00e4sidentin der J\u00fcdischen Studierendenunion Deutschland, Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts f\u00fcr Menschenrechte und Olaf Zimmermann, Sprecher  der Initiative kulturelle Integration.     Christian H\u00f6ppner, Pr\u00e4sident des Deutschen Kulturrates, sagte: &#8222;Es gibt keine Menschen erster und zweiter Klasse. Punkt! Angesichts  mitunter gef\u00fchrter politischer Debatten in Deutschland ist es  notwendig, dieses klar zu stellen. Die Verabschiedung der Allgemeinen Erkl\u00e4rung der Menschenrechte verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig  multilaterale Abkommen sind. Es kann und darf in der globalen Welt  nicht darum gehen, wie sich jeder selbst der N\u00e4chste ist, sondern wie gemeinsam f\u00fcr die Rechte aller Menschen eingetreten werden kann.&#8220;     Die Staatsministerin f\u00fcr Kultur und Medien, Monika Gr\u00fctters,  erkl\u00e4rte: &#8222;Kunst, Kultureinrichtungen und Medien k\u00f6nnen in besonderer Weise dazu beitragen, dass die Allgemeine Erkl\u00e4rung der  Menschenrechte ihre zivilisatorische Wirkung auch in der kleinen Welt des einzelnen entfaltet. Wir brauchen daf\u00fcr die Vielstimmigkeit  unabh\u00e4ngiger und kritischer Medien, wir brauchen die Lehren aus der  Aufarbeitung unserer Vergangenheit, wir brauchen die Phantasie und  auch den Widerspruchsgeist der Kunst &#8211; und eine Kultur- und  Medienpolitik, die daf\u00fcr Raum und Rahmenbedingungen schafft. Ob  Literatur, Theater, bildende Kunst, Musik, Tanz oder Film, ob in  Museen und Gedenkst\u00e4tten, Projekten und Initiativen: Kunst und  Kultureinrichtungen k\u00f6nnen Verbindendes sichtbar machen, wo das  Trennende die Wahrnehmung beherrscht, sie k\u00f6nnen Perspektiven  verschieben und Vorstellungsr\u00e4ume erweitern &#8211; und damit auch das  Bewusstsein f\u00fcr Grausamkeit und Gewalt, f\u00fcr Unterdr\u00fcckung und  Diskriminierung.&#8220;     Die Direktorin des Deutschen Instituts f\u00fcr Menschenrechte, Beate  Rudolf, betonte: &#8222;Eine Kultur der Menschenrechte braucht engagierte  Menschen, die vom Staat die Beachtung der Menschenrechte einfordern  und diese selbst im Alltag leben. Respekt vor dem Anderen,  Anerkennung der gleichen W\u00fcrde und Rechte aller Menschen,  Bereitschaft zum unvoreingenommenen Meinungsaustausch &#8211; all das macht eine Kultur der Menschenrechte aus und sichert das friedliche  Miteinander in einer Gesellschaft. Kunst und Kultur \u00f6ffnen hierf\u00fcr  R\u00e4ume. Im besten Fall lassen sie Menschen ihre individuelle W\u00fcrde  erfahren und st\u00e4rken die Bereitschaft zum solidarischen Einsatz f\u00fcr  die Rechte anderer.&#8220;     Olaf Zimmermann, Sprecher der Initiative kulturelle Integration,  erkl\u00e4rte: &#8222;Die Allgemeine Erkl\u00e4rung der Menschenrechte ist kein  Poesiealbum. Sie ist eine Verpflichtung und ihre Umsetzung verlangt  Anstrengungen. Sie ist kein v\u00f6lkerrechtlicher Vertrag und daher  leider nicht individuell einklagbar, aber sie entfaltet eine  universelle zivilisatorische Wirkung. Sie geh\u00f6rt zum Besten, was wir  Menschen uns als Menschen zugestehen.&#8220;     Bereits Anfang November erschien der Schwerpunkt &#8222;Unantastbar: 70  Jahre Menschenrechte &amp; Kultur&#8220; des Deutschen Instituts f\u00fcr  Menschenrechte und des Deutschen Kulturrates in Politik &amp; Kultur  06\/2018, der Zeitung des Deutschen Kulturrates:  www.kulturrat.de\/thema\/menschenrechte-kultur\/    Pressekontakt: Bettina Hildebrand, Pressesprecherin Telefon 030 259 359-14 | Mobil: 0160 96 65 00 83 hildebrand@institut-fuer-menschenrechte.de Twitter: @dimr_berlin  Original-Content von: Deutsches Institut f\u00fcr Menschenrechte, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/51271\/4123674\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; Am 10. 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