{"id":268756,"date":"2018-11-26T12:15:00","date_gmt":"2018-11-26T12:15:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/pflegecomebackstudie-fast-jede-zweite-ehemalige-pflegekraft-kann-sich-rueckkehr-vorstellen-foto\/"},"modified":"2018-11-26T12:15:00","modified_gmt":"2018-11-26T12:15:00","slug":"pflegecomebackstudie-fast-jede-zweite-ehemalige-pflegekraft-kann-sich-rueckkehr-vorstellen-foto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/pflegecomebackstudie-fast-jede-zweite-ehemalige-pflegekraft-kann-sich-rueckkehr-vorstellen-foto\/","title":{"rendered":"#PflegeComebackStudie: Fast jede zweite ehemalige Pflegekraft kann sich R\u00fcckkehr vorstellen (FOTO)"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full\" src=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_big\/f8451bad-5eed-45d1-87ed-c48a19361c35\/Hartmann_Pressebild-260022.jpg\" \/><\/p>\n<p>Berlin\/Heidenheim (ots) &#8211;     &#8211; Zufriedenheit bei ehemaligen Pflegekr\u00e4ften in neuem Berufsumfeld      geringer    &#8211; Sieben von zehn Befragten w\u00fcrden wieder die gleichen Aufgaben in      der Pflege \u00fcbernehmen    &#8211; Informationsangebote f\u00fcr potentielle Wiedereinsteiger sto\u00dfen auf      gro\u00dfes Interesse     Ehemalige Pflegekr\u00e4fte bieten ein gro\u00dfes Potenzial, um den  Personalmangel in der <!--more-->Pflege zu beheben: 48 Prozent der ausgebildeten Pflegekr\u00e4fte, die ihrem Beruf in den vergangenen Jahren den R\u00fccken  gekehrt haben, k\u00f6nnen sich einen Wiedereinstieg in die Pflege  vorstellen. Gesch\u00e4tzt liegt die Zahl potenzieller R\u00fcckkehrer damit  bei 120.000 bis 200.000 Personen.* Das zeigt die #PflegeComeBack  Studie, die heute in Berlin vorgestellt wurde. Die Studie des  Medizin- und Pflegeprodukteherstellers HARTMANN (durchgef\u00fchrt vom  unabh\u00e4ngigen Institut Psyma Health &amp; CARE) ist die erste, die sich  mit den Aspekten einer m\u00f6glichen R\u00fcckkehr ehemaliger Pflegekr\u00e4fte  auseinandersetzt.     &#8222;Fast die H\u00e4lfte der ehemaligen Pflegekr\u00e4fte w\u00fcrde zur\u00fcckkehren &#8211;  dies ist eine der positiven Kernaussagen der #PflegeComeBack Studie.  Denn der Beruf wird trotz aller Herausforderungen von sehr vielen  Menschen noch als Berufung verstanden &#8211; hier k\u00f6nnen wir ansetzen, um  dem Pflegekr\u00e4ftemangel pragmatisch und effektiv entgegenzutreten&#8220;,  sagt Andreas Joehle, CEO der HARTMANN GRUPPE.     Die Strukturen und Arbeitsbedingungen m\u00fcssen sich \u00e4ndern     Ihre Bereitschaft f\u00fcr eine R\u00fcckkehr in die Pflege kn\u00fcpfen die  Befragten an vielf\u00e4ltige Ver\u00e4nderungen. Am h\u00e4ufigsten werden &#8222;andere  Strukturen und Arbeitsbedingungen&#8220; genannt: 42 Prozent betrachten  diesen Aspekt als wichtige Voraussetzung. Mehr als ein Drittel der  Befragten (36 Prozent) fordern mehr Personal. Bessere Bezahlung  bewerten 30 Prozent als entscheidenden Faktor.     &#8222;Die #PflegeComeBack Studie zeigt, dass viele ehemalige  Pflegekr\u00e4fte ihren Beruf sehr wertsch\u00e4tzen und sich einen  Wiedereinstieg vorstellen k\u00f6nnen, wenn die Rahmenbedingen andere  werden&#8220;, sagt Staatssekret\u00e4r Andreas Westerfellhaus,  Pflegebevollm\u00e4chtigter der Bundesregierung. &#8222;Die Arbeitgeber haben  daher gro\u00dfen Einfluss darauf, dass Pflegekr\u00e4fte gerne in ihrem Beruf  bleiben und sich mehr Menschen f\u00fcr diese wichtige Aufgabe  entscheiden. Dabei stehen sie im Wettbewerb mit anderen Branchen.  Arbeitgeber sind also gefordert, wie in anderen Berufsfeldern auch,  zu \u00fcberlegen, was sie konkret tun k\u00f6nnen, um ihren Mitarbeitern mehr  Wertsch\u00e4tzung, Anerkennung, Erholungsphasen, Freude und Motivation im Arbeitsalltag zu bieten. Dazu geh\u00f6rt f\u00fcr mich auch eine Bezahlung  nach Tarif, verbindliche Dienstpl\u00e4ne, mehr Kollegen und dadurch mehr  Zeit f\u00fcr pflegebed\u00fcrftige Menschen. Der Gesetzgeber hat daf\u00fcr aktuell gute Voraussetzungen geschaffen.&#8220;     Positive Entwicklungen in der Pflege sichtbarer machen     Die #PflegeComeBack Studie untersucht auch, inwiefern ehemalige  Pflegekr\u00e4fte \u00fcber aktuelle politische Ma\u00dfnahmen informiert sind, die  zu Verbesserungen in der Pflege f\u00fchren sollen. Demnach ist 50 Prozent der Befragten bekannt, dass es mehr Personal in der Alten- und  Krankenpflege geben soll. Vier von zehn Befragten haben nach eigenen  Angaben Kenntnis von der Anwerbung ausl\u00e4ndischer Pflegekr\u00e4fte. 30  Prozent wissen von angestrebten Lohnsteigerungen. Aber: &#8222;Wir m\u00fcssen  positive Entwicklungen in der Pflege weiter st\u00e4rken und noch  sichtbarer machen. Wir diskutieren gerade in der Konzertierten Aktion Pflege mit allen Beteiligten wie Rahmenbedingungen ver\u00e4ndert und  verbessert werden k\u00f6nnen. Mitte n\u00e4chsten Jahres werden die Ergebnisse vorliegen, die dann umgesetzt werden k\u00f6nnen&#8220;, sagt Staatssekret\u00e4r  Andreas Westerfellhaus.     Informationen \u00fcber ver\u00e4nderte Rahmenbedingungen wichtig     Um den Wiedereinstieg zu vereinfachen, sehen die Befragten vor  allem Trainings als wichtigstes Mittel an (71 Prozent). 67 Prozent  betrachten einen Schnuppertag als besonders hilfreich. Dar\u00fcber hinaus gibt es einen gro\u00dfen Bedarf an Informationen etwa zu m\u00f6glicherweise  verbesserten Rahmenbedingungen (62 Prozent) sowie zu ver\u00e4nderten  Arbeitsbedingungen (55 Prozent).     Ehemalige Pflegekr\u00e4fte im aktuell ausge\u00fcbten Beruf oft  unzufriedener     &#8222;Mit ihrer aktuellen Erwerbst\u00e4tigkeit sind die meisten Befragten  weniger zufrieden als sie es in der Pflege zur Zeit des  Berufseinstiegs waren. Das best\u00e4rkt uns in der \u00dcberzeugung, dass die  Pflege eine Berufung ist&#8220;, sagt Joehle. So lag der Anteil der absolut Zufriedenen beim Einstieg in den Pflegeberuf bei 63 Prozent. In der  Position nach dem Ausstieg sind es nur noch 44 Prozent der Befragten. Dazu passt die Feststellung, dass sieben von zehn Befragten wieder in der gleichen Position einsteigen w\u00fcrden. Nach Ihrem Ausstieg aus der  Pflege haben die meisten ehemaligen Pflegekr\u00e4fte eine Besch\u00e4ftigung  im kaufm\u00e4nnischen Bereich innerhalb und au\u00dferhalb des  Gesundheitswesens (25 Prozent) oder im Einzelhandel (13 Prozent)  aufgenommen.     Auf Basis der #PflegeComeBack Studie wird HARTMANN sein Engagement ausbauen, das darauf abzielt, ehemalige Pflegekr\u00e4fte wieder f\u00fcr die  Pflege zu gewinnen. &#8222;Wir werden uns zu m\u00f6glichen Ma\u00dfnahmen eng mit  Staatssekret\u00e4r Andreas Westerfellhaus abstimmen, um m\u00f6glichst  effektiv unterst\u00fctzen zu k\u00f6nnen&#8220;, sagt Joehle. Erste Ma\u00dfnahmen sollen zum Deutschen Pflegetag 2019 vorgestellt werden. &#8222;Vorstellbar ist  unter anderem eine digitale Austauschplattform, die ehemalige  Pflegekr\u00e4fte beim Wiedereinstieg unterst\u00fctzt.&#8220;     Die #PflegeComeBack Studie     Im Auftrag der HARTMANN GRUPPE hat das unabh\u00e4ngige  Forschungsinstitut Psyma Health &amp; CARE ehemalige Pflegekr\u00e4fte  befragt. Es gab 21 qualifizierte Tiefeninterviews und 50  quantifizierte Ergebnisse. 77 Prozent der Teilnehmer sind Frauen. Das Durchschnittsalter betr\u00e4gt 41 Jahre. Der Pflegeberuf wurde vor  durchschnittlich 3,3 Jahren aufgegeben. Es handelt sich bei den  befragten Personen zu 52 Prozent um ehemalige Gesundheits- und  Krankenpfleger, zu 39 Prozent um ehemalige Altenpfleger und zu 8  Prozent um ehemalige Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger.     Weitere Ergebnisse finden Sie in der Pressemappe zur  #PflegeComeBack Studie oder unter www.pflegecomeback.de.     Vielf\u00e4ltig und nachhaltig: HARTMANN unterst\u00fctzt die Pflege     Die HARTMANN GRUPPE unterst\u00fctzt die Pflege in vielf\u00e4tiger und  nachhaltiger Weise, zum Beispiel als Premium-Partner des Deutschen  Pflegetags, durch den erstmals 1988 initiierten HARTMANN Pflegepreis  und als F\u00f6rderer des Bundeswettbewerbs &#8222;Bester Sch\u00fcler in der Alten-  und Krankenpflege&#8220;. Ein wichtiger Teil dieses Engagements ist es,  neue Erkenntnisse zu gewinnen und den konstruktiven Dialog  voranzutreiben. Dazu hat HARTMANN 2018 erstmals den Pflexit-Monitor  vorgestellt &#8211; eine Studie zur Situation von Pflegekr\u00e4ften in  Deutschland. Und im Rahmen des von HARTMANN 2018 ausgerichteten  Zukunftsforums 2018 diskutierten mehr als 400 Vertreter aus  Apotheken, Kliniken, Pflege, \u00c4rzteschaft und Politik L\u00f6sungen \u00fcber  die Herausforderungen im Gesundheitswesen. Die #PflegeComeBack Studie ist die erste Studie, die sich mit einer m\u00f6glichen R\u00fcckkehr  ehemaliger Pflegekr\u00e4fte befasst. Sie soll die Grundlage bilden f\u00fcr  weitere Ma\u00dfnahmen, um ehemalige Pflegekr\u00e4fte wieder f\u00fcr ihre Berufung zu gewinnen und bei einer R\u00fcckkehr zu unterst\u00fctzen.     *In den vergangenen 25 Jahren wurden in Deutschland rund 625.000  Pflegekr\u00e4fte ausgebildet.[1] Etwa 335.000 ausgebildete Pflegekr\u00e4fte  sind aus der Pflege ausgestiegen.[2] Die #PflegeComeBack Studie zeigt eine grunds\u00e4tzliche R\u00fcckkehrbereitschaft bei 48 Prozent der  ehemaligen Pflegekr\u00e4fte. Daraus ergibt sich ein Potenzial von rund  120.000 bis 200.000 R\u00fcckkehrern bei Personen, die in den vergangenen  25 Jahren zu examinierten Pflegefachkr\u00e4ften ausgebildet wurden (bei  Ber\u00fccksichtigung einer Schwankungsbreite von -12 bzw. +12 Prozent).  [1] http:\/\/ots.de\/tQod6h  [2] http:\/\/ots.de\/MtvgDN     \u00dcber die HARTMANN GRUPPE     Die HARTMANN GRUPPE ist einer der f\u00fchrenden europ\u00e4ischen Anbieter  von Medizin- und Hygieneprodukten mit den Kompetenzschwerpunkten  Wundbehandlung (z. B. Wundauflagen, Unterdruck-Wundtherapie,  Fixierbinden, Pflaster), Inkontinenzversorgung (z. B.  Einweg-Inkontinenzslips und -einlagen sowie Produkte zur Hautpflege  bei Inkontinenz) und Infektionsschutz (z. B. OP-Komplettsets,  OP-Bekleidung, OP-Einweginstrumente und Desinfektionsmittel). Erg\u00e4nzt wird das Portfolio durch Produkte f\u00fcr die Kompressionstherapie, Erste Hilfe sowie Pflege- und Kosmetikprodukte. Dar\u00fcber hinaus bietet  HARTMANN innovative Systeml\u00f6sungen f\u00fcr professionelle Zielgruppen im  Medizin- und Pflegebereich. Weltweit ist das Unternehmen mit Sitz in  Heidenheim, dessen Schwerpunktmarkt Europa ist, mit eigenen  Gesellschaften marktnah aufgestellt. Im Jahr 2017 erwirtschafteten  10.764 Mitarbeiter in der HARTMANN GRUPPE einen Umsatz von 2,06 Mrd.  EUR.     Die PAUL HARTMANN AG in Heidenheim\/Deutschland ist das Herz der  Unternehmensgruppe. Sie geh\u00f6rt zu den \u00e4ltesten deutschen  Industriebetrieben und geht auf eine 1818 von Ludwig von Hartmann  gegr\u00fcndete Textilfabrik zur\u00fcck. 1873 begann unter dessen Sohn Paul  Hartmann die Produktion von Verbandwatte, sp\u00e4ter wurde das  Unternehmen weltweit zum Flaggschiff einer expandierenden  Verbandstoffindustrie. Zur HARTMANN GRUPPE geh\u00f6ren neben zahlreichen  Vertriebsgesellschaften im Ausland u. a. BODE Chemie (Hamburg), Karl  Otto Braun (Wolfstein), Sanimed (Ibbenb\u00fcren) sowie KNEIPP (W\u00fcrzburg).    Pressekontakt: Dominik Plonner PAUL HARTMANN AG  Tel.: +49 7321 36 1380  E-Mail: Dominik.Plonner@hartmann.info  Original-Content von: HARTMANN, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/132941\/4125874\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin\/Heidenheim (ots) &#8211; &#8211; Zufriedenheit bei ehemaligen Pflegekr\u00e4ften in neuem Berufsumfeld geringer &#8211; Sieben von zehn Befragten w\u00fcrden wieder die<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-268756","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/268756","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=268756"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/268756\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=268756"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=268756"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=268756"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}