{"id":269137,"date":"2018-11-29T16:17:19","date_gmt":"2018-11-29T16:17:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/kommt-rechtsfriede-ins-gluecksspiel-dltb-experten-diskussion-urteile-der-obersten-bundesgerichte-und-des-eugh-schaffen-klarheit-im-gluecksspielmarkt-foto\/"},"modified":"2018-11-29T16:17:19","modified_gmt":"2018-11-29T16:17:19","slug":"kommt-rechtsfriede-ins-gluecksspiel-dltb-experten-diskussion-urteile-der-obersten-bundesgerichte-und-des-eugh-schaffen-klarheit-im-gluecksspielmarkt-foto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/kommt-rechtsfriede-ins-gluecksspiel-dltb-experten-diskussion-urteile-der-obersten-bundesgerichte-und-des-eugh-schaffen-klarheit-im-gluecksspielmarkt-foto\/","title":{"rendered":"Kommt Rechtsfriede ins Gl\u00fccksspiel? \/ DLTB Experten-Diskussion: Urteile der obersten Bundesgerichte und des EuGH schaffen Klarheit im Gl\u00fccksspielmarkt (FOTO)"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full\" src=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_big\/0ce76efc-a75e-4908-954d-22ebb8e873f2\/2018-11-DLTB_Diskussionsrunde-OFFENBLENDE-RB-088c.jpg\" \/><\/p>\n<p>Hamburg (ots) &#8211;     Renommierte Gl\u00fccksspielrecht-Experten sehen die Rechtsprechung der Bundesgerichte und des Europ\u00e4ischen Gerichtshofes als Best\u00e4tigung der Gl\u00fccksspielregulierung in Deutschland. Auch Landgerichte haben  Anbieter illegaler Schwarzlotterien in die Schranken gewiesen, z.B.  die Landgerichte Bremen, Hamburg, Koblenz, Saarbr\u00fccken und das  Oberverwaltungsgericht Hamburg.<!--more--> F\u00fcr den Deutschen Lotto- und  Totoblock (DLTB) sind diese Gerichtsurteilen wichtige Signale im  Kampf gegen illegale Lotteriewetten, Produktpiraterie und  Verbrauchert\u00e4uschung.     Bei den LOTTO \u00dcber-Kreuz-Gespr\u00e4chen haben Juristen aus  Wissenschaft, Gl\u00fccksspielaufsichtsbeh\u00f6rden und Praxis sachlich und  kontrovers \u00fcber die aktuelle Rechtsprechung im Gl\u00fccksspiel  diskutiert. 60 G\u00e4ste aus Politik, Verb\u00e4nden und Verwaltung waren Ende November der Einladung des Deutschen Lotto- und Totoblocks (DLTB) zur Fachdiskussion in die Hamburger Landesvertretung in Berlin gefolgt.     Das Podium war kompetent besetzt: Neben den  Gl\u00fccksspielrechtsexperten Prof. Dr. Markus Ruttig (Hochschule  Fresenius, Fachanwalt CBH aus K\u00f6ln) und Dr. Walther Michl  (Ludwig-Maximilian-Universit\u00e4t, M\u00fcnchen) sa\u00df f\u00fcr die  Gl\u00fccksspielaufsichtsbeh\u00f6rden Hans-Peter Knaack (Ministerium f\u00fcr  Inneres, Bauen und Sport, Saarbr\u00fccken) auf dem Podium. F\u00fcr die  staatlichen Lotteriegesellschaften komplettierte Michael Barth,  Rechtsauschuss-Vorsitzender des DLTB, die vom Journalist Steffen  Grimberg moderierte Runde.     Die Rechtsprechung best\u00e4tigt die Gl\u00fccksspiel-Regulierung.     Bei allen Interpretationsunterschieden waren sich die Juristen in  einem einig:  Die Rechtsprechung hat viele staatliche  Regulierungsans\u00e4tze im Gl\u00fccksspiel (zu Zweitlotterien, Spielhallen,  Handeln der Aufsicht) h\u00f6chstrichterlich best\u00e4tigt. Der  Gl\u00fccksspielstaatsvertrag hat sich rechtlich als \u00fcberwiegend stabil  erwiesen. Bundesverfassungs- und Bundesverwaltungsgericht haben 2016  und 2017 in verschiedenen Urteilen seine Vereinbarkeit mit der  Verfassung und seine europarechtliche Konformit\u00e4t untermauert.     In Bezug auf die aktuelle Diskussion um den  Gl\u00fccksspielstaatsvertrag hatte Ministerialrat Hans-Peter Knaack daher eine klare Empfehlung: &#8222;Die L\u00e4nder w\u00e4ren gut beraten, die bei der  Gl\u00fccksspiel-Regulierung gewonnene Rechtssicherheit nicht aufs Spiel  zu setzen. Die Gerichtsurteile erleichtern den L\u00e4nderbeh\u00f6rden ihre  Arbeit erheblich.&#8220;     Vier bis f\u00fcnf Jahre h\u00e4tte es gedauert, bis diese  h\u00f6chstrichterlichen Urteile erreicht waren. Die L\u00e4nder sollten die  dadurch gewonnene Rechtssicherheit, auch f\u00fcr den Vollzug bis hin zur  kommunalen Ebene, nicht aufgeben, so der Vertreter des Saarbr\u00fccker  Innenministeriums.     DLTB-Vertreter Michael Barth erg\u00e4nzte: &#8222;Die erfreulich klare  Rechtsprechung hat f\u00fcr die Aufsichten die Handlungsf\u00e4higkeit  erweitert. Das \u00e4ndert nichts an der Notwendigkeit, dass die  Gl\u00fccksspielaufsichtsbeh\u00f6rden technisch und personell gest\u00e4rkt werden  m\u00fcssen, um das geltende Recht auch durchsetzen zu k\u00f6nnen.&#8220; Dazu  geh\u00f6rt nach Einsch\u00e4tzung des DLTB-Vertreters auch die Unterbrechung  der Zahlungsstr\u00f6me: &#8222;Laut Bundesverwaltungsgericht ist es zul\u00e4ssig,  den Zahlungsverkehr bei illegalem Gl\u00fccksspiel zu unterbinden&#8220;,  erl\u00e4utert Michael Barth. Mittlerweile gehe die nieders\u00e4chsische  Gl\u00fccksspielaufsicht verst\u00e4rkt gegen entsprechende  Zahlungsdienstleister vor, die das deutsche Recht unterlaufen.     Prof. Markus Ruttig stellte klar: &#8222;Man kann die eine oder andere  Detailfrage rechtlich unterschiedlich bewerten. Entscheidend ist,  dass von den Urteilen ein gewisser Rechtsfriede ausgeht. Im Interesse der Funktionsf\u00e4higkeit eines gesellschaftlich akzeptablen  Gl\u00fccksspielmarktes ist es bedeutsam, dass der rechtlich zul\u00e4ssige  Rahmen eingehalten wird.&#8220;     In der lebhaften Diskussion betonte Torsten Meinberg, Federf\u00fchrer  des DLTB: &#8222;Die aktuellen Entwicklungen auf dem Gl\u00fccksspielmarkt  zeigen: Es war richtig, dass die Politik nicht den Forderungen  privater Gl\u00fccksspiel-Konzerne und Lobbyisten nach \u00d6ffnung und  Liberalisierung des Gl\u00fccksspielmarktes nachgegeben hat. Die Gerichte  haben dies best\u00e4tigt. F\u00fcr illegal operierende Anbieter wird es jetzt  unbequem auf dem deutschen Gl\u00fccksspielmarkt.&#8220;     Es sei erfreulich, dass die Ministerpr\u00e4sidenten sich nicht dem  Druck gebeugt haben, den Gl\u00fccksspielstaatsvertrag vor 2021 zu  novellieren. Denn Gl\u00fccksspiel birgt auch Gefahren und sollte nicht  den ungez\u00fcgelten Marktinteressen Einzelner \u00fcberlassen werden, warnt  der DLTB-Vertreter. Die Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz hat mit ihrem  Beschluss vom Oktober 2018 den Weg f\u00fcr eine sachliche Diskussion um  m\u00f6gliche Anpassungsbedarfe beschrieben.     \u00dcber den DLTB:      Der Deutsche Lotto- und Totoblock (DLTB) ist die Gemeinschaft der  16 selbstst\u00e4ndigen Lotteriegesellschaften in den Bundesl\u00e4ndern. LOTTO steht f\u00fcr Gl\u00fcck auf der Basis von Verantwortung. Unser vorrangiges  Ziel ist es, das Spiel mit dem Gl\u00fcck zu erm\u00f6glichen, gleichzeitig  aber pr\u00e4ventiv die Entstehung von Spielsucht zu verhindern. Im  staatlichen Auftrag orientiert sich unser Handeln nicht am  Gewinnstreben, sondern ist vorrangig an der F\u00f6rderung des Gemeinwohls ausgerichtet. Die Eins\u00e4tze der Spielteilnehmer flie\u00dfen zum weit  \u00fcberwiegenden Teil an die Allgemeinheit zur\u00fcck und finanzieren  zahlreiche Projekte in den Bereichen Soziales, Kultur und Sport.     Weitere Informationen zum DLTB finden Sie unter  www.lottodeutschland.de.     Offizielle Pressefotos der Veranstaltung stehen zum Download  bereit.     http:\/\/ots.de\/d40J8u    Pressekontakt: Madeleine G\u00f6hring, Pressesprecherin f\u00fcr den Deutschen Lotto- und Totoblock (DLTB) E-Mail:   Goehring@lotto-hh.de, Telefon:  +49 (0)40 6 32 05-241  Original-Content von: Deutscher Lotto- und Totoblock (DLTB), \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/53260\/4129892\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburg (ots) &#8211; Renommierte Gl\u00fccksspielrecht-Experten sehen die Rechtsprechung der Bundesgerichte und des Europ\u00e4ischen Gerichtshofes als Best\u00e4tigung der Gl\u00fccksspielregulierung in Deutschland.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-269137","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/269137","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=269137"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/269137\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=269137"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=269137"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=269137"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}