{"id":269963,"date":"2018-12-06T13:15:00","date_gmt":"2018-12-06T13:15:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/besondere-neuigkeiten\/bka-zentralstelle-cybercrime-bayern-und-bundeskriminalamt-nehmen-mutmassliche-darknet-drogenhaendler-fest\/"},"modified":"2018-12-06T13:15:00","modified_gmt":"2018-12-06T13:15:00","slug":"bka-zentralstelle-cybercrime-bayern-und-bundeskriminalamt-nehmen-mutmassliche-darknet-drogenhaendler-fest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/bka-zentralstelle-cybercrime-bayern-und-bundeskriminalamt-nehmen-mutmassliche-darknet-drogenhaendler-fest\/","title":{"rendered":"BKA: Zentralstelle Cybercrime Bayern und Bundeskriminalamt nehmen mutma\u00dfliche Darknet-Drogenh\u00e4ndler fest"},"content":{"rendered":"<p>Wiesbaden (ots) &#8211; Die Zentralstelle Cybercrime Bayern hat  Haftbefehle gegen zwei mutma\u00dfliche Drogenh\u00e4ndler aus dem Raum  Regensburg erwirkt. Die Drogen sollen auf einem Handelsplatz im  Darknet bestellt worden sein.<!--more-->     Bereits am vergangenen Wochenende konnten die Staatsanw\u00e4lte der  bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg errichteten Zentralstelle  Cybercrime Bayern und Ermittler des Bundeskriminalamtes nach  aufw\u00e4ndigen Ermittlungen zwei M\u00e4nner aus dem Raum Regensburg  festnehmen, die sich \u00fcber das Darknet mit erheblichen Mengen  Methamphetamin eingedeckt haben sollen, um dieses dann weiter zu  ver\u00e4u\u00dfern.     Der 25-J\u00e4hrige aus dem Landkreis Regensburg und der 33-J\u00e4hrige aus dem Landkreis Kelheim sollen in insgesamt drei F\u00e4llen auf einem  Darknet-Handelsplatz erhebliche Mengen Methamphetamin (&#8222;Crystal  Meth&#8220;) im Ausland bestellt haben. Die Bet\u00e4ubungsmittel waren  zumindest in einem Fall in Kerzen eingeh\u00fcllt und bei der Versendung  als &#8222;Sojawachs und Kerzen&#8220; deklariert worden. Insgesamt geht es um  eine Bestellung im August 2018 \u00fcber 100 g Metamphetamin und um zwei  Bestellungen im September 2018 \u00fcber jeweils 500 g Methamphetamin.     Da die Bestellungen der Beschuldigten vom Verk\u00e4ufer auf dem  Darknet-Handelsplatz nicht vollst\u00e4ndig oder nicht zeitgerecht  ausgef\u00fchrt wurden, sollte &#8211; als Ausgleich &#8211; eine weitere Versendung  mit 200 g der Droge erfolgen. Durch die Beschuldigten war zudem  geplant, im Erfolgsfalle ein weiteres Kilogramm bei dem Verk\u00e4ufer zu  ordern. Den Beschuldigten war dabei nicht bekannt, dass die Ermittler bereits Kenntnis von der Kommunikation mit dem Verk\u00e4uferaccount auf  der Plattform hatten. In Zusammenarbeit mit den ausl\u00e4ndischen  Beh\u00f6rden konnte ein pr\u00e4pariertes Paket mit der mutma\u00dflichen  Bet\u00e4ubungsmittellieferung auf den Weg gebracht werden. Der 33-j\u00e4hrige Niederbayer wurde noch bei der \u00d6ffnung des Pakets durch Spezialkr\u00e4fte des BKA festgenommen, der 25-j\u00e4hrige Oberpf\u00e4lzer am Folgetag durch  Beamte der KPI Regensburg. Im Zuge weiterer Ermittlungen wurden am  Arbeitsplatz der beiden Beschuldigten zus\u00e4tzlich knapp 200 g  Methamphetamin sichergestellt.     Beide Beschuldigten wurden dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Regensburg vorgef\u00fchrt, der jeweils auf Antrag der  Generalstaatsanwaltschaft Bamberg Haftbefehl wegen Flucht- und  Verdunkelungsgefahr erlie\u00df. Die Beschuldigten befinden sich seitdem  in unterschiedlichen Justizvollzugsanstalten. Ihnen liegen jeweils  drei F\u00e4lle der gemeinschaftlichen unerlaubten Einfuhr von  Bet\u00e4ubungsmitteln in nicht geringer Menge und des gemeinschaftlichen  unerlaubten Handeltreibens mit Bet\u00e4ubungsmitteln in nicht geringer  Menge zur Last. Das Gesetz sieht daf\u00fcr eine Freiheitsstrafe von zwei  Jahren bis zu 15 Jahren vor. Ein beachtlicher Teil der in die  Bundesrepublik eingef\u00fchrten Bet\u00e4ubungsmittel konnte sichergestellt  werden.     F\u00fcr R\u00fcckfragen steht Ihnen Oberstaatsanwalt Goger unter der  Telefonnummer 0951\/833-1451 gerne zur Verf\u00fcgung. Weitere Einzelheiten zum Ermittlungsverfahren k\u00f6nnen derzeit allerdings nicht mitgeteilt  werden.     gez. Goger Oberstaatsanwalt Pressesprecher     Seit dem 1. Januar 2015 besteht bei der Generalstaatsanwaltschaft  Bamberg die Zentralstelle Cybercrime Bayern. Diese Zentralstelle ist  bayernweit zust\u00e4ndig f\u00fcr die Bearbeitung herausgehobener  Ermittlungsverfahren im Bereich der Cyberkriminalit\u00e4t. Sie ermittelt  in Zu-sammenarbeit mit den entsprechenden Spezialisten der  bayerischen Polizei oder des Bun-deskriminalamts und mit  internationalen Partnern z.B. bei Angriffen auf bedeutende  Wirt-schaftszweige oder bei Verfahren aus dem Bereich der  organisierten Cyberkriminalit\u00e4t. Auch dann, wenn bei Verfahren der  Allgemeinkriminalit\u00e4t ein hoher Ermittlungsaufwand im Bereich der  Computer- und Informationstechnik abzuarbeiten ist, werden die  Staatsanw\u00e4lte der Zentralstelle t\u00e4tig. Die bearbeiteten F\u00e4lle sind  vielf\u00e4ltig: Sie reichen von Hackerangriffen \u00fcber F\u00e4lle des  Vorkasse-Betrugs im Internet, z. B. durch professionelle sog.  Fake-Shops, und F\u00e4lle von Ransomware bis hin zum Handel mit Waffen,  Drogen und Kinderpornographie im Darknet. Seit dem 1. August 2018 ist die Zentralstelle Cybercrime Bayern zudem f\u00fcr herausgehobene F\u00e4lle  der Wirtschaftscyberkriminalit\u00e4t zust\u00e4ndig. Derzeit sind zw\u00f6lf  Staatsanw\u00e4ltinnen und Staatsanw\u00e4lte bei der Zentralstelle Cybercrime  Bayern t\u00e4tig. Zum Jahresbeginn 2019 werden es 14 sein.     <\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/7\/4136239\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wiesbaden (ots) &#8211; Die Zentralstelle Cybercrime Bayern hat Haftbefehle gegen zwei mutma\u00dfliche Drogenh\u00e4ndler aus dem Raum Regensburg erwirkt. 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