{"id":270516,"date":"2018-12-11T10:16:04","date_gmt":"2018-12-11T10:16:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/langfristige-milliardenbelastungen-fuer-die-buerger-durch-verfehlte-personalpolitik-der-gruen-schwarzen-landesregierung-baden-wuerttembergs\/"},"modified":"2018-12-11T10:16:04","modified_gmt":"2018-12-11T10:16:04","slug":"langfristige-milliardenbelastungen-fuer-die-buerger-durch-verfehlte-personalpolitik-der-gruen-schwarzen-landesregierung-baden-wuerttembergs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/langfristige-milliardenbelastungen-fuer-die-buerger-durch-verfehlte-personalpolitik-der-gruen-schwarzen-landesregierung-baden-wuerttembergs\/","title":{"rendered":"Langfristige Milliardenbelastungen f\u00fcr die B\u00fcrger durch verfehlte Personalpolitik der gr\u00fcn-schwarzen Landesregierung Baden-W\u00fcrttembergs"},"content":{"rendered":"<p>Stuttgart (ots) &#8211; Mit nunmehr 53,4 Milliarden Euro f\u00fcr das  Haushaltsjahr 2018 bl\u00e4ht die Landesregierung den Staatshaushalt im  Vergleich zum Vorjahr 2017 um 11,6 Prozent auf.<!--more--> Auch nach Abzug der  geplanten Tilgung von Kreditmarktschulden in H\u00f6he von 500 Millionen  Euro verbleibt noch eine Ausgabensteigerung von \u00fcber 11 Prozent,  w\u00e4hrend die Wirtschaftsleistung in diesem Jahr nach allen Prognosen  nur um voraussichtlich 1,8 Prozent steigen wird. Darauf verweist der  Haushaltspolitische Sprecher der Fraktion der AfD im Landtag von  Baden-W\u00fcrttemberg, Dr. Rainer Podeswa MdL. &#8222;Ein Ausgabenaufwuchs um  mehr als das F\u00fcnffache kann keine Nachhaltigkeitskriterien erf\u00fcllen  und ist den B\u00fcrgern von Baden-W\u00fcrttemberg gegen\u00fcber  verantwortungslos. Dieser offensichtlich unter dem Motto &#8218;Nach uns  die Sintflut&#8216; erstellte Nachtragshaushalt wird von der AfD-Fraktion  in aller Sch\u00e4rfe abgelehnt!&#8220;     Personalkostensteigerungen werden Handlungsspielraum der Regierung extrem einschr\u00e4nken     Deutlich bedenklicher als der scheinbare Ausgabenrausch der  Landesregierung erscheinen nach Einsch\u00e4tzung der AfD-Fraktion die im  Staatshaushalt begr\u00fcndeten zus\u00e4tzlichen und langfristigen  Milliardenbelastungen f\u00fcr Personalausgaben in den kommenden  Jahrzehnten. Hatte sich die Regierung in den vergangenen Jahren noch  zu den vom Landesrechnungshof geforderten Stelleneinsparungen  verpflichtet, wurden diese nun ersatzlos gestrichen. Zusammen mit den bereits geplanten und im Nachtragshaushalt vorgesehenen neuen Stellen plant die Landesregierung einen Aufwuchs bei den Staatsbeamten und  Angestellten von rund 3500 Stellen. &#8222;Auch bei einer nur geringf\u00fcgig  r\u00fcckl\u00e4ufigen Konjunktur werden diese unverantwortlichen  Personalkostensteigerungen die finanziellen Handlungsspielr\u00e4ume der  Landesregierung in den kommenden Jahren extrem einschr\u00e4nken. Bei  einer Rezession m\u00fcndet diese v\u00f6llig falsche Weichenstellung der  Landesregierung in einer Staatshaushaltskrise&#8220;, erl\u00e4utert der  stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende. Die AfD-Fraktion beantragt daher die Wiedereinsetzung der Stelleneinsparverpflichtung und  streicht den geplanten Stellenaufwuchs. Der Stellenplan des Landes  Baden-W\u00fcrttemberg soll im Jahr 2019 um 122 Stellen reduziert werden.  &#8222;Unbestritten notwendige neue Stellen, beispielsweise bei den  Verwaltungsgerichten, sind durch Stelleneinsparungen zu  kompensieren&#8220;, so Dr. Podeswa.     Weder Haushaltswahrheit noch -klarheit     Eine \u00fcber die Erh\u00f6hung der Tilgung von Kreditmarktschulden, den  Zuweisungen an die St\u00e4dte und Landkreise und stichtagsbezogener  Verpflichtungen hinausgehende Erweiterung des Staatshaushaltsplans  f\u00fcr das Jahr 2018 lehnt die AfD-Fraktion ab. &#8222;Nach der erwarteten  Verabschiedung des Gesetzes \u00fcber die Feststellung des  Nachtragshaushaltsplan am morgigen 12. Dezember 2018 durch den  Landtag von Baden-W\u00fcrttemberg verbleiben der Landesregierung nur noch sieben Arbeitstage. Dass in diesem Zeitraum auch eine gr\u00fcn-schwarze  Regierung nicht Milliardenmittel sinnvoll verwenden kann und dies  auch nicht beabsichtigt, bedarf keiner Erl\u00e4uterung. Die verbleibenden Mittelzuf\u00fchrungen in den Haushaltsplan 2018 werden damit die H\u00f6he der Haushaltsreste weiter aufbl\u00e4hen und Schattenhaushalte bef\u00f6rdern, die  sich teilweise der parlamentarischen und damit \u00f6ffentlichen Kontrolle entziehen. Haushaltswahrheit und Haushaltsklarheit sehen anders aus&#8220;, betont der AfD-Abgeordnete mit Verweis auf die 46 \u00c4nderungsantr\u00e4ge  seiner Fraktion f\u00fcr den Staatshaushaltsplan 2019, mit denen insgesamt \u00fcber 1,6 Milliarden Euro f\u00fcr die Entlastung der B\u00fcrger, f\u00fcr die  Zukunftssicherung des Wirtschaftsstandortes, die Verbesserung der  inneren Sicherheit und die Erh\u00f6hung der Kreditmarktschuldentilgung  umgeschichtet werden sollen. Damit legt die AfD ein vollst\u00e4ndig  gegenfinanziertes Haushaltskonzept vor.     AfD fordert Entlastung der B\u00fcrger um 1,116 Milliarden Euro     Angesichts \u00fcberbordender Steuereinnahmen ist es eine  Notwendigkeit, den B\u00fcrger zu entlasten. Die AfD-Fraktion hat die  Reduzierung der Grunderwerbsteuer von 5,0 Prozent auf 3,5 Prozent  beantragt. Diese Gesetzesinitiative wurde in der Anh\u00f6rung von allen  beteiligten gesellschaftlichen Gruppen als richtiger Schritt begr\u00fc\u00dft. Dies unter dem in den Haushaltsplanungen der AfD-Fraktion  ber\u00fccksichtigten Vorbehalt, dass den Kommunen ein vollst\u00e4ndiger  finanzieller Ausgleich f\u00fcr die dadurch eintretende Minderung der  Einnahmen zu gew\u00e4hren ist.  Neben der rein monet\u00e4ren Entlastung der  B\u00fcrger in H\u00f6he von 588 Millionen Euro wird auch eine positive  Auswirkung auf den angespannten Wohnungsmarkt erwartet.     311 Millionen Euro f\u00fcr den Ausbau der digitalen Infrastruktur im  l\u00e4ndlichen Raum     Sowohl im europ\u00e4ischen als auch im internationalen Vergleich hat  Baden-W\u00fcrttemberg inzwischen den Anschluss im Ausbau der digitalen  Infrastruktur verloren. Gerade in Baden-W\u00fcrttemberg mit seiner durch  den Mittelstand gepr\u00e4gten Wirtschaftsstruktur ist der digitale  Breitbandausbau in den l\u00e4ndlichen Regionen ein entscheidender  Schl\u00fcsselfaktor f\u00fcr den weiteren wirtschaftlichen Erfolg des Landes.  &#8222;Es ist nicht zielf\u00fchrend, nur in den Sonntagsreden von den &#8218;Hidden  Champions&#8216; zu schw\u00e4rmen&#8220;, so Dr. Podeswa. &#8222;Der B\u00fcrger muss von der  Landesregierung auch erwarten k\u00f6nnen, die zwingend erforderlichen  Grundvoraussetzungen f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Wettbewerbsf\u00e4higkeit unserer  vielen Weltmarktf\u00fchrer in der Fl\u00e4che zu schaffen.&#8220; Die AfD-Fraktion  sieht im Jahr 2019 zus\u00e4tzliche Mittel in H\u00f6he von 311 Millionen Euro  f\u00fcr den Ausbau der Breitbandinfrastruktur im l\u00e4ndlichen Raum sowie  weitere 4,2 Millionen Euro f\u00fcr die Einsetzung von  Digitalisierungsmanagern in den Stadt- und Landkreisen zur  Unterst\u00fctzung einer funktionierenden IT-Struktur in den Schulen vor.     45 Millionen Euro zus\u00e4tzlich f\u00fcr Polizei und Justizvollzug     &#8222;Dass erst in einem Nachtragshaushalt 5 Millionen Euro f\u00fcr die  Abgeltung von nur einem Sechstel der bei Polizei angefallenen  \u00dcberstunden eingestellt werden, ist ein weiterer bezeichnender  Ausdruck der von Innenminister Strobl st\u00e4ndig \u00fcberbetonten hohen  &#8218;Wertsch\u00e4tzung der Arbeit&#8216; unserer Polizei&#8220;, erg\u00e4nzt der  haushaltspolitische Sprecher der AfD. Die AfD-Fraktion hat f\u00fcr die  Anschaffung dringend ben\u00f6tigter Ausr\u00fcstung der Polizei (+10 Millionen Euro), f\u00fcr den \u00fcberf\u00e4lligen Ausbau der Polizeischulen (+15 Millionen  Euro) und f\u00fcr die Schaffung zus\u00e4tzlicher Abschiebehaftpl\u00e4tze (+20  Millionen Euro) insgesamt zus\u00e4tzliche Mittel in H\u00f6he von 45 Millionen Euro beantragt. &#8222;Dass Baden-W\u00fcrttemberg \u00fcberhaupt nur \u00fcber 30  Abschiebehaftpl\u00e4tze verf\u00fcgt und regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber 80 Prozent der  Abschiebeversuche scheitern, ist eine Steuergeldverschwendung  sondergleichen, welche an Eulenspiegelei denken l\u00e4sst. Auch im  dritten Jahr nach der Fl\u00fcchtlingskrise sieht das Innenministerium  hier keine Abhilfe offensichtlich untragbarer und den B\u00fcrgern nicht  vermittelbarer Missst\u00e4nde vor. Die Institutionen des Staates werden  von der Landesregierung aus gr\u00fcn-ideologischen Gr\u00fcnden der  L\u00e4cherlichkeit preisgegeben&#8220;, analysiert Dr. Rainer Podeswa. &#8222;In  dieser Situation zweistellige Millionenbetr\u00e4ge f\u00fcr ein  &#8218;Arbeitsprogramm Gesellschaftlicher Zusammenhalt&#8216; einzuplanen, geht  an den begr\u00fcndeten Erwartungen der B\u00fcrger vollst\u00e4ndig vorbei und  belegt einmal mehr, dass die Landesregierung die Lebenssituation der  B\u00fcrger \u00fcberhaupt nicht mehr wahrnimmt.&#8220;     35 Millionen Euro f\u00fcr Feuerwehrwesen, Katastrophenschutz und  Rettungsdienste     Mit zus\u00e4tzlichen 35 Millionen Euro will die AfD-Fraktion die  Investitionen in das Feuerwehrwesen, den Katastrophenschutz und die  Rettungsdienste st\u00e4rken. Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind die durch die  Landesregierung verursachten langj\u00e4hrigen Investitionsstaus. Auch im  vorliegenden Haushaltsentwurf der Regierung sind wieder nur weniger  als die H\u00e4lfte der von den Kommunen beantragten Zusch\u00fcsse vorgesehen. Die AfD fordert dar\u00fcber hinaus eine kostenneutrale St\u00e4rkung des  Petitionsausschusses des Landtags, gegenfinanziert durch die  Abschaffung des B\u00fcrgerbeauftragten. &#8222;Bereits jetzt hat der B\u00fcrger 143 B\u00fcrgerbeauftragte in den Landtag gew\u00e4hlt, die Abgeordnete hei\u00dfen. Ein weiterer ist da nicht erforderlich&#8220;, so der AfD-Politiker  abschlie\u00dfend.    Pressekontakt: Klaus-Peter Kaschke, Lic. rer. publ. Pressereferent der AfD-Fraktion im Landtag von Baden-W\u00fcrttemberg Konrad-Adenauer-Stra\u00dfe 3 70173 Stuttgart Telefon: +49 711-2063 5639 Klaus-Peter.Kaschke@afd.landtag-bw.de  Original-Content von: AfD-Fraktion im Landtag von Baden-W\u00fcrttemberg, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/127902\/4140252\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stuttgart (ots) &#8211; Mit nunmehr 53,4 Milliarden Euro f\u00fcr das Haushaltsjahr 2018 bl\u00e4ht die Landesregierung den Staatshaushalt im Vergleich zum<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-270516","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/270516","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=270516"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/270516\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=270516"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=270516"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=270516"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}