{"id":271623,"date":"2018-12-21T14:37:42","date_gmt":"2018-12-21T14:37:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/berliner-polizist-hat-drohbriefe-verschickt-strafbefehl-ueber-3-500-euro-akzeptiert\/"},"modified":"2018-12-21T14:37:42","modified_gmt":"2018-12-21T14:37:42","slug":"berliner-polizist-hat-drohbriefe-verschickt-strafbefehl-ueber-3-500-euro-akzeptiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/berliner-polizist-hat-drohbriefe-verschickt-strafbefehl-ueber-3-500-euro-akzeptiert\/","title":{"rendered":"Berliner Polizist hat Drohbriefe verschickt \/ Strafbefehl \u00fcber 3.500 Euro akzeptiert"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; Ein Berliner Polizist hat gestanden, im Dezember  2017 Drohbriefe an vermeintlich Angeh\u00f6rige der linken Szene in der  Stadt verschickt zu haben.     Der Beamte akzeptierte einen Strafbefehl \u00fcber 3.500 Euro, wie das  ARD-Politikmagazin KONTRASTE berichtet. Die Angaben wurden dem  ARD-Magazin von zwei Anw\u00e4lten, die mit dem Fall befasst waren,  best\u00e4tigt.<!--more--> Lisa Jani, Sprecherin der Berliner Strafgerichte, teilte  auf Anfrage mit, dass der Strafbefehl in diesem Fall ergangen sei,  konnte aber keine n\u00e4heren Angaben zum beruflichen Umfeld des T\u00e4ters  machen. Die Berliner Polizei hat auf Anfragen bislang nicht reagiert.     Am 29. Dezember 2017 hatte das der linksradikalen Szene  zugeordnete Internetportal Indymedia berichtet, dass bei  verschiedenen als linksextremistisch geltenden Treffpunkten und  Privatpersonen neunseitige Schreiben eingegangen seien, in den 42  Personen namentlich benannt wurden, einige davon mit Wohnadresse und  Fotos. Ein Teil der Fotos soll bei der erkennungsdienstlichen  Behandlung der Genannten durch die Polizei entstanden sein. Als  Absender zeichnete ein &#8222;Zentrum f\u00fcr politische Korrektheit&#8220;, offenbar eine Anspielung auf das &#8222;Zentrum f\u00fcr politische Sch\u00f6nheit&#8220;. Bereits  kurz nachdem der Vorfall bekannt wurde, hatten Betroffene und ihre  Anw\u00e4lte den Verdacht ge\u00e4u\u00dfert,  dass der Absender aus dem Bereich der Berliner Polizei stammen m\u00fcsse.     Die Drohbriefe waren offenbar eine Reaktion auf die  Ver\u00f6ffentlichung von 54 Portraitfotos von Polizistinnen und  Polizisten, die durch linke Aktivisten bei der R\u00e4umung eines Hauses  in der Rigaer Stra\u00dfe, das als Zentrum der linksradikalen Szene galt,  fotografiert wurden. Die Empf\u00e4nger der Drohbriefe des Polizisten  geh\u00f6ren aber zumindest teilweise gar nicht der linken Szene an, wie  Recherchen der Wochenzeitung  Die Zeit ergeben hatten. So seien unter den Betroffenen auch Journalisten, ein SPD-Mitglied, ein Mitarbeiter  eines Bundestagsabgeordneten und ein Mann gewesen, der Jahre zuvor  einmal eine Beziehung mit einer Bewohnerin des besetzten Hauses in  der Rigaer Stra\u00dfe 94 in Berlin gehabt hatte. Ob gegen den Beamten  auch disziplinarrechtlich ermittelt wird und wo der Beamte eingesetzt wird, ist momentan nicht bekannt. Der Beamte gilt, nachdem er den  Strafbefehl wegen Versto\u00dfes gegen das Berliner Datenschutzgesetz  akzeptiert hat, nicht als vorbestraft, wie die Sprecherin der  Berliner Kriminalgerichte gegen\u00fcber Kontraste best\u00e4tigte.    Pressekontakt: Rundfunk Berlin-Brandenburg Kontraste Das Magazin aus Berlin Telefon: +49 30 97993 22800 Telefax: +49 30 97993 22809 kontraste@rbb-online.de  http:\/\/www.rbb-online.de\/kontraste\/  Original-Content von: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/51580\/4150298\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; Ein Berliner Polizist hat gestanden, im Dezember 2017 Drohbriefe an vermeintlich Angeh\u00f6rige der linken Szene in der<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-271623","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/271623","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=271623"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/271623\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=271623"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=271623"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=271623"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}