{"id":272135,"date":"2018-12-27T10:24:01","date_gmt":"2018-12-27T10:24:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/explodierende-deal-hoehen-auslaendische-investoren-gieren-nach-deutschen-firmen\/"},"modified":"2018-12-27T10:24:01","modified_gmt":"2018-12-27T10:24:01","slug":"explodierende-deal-hoehen-auslaendische-investoren-gieren-nach-deutschen-firmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/explodierende-deal-hoehen-auslaendische-investoren-gieren-nach-deutschen-firmen\/","title":{"rendered":"Explodierende Deal-H\u00f6hen: Ausl\u00e4ndische Investoren gieren nach deutschen Firmen"},"content":{"rendered":"<p>D\u00fcsseldorf (ots) &#8211; Bis Mitte November stiegen ausl\u00e4ndische  Investoren bei 732 deutschen Unternehmen ein, zeigt eine PwC-Studie \/ Bezogen auf die 170 Deals, bei denen ein Kaufpreis genannt wurde,  betrug das durchschnittliche Volumen 490 Mio. Euro, was weit \u00fcber den Vorjahren liegt \/ Dazu passt, dass allein 20 Transaktionen mehr als 1 Mrd.<!--more--> Euro schwer waren &#8211; auch das ein neuer Rekord \/ Ebenfalls  bemerkenswert: Allein neun dieser sogenannten Megadeals entfielen auf Private-Equity-Investoren     Der Run ausl\u00e4ndischer Investoren auf deutsche Unternehmen h\u00e4lt an  &#8211; wobei das durchschnittliche Deal-Volumen in diesem Jahr geradezu  explodiert ist. Allein bis Mitte November z\u00e4hlte die  Wirtschaftspr\u00fcfungs- und Beratungsgesellschaft PwC f\u00fcr ihren  diesj\u00e4hrigen M&amp;A-Report 732 angek\u00fcndigte Transaktionen. Dabei wurde  in 170 F\u00e4llen der Kaufpreis \u00f6ffentlich gemacht. Ergebnis: Allein  diese 170 Deals kamen auf ein aggregiertes Volumen in H\u00f6he von 82,5  Mrd. Euro, woraus sich ein durchschnittlicher Transaktionswert von  bemerkenswerten 490 Mio. Euro ergab &#8211; eine markante Steigerung im  Vergleich zum Vorjahr (380 Mio. Euro) und sogar mehr als doppelt so  viel wie 2016, als es im Schnitt rund 230 Mio. Euro waren.     &#8222;Dass internationale Investoren einen immer st\u00e4rkeren Fokus auf  den deutschen Markt legen, beobachten wir schon seit Jahren. Was  allerdings ein relativ junges Ph\u00e4nomen ist: Neben einer ohnehin  stattlichen Zahl an mittelgro\u00dfen M&amp;A-Gesch\u00e4ften kommt es inzwischen  fast monatlich zu ein bis zwei sogenannten Megadeals &#8211; also  Transaktionen mit einem Volumen von mindestens 1 Mrd. Euro&#8220;, sagt  Steve Roberts, Leiter Private Equity bei PwC in Deutschland. Bis  Mitte November wurden exakt 20 dieser Deals vermeldet, was zu diesem  Zeitpunkt schon \u00fcber den Werten f\u00fcr die gesamten Vorjahre lag.  Besonders bemerkenswert: Bei neun dieser 20 M&amp;A-Transaktionen lag das Volumen bei mehr als 2 Mrd. Euro, bei einem Deal sogar im  zweistelligen Milliardenbereich. Dabei handelte es sich um die 18,4  Mrd. Euro schwere \u00dcbernahme der Unitymedia GmbH durch den britischen  Vodafone-Konzern im Februar.     Steve Roberts: &#8222;Der Boom der Vorjahre hat sich nahtlos  fortgesetzt&#8220; F\u00fcr das Gesamtjahr geht die PwC-Studie auf Basis der  November-Zahlen von 815 bis 850 Transaktionen aus. &#8222;Selbst wenn wir  angesichts der zuletzt schwierigen Lage an den Kapitalm\u00e4rkten am  unteren Ende dieses Korridors landen sollten, h\u00e4tte sich der Boom der Vorjahre nahtlos fortgesetzt&#8220;, erl\u00e4utert Roberts. Denn: Seit 2014  liegt die Gesamtzahl der Deals nunmehr best\u00e4ndig bei etwa 700 bis 900 j\u00e4hrlich und damit auf einem im langfristigen Vergleich extrem hohen  Niveau. &#8222;Nat\u00fcrlich beruht die relative Attraktivit\u00e4t deutscher  Unternehmen auch auf den Problemen anderer europ\u00e4ischer Standorte &#8211;  also zun\u00e4chst die Schuldenkrise in S\u00fcdeuropa und dann das  Brexit-Votum in Gro\u00dfbritannien. Doch auch jenseits solcher Effekte  gelten deutsche Unternehmen unter ausl\u00e4ndischen Investoren als solide aufgestellt und immer noch fair bewertet. Darum spricht wenig daf\u00fcr,  dass der M&amp;A-Boom in den n\u00e4chsten Jahren sp\u00fcrbar abflauen wird&#8220;,  meint Roberts. Die meisten K\u00e4ufer &#8211; n\u00e4mlich bis Mitte November  bereits 129 &#8211; kamen wie in den Vorjahren aus den USA. Auf Platz zwei  folgten diesmal Gro\u00dfbritannien mit 94 Deals und die Schweiz mit 86  Transaktionen.     Weiter auf dem Vormarsch sind K\u00e4ufer aus dem asiatisch-  pazifischen Raum. Sie zeichneten per Mitte November f\u00fcr 110 M&amp;A-Deals verantwortlich, was mehr war als im gesamten Vorjahr (114). &#8222;Der  chinesische Anteil hieran ist allerdings weniger hoch, als es die oft aufgeregten Debatten um den angeblichen Ausverkauf hiesiger  Unternehmen nach China vermuten lie\u00dfen&#8220;, unterstreicht PwC-Experte  Roberts. In Zahlen: Exakt 40 K\u00e4ufer kamen aus China bzw. aus  Hongkong, was ganz grob gesagt dem Niveau von Frankreich (51), den  Niederlanden (40), \u00d6sterreich (33), Schweden (34) und Japan (29)  entsprach.     Finanzinvestoren stemmen mehr als jeden dritten Deal     Auff\u00e4llig: Mehr als die H\u00e4lfte des gesamten Transaktionsvolumens  entfiel auf K\u00e4ufer aus den USA (14,4 Mrd. Euro) und Gro\u00dfbritannien  (27,6 Mrd. Euro). Das lag zum einen nat\u00fcrlich am  Unitymedia\/Vodafone-Deal, hatte aber auch andere Ursachen: &#8222;In den  angels\u00e4chsischen L\u00e4ndern sitzen die meisten Finanzinvestoren &#8211; und  deren Anteil an der Zahl der Deals und an den gesamten Volumina war  auch in diesem Jahr wieder bemerkenswert hoch&#8220;, sagt  Private-Equity-Experte Roberts. Konkret: Von den 732 bis Mitte  November dokumentierten Deals gingen 268 auf Beteiligungsfonds  zur\u00fcck, was ein Anteil von 37% war. Das entsprach in etwa dem Vorjahr (38%), liegt aber zum Beispiel deutlich \u00fcber dem Wert von 2014 (29%). Zudem entfielen allein neun der 20 Megadeals auf  Private-Equity-Investoren.     Nur wenige \u00dcberraschungen gab es, was die Branchenverteilung  angeht. So fokussierte sich das Interesse ausl\u00e4ndischer Investoren  auch in diesem Jahr wieder auf die industrielle Produktion mit 109  Transaktionen, gefolgt von Handel &amp; Konsum (85). Mit doch schon  deutlichem Abstand kommt auf Rang drei die Technologiebranche (61) &#8211;  und das, nachdem es noch vor zwei Jahren so ausgesehen hatte, als sei es nur eine Frage der Zeit, bis die Techindustrie am Handel  vorbeizieht. Im Aufwind befindet sich \u00fcberraschend die Finanzbranche  mit 46 angek\u00fcndigten Transaktionen und weniger \u00fcberraschend der  Immobiliensektor mit 42 angek\u00fcndigten Deals.     \u00dcber PwC:     PwC betrachtet es als seine Aufgabe, gesellschaftliches Vertrauen  aufzubauen und wichtige Probleme zu l\u00f6sen. Mehr als 250.000  Mitarbeiter in 158 L\u00e4ndern tragen hierzu mit hochwertigen,  branchenspezifischen Dienstleistungen in den Bereichen  Wirtschaftspr\u00fcfung, Steuer- und Unternehmensberatung bei.     Die Bezeichnung PwC bezieht sich auf das PwC-Netzwerk und\/oder  eine oder mehrere der rechtlich selbstst\u00e4ndigen  Netzwerkgesellschaften. Weitere Details unter www.pwc.com\/structure.    Pressekontakt: Sven Humann PwC Communications Tel.: (0211) 981 &#8211; 21 88 E-Mail: sven.humann@pwc.com  Original-Content von: PwC Deutschland, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/8664\/4152450\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>D\u00fcsseldorf (ots) &#8211; Bis Mitte November stiegen ausl\u00e4ndische Investoren bei 732 deutschen Unternehmen ein, zeigt eine PwC-Studie \/ Bezogen auf<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-272135","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/272135","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=272135"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/272135\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=272135"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=272135"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=272135"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}