{"id":273072,"date":"2019-01-04T09:37:02","date_gmt":"2019-01-04T09:37:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/gewerblicher-investmentmarkt-verabschiedet-das-jahr-2018-mit-rekord-transaktionsvolumen\/"},"modified":"2019-01-04T09:37:02","modified_gmt":"2019-01-04T09:37:02","slug":"gewerblicher-investmentmarkt-verabschiedet-das-jahr-2018-mit-rekord-transaktionsvolumen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/gewerblicher-investmentmarkt-verabschiedet-das-jahr-2018-mit-rekord-transaktionsvolumen\/","title":{"rendered":"Gewerblicher Investmentmarkt verabschiedet das Jahr 2018 mit Rekord-Transaktionsvolumen"},"content":{"rendered":"<p>Frankfurt (ots) &#8211; Ein politisch und wirtschaftlich turbulentes  Jahr ist vorbei. Politisch sind die Machtbl\u00f6cke auf  Konfrontationskurs. Geopolitisch genauso wie wirtschaftlich. &#8222;Keine  zwei Jahre hat US-Pr\u00e4sident Donald Trump gebraucht, um die  Weltordnung in ihren Grundfesten zu ersch\u00fcttern.<!--more--> Handelskriege, deren Androhung oder die Aufk\u00fcndigung von internationalen Vereinbarungen  wie dem Pariser Klimaschutzabkommen, dem Atomabkommen mit dem Iran  oder dem Ausstieg der USA aus dem bilateralen INF-Vertrag mit  Russland, die Vernichtung aller landgest\u00fctzten Flugk\u00f6rper mittlerer  und kurzer Reichweiten betreffend, sind Instrumente dieser  destabilisierenden Politik&#8220;, so Timo Tschammler, CEO JLL Germany. Und weiter: &#8222;Das gr\u00f6\u00dfte Risiko f\u00fcr die Weltwirtschaft sind derzeit die  Politiker und ihre Ego-Trips. Hier gilt der Plural. Denn Donald Trump steht diesbez\u00fcglich nicht allein. Eine Kooperation unter den  wichtigsten Volkswirtschaften, wie sie w\u00e4hrend der Finanzkrise  erfolgte, kann heute zum Beispiel nicht mehr als selbstverst\u00e4ndlich  vorausgesetzt werden.&#8220;      Die Staaten der Welt bewegen sich nicht mehr aufeinander zu &#8211;  sondern voneinander weg. Paradebeispiel: Gro\u00dfbritannien, sonst ein  Muster an wirtschaftspolitischem Pragmatismus, steuert auf einen  ungeordneten Austritt aus der EU zu, weil die konservative Partei von Regierungschefin Theresa May gespalten ist zwischen EU-Skeptikern und EU-Hassern. Auch das j\u00fcngst von May gewonnene Misstrauensvotum gibt  nur bedingt Grund zu Hoffnung. In Italien, immerhin ebenfalls ein  G7-Staat, regieren schwer zu berechnende Populisten. Staatsbankrott  nicht ausgeschlossen. Die Liste lie\u00dfe sich um viele weitere Beispiele verl\u00e4ngern. &#8222;Summa summarum: Ein eher d\u00fcsteres Szenario, verfinstert  dar\u00fcber hinaus durch die enorme Schuldenlast der Weltwirtschaft.      Der weltweite Schuldenstand der Staaten, Unternehmen und privaten  Haushalte ist nach Zahlen des Internationalen W\u00e4hrungsfonds seit 2007 von 179% der Wirtschaftsleistung auf 225% emporgeschossen. Und ein  Gro\u00dfteil des Wachstums, das die Industriestaaten seit der Finanzkrise erlebt haben, ist auf diese gestiegene Verschuldung zur\u00fcckzuf\u00fchren  und nicht auf nachhaltige Faktoren wie etwa ein Wachstum der  Produktivit\u00e4t. Schulden und noch mehr Schulden stehen zum Beispiel  hinter dem bemerkenswerten Wachstumsschub, den die Vereinigten  Staaten derzeit erleben&#8220;, gibt Timo Tschammler zu bedenken. Und  weiter: &#8222;Was hei\u00dft das alles f\u00fcr die Immobilienbranche? Im R\u00fcckblick  auf 2018 l\u00e4sst sich zumindest konstatieren, dass bislang weder das  moderat angestiegene Zinsniveau, noch ein immobilienmarktimmanenter  Aspekt wie ein zu schnell sich ausweitendes Fl\u00e4chenangebot oder ein  unvorsichtiges Verhalten der Akteure selbst Anzeichen f\u00fcr einen  Zykluswendepunkt gegeben haben.&#8220;     Und vor dem beschriebenen politischen Hintergrund sehen viele  Anleger ihr Heil in der Asset-Klasse Immobilien: &#8222;Und es gibt gute  Gr\u00fcnde, warum diese Entwicklung auch 2019 anhalten und die Nachfrage  nach Immobilien hoch bleiben wird. Neben den fehlenden Alternativen  entscheiden sich immer mehr Investoren f\u00fcr eine Erh\u00f6hung ihrer  Immobilienanlagequoten. Zahlreiche Pensionsfonds und Versicherungen  haben einen immensen Kapitaldruck und bereits kleine Ver\u00e4nderungen in der Anlagestrategie haben enorme quantitative Effekte auf den  Immobilienmarkt&#8220;, so Tschammler. Und weiter: &#8222;Vorausschauend auf das  neue Jahr bezogen droht die gr\u00f6\u00dfte Gefahr f\u00fcr den deutschen  Immobilienmarkt von Seiten einer m\u00f6glichen Versch\u00e4rfung der globalen  Handelsrestriktionen sowie durch einen ungeordneten Brexit. Dann  k\u00f6nnte auch die immer noch gute wirtschaftliche Lage Deutschlands in  Mitleidenschaft gezogen werden. Es bliebe dann abzuwarten, ob die EZB ihren Zinsanstiegskurs fortsetzt, oder ob sie sich in einer Situation wiederfindet, der sie mit geldpolitischen Ma\u00dfnahmen begegnen will, um die EU-Wirtschaft zu st\u00fctzen. Dann w\u00e4re ein Zinsanstieg erst einmal  ad acta gelegt.&#8220;     Neues Rekordjahr 2018 &#8211; Gewerbliches Transaktionsvolumen summiert  sich auf \u00fcber 60 Mrd. Euro     Der Aufschwung am Investmentmarkt hat auch im abgelaufenen Jahr  2018 angehalten und geht damit 2019 ins zehnte Jahr. Angesichts der  sehr dynamischen letzten drei Monate des Jahres und der Realisierung  einiger gro\u00dfvolumiger Transaktionen bleibt festzuhalten, dass 2018  ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Investmentjahr war. Auch die bemerkenswerten  Aktivit\u00e4ten abseits der Mega-Transaktionen haben ihren Beitrag zu  dieser Entwicklung geleistet.     Das Transaktionsvolumen steigt kontinuierlich seit 2010. Und  zumindest f\u00fcr gewerblich genutzte Immobilien wurde 2018 ein neues  Rekordjahr verzeichnet. Auf diesen Bereich entfielen dabei 60,3 Mrd.  Euro, das allein ist eine Verdreifachung seit 2010 und ein Plus von  gut 6% gegen\u00fcber 2017. Inklusive der Nutzungsklasse &#8222;Living&#8220;  (Wohn-Portfolios, Mikro-Wohnen und Pflegeimmobilien) summierte sich  das gesamte Transaktionsvolumen auf 79 Mrd. Euro. Der Bestwert aus  dem Jahr 2015 (80,3 Mrd. Euro) wurde in dieser Gesamtbetrachtung  allerdings nicht \u00fcbertroffen.     Timo Tschammler: &#8222;Wohin bewegen wir uns im neuen Jahr? Trotz der  aktuellen geopolitischen Unsicherheiten wird die Nachfrage nach  Immobilien auch 2019 hoch bleiben. Ein Transaktionsvolumen f\u00fcr  gewerblich genutzte Immobilien in H\u00f6he von bis zu 55 Mrd. Euro  erscheint insofern auch 2019 erreichbar. F\u00fcr den gesamten  Investmentmarkt, inklusive Living, d\u00fcrfte das Volumen dann mit rund  70 Mrd. Euro etwa 10% niedriger ausfallen als 2018.&#8220;     Dominanz der Big 7 hat sich manifestiert &#8211; gro\u00dfes Interesse der  Investoren an Projektentwicklungen     Der Fokus der Investoren liegt immer noch eindeutig auf den Big 7  und hat sich auch im letzten Quartal des Jahres verfestigt. Auf  Berlin, D\u00fcsseldorf, Frankfurt, Hamburg, K\u00f6ln, M\u00fcnchen und Stuttgart  entfielen 2018 deutlich mehr als die H\u00e4lfte des gesamten  Transaktionsvolumens (46 von 79 Mrd. Euro). Besonders signifikant ist die Dominanz bei der nachgefragtesten Assetklasse, den  B\u00fcroimmobilien. Hier wurden im Schnitt der letzten Jahre (seit 2012)  rund 80 % in Immobilien der Big 7 investiert. Und in Frankfurt  sorgten eine Reihe von gro\u00dfvolumigen B\u00fcro-Transaktionen zum Ende des  Quartals f\u00fcr das Durchbrechen der Schallmauer von 10 Mrd. Euro bei  gewerblich genutzten Immobilien. Inklusive Wohnimmobilien wurden in  der Mainmetropole somit 11,6 Mrd. Euro gehandelt, ein signifikantes  Plus gegen\u00fcber 2017 von 49%. Noch etwas st\u00e4rker gewachsen ist  Stuttgart, hier erh\u00f6hte sich das gesamte Transaktionsvolumen um 56%  auf 2,5 Mrd. Euro.     &#8222;Der Grund f\u00fcr das hohe Interesse an den etablierten M\u00e4rkten ist  der starke Vermietungsmarkt als fundamentale Basis f\u00fcr die  Investitionen sowie die Aussicht auf weitere Mietsteigerungen im Zuge von Refurbishments oder dem Abvermieten von Leerst\u00e4nden im Objekt&#8220;,  betont Helge Scheunemann, Head of Research JLL Germany. Und weiter:  &#8222;Gerade dem Thema Mietwachstum kommt angesichts der nachlassenden  Renditekompression eine immer h\u00f6here Bedeutung zu, um  Wertsteigerungen generieren zu k\u00f6nnen. Auch deshalb sind  Value-Add-Objekte mit kurzfristig auslaufenden Mietvertr\u00e4gen oder  Objekte mit Leerstand aktuell begehrt. Hier lassen sich am ehesten  h\u00f6here Mieten durch Vertragsneuabschl\u00fcsse durchsetzen. Bevor  B\u00fcro-Investoren auf der Suche nach Anlageoptionen in kleinere und  damit riskantere M\u00e4rkte &#8211; in Bezug auf potenzielle Nachvermietungen &#8211; investieren, sind Teilm\u00e4rkte abseits der Innenst\u00e4dte und CBDs in den  Big 7 die bevorzugte Wahl. Hier lassen sich zudem selektiv deutlich  st\u00e4rkere Mietpreissteigerungen realisieren als in den Spitzenlagen.&#8220;     Die beliebteste Assetklasse bleiben nach wie vor B\u00fcroobjekte. Auf  sie entf\u00e4llt allein ein Anteil von ca. 37 % bezogen auf das gesamte  Transaktionsvolumen inklusive der Assetklasse Living. Von Januar bis  Ende Dezember flossen rund 29 Mrd. Euro in B\u00fcroimmobilien. Auf Platz  2 reihen sich Wohnimmobilien mit ihren verschiedenen Subkategorien  ein. &#8222;Living&#8220; als Klammer von Pflege- und Gesundheitsimmobilien,  Studentenwohnen und der Nutzungsart Multi-Family, also dem typischen  Investment in Wohnungsportfolios, hat mittlerweile eine besondere  Bedeutung f\u00fcr den deutschen Markt (Anteil von 27% im abgelaufenen  Jahr) und hat sich als Nutzungsalternative bei den Investoren l\u00e4ngst  etabliert und zwar auch bei denen, die bislang fast ausschlie\u00dflich in die traditionellen Assetklassen B\u00fcros oder Retail investiert hatten.     Alternative Produkte waren also 2018 mehr gefragt, genauso wie  Projektentwicklungen bzw. Investments in noch nicht fertiggestellte  Objekte. Diese machen bei Einzeltransaktionen mittlerweile 20% des  Transaktionsvolumens aus. &#8222;Wir sehen hier in der Tendenz eine weiter  steigende Nachfrage aufgrund des Produktmangels von Bestandsobjekten  sowohl am Investment- als auch am Vermietungsmarkt gerade in den  zentralen innerst\u00e4dtischen Lagen. Zahlreiche B\u00fcro- oder  Wohnungsbauprojekte sind aktuell bereits vor Fertigstellung vermietet und reduziert damit das Risiko solcher Investments&#8220;, so Scheunemann.     Nach B\u00fcro- und Wohnimmobilien stehen einzelhandelsgenutzte  Immobilien auf Platz 3 des Investoreninteresses. Sie kamen zum  Jahresabschluss 2018 auf einen Anteil von ca. 13 %. Noch vor einigen  Jahren nahezu gleichauf mit B\u00fcroimmobilien, ist das  Transaktionsvolumen mit 10,5 Mrd. Euro auch 2018 weiter r\u00fcckl\u00e4ufig  (minus 9% im Vergleich zu 2017). Und w\u00e4re da nicht die  milliardenschwere Signa-Warenhaus-Transaktion aus dem dritten  Quartal, w\u00fcrde das Bild noch schlechter aussehen. &#8222;Aber es zeigen  sich deutliche Unterschiede auf den zweiten Blick. Was 2018 fehlte,  sind gr\u00f6\u00dfere Shopping-Center Transaktionen, in diesem Segment  agierten Investoren \u00e4u\u00dferst z\u00f6gerlich. Andererseits haben sich  Fachm\u00e4rkte und Fachmarktzentren als neue &#8222;Investor-Darlings&#8220;  herauskristallisiert. Sie machen mittlerweile \u00fcber 40% des  Transaktionsvolumens innerhalb der Assetklasse Einzelhandel aus und  Objekte, die \u00fcber einen starken Lebensmittler als Anker- oder  Hauptmieter verf\u00fcgen, sind stark nachgefragt&#8220;, betont Scheunemann.     Zum Ende des vierten Quartals hat sich an der Relation zwischen  deutschen und ausl\u00e4ndischen K\u00e4ufern eine kleine Verschiebung ergeben. Auf das gesamte Transaktionsvolumen bezogen entfielen 2018 rund 42%  auf ausl\u00e4ndische Kapitalquellen (ca. 33 Mrd. Euro). Die Aktivit\u00e4ten  ausl\u00e4ndischer Investoren haben im letzten Quartal des Jahres wieder  zugenommen. &#8222;Die klassischen Kapitalherkunftsl\u00e4nder USA und  Gro\u00dfbritannien stehen zwar nach wie vor an der Spitze, haben aber  ihre Dominanz fr\u00fcherer Jahre eingeb\u00fc\u00dft. Daf\u00fcr haben sowohl Investoren aus anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern sowie aus Asien ihre Aktivit\u00e4ten im  Vergleich zu den letzten Jahren ausgebaut&#8220;, so Helge Scheunemann.     Noch ist der Boden bei B\u00fcro- und Logistikrenditen nicht gefunden,  aber Renditen f\u00fcr Shopping Center steigen     Im vierten Quartal fortgesetzt hat sich der Trend eines moderaten  Renditer\u00fcckgangs f\u00fcr Top-Produkte in besten Lagen der  transaktionsst\u00e4rksten Nutzungsart: mit einer \u00fcber alle sieben  Hochburgen hinweg gemittelten B\u00fcro-Spitzenrendite von 3,11 % zeigt  sich im Vergleich zum Vorquartal noch einmal ein leichter R\u00fcckgang,  im 12-Monatsvergleich sind es damit 16 Basispunkte weniger. &#8222;F\u00fcr 2019 gehen wir davon aus, dass sich die Renditen auf diesem Level  einpendeln werden&#8220;, so Tschammler. Und Tschammler weiter: &#8222;Da  Top-Produkte auch im n\u00e4chsten Jahr rar und die Nachfrage unver\u00e4ndert  hoch bleiben d\u00fcrfte, werden sich die Anlagepr\u00e4ferenzen der Investoren auch 2019 hin zu Produkten oder Lagen in den Big 7 verschieben, die  nicht die Definitionen von &#8222;Prime&#8220; erf\u00fcllen. Dies wird sich auch in  den Renditen widerspiegeln und dazu f\u00fchren, dass sich z.B. die  Renditekompression f\u00fcr Objekte in Top-Lagen, aber mit schw\u00e4cherer  Geb\u00e4udequalit\u00e4t und k\u00fcrzeren Vertrags-Restlaufzeiten fortsetzt und  der Abstand zur Spitzenrendite sich auf rund 80 Basispunkte  reduzieren k\u00f6nnte.&#8220;     \u00c4hnliches gilt auch f\u00fcr Top-Objekte in Teilm\u00e4rkten abseits der  Spitzenlagen. Hier hat sich die Kompression ebenfalls fortgesetzt und erreicht mit einer aggregierten Rendite von 3,44 % den niedrigsten  Stand seit \u00fcber f\u00fcnf Jahren. Der Abstand zur Spitzenrendite betr\u00e4gt  gerade noch 33 Basispunkte und ist damit so gering wie noch nie.     Die noch immer st\u00e4rkste Dynamik bei der Renditeentwicklung ist  allerdings im Logistikimmobilien-Segment zu beobachten. Der weiter  prosperierende Online-Handel und dessen positive Zukunftsaussichten  zieht ausl\u00e4ndische Investoren in diese Assetklasse. Am Ende des  Jahres 2018 liegt die Spitzenrendite bei 4,1 % und damit 60  Basispunkte niedriger als noch Ende 2017. Hier erwarten wir im Laufe  des Jahres 2019 allerdings noch einen weiteren R\u00fcckgang auf deutlich  unter 4,00 %.     In Kombination mit dem Mietwachstum hat sich nach drei Jahren mit  Kapitalwertsteigerungen bei B\u00fcroimmobilien mit im Schnitt 15,5% 2018  abermals ein Zuwachs im zweistelligen Prozentbereich ergeben. Dieser  liegt in der Aggregation \u00fcber alle sieben Hochburgen bei rund 12%.  2019 d\u00fcrfte er sich aufgrund der sich stabilisierenden Renditen dann  auf etwa 4% abschw\u00e4chen.      Bei innerst\u00e4dtischen Gesch\u00e4ftsh\u00e4usern sind die starken  Wertzuw\u00e4chse vergangener Jahre bereits vorbei. 2018 wird ein Plus von nur noch 3 % stehen. F\u00fcr 2019 d\u00fcrften \u00fcberwiegend stagnierende Mieten und faktisch keinen Wertzuw\u00e4chsen zu beobachten sein. Die Nachfrage  wird sich mehr denn je auf Fachmarktprodukte mit Discountern oder  Lebensmittelm\u00e4rkten als Ankermieter fokussieren. Da die Nachfrage  hier deutlich h\u00f6her sein wird als das verf\u00fcgbare Angebot, k\u00f6nnten in  diesem Segment die Spitzenrenditen auch 2019 noch leicht sinken &#8211;  Ende 2018 liegen sie bei 4,50 %. Das erste Segment, in dem die  Spitzenrendite erstmals seit Ende 2010 wieder ansteigt, sind Shopping Center. Zum Ende 2018 liegt die Rendite bei 4,10% und damit 20  Basispunkte \u00fcber dem Tiefstwert der letzten vier Quartale.    Pressekontakt: Dorothea Koch, Tel. 069 2003 1007, dorothea.koch@eu.jll.com  Original-Content von: Jones Lang LaSalle SE (JLL), \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/62984\/4157552\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frankfurt (ots) &#8211; Ein politisch und wirtschaftlich turbulentes Jahr ist vorbei. 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